Hallo zusammen,
anbei ein paar Bilder des Restaurierungs-Fortschrittes:
Prismen vor Reinigung:

Nach Reinigung mit Oxalsäure:

Zerbrochene Glasabdeckung mit vorgeschnittenem Ersatzglas:

Berek-Kondensor vor dem Auseinandernehmen (war verharzt und Blendenlamellen verrostet):

Fertiges Mikroskop:

Das Entrosten hat mit Oxalsäure gut geklappt, danke für den Tipp - Ablagerungen waren alle weg. Leider war noch ein diskreter Schaden an der Prismen-Oberfläche sichtbar, wenn man es im richtigen Winkel gehalten hat.
Auch die Prismenjustage hat nach der guten Anleitung von Werner geklappt.
Leider ist jedoch bei großen Vergrößerungen (nur beim 40er und 100er, nicht jedoch beim 10er und 3,5er) die Beschädigung der Prismenoberfläche als Schatten sichtbar. Wenn ich über den Trinokularport schaue (also ohne Prisma im Strahlengang) habe ich das Phänomen nicht. Leider also vergebliche Mühe, habe aber einiges über den Aufbau dieses schönen Mikroskops gelernt

.
Eventuell finde ich ja irgendwo passende Prismen (waren in den anderen Modellen z.B. Labolux etc die gleichen Prismen verbaut?). Oder hat noch irgendjemand zwei Prismen herumliegen (brauche nur die zwei seitlichen).
Der Trend geht ja zum Zweitmikroskop

, so dass ich mir gleich noch ein Ortholux zugelegt habe, was es günstig gab und mit dem ich im Moment schon mal arbeiten kann.
Viele Grüßen und besten Dank nochmals für Eure Hilfe,
Axel