Hallo
Ab nächste Woche Donnerstag gibt es beim Hofer dieses Angebot.
http://www.hofer.at/at/html/offers/58_28331.htm?WT.mc_id=2011-11-30-16-36
Gab es die vielleicht schon mal in Deutschland beim Aldi und hat jemand versucht sie für unsere Zwecke zu missbrauchen ?
LG
Johannes
Hallo Johannes,
Zitat...schlagfest,
wetterbeständig, ...
Das wird aber schwierig, die Mikroskope diesen Eigenschaften anzupassen...
VG
Bernd
Zitat...schlagfest,
wetterbeständig, ...
Da sehe ich mehr Probleme beim Benutzer als beim Mikroskop. ;)
LG
Johannes
Hallo Johannes,
wie willst du die Taschenlampe denn einsetzen? Kopf ab und in den Fuß des Mikroskops setzen ? Oder an ein Provisorisches Ständerchen um von der Seite zu leuchten ?
Ich will nicht indiskret sein, frage aber doch: An was für einem Mikroskop ?
Lieben Gruß aus dem Rupertiwinkel
Lothar
Hallo,
also, wenn´s echte 5 Watt sind und nicht dimmbar, dann dürfte das zu hell sein. Ich habe das mal an einem Hufeisenstativ mit Spiegel verwendet, es geht, wenn auch nciht besonders toll. Da gibt´s bessere Taschenlampen, mit denen mehr möglich ist.
Ja da würde ich eine 3Watt Diode und den passenden Konstantstromregler nehmen, der einen Dimmereingang hat, dann solltest du bei etwas über 10 Euro landen. Als Lampe und Kühlkörper eignet sich ein Stück Cu-Rohr plus Endkappe aus der etwas älter gewordenen Löttechnik. Heute krimpt man ja nur noch. Bei der 5 Watt Angabe für die Taschenlampe habe ich auch etwas Zweifel. Da wird die Taschenlampe zum Taschen-und Fingerwärmer wenn die die volle Leistung hat.
LG Lothar
Hallo,
Vielleicht eine ganz andere Möglichkeit zur Mikroskop-Beleuchtung: 5 W LED von Paulmann, direkt anschließbar über GU 10 an 230 V. Man braucht also keinen Trafo.
Angeklebt wurde ein 49mm-Gewinde von einem ausgemusterten Foto-Filter und die Leuchte war dann direkt anschließbar an eine entsprechende ZEISS-Ringschwalbe. Die vorne vor der LED liegende Kollektorlinse aus Kunststoff wurde fein mattiert. Der Anschluß-Stutzen im Stativ enthält auch noch eine Linse. Die Beleuchtung ist recht hell. Die Apertur ist gut ausgeleuchtet. Bei Hellfeld ist ein Graufilter-Satz angebracht. Ich komme bestens damit hin.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/79123_57183178.jpg) (https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/79123_62808927.jpg)(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/79123_25029207.jpg)
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann
Hallo zusammen,
die Hofer Taschenlampe gabs auch grad bei Aldi-Süd.
Wenn man maximal fokusiert bildet sich der Chip ab (wenn man zB an die Wand leichtet).
Die Elektronik hat keine ordentliche Stabilisierung und "lebt" im Grund vom Innenwiderstand der Batterien.
Ist zwar ein Controller und ein Schaltttransistor (für SOS und dimmen) verbaut, aber kein Schaltregler um auch noch Licht aus etwas schwächeren Batterien zu holen. Gibts im Ebay China um die 5 Euro.
Lieber mit einer einzelnen LED was ordentliches basteln.
viele Grüße
Manfred
Guten Abend Herr Husemann,
für das gezeigte Mikroskop eine schöne Lösung. Nur fehlt die Möglichleit zu dimmen. Ob das Dimmen etwas an dem Spektrum der LEDs verändert ? Dann wäre die Graufilterlösung unter Umständen sogar die bessere.
Einen schönen Abend wünscht
Lothar M. Gutjahr
Hallo Herr Gutjahr,
ich habe Dimmen noch nicht versucht. Wenn es geht, wäre es ja auch zu überlegen. Inwieweit die Spektren verändert werden, kann ich auch nicht sagen; aber wenn es eh nicht so genau drauf ankommt.... Das LED-Spektrum unterscheidet sich bekanntlich sowieso von dem einer Glüh- bzw. Halogen-Lampe (es ist etwas schwach im Grünen); bei normaler visueller Benutzung sehe ich aber kein Problem. Bei genauer Einhaltung von Farben, insbesondere bei der Fotografie wird es eine Rolle spielen. Ich habe die LED in 6500 K daylight; es gibt sie aber auch in warmlight. Wie gesagt, ich finde sie sehr brauchbar.
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann
Zitatich habe Dimmen noch nicht versucht. Wenn es geht, wäre es ja auch zu überlegen.
