Liebe Kenner
aus dem Krater, einer kalkhaltigen Quelle in Bad Nenndorf, habe ich Proben genommen und auch dabei diese vermutlich
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/76549_66563752.jpg)
Hantzschia elongata Grunow gefunden. Erstaunlich, dass diese dünne Nadel alle Reinigungsschritte gut überlebt hat. Mehr Klarheit bringt dann eine höhere Vergrößerung.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/76549_44759289.jpg)
oder noch besser eine UV-Aufnahme
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/76549_23191560.jpg)
Objektiv Apo 90/1,40 Öl , UV-LED @ 365nm , monochrome Kamera DMK72.
Gitterabstand 0,40 µm , Abstand der Poren 0,27 µm
Wer kann die Bestimmung bestätigen, oder korrigieren?
Viele Grüße
Peter
Lieber Herr Höbel,
wie immer sehr beeindruckende Bilder!
Das Exemplar hat nicht die typische Hantzschia-Form: Die aus einer Einschnürung in der Mitte entstehende Längs-(Apikal-)symmetrie (etwa wie bei einem "B"). (Anderes wichtiges Kriterium: Relative Lage der Raphenkanäle auf den zwei Schalenhälften. Siehe einschläg. Lit.) Deshalb würde ich zunächst im Genus Nitzschia suchen. Das ist aber leider das spezienreichste Süßwasser-Genus. Also zunächst einmal nur Nitzschia sp. ...
Gruß! -- felix