Autor Thema: Amcap Kamera-Software  (Gelesen 3465 mal)

liftboy

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Amcap Kamera-Software
« am: September 07, 2016, 13:09:39 Nachmittag »
Hallo erstmal,

für alle, die keine Lust haben im Netz zu suchen, hier die neuste Version:

http://www.mikroskopfreunde-nordhessen.de/AG/Amcap2a.exe

http://www.mikroskopfreunde-nordhessen.de/AG/VideoCap.exe

Grüße
Wolfgang

gdno81

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Re: Amcap Kamera-Software
« Antwort #1 am: September 07, 2016, 13:22:25 Nachmittag »
Hallo Wolfgang,
ich kenne diese Software noch nicht und möchte vor einem Download gerne mal wissen für was diese angewandt wird?

Ich bin auf der Suche nach einem guten Programm zum Messen von Pilzsporen mit meiner Okularkamera.
Es war zwar eine Software dabei diese speichert Bilder mit Messstrichen aber nur in einem seltsamen Format (TFT) ab welches sich kaum mit anderen Programmen öffnen lässt und auch nicht in Foren hochgeladen werden kann.

Liebe Grüße
Björn

liftboy

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Re: Amcap Kamera-Software
« Antwort #2 am: September 07, 2016, 14:38:48 Nachmittag »
Die software eignet sich im Grunde für nichts :-(  erkennt dafür aber jede Kamera :-)
Ein ideales Testprogramm.

Wolfgang

Baldrian

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Re: Amcap Kamera-Software
« Antwort #3 am: Dezember 16, 2016, 14:45:34 Nachmittag »
Die Software finde ich gut, weil sie (fast) mit jeder Webcam oder jedem elektronischen Okular klarkommt.

Tom 
Eine meiner Websites: http://www.photoinfos.com

the_playstation

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Re: Amcap Kamera-Software
« Antwort #4 am: Dezember 16, 2016, 15:11:51 Nachmittag »
Hallo.

Die Software ist ja auch uralt und es gab Sie schon zu der Zeit, wo noch nicht dieser Blödsinn "Für jede Hardware einen extra Spezial-Treiber" Einzug gehalten hat. Zu dieser Zeit funktionierten viele Geräte mit Programmen ohne Spezialtreiber zusammen. Es gab für Scanner Twain, ... Diese glücklichen Zeiten sind quasi Geschichte. Amcap ist ein Relikt aus dieser Zeit.

Liebe Grüße Jorrit.
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

liftboy

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Re: Amcap Kamera-Software
« Antwort #5 am: Dezember 16, 2016, 19:39:27 Nachmittag »
Hach Jorrit......

das waren noch Zeiten...   da ging es nach Funktion, nicht um Geld!
"acta est fabula"
Ich halte meine alten Kisten solange es geht am Laufen. Mal sehn wer länger hät; die Technik oder ich :-)

Grüße
Wolfgang

the_playstation

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Re: Amcap Kamera-Software
« Antwort #6 am: Dezember 16, 2016, 21:39:17 Nachmittag »
Hallo Wolfgang.

Das schlimme an der Sache ist, das Jüngere gar nicht wissen, wie es einmal war. Sie nehmen die Jetztzeit als "gottgegeben" hin. Auch den täglichen Update-Wahn.

Liebe Grüße Jorrit.
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

Johannes Kropiunig

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Re: Amcap Kamera-Software
« Antwort #7 am: Dezember 16, 2016, 21:56:49 Nachmittag »
Hallo,

sprecht ihr von Hardware kaufen, Treiber installieren und als Belohnung gab es einen Blue-Screen mit einer nichts sagenden Fehlermeldung ? Ja, das waren noch Zeiten als die Internetverbindung noch für alles zu langsam war, auch für Updates.  ;D

Viele Grüße,
Johannes
Biologische Mikroskop: Zeiss Standard 16
Stereomikroskop: Lomo MBS 10
Kameras:  EOS 1100D, EOS 1000D, EOS 1000Da, und EOS 350Da Peltier gekühlt

Sag es mir - und ich werde es vergessen. Zeige es mir - und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich - und ich werde es verstehen.
Laotse

the_playstation

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Re: Amcap Kamera-Software
« Antwort #8 am: Dezember 16, 2016, 23:53:42 Nachmittag »
Hallo Johannes.

Na ja. Bei Mikrosoft gab es schon immer Probleme. ;) Das liegt in der "Natur" der Sache. ;D Immehin gab es für div. Hardware universelle Treiber. Man erinnere sich nur an die Soundblaster-Treiber, die sehr häufig funktioniert haben.

Als Amiga-User hat man natürlich über diesen ganzen Unfug nur gelacht und den Kopf geschüttelt. Auch über das frühe Bildschirm-Auflösungs-Chaos und dann der primitiven Standadiesierung auf VGA, SVGA, Herkules, ... weil Sie kein flexibles, leistungsfähiges Grafiksystem hinbekommen haben. Richtig kryptisch war die Nutzung von Festplatten. Wenn man da nicht in der Startdatei die Anzahl der Köpfe, Platten, Sektoren, .... genau angegeben hat, hat man seine Daten und seine Festplatte geschrottet. Später hat die Festplatte es dem Controller dann "erzählt", oder man mußte es im Motherboard-Bios eintragen. Ein besseres aber immer noch primitives System. Heute komunizieren Bios und Festplatte miteinander.

Beim Amiga liefen Sie einfach. Ohne Treiber, ohne Eintragen, Ohne Komunikation, ... Etwas, was beim PC bis zum heutigen Tag nie funktioniert hat und wird.

Aber zur Zeit der Amcap war das Ganze recht zivilisiert und einfach (für Windows-Verhältnisse). Es war die Zeit der mächtigen Programme wie dem Datei Commander oder WinonCD, CloneCD, ... Danach wurden die Programme zwar benutzerfreundlicher, aber immer schwächer.

Allerdings (und das galt und gilt): Wenn die Treiber nicht funktionieren, die Hardware nicht oder falsch erkannt wird, ... hat man ein Problem. Und dieses kann sich dann über Wochen hinziehen und man weis, wenn es dann mal zufällig doch funktioniert, nie, warum es plötzlich funktioniert.

Liebe Grüße Jorrit.
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

Safari

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Re: Amcap Kamera-Software
« Antwort #9 am: Dezember 17, 2016, 14:57:17 Nachmittag »
Ja, dass waren noch Zeiten. Bei der IBM /370 gab es überhaupt keine Treiber für den Bildschirm. Der Bildschirm hatte 25*80 Zeichen und gut war es. Auch konnte man die Teile recht unabhängig konfigurieren. Ich erinnere mich mal in Frankfurt vor der Tastatur gestanden zu haben und der Bildschirm war in Nürnberg. Ja, dass fördert die Teamarbeit.

Grüße Safari

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