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Die Mikrofibel von Klaus Henkel
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Autor Thema: Auflicht_Fluoreszenz mit LED  (Gelesen 5879 mal)
wilfried48
Member

Beiträge: 1293



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« Antworten #15 am: Mai 04, 2010, 17:54:54 »

Hallo Klaus,

ich glaube nicht dass wir ein neues Fachthema "LED Spezifikationen" brauchen, das bisher gesagte passt doch gut in dieses Thema.

Ich habe daher noch einen link auf meine früher beschriebenen Multi-LED Einschub für die Zeiss Leuchte 200 "Kürbis" gesetzt:

http://www.mikroskopie-fo...ic=4740.msg31687#msg31687

und möchte noch die genauen Bezeichnungen der weissen und der königsblauen (so korrekt Thomas ?  Grinsend) ,die ich in meinem Vergleich erwähnt habe ,beifügen:

Cree XR-E 7090 R2 weiß, 242 lumen und LUXEON K2 LXK2-PR14-Q00, royal blue (königsblau  Grinsend), 455 nm

Das mit dem Fluoreszenzausbeutevergleich ist natürlich nicht nur eine Frage der LED -  Filterkombination. Sondern es sollte auch die optimale Anregungswellenlänge des Fluoreszenzfarbstoffs auf die LED Filterkombination passen. Insofern hinkt mein Vergleich schon
daher , dass ich an einer Probe verglichen habe, wo ich den Farbstoff noch nicht einmal kenne (gekauftes Präparat, Art der Färbung unbekannt, fluoresziert aber gut im vergleich zur Autofluoreszenz von Grünalgen).

Die früheren Anregungsfilter waren auf die Linien der HBO Lampen optimiert, die heutigen zunehmend auf die Farbstoffe (CY3, EGFP, ...). Es wird dann mit dem Kontinuumsspektrum der Xenonlampe angeregt. Optimal ist natürlich ein zur  Anregungswellenänge des Farbstoffs passende  HBO Linie oder LED Maximum mit genau passendem Anregungsfilter.

viele Grüsse
Wilfried
« Letzte Änderung: Mai 05, 2010, 11:30:32 von wilfried48 » Gespeichert

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Vorst. Wilfried48
http://www.mikroskopie-fo....de/index.php?topic=107.0
Klaus Dönnebrink
Member

Beiträge: 78


« Antworten #16 am: August 11, 2010, 23:15:30 »

Guten Abend in die Runde!
Die alten Fluorochrome und die alten Filter passen einigermaßen gut zusammen.Sensationelle Neuigkeiten erwartet dort auch niemand.
Was wilfried 54 über den Vorteil der weißen LED s gesagt hat kann ich nur bestätigen.
Ich habe allerdings nur ein Krüss- Taschenspektroskop mit Vergleichsskala. Wirkliche Intensitäten
sind damit, insbesondere im kurzwelligen Bereich nicht zu ermitteln.
Als sie noch neu waren hatte ich mir von den 5 W Luxen Hexastar eine Reihe gekauft:
bei 6,oo V ergab sich folgendes sichtbare Spektrum:

 Bez.:                 weiß:          420-670 nm
                          530 :          490-595 nm
                          505 :          485-540 nm
                          470 :          465-520 nm   ( "blue")
                          455 :          440-460 nm   ( "royal blue )

 Man will ja ungefähr wissen wo man " rumfiltert"
 Nach diesen Versuchen bot zumindest mit diesen älteren LEDs die Weiße am meisten. Allerdings um den Preis der stärkeren Filterung wenn ein dunkler Bildhintergrund gewünscht wird.
   
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