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Foren => Bestimmungshilfe => Thema gestartet von: Werner Gruber in Oktober 24, 2011, 19:26:29 NACHMITTAGS

Titel: Kot eines Wildtieres
Beitrag von: Werner Gruber in Oktober 24, 2011, 19:26:29 NACHMITTAGS
Habe beim Wandern auf ca. 2000 m Höhe die Ausscheidung eines Wildtieres entdeckt.

Natürlich hab ich einige runde kleine Kugerl mitgenommen und zu Hause mal untersucht.

Dabei sind mir spiralförmige Bestandteile aufgefallen wobei eine Beobachtung absolut rotfarbig war.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/75849_50331750.jpg) (http://bilderhost.com/ImageHosting/9874_TS1022152815.jpg.html)

Würde mich doch interessieren ob es Alpenpflanzen gibt die derartige Gewebe aufweisen. Ansonsten kann ich mir die Farbe nicht erklären. Gefärbt hab ich sie sicher nicht.

  Könnte es Planzenteile vom Almrausch sein?

lg. kismoh
Titel: Re: Kot eines Wildtieres
Beitrag von: Nomarski in Oktober 25, 2011, 09:21:59 VORMITTAG
Moin,

mir selbst fallen sofort die 50Hz auf, welche noch auf der Lampe sind. Oft hilft eine längere Belichtungszeit bei entsprechender Minderung der Lichtintensität.

Zum Objekt an sich folgende Diagnose eines mitlesenden Alpenkenners, die ich hiermit weiterleite:

ZitatDas Bild deutet auf Alpenblutwurz Sangui alpae hin, die allerdings eher oberhalb 2500 m wächst. Zur Bestimmung des Tieres von dem die "Ausscheidungen" stammen ist das Trockengewicht (Ein Tag bei 90° im Backofen) und der Durchmesser nach dem Trocknen wichtig)
Eine Geschmacksprobe (brennend scharf vom männlichen Steinbock, oder mild nussig von der Gemse) hilft zur Eingrenzung.
Titel: Re: Kot eines Wildtieres
Beitrag von: Jürgen H. in Oktober 25, 2011, 10:49:01 VORMITTAG
ZitatEine Geschmacksprobe (brennend scharf vom männlichen Steinbock, oder mild nussig von der Gemse) hilft zur Eingrenzung.

Hallo Bernd,

ein mir bekannter Jäger bekam bei der Jagdprüfung verschiedene Losungen vorgelegt, die er bestimmen sollte. Das war für ihn kein Problem, bis er zu  einem kleinen dunkelbraunen Kügelchen kam, leicht abgeplattet, anscheinend sehr hart. Ja, was mochte das sein? Langes Rätselraten. Der Prüfer fragte ihn schließlich: Was macht der Jäger in solchen Fällen?

Wir wissen es jetzt, dank Deiner Mitteilung. Vorsichtige Geschmacksprobe war also angesagt. Und siehe da, danach war die Bestimmung leicht und eindeutig: Der Prüfer hatte eine Pulmollpille eingeschmuggelt....


Schöne Grüße

Jürgen
Titel: Re: Kot eines Wildtieres
Beitrag von: Herbert Dietrich in Oktober 25, 2011, 11:43:11 VORMITTAG
Hallo,

das ist unter Jägern allgemein bekannt, Pulmoll wächst in Höhen ab 2000 mn
in den schweizer Alpen kommt dort das wildwachsende Ricola vor.

Viele Grüße
Herbert
Titel: Re: Kot eines Wildtieres
Beitrag von: Klaus Herrmann in Oktober 25, 2011, 12:53:04 NACHMITTAGS
ZitatRicola

Man sieht es zwar nur sehr selten, aber es ist auf große Entfernungen zu hören: Riiicolaaaaahhhh
Titel: Re: Kot eines Wildtieres
Beitrag von: Nomarski in Oktober 25, 2011, 12:58:14 NACHMITTAGS
Und wer hat's erfunden?
Titel: Re: Kot eines Wildtieres
Beitrag von: Peter V. in Oktober 25, 2011, 14:23:11 NACHMITTAGS
Lieber Klaus,

ZitatMan sieht es zwar nur sehr selten, aber es ist auf große Entfernungen zu hören: Riiicolaaaaahhhh

Und ich dachte immer, das sei der Brunftschrei des
Hustinetten-Bärs (http://www.youtube.com/watch?v=mu3SvdbVOto)


Herzliche Grüße
Peter