Hallo!
Da der ursprüngliche Thread von den "Kurvendiskutanten" gekapert wurde ;) und sich vermutlich schon die meisten Mikroskopiker ohne E-Technik-Studium ausgeklinkt haben, hier in einem neuen Thread das Ergebnis im DIK mit einem GF-Planachromaten fl 50x von mittels schneller Triebbedienung bewegten Mundschleimhautepithelien. Positiv betrachtet könnte man sagen, das Bild strahle Dynammik aus. Ich nenne es: Entäuschend!! Was im Hellfeld und Phako noch ganz gut funktioniertm nämlich das "Einfrieren"- im DIK sieht das Ergebnis so aus wie unten. Offenbar ist also die Blitzzeit ( Abbrennzeit, Blitzdauer ) viel zu lang bei der Blitzleistung, die im DIK an meinem Mikroskop bei meiner Adaption benötigt wird. Hmmmm......
Ich werde noch versuchen, durch Hochstellen der Empfindlichkeit ( derzeit ISO 100 ) mehr zu erreichen, bin aber nicht hofnungsfroh.
Habe jetzt doch mal den 580er-Blitz bei den Amazonen bestellt, wenn das Ergebnis ähnlich ausfällt, bin ich nicht gerade amsued, denn dann hätte sich das Blitzen auf diese Art und Weise wegen Sinnlosigkeit erledigt....
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/72121_24644866.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
wollte gerade mal dein enttäuschendes Bild bestaunen, ist aber leider durch ein Passwort geschützt. ;D
Unter
Zitat580er-Blitz
verbirgt sich wohl die vielversprechende Leitzahl 58. Aber bei der kürzesten Brenndauer wird er die bestimmt nicht mehr haben, womöglich nichtmal mehr als dein jetziger 430er Blitz.
Eigenes Beispiel: Mein Metz 54 MZ-3 hat die Leitzahl 54. Aber auch nur bei der längsten Brenndauer von 1/200stel Sekunde. Bei der Teilleistung von 1/256 mit der Brenndauer von 1/2000stel Sekunde hat er gerade mal die Leitzahl 3.
So steht es jedenfalls im Handbuch.
VG
Bernd
Lieber Bernd,
schon berichtigt.
Jetzt müsstest Du das Bild sehen ( obwohl Du es ja vermutlich schon so erwartet hast ).
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
Bild ist jetzt zu sehen.
Zitatmittels schneller Triebbedienung
:-\
Ich würde versuchen, den OT so einzustellen, daß die Viecher sich in Richtung Bildmitte bewegen und dann abdrücken.
Und probier es mit mehr ISO.
VG
Bernd
Lieber Bernd,
es schrieb ja schon Gerhard, dass er Blitze mit höherer Leitzhal hatte, die bei gleicher Lichtintensität einer längere Abbrenndauer aufwiesen als das schwächere Schwestermodell.
Ich hoffe mal, dass es bei dem Canon nicht so ist. Da sich Canon aber im Gegensatz zu Nikon mit diesen Angaben vornehm zurückhält, macht nur der Versuch kluch.
Na ja, und wenn das nicht klappt, was mache ich dann? Wahrscheinlich ein ziemlich dummes Gesicht.... :-\
Bei meinem derzeitigen Aufbau bekomme ich erst bei ISO 1600(!!) einen guten Einfrireffekt bei schnellen Bewegungen für 50er-Fluoreszenzplanachromaten.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
ZitatNa ja, und wenn das nicht klappt, was mache ich dann? Wahrscheinlich ein ziemlich dummes Gesicht....
Wenn die Blitzröhre schon direkt unter den Ciliaten ist, was will man dann noch machen?
Ich werde selbst nochmal den Versuch machen, inwieweit das was bringt, wenn man den Strahlenteiler auf die Leuchtfeldblende packt, wie bei den anfänglichen Aufbauten.
Viele Grüße
Bernd
Zitat von: Nomarski in August 31, 2011, 23:44:45 NACHMITTAGS
Hallo Peter,
ZitatNa ja, und wenn das nicht klappt, was mache ich dann? Wahrscheinlich ein ziemlich dummes Gesicht....
Wenn die Blitzröhre schon direkt unter den Ciliaten ist, was will man dann noch machen?
Ich werde selbst nochmal den Versuch machen, inwieweit das was bringt, wenn man den Strahlenteiler auf die Leuchtfeldblende packt, wie bei den anfänglichen Aufbauten.
Viele Grüße
Bernd
Lieber Bernd,
Das waren ja auch Jürgen Stahlschmidt erste Blitzkonstruktionen vor Jahrzehnten. Möglicherweise ist beim großen Jenaval doch der Weg vom Blitz bis zum Kamera einfach zu lang. Insofern ist es beim Jenamed lichtechnisch / optisch vorteilhafter, ( wenngleich etas "unergonomischer" ) zu realisieren. Hier kann die Einspiegelung praktisch wenige cm unterhalb des Kondensors erfolgen.
Tatsächlich mus man vielleicht vesuchen, die Einspiegelung am jenaval an anderer Stelle zu bewerkstelligen, eben - wie von Dir erwähnt - direkt unter dem Kondensor ( wie früher ;) ). Dazu müsste man sich allerdings überlegen, wie und wo man den Polarisator neu platziert, denn der liegt beim Jenaval direkt auf dem Lichttaustritt. Und unterhalb des Aperturblendendrehrings befindet sich kein "festes" Bauteil mehr, an das der Polarisator befestigt werden könnte. ( Dieses problem gibt es beim jenamed auch nicht, da Wollsatonprisma und Polarisator in einem Scheiber verienigt sind ).
