Liebe FormumskollegInnen,
nachdem ich vor einiger Zeit eine regelbare LED Lösung für die Leuchte 60 als Ersatz für die 12V 60W Glühlampen vorgestellt hatte https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=10976.0, habe ich nun für ein Forumsmitglied eine LED Lösung für das Leuchtrohr oder um die Terminologie korrekt ein zu halten: Beleuchtungsrohr mit Kollektor (467050), entwickelt.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/83998_864858.jpg)
Diese LED wird nun an einem simplen 6V Schaltnetzteil (Gleichstrom) betrieben. Dafür lässt sich die LED nun von 0-100% regeln. Die Elektronik verträgt Eingangsspannungen in einem Bereich von 3-12 V, läuft aber am verlustärmsten bei 5-6V, was dann auch einer Batterie betriebenen Lösung nicht im Wege steht. Tests mit der 4.5 V Stufe meines Steckernetzteiles verliefen sehr sehr zufriedenstellend.
Der Regler ist am hinteren Ende der LED Fassung angebracht. Regelung erfolgt per PWM bei 1 MHz und ist in der Fassung untergebracht, da ein längeres Kabel bei einem Megahertz wohl durchaus als Funkantenne fungieren würde, was natürlich nicht erlaubt ist 8)
Die verbaute LED ist eine CREE XML U2, mit einer maximalen Leistung von 10 W. Da es wenig sinnvoll ist die LED bei maximaler Leistung zu betreiben (auch LED's reagieren mit Effizienzeinbußen wenn sie bei 125 ºC betrieben werden...) habe ich die Stromzufuhr auf 2.3 A begrenzt.
Die LED Lösung wurde heute einige Stunden auf dem Labortisch betrieben, d.h. ohne dass diese im Leuchtrohr eingesetzt wurde um zu testen, ob diese den thermischen Belastungen standhält: Ja sie hält den Belastungen stand :D
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/83998_35459182.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/83998_44540338.jpg)
*Die weitere Nutzung der alten Trafos ist zwar technisch problemlos umsetzbar, aber um eine genügend geringe Restwelligkeit der resultierenden Gleichspannung zu gewährleisten hätte der Einsatz des Gleichrichters mit einer nachfolgende Glättung und Siebung einen größeren finanziellen Aufwand mit sich gebracht als sich ein Steckernetzteil zu besorgen. Diese Lösung deshalb in die Kiste mit den unpraktischen Ideen geworfen. Schade eigentlich denn die elektronische Lösung für die alten Regeltrafos fand ich ein ganzes Stück spannender....
Herzlich,
Bastian
Edits: Typos und Terminologie, technische Daten
Hallo Bastian,
ich muß schon staunen, mit dem Stellrad ist das wirklich praktisch. 8) Die Krönung wäre ein Stellring, so wie er beim Leuchtrohr für die Klemmung vorhanden ist. Das wäre dann nur beim Universal etwas ungünstig, weil man dann eben einen langen Arm bräuchte. ;D
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bastian,
ich finde so integrierte Lösungen auf kleinem Raum prima.
Zitat"... Der Regler ist am hinteren Ende der LED Fassung angebracht. Regelung erfolgt per PWM bei 