Das würde ich mit der 230 Volt Leuchte nicht probieren. Dazu gibt es aber fertige kleine Baugruppen für 350, 700 und 1000 mA für unterschiedliche Leistungen zu kaufen, mit denen man dann Einzelleds oder hintereinander geschaltete LEDs betreiben und auch dimmen kann. Man braucht dann allerdings ein Netzteil 12 Volt. Da gibt es ja preiswert Steckernetzteile. Ich habe hier für Versuchszwecke auch kleine 12 Volt Akkus herumstehen.
Für den Elektroniker bietet es sich auch an mit einem LM317 solcherlei Quellen selbst zu bauen. Bei einem Fertigteil für unter 10 € fängt man aber gar nicht erst zu denken an. :)
LG Lothar Gutjahr
Schade um den schönen Zeiss-Ringschwalbenadapter. >:(
Zur LED: 5 Watt wird sie mit den drei Micro-Batteriezellen mit Sicherheit nicht bringen.
Der Ringschwalbenadapter ist abschraubbar und jederzeit anders zu verwenden. Was soll´s also?
Wenn mich nicht alles täuscht, war dieser Ringschwalbenadapter einst ein 43 60 37, bei dem die Stützblende für die Okularfassung weggebohrt wurde, also wichtig für Kameraadaptionen.
Er hat sein 49mm-Gewinde und ich kann ihn jederzeit zur Adaption einer Kamera mit 49mm-Filtergewinde am Objektiv benutzen - was ich gelegentlich auch tue. Die weggebohrte - von Ihnen als "Stützblende" bezeichnete - Einengung ist dafür nicht nötig.
Sie haben recht, die Okularfassung kann sich notfalls auch auf der Frontlinse des Objektives abstützen. Beim alten KPL-W 12,5x /18 o. 20. würden dann ggf. die Linsenscheitel für den mechanischen Anschlag sorgen.
Wenn ich richtig gelesen habe, war das Ihre Mitteilung Nr. 3131
Noch ein Tipp zum Thema "Dimmen":
Auf Ebay findet sich für kleines Geld der folgende Dimmer: 360414755775 12V 8A, den ich mit etlichen LEDs erfolgreich betreibe. Voraussetzung ist eine LED mit eingebautem Konstantstrombegrenzer, wie er typisch ist für LED-Taschenlampeneinsätzen.
Gruß
Peter
Diese einfachen LEDs im Gehäuse der Billigangebote haben meistens keinen eingebauten Konstantstrombegrenzer. Dieser ist nämlich dier Innenwiderstand der Batterien, der je nach Entladung immer größer wird uns somit die LED vor dem Durchbrennen schützt.
VG
Bernd
Für die in ebay erworbenen kann ich Bernd voll zustimmen. Aber nicht für die von ALDI angebotene, da ich die nicht kenne und es auch da möglicherweise einen Fortschritt gibt. Nur wo sollen die 5 Watt herkommen ? Vielleicht gepulst ?
LG Lothar
ZitatNur wo sollen die 5 Watt herkommen ? Vielleicht gepulst ?
Aus einer externen Stromversorgung, die man dort anschließen könnte, wenn auch mit etwas Bastelei, sofern die LED tatsächlich für diese Leistung ausgelegt ist. Aber oftmals ist an der LED nicht der erforderliche Kühlkörper dran, so daß die LED die 5Watt nicht lange mitmachen würde.
Ich kann ja eine 60Watt Auto- Scheinwerferlampe ja auch mit einem kleineren Akku betreiben. Die Lampe leuchtet dann auch noch, wenn auch nicht mit der Intensität. Und dennoch bleibt es eine 60Watt-Lampe.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
das mit dem Kühlkörper ist gegeben. Die LED sitzt auf dem typischen Al-Stern und dieser wiederum ist über ein Al-Drehteil mit dem Gehäuse verbunden. Meine 5 Watt suche ich noch. Die 3 Watt meiner Frau ist innen auf dem Stern mit "JINGRUI" beschriftet und ohne etwas dazwischen mit dem Batterieteil verbunden. Werde gleich mal alle Jackentaschen nach meiner durchforsten und mal reinschauem wenn ich sie finde.
LG Lothar
Hallo -
neulich habe ich bei A... eine 1W LED-Taschenlampe erworben um sie zwecks Einbau in ein Mikroskop zu schlachten.
Zu meinem Erstaunen ist darin neben zwei Markenbatterien sogar einen Elektronik, welche aus den etwas zu niedrigen 3 Volt eine etwas höhere Spannung für die LED generiert. Die Lampe funktioniert sogar mit 2 NiMH Akkus (max 2,5 Volt) anstandslos.
Dass es so was um einen Preis von 2,99 zu kaufen gibt, gehört für mich zu einem der vielen Endzeit-Zeichen :o
Gruß
Rolf
Und wenn man zu diesem Kurs auch noch die Nichia mit 365nm bekommt, würde ich mich auch noch dazu hinreißen lassen, eine LED mit Gehäuse zu kaufen.
Aus dem Leergehäuse könnte man z.B. einen Griff für eine Schubkarre machen oder einen Kerzenständer. Oder dem Klaus ein paar Muttern für seine C-Mount-Anschlüsse.. ;D
Zitat von: reblaus in Dezember 03, 2011, 17:37:18 NACHMITTAGS
Hallo -
neulich habe ich bei A... eine 1W LED-Taschenlampe erworben um sie zwecks Einbau in ein Mikroskop zu schlachten.
Zu meinem Erstaunen ist darin neben zwei Markenbatterien sogar einen Elektronik, welche aus den etwas zu niedrigen 3 Volt eine etwas höhere Spannung für die LED generiert. Die Lampe funktioniert sogar mit 2 NiMH Akkus (max 2,5 Volt) anstandslos.
Dass es so was um einen Preis von 2,99 zu kaufen gibt, gehört für mich zu einem der vielen Endzeit-Zeichen :o
Gruß
Rolf
Lieber Rolf,
meinst Du etwas die wasserdichte Lampe mit dem Plastikgehäuse? Ich habe mal "lustlos" eine mitgenommen, weil ich mir dachte, dass die für den Kurs eh nichts taugen könne. Seitdem ich sie ausprobiert habe, ärgere ich mich, dass ich nicht gleich mehere genommen habe ( fürs Auto, verschiedene Zimmer etc. ).
Hezrliche Grüße
Peter
Hallo
Ich habe mir heute 2 Stück von diesen Taschenlampen gekauft und eine ans Mikroskop adaptiert.
Was soll ich sagen, ich bin hoch zufrieden damit.
Ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Gesichtsfeld und kurze Belichtungszeiten von den ich mit der Original LED nur träumen konnte.
Alles was ich machen musste war die Taschenlampe absägen, die LED statt der alten anlöten und das ganze ein Stück weit in den Kollektor stecken.
Für die Feineinstellung danach noch ein wenig den Zoom-Mechanisnus der Lampe bemühen und fertig.
Das einzige was mir ein wenig Angst macht ist der Hinweis in der Bedienungsanleitung "Netzhautgefärdung durch Blaulicht 400nm bis 780nm"
LG
Johannes
Guten Abend,
meine 5 W ist wieder aufgetaucht und der einzige Unterschied zur 3W ist die Bezeichnung . Unabhängig davon machen beide brauchbares Licht. Ein Wackelkontakt kommt gerne am Lötzinnbatzen, der als Kontakt zum Batteriekäfig dient zu Stande. Dann etwas Schütteln.
Versuch macht kluch:
Beide mit brandneuen Batterien bestückt und mit einem Meter Abstand mit dem Lunasix gemessen; siegte die 3Watt.
LG Lothar
Hier noch schnell ein "Beweisfoto"
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/79673_38102464.jpg)
Objektiv: 10x Achromat, Canon 1000D ,Belichtungszeit 1/1600
LG
Johannes
Edit: bei der Belichtungszeit fehlte ein 0 ;D
Hallo Johannes,
das ist sehr homogen ausgeleuchtet. ich habe das zum Testen mal mit PS in mehreren Stufen der Helligkeit beraubt, bis es fast schwarz war und das sieht immer noch homogen aus.
LG Lothar
Hallo
Zitat
das ist sehr homogen ausgeleuchtet. ich habe das zum Testen mal mit PS in mehreren Stufen der Helligkeit beraubt, bis es fast schwarz war und das sieht immer noch homogen aus.
Allerdings ist das wohl etwas "geschummelt" da mein Mikroskop nur eine Nelson Beleuchtung mit Mattscheiben-Kollektor hat.
LG
Johannes
ZitatAllerdings ist das wohl etwas "geschummelt" da mein Mikroskop nur eine Nelson Beleuchtung mit Mattscheiben-Kollektor hat.
Und die dunklen unscharfen Bildecken hast du uns auch vorenthalten, da der Bildkreis deiner Objektive kleiner ist als der Kamerasensor.. ;D
Lieber Bernd,
du bist nicht ganz auf dem laufendem.
Ich habe in dieses Teil investiert:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=10531.0
Das Bild würde nur auf 800x600 skaliert und sonst nichts. ;)
LG
Johannes
Zitat von: Kropiunig Johannes in Dezember 10, 2011, 18:46:33 NACHMITTAGS
Lieber Bernd,
du bist nicht ganz auf dem laufendem.
Ich habe in dieses Teil investiert:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=10531.0
Das Bild würde nur auf 800x600 skaliert und sonst nichts. ;)
LG
Johannes
Lieber Johannes,
nun halt mal schön den Ball flach. In dem Link ist schließlich nicht zu entnehmen, daß du das gekauft hast. ;D
VG
Bernd