Jedenfalls würde es einen weiteren Bau einer Einspiegelungseinrichtung ( quasi den alten Blitzwürfel ) voraussetzen ( oh je!!! :'( )
Naürlich wäre lichttechnisch die dritte Methode denkbar, wie sie von Martin Kreutz im MK beschrieben wurde. ( Blitz schlachten ) und die Röhre direkt in den Strahlengang setzen. Damit könnte man ziemlich sicher die Blitzleistung verlustfrei zur Kamera bringen, aber dann kann man TTL etc. natürlich vergessen. Wenn ich mich an den Artikel recht erinnere, ist es bei der Konstruktion von Martin Kreutz mit einem Olympus-System gelungen, die TTL-Funtkion zu erhalten, indem ein Sensor aus dem Blitz ausbaut und ebenfalls verlagerte. Das war allerdings zunächst auch experimentell mit fraglichem Ausgang und man weiss auch nicht, ob das mit Canon genau so funktionieren würde.
Allerdings bin ich kein so großer Freund destruktiver Umbauten und mir fehlt vor allem die technische Kenntnis zu solchen Aktionen.
Ich hoffe ja sehr, dass ich irgendwie mit meiner bisherigen Einrichtung noch zum Ziel komme..... :-
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/72133_3806578.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
deine Skizze zeigt zwar nicht schön aber dafür deutlich die Problematik. Der Polarisator müßte wie du schon angedeutet hast umplatziert werden. Entweder legt man ihn auf die obere Öffnung des Strahlenteilergehäuses oder klemmt ihn irgendwie an die Öffnung vom Kondensoreintritt. Im Notfall gibt es auch noch die Wilfried'sche Klebemethode ;D.
Irgendwie scheinst du bei der Definition "TTL-Steuerung" eine andere Auffassung zu haben. Viele Blitzgeräte haben einen eingebauten Sensor, der die Intensität aus dem reflektierten Liicht der Umgebung regelt. Das ist dann aber kein TTL, sondern Automatik-Betrieb. Bei TTL-Steuerung ist dieser Sensor im Kameragehäuse.
Bei den Analog-Kameras war es ja so, daß dieser Sensor den Lichteinfall auf den Film gemessen hat und den Blitz entspechend früher oder später gestoppt hat. Die digitalen Kameras machen das anders, über einen kleinen Vorblitz wird die Blitzzeit für die Aufnahme hochgerechnet. Das Merkwürdige ist, daß es bei mir auch nur nach der Anordnung wie bei dir im linken Bild zu sehen klappt. Irgendwo habe ich den Verdacht, daß sich diese kurzen Abbrennzeiten zwar manuell einstellen lassen, aber von der TTL-Regelung nie erreicht werden können.
Man könnte den Blitz zwar schlachten und ihn solange hinfummeln, bis es zufriedenstellende Ergebnisse gibt, aber davon würde ich beim hohen Anschaffungspreis doch lieber absehen. Bei Gebrauchtgeräten aus der Grabbelkiste oder von Ebay tut das nicht so weh, wenn das Gerät gehimmelt wird. Bei den Experimenten ist mir das nämlich schon passiert, daß ich irgendein Bauteil hochgejagt habe. Das Gehäuse von diesem Blitz ist heute als Batteriekasten für LED-Beleuchtung beim guten Bekannten im Einsatz, der am Gartenteich keine Steckdose für ein Netzgerät hat. ;D
Viele Grüße
Bernd
Hallo Peter und Bernd,
ich denke doch dass der Stahlschmidtsche Blitzwürfel blitzseitig eine Kollektorlinse hat, sodass sich die Blitzröhre
in der köhlerschen Stellung befindet.
Wenn das so ist, kann der Lichtweg ja keine Rolle spielen und du wirst auch durch eine andere Anordnung nichts gewinnen.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Peter,
ich habe an meinem Jenamed die Erfahrung gemacht, dass bei zu hellem Pilotlicht beim Blitzen eine Unschärfe auftreten kann. Ich verstehe das zwar nicht ganz, aber vielleicht hat das etwas mit der Art den Lichtmessung bei der Canon zu tun. Mir scheint, ass bei hellem Pilotlicht die Canon ihre Belichtungszeit nach dem Pilotlicht einstellt. Das kann dann zu Überbelichtung (durch den Blitz) bei gleichzeitiger Unschärfe (durch die "zu lange" Belichtungzeit) führen. In solchen Fällen half bei mir eine deutliche Reduzierung des Pilotlichts (in meinem Fall eine LED), so dass das Bild auf dem Monitor beim Auslösen "zu dunkel" war. Hast Du das mal probiert?
Gruß
Klaus
Hallo Wilfried,
ZitatWenn das so ist, kann der Lichtweg ja keine Rolle spielen und du wirst auch durch eine andere Anordnung nichts gewinnen.
Komischerweise komme ich zu anderen Feststellungen.
Viele Grüße
Bernd
Hallo,
zur Thematik Kurzzeitblitz habe ich hier eine Bastelanleitung für eine Blitzlampe mit Oberflächenentladung gefunden:
http://www.rapp-instruments.de/foto/Kurzzeit/Ultrahighspeed/ultrahighspeed.htm
Evtl. traut sich ja jemand so eine Lampe ans Mikroskop zu adaptieren, und berichtet hier über die Ergebnisse!
Gruß
Gerd
Lieber Bernd,
Du hast mit Deinen Ausführungen zu TTL natürlich grundsätzlich Recht. Aber ich erinnere mich daran, dass genau dieses "Kuriosum" Martin Kreutz zunächst auch ein großes Rätsel war. Bis man einen ominösen Sensor im Inneren des Blitzes gefunden hat, der "irgendwie" auch an der TTL-Steuerung beteiligt war und der auch nach außen verlegt werden musste ( ich hoffe, ich habe das noch richtig in Erinnerung ). Wie gesagt, dazu gab es vor 2 oder 3 Jahren einen ausführlichen MK-Artikel.
Herzliche Grüße
Peter
Kurzer Erfahrungsbericht.
Mit einer Blitzanordnung nach Stahlschmidt und DIC, wollte ich die Zeiten für noch brauchbare Bilder wissen. Es stand ein Metz Blitz mit Leitzahl 34 zur Verfügung. Objektiv ein 40/0,65 mit Zeiss DIC-Prismen 43 44 07 im Kondensor und 47 45 71 am Objektiv. Kamera Canon 450D über einen Adapter mit 1,7x. Der Trinotubus hat 80% zum Fotoausgang geleitet.
Bei Einstellung auf 200 ISO war eine Zeit von 500µs nötig, bei 800 ISO konnte auf 120µs reduziert werden. Die Werte klingen nach meinen geringen Erfahrungen aber logisch.
Eine kleine Verbesserung kann noch durch einen anderen Teilerspiegel mit höherer Reflexion für den Blitzstrahlengang erreicht werden. Statt 50% / 50% z.B. 95% / 5%. Das bringt ca. Faktor 2. Nächster Versuch ist der Adapter zur Kamera. Hier kann statt 1,7x auf 1,0x oder weniger gegangen werden. Auch das bringt eine besser Ausbeute, allerdings mit reduziertem Bildfeld.
Bereits durch eine andere optische Adaption (Faktor 0,8x) der Kamera und somit einem kleineren Bildfeld wird eine ausreichende Belichtung bei 200 ISO schon mit 120 µs erreicht.
Welche Leuchtzeit tatsächlich benötigt wird hängt sicher ganz entscheident vom Objekt ab. Gehen wir zur Praxis !
Grüße
Peter
Ach, übrigens, HERR NOMARSKI,
was mir gerade noch einfällt:
Zitatdeine Skizze zeigt zwar nicht schön aber dafür deutlich die Problematik.
Die Skizzen von Leonardo da Vinci waren auch nicht schöner! Stell Dir einfach meine Zeichung auf gelb-bräunlich fleckigem Papier vor. Ich verbitte mir also derartige Kritik auf das Schärfste! ;)
Schöne Grüße
Peter
Pe-ter-lein,
du darfst 'net traurig sein,
schuld war doch nuuur der Wein! ;) ;D
Geh mal lieber deinen Blitz kaufen, damit wir nun endlich wissen, ob der was taugt oder nicht. ;D
ZitatDie Skizzen von Leonardo da Vinco waren auch nicht schöner!
Also mich erinnert sie mehr an Picasso. ;D ;D ;D
Viele Grüße
Bernd
Lieber Bernd,
liegt schon vor mir! Dank Amazon knapp 15 Stunden zwischen Bestellung und Lieferung ( wie machen die das eigentlich??? ).
Mal sehen......
Übrigens sind die Abbrennzeiten des ( der? ) Speedlites erschreckend hoch!
http://oliverwen.de/blog/index.php?title=abbrenndauer-von-studioblitzen&more=1&c=1&tb=1&pb=1
1/299 s bei 1/1 Leistung! Ein Nikon SB 800 beispielsweise liegt bei 1/1-Leistung bei knapp 1/1000 s!
Und da ich den Eindruck hatte, dass bei meinem DIK-Photo im Eingangsposting der Blitz "voll ballerte", muss ich mich über den schönen Wischeffekt nicht wundern. Da brennt der Blitz ja länger als der Verschluss geöffnet ist ( 1/200 s ). Allerdings bei ISO 100. Letztlich würde ich da aber ohne Blitz fast bessere Ergebnisse erzielen, denn bei voll aufgedrehter normaler Beleuchtung und ISo 400 erreiche ich beinahe kürzere Verschlusszeiten.
Werde jedenfalls heute mal den 580er ausprobieren.
Nee, nee, ist das alles schwierig ( hatte es mir -ehrlich gesagt- leichter vorgestellt ). Das Problem ist aber in der Tat DIK, mit Phako und erst recht Hellfeld ist das alles kein Problem. Abe gerade beim DIK möchte man ja primär blitzen.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
ZitatUnd da ich den Eindruck hatte, dass bei meinem DIK-Photo im Eingangsposting der Blitz "voll ballerte", muss ich mich über den schönen Wischeffekt nicht wundern.
Und da das Bild auch scheinbar richtig belichtet ist, wirst du diese Lichtmenge wohl auch gebraucht haben. Man merkt es doch schon daran, daß der Kondensator kräftig leergesogen wird und es eine Weile dauert, bis das nächste Bild geschossen werden kann.
Es wurde schon bereits erwähnt, daß man auch mit anderen Strahlenteilern was verbessern kann, aber umso mehr muß man dann wieder das Pilotlicht aufdrehen, wenn man noch was sehen will. Und extra vorher einen Hebel betätigen, um einen Spiegel einzuschwenken will man auch wieder nicht.
ZitatNee, nee, ist das alles schwierig ( hatte es mir -ehrlich gesagt- leichter vorgestellt ). Das Problem ist aber in der Tat DIK, mit Phako und erst recht Hellfeld ist das alles kein Problem. Abe gerade beim DIK möchte man ja primär blitzen.
Du sagst es, da wirst du wohl noch ein paar Threads aufmachen müssen, um ans Ziel zu kommen. ;)
ZitatWerde jedenfalls heute mal den 580er ausprobieren.
Kannst ruhig berichten, auch wenn es nicht besser gegenüber dem 480 ausfallen sollte, wäre es keine Schande.
Viele Grüße
Bernd
Hallo
Hätte eine Frage
ZitatGF-Planachromaten fl 50x von mittels schneller Triebbedienung bewegten Mundschleimhautepithelien.
Könnte es sein das mit der schnellen Triebbedienung einfach eine Geschwindigkeit erreicht wurde die ohne Mikroskop ,also im normalen Fotoapparat betrieb, einem Düsenflieger oder schneller entsprechen würde und daher eher Praxisfremd ist?
LG
Johannes
Hallo!
Das glaube ich nicht, Cilien sind halt auch schnell.....und die möchte man ja u.a. fixieren.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
Ich verweise nochmal auf meinen Beitrag in deinem ersten Thread und das Speedlite 430 Handbuch: Leuchtdauer des Blitzes: Normal flash 1.2 ms or shorter.
Das ist 1/833s maximale Leuchtdauer. Die Tabelle im Handbuch gibt dann bei 100ASA eine Leitzahl von 43 an (bei 105 mm ,,Blitzbrennweite). Als minimaler Flash Output wird in der Tabelle 1/64 aufgelistet. Das wäre dann eine Leuchtdauer von ca. 1/50.000 s. Die Leitzahl beträgt dann nur noch 5,4.
Ohne von der Technik eines Blitzes die geringste Ahnung zu haben, vermute ich dennoch, daß bei 100 ASA die Blitzzeiten immer irgendwo zwischen beiden Extremen liegen werden und daß man auch bei höheren ASA-Werten wahrscheinlich keine kürzeren Blitzzeiten erreichen wird (als z.B. keine 1/400.000 s bei 800 ASA).
Hier nochmal meine Frage: hast du die ,,Brennweite" deines Blitzes fest auf 105 mm eingestellt. Bei kürzerer Brennweite verlierst du sonst locker mal einen Faktor 2 an Intensität (laut Tabelle).
Mein subjektiver Eindruck ist, daß mein Blitz auch bei 100er Objektiv + DIK nie seine volle Leistung abgibt.
Hier noch ein Bild aus einem alten Beitrag, aufgenommen mit einem 40x Objektiv und DIK:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/72175_40804913.jpg)
Viele Grüße
Bernd
Zitat von: Nomarski in September 01, 2011, 10:40:05 VORMITTAG
Hallo Wilfried,
ZitatWenn das so ist, kann der Lichtweg ja keine Rolle spielen und du wirst auch durch eine andere Anordnung nichts gewinnen.
Komischerweise komme ich zu anderen Feststellungen.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
was heisst das ? Du erreichst kürzere Belichtungszeiten mit einem ausserhalb der Köhlerschen Bedingung angeordneten
Blitzleuchte im Vergleich zu einer in Köhlerscher Bedingung angeordneten ? Da würde mich mal interessieren wie das physikalisch gehen soll. Hast du bei der Köhlerschen Anordnung das Blitzrohr in der hinteren Brennebene scharf und formatfüllend gesehen ? Wenn das der Fall ist darf der Lichtweg keine Rolle spielen, es sei denn es sind lichtschluckende Elemente dazwischen.
viele Grüsse
Wilfried
Zitat von: Peter V. in September 01, 2011, 15:31:46 NACHMITTAGS
Nee, nee, ist das alles schwierig ( hatte es mir -ehrlich gesagt- leichter vorgestellt ). Das Problem ist aber in der Tat DIK, mit Phako und erst recht Hellfeld ist das alles kein Problem. Abe gerade beim DIK möchte man ja primär blitzen.
Lieber Peter,
hast du mit der Pilotlichtquelle den Unterschied in den Belichtungszeiten zwischen DIC und Phako schon gemessen
damit man mal quatitativ weiss wovon man redet und wie weit man noch weg ist.
Eigentlich dürfte doch zwischen DIC und Phako kein soo grosser Unterschied sein.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Bernd,
wo hast Du denn die 1,2 ms her? In den Anleitungen für den 430 EX II steht zur Abbrennzeit gar nichts. Im Manual des 580 EX II stehen die 1,2 ms, wobei sich das seltsamerweise in der Angabe aus dem Link ( 1/299 s ) nicht deckt.
Habe gerade nochmal überprüft, welche Intensität ich beim 50er fl Plachromaten im DIK benötige: 1/4 Leistung bei ISO 400, und zwar bei 105 mm. Und nun kommts: Wenn ich auf 24 mm umstelle, ist das Bild überbelichtet! Ich kann dann die Leistung auf 1/8 reduzieren.
Das deckt sich mit Deiner Angabe
ZitatHier nochmal meine Frage: hast du die ,,Brennweite" deines Blitzes fest auf 105 mm eingestellt. Bei kürzerer Brennweite verlierst du sonst locker mal einen Faktor 2 an Intensität (laut Tabelle).
genau......nicht! ;)
Ich versteh nix mehr ??? ??? ??? :'(!
Dennoch scheint es jetzt einigermassen zu funktionieren:
Planachromat fl 50, BISO 400, Blitz 1/8 leistung, 24 mm Zoom:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/72184_51405806.jpg)
Für die Unerschrockenen hier das unbearbeitete Originalfoto:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/72184_27263289.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Blitzer,
enttäuscht und etwas frustriert zeige ich nun mein Ergebnis.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/72185_44053048.jpg)
Objektiv Plan 40/0,65 DIC , Blitz mit 500µs , Canon 450D , 400 ISO.
Klar erkennbar, die Belichtung ist zu lang! Da aber eine kürzere Belichtung nur mit einem höheren ISO Wert möglich wäre und dieser zu mehr Rauschen führt, bringt es wohl keinen Qualitätsgewinn.
Welche Tricks die Könner wohl in der Tasche haben ?
Grüße
Peter
Meine Frau die Ilsebill will nicht so wie ich es will.
Na, was will sie denn?
Kürzeste Blitzdauer bei hoher Leitzahl, starker Vergrößerung, hoher Apertur und das mit viel Tiefenschärfe.
Bei Fluoreszenz bitte auch noch!
Guten Morgen
Nach dem ich die Bilder gesehen habe versteh ich das Problem, auch wenn ich schon bei diesen neidisch bin.
Vielleicht hilft dir ja dieser Wiki-Artikel weiter.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stroboskop
Laserblitze werden ja wohl nicht in frage kommen und die 6 Mikrosekunden von dem Xenon-Blitzlampen reichen vielleicht auch nicht, aber da steht auch was von kürzerer Blitzdauer und höheren Blitzfolgen mit Leuchtdioden.
Allerdings läuft das wohl auf eine Selbstbau Lösung hinaus.
Auch wenn sich das Zenario jetzt nur in meinem Kopf abspielt, könnte man damit eventuell sogar Videos hin bekommen, wenn die Dinger sich mit der Kamera synchronisiere lassen.
LG
Johannes der Träumer ;D
Lieber Peter,
ich habe mir nun schon mehrfach das Bild angeschaut. Ich gehe mal davon aus, dass es weitestgehend unbearbeitet ist und es nicht das Endergeebnis der Arbeit eines Photoshop-Künstlers darstellt. 50 Mikrosekunden sind ja immerhin 1/2000 s. Ehrlich gesagt, ich kann das Ergebnis nicht soooo enttäuschend finden und habe im Moment "Interpretationsprobleme". Meinst Du, dass da noch zu viel Bewegungsunschärfe ist? Wo soll man die sehen? An den Cilien? Es ist natürlich immer schwer, ohne das Bild selbst angefertigt zu haben, aber meine erste Vermutung wäre gewesen, dass diese in verschiedenen Ebenen liegen und es primär ein Problem der Schichtdicke ist. Darauf würden - aber vielleicht liege ich mit dieser Deutung auch falsch - die deutlichen insbeondere blauen Farbsäume hinweisen. Das Problem hatte ich auch bei zu hoher Schichtdicke.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter
Je kürzer der Blitz, umso heller muss er sein, damit man auf die gleiche Lichtmenge kommt.
Stroboskopblitze sind derart kurz, dass die gewünschte Helligkeit (für Mikroskopie) nicht erreicht wird.
Da die Abbrennzeit mit der Röhrenlänge zusammenhängt, je kürzer die Röhre umso kürzer kann die Abbrennzeit sein, reduziert sich auch die Lichtleistung,
Denn kurze Röhren haben üblicherweise weniger Lichtleistung.
Bei Stroboskopblitzen besteht die Gefahr der Überhitzung.
Handelsübliche starke (helle) Stroboskopblitze (z.B. zur Drehzahlmessung) sind in ihrer Helligkeit derart schwach, dass sie in der Makrofotografie nur selten eingesetzt werden können.
Für die Mikroskopie sind sie absolut zu dunkel.
Auch wenn man kurze (schnelle) Blitzröhren parallel betreiben würde, so würden auch 4 stk. Blitzröhren nicht reichen.
Disco Stroboskopblitz-Geräte sind um einiges heller, jedoch ist ihre Abbrennzeit nicht kürzer wie bei einem handelsüblichen Foto-Blitzgerät.
Ev. ergibt sich eine Verbesserung, wenn der Blitz auf den zweiten Verschlussvorgang synchronisiert wird, also kurz vor dem Schliessen des Verschlusses, die Kamera wackelt dann nicht mehr so sehr?
Arbeitet man im abgedunkelten Raum, so kann bei der Kamera eine längere Belichtungszeit gewählt werden, dann ist die Erschütterung der Verschlussöffnung abgeklungen.
Gut Licht
Kurt
Hallo Peter,
vielleicht eine dumme Frage, aber: hast Du bei den Aufnahmen den Blitz aus "manuell" gestellt? Ich frage das, weil bei meiner EOS 450D beim E-TTL Blitzen 420 EX) aus dem liveview heraus erst der Spiegel schlägt und dann die Aufnahme erfolgt...
Gruß
Klaus
Hallo Kurt
ZitatEv. ergibt sich eine Verbesserung, wenn der Blitz auf den zweiten Verschlussvorgang synchronisiert wird, also kurz vor dem Schliessen des Verschlusses, die Kamera wackelt dann nicht mehr so sehr?
Arbeitet man im abgedunkelten Raum, so kann bei der Kamera eine längere Belichtungszeit gewählt werden, dann ist die Erschütterung der Verschlussöffnung abgeklungen.
auch das habe ich gestern probiert. Hat zwar auch funktioniert, aber es fehlt noch der direkte Vergleich gegenüber der Synchronisation auf den ersten Verschlußvorhang. Bei den flüchtigen Objekten wird das etwas schwierig, da man so schnell nicht umprogrammieren kann.
Mit langen Belichtungszeiten habe ich sonst auch nie solche Probleme gehabt, aber dazu muß man sich beim Tümpeln eben die ruhenden Objekte aussuchen. Und selbst da sind noch kleine Strömungen zu beobachten, die das Objekt von der Stelle treiben oder es kommt mal eben ein Ciliat vorbei und stößt dagegen...
Wie schon erkannt wurde: Kurze Abbrennzeiten schaffen leider nicht mehr Tiefenschärfe. Also bleibt manches in der Unschärfe eingefroren.
Viele Grüße
Bernd
Zitat von: Klaus in September 02, 2011, 09:39:17 VORMITTAG
Hallo Peter,
vielleicht eine dumme Frage, aber: hast Du bei den Aufnahmen den Blitz aus "manuell" gestellt? Ich frage das, weil bei meiner EOS 450D beim E-TTL Blitzen 420 EX) aus dem liveview heraus erst der Spiegel schlägt und dann die Aufnahme erfolgt...
Gruß
Klaus
Lieber Klaus,
diese Information hatte ich schon von Frank. Ja, ich habe ihn jetzt auf Manuell stehe, wobei das eigentlich nicht so geplant war...ich wollte ursprünglich schon "richtig TTL" blitzen. :-\
Wie wird denn das von mir in diesem Thread gepostet Bild gesehen? Ich finde es bezgl. der Einfriereffektes in Ordnung. Oder wäre da noch ein besseres Ergebnis zu erwarten?
Herzliche Grüße
P. Voigt
Nach all den Beiträgen, Ratschlägen und nun auch eigenen Versuchen, bleibt die einzige Hoffnung das Objekt selbst etwas zu beruhigen. Auch wird es in der Zukunft noch empfindlichere Kameras geben und das Problem etwas entspannen. Für bedächtige Objekte und DIC ist es aber eine schöne Lösung. Im Normalfall haben wir heute doch Licht im Überfluß!
Peter
Noch eine Frage:
Kennt jemand die Zeiten, ob Blitz oder Kameraverschluß welche nötig sind um diese extremen Geschwindigkeiten sauber abzubilden?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/72228_66350050.jpg)
Hier mit einem Plan-Neoluar 63/1,2 Wasserimmersion, Cree LED bei 2 A und der DFK72 mit 1 / 5000s. Selbst bei Versuchen mit 1 / 10000s war noch eine Verschmierung zu sehen. Da versteckt sich jede Hoffnung >:(
Peter
Hallo,
manchen Gegebenheiten muß man sich wohl beugen wie dieses Rädertier:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/72234_66611603.jpg)
Viele Grüße
Bernd
Hallo Peter,
ich habe gerade noch mal genau nachgesehen. Im 430EX-II Manual (http://usa.canon.com/cusa/consumer/products/cameras/speedlite_flash_lineup/speedlite_430ex_ii#BrochuresAndManuals) steht tatsächlich nichts über die Brenndauer des Blitzes.
Im 430EX Manual (http://usa.canon.com/cusa/support/professional/professional_cameras/flashes/speedlite_430ex#BrochuresAndManuals) stehen die max. 1.2 ms auf S. 33.
Ansonsten scheinen die Specifiacations aber identisch (?).
Viele Grüße
Bernd
Lieber Peter,
ich komme zunächst auf die Ausgangsproblematik zurück. Das verwischte Bild war an meinem Mikroskop bedingt nachvollziehbar bei einer Blitzsynchronisation von 1/60s und einem erheblichen Anteil an Pilotlicht.
Über die Leuchtzeiten weiss ich nicht mehr als die anderen Forumsfreunde, eher etwas weniger. Aber ich habe auch einige Versuche gemacht.
Zu meiner Ausrüstung - Du kennst sie - wie folgt:
Zeiss WL-Stativ
Halogenbeleuchtung 12V 100W mit Wärmeschutz- und UV-Filter
Trinokularer Tubus mit 80% Fotoausgang
Spiegelkasten mit Blitzkollektor und Strahlteiler 70% für den Blitzbeleuchtungsstrahlengang
Kamera Canon 40D
Canon-Speedlite 430 EXII
Sonstiges:
Fotografiert wurde bei 400 ASA im Hellfeld, Phasenkontrast und DIK einmal ohne Blitz und einmal mit Blitz ( dann ohne Pilotlicht). Bei den Hellfeldaufnahmen und im DIK betrug das Verhältnis BA/nA-Objektiv 60-70%. Eingesetzt wurden im Hellfeld und DIK ein Planachromat 40 und im Phasenkontrast ein Neofluar 40 und ein achr.aplan. Kondensor 1,4. Fotookular Zeiss KPL 6,3.
Geblitzt wurde im manuellen Blitzmodus, um mehr über die Leistung und Leistungsreserven zu erfahren. Das ist im sonst üblichen und sehr gut funktionierendem E-TTL-Modus nicht erkennbar.
Ergebnisse:
Halogen 12V 100Watt
40 Planachromat Hellfeld Kameraeinstellung:Programmautomatik Belichtungsergebnis 1/250 s
40 Neo Phasenkontrast Kameraeinstellung:Programmautomatik Belichtungsergebnis 1/ 40 s
40 Planachromat DIK Kameraeinstellung:Programmautomatik Belichtungsergebnis 1/ 25 s
Canon-Blitz
40 Planachromat Hellfeld Kameraeinstellung:Manuell Synchron.1/250s Blitzleistung 1/64 ( Bild war überbelichtet)
40 Neo Phasenkontrast Kameraeinstellung:Manuell Synchron.1/250s Blitzleistung 1/16
40 Planachromat DIK Kameraeinstellung:Manuell Synchron.1/250s Blitzleistung 1/8
Mein Fazit aus dieser Versuchsreihe und allgemeine Erfahrungen mit der Canon 40D und Systemblitz:
Die Aufnahmen mit der hier angewandten Mikroskopbeleuchtung liegen im allgemein bekannten, kritischen Verwackelungsbereich durch Spiegelschlag und Verschluss . Das entfällt beim Blitzen, da alle Aufnahmen mit mindestens 1/250s erfolgen.
Der Blitz hat noch Leistungsreseven für höhere Vergrößerungen.
Es gibt eine Neigung beim digitalen E-TTL-Blitzen zur Überbelichtung. Ich führe das darauf zurück, das die Kamera den Leistungszusammenhang zwischen Messvorblitz und Hauptblitz in dem gesamten Mikroblitzsystem etwas fehlinterpretiert. Diese Ungänze lässt sich mit den Systemblitzen von Canon sehr effektiv kompensieren (+-3Stufen), allerdings nicht beim Kleinsten, dem 270 EXII, der sich allerdings für die Allgemeinfotografie hervorragend bewährt.
Aufnahmen im Highspeed-modus sind, von Sonderanwendungen abgesehen, nicht zielführend, da die Leistung des Blitzes im allgemeinen zu klein ist, um extrem kurze Verschlusszeiten realisieren zu können.
Der Farbtemperaturvorteil des Blitzens ist mit der digitalen Fotografie fortgefallen. Der Einfluss des Pilotlichtes scheint erscheint beim digitalen Blitzen etwas größer zu sein als in der analogen Fotografie. Hier bin ich aber noch nicht sicher.
Zum Schluss: die Welt der Lebendfotografie besteht aus vielen Facetten und nicht nur aus Cilien und Zirren. Diese Objektdetail stellt eine hohe Herausforderung dar, die die Mikroblitzfotografie vielleicht an den Rand des zur Zeit Möglichen treibt. Kennt jemand ein geeigneteres Versuchsobjekt, das die zusätzliche Problematik der richtigen Fokusebene und der gesamten Objektbewegung nicht aufweist?
Herzliche Grüße von Jürgen
Lieber Jürgen,
vorweg: Deine Mikroblitzeinrichtung selbst funktioniert tadellos, ist komfortabel zu bedienen und auch nach einigen Tagen Herumexperimentiererei sind mir keine Schwächen aufgefallen oder mögliche Verbesseungen eingefallen.
Allerdings muss ich nun etwas ketzerisch den grundsätzlichen Sinn des Mikroblitzens hinterfragen. Gerade Du kennst ja die Historie des Mikroblitzens besser als jeder andere, vor allem auch als ich ( da ich in der analogen Ära nichts mit Mikrofotografie zu tun hatte ).
Nach meiner Kenntnis gibt es folgende Gründe fürs Mikroblitzen anstelle der üblichen Beleuchtung:
1) Nicht ausreichende Helligkeit: ( Entfällt durch moderne Lichtquellen wie LED )
2) probleme mit der Farbtempertaur: ( Kein Problem in der Ära der EBV )
3) Probleme mit Spiegel- /Verschlußschlag: Entfällt seit Einführung der neuen Canon-Modelle mit dem verschluß- und spiegelfreien LiveView sowie generell bei normalen Digicams
4) Einfrieren von schellen Bewegungen des ganzen Ciliaten oder der Cilien / Zirren.
Die ersten drei Gründe entfallen z.B. in meinem Anwedungsfall, und bereits mit der normalen Halogenbeleuchtung ( und erst recht mit einer starken LED ) komme ich auch auf Belichtungszeiten von 1/250 auch beim 40er oder 50er-Objektiv im DIK. Mit starken LEDs ( nach oben gibt es da ja kaum koch Grenzen ) wären sicher auch recht kurze Zeiten realisierbar.
Mein Hoffnung war, durch das Mikroblitzen eben sehr kurze Belichtungszeiten zu realisieren. Das klappt anscheinend noch nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe ( ich würde aber auch nicht sagen, dass es nicht funtkioniert ). Leider fehlen mir hier die Meßmöglichkeiten ( Stichwort:Abbrenndauer ). Ich bin ja noch "am Probieren dran" ;)
Wäre als ein "Einfrieren" nicht möglich, müsste man sich also schon die grundsätzliche Frage stellen: Wozu Mikroblitz?
Sicher ist es so, dass bei ungequetschten "natürlich" moblien Objekten die Schichtdicke noch hoch ist, sodass das Blitzen allein kein Garant für gute Bilder ist, selbst, wenn die Bewegung gut eingefroren ist.
Vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch und vielleicht ist es ja auch nicht so, dass Mikroblitzen für wirklich gute Fotos zwingend erforderlich ist. Allerdings benutzen nahezu alle, die hier von bewegten Objekten Spitzenfotos posten, Mikroblitze! Zufall?
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
ich hatte meinen Beitrag nicht zur Verteidigung meiner Blitzeinrichtungen geschrieben. Freue mich aber auch über Dein Lob.
Das Einfrieren von Bewegungen ist ein völlig relativer Begriff, willst Du die Bewegung eines vorbeifahrenden Radfahrers oder eines vorbeifahrenden Rennwagens einfrieren. Ich weiß nicht, womit wir den Cilienschlag eines Protisten vergleichen sollen.
Im übrigen sind die Cilien aus meiner Sicht sowohl bei Deinen Fotos und auch bei den Fotos von Peter H. schon sehr gut eingefroren. Eigentlich verstehe ich Eure Kritik am eigenen fotografischen Ergebnis nicht so recht.
Aber noch einmal die Frage in die Runde der Interessierten, gibt es ein für unsere Fragestellung besseres Objekt als den Cilienschlag eines Einzellers bei teilweise verklebten Wimpern, die nicht in einer Schärfenebene liegen und deren Bild dann evtl. als bewegungsunscharf interpretiert wird?
Beste Grüße von Jürgen
Hallo,
ZitatJa, ich habe ihn jetzt auf Manuell stehe, wobei das eigentlich nicht so geplant war...ich wollte ursprünglich schon "richtig TTL" blitzen.
daß das nicht so richtig klappen will, dafür habe ich nun auch eine Erklärung: Bei der E-TTL-Messung ist bei einigen Blitzgeräten neben dem Kamerasensor, der die erforderliche Blitzdauer für die Aufnahme per Vorblitz errechnet noch ein Sensor im Blitzreflektor beteiligt, der das reflektierte Licht misst. Wenn dieser Sensor zu wenig Licht bekommt, dreht die Blitzsteuerung entsprechend mehr auf und es kommt zur Überbelichtung.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
Zitatnun auch eine Erklärung: Bei der E-TTL-Messung ist bei einigen Blitzgeräten neben dem Kamerasensor, der
Deswegen hatte Martin Kreutz vor einiger Zeit auch einen Artikel im Mikrokosmos veröffentlicht, der genau diese Problematik und eine entsprechende Blitzadaption zum Thema hatte.
Beste Grüße !
JB
edit: Änderung Autor des Artikels
Hallo!
Ich bin kein MK-Abonnent ( ja, ich gebe es zu! :-[ ), vielleicht ist ja jemand so freundlich, mir den Artikel zur Verfügung zu stellen. ( Meine email-Adresse ist unter meinem Avatar anklickbar ).
Ich kenne diesen ominösen Sensor von Olympus, er wurde ja von Martin Kreutz in einem früheren MK beschrieben. Hat ihn denn Canon sicher auch?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
zum Glück lassen sich solche Informationen nicht nur aus dem Mikrokosmos gewinnen, sondern man kann sie vom Kundendienst des Herstellers bekommen, sei es Canon, Nikon oder Olympus. Die Leute sind dort übrigens sehr hilfsbereit, reagieren prompt und erklären es ziemlich genau.
Viele Grüße
Bernd
Lieber Bernd,
Sprich! Hast Du bereits detailliertere Infos von Canon? Dann darfst Du sie gerne weitergeben ;)
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Jürgen Boschert in September 06, 2011, 12:08:48 NACHMITTAGS
Hallo Bernd,
Zitatnun auch eine Erklärung: Bei der E-TTL-Messung ist bei einigen Blitzgeräten neben dem Kamerasensor, der
Deswegen hatte Gerd Günter vor einiger Zeit auch einen Artikel im Mikrokosmos veröffentlicht, der genau diese Problematik und eine entsprechende Blitzadaption zum Thema hatte.
Beste Grüße !
JB
Hallo Jürgen,
verwechselst Du da evtl. etwas? Meinst Du vielleicht den Artikel von M. Kreutz oder gibt es wirklich noch einen weiteren Artikel von Gerd zu dieser Problematik?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
entschuldigung, Du hast recht. Hab das heute nachmittag verwechselt. Ist in meinem Beitrag schon geändert.
Beste Grüße !
JB
Hallo,
ev. ist diese Seite hilfreich:
http://speedlights.net/2011/05/03/in-depth-review-of-canon-speedlite-320ex-flash-and-video-light/
Gruß
Günther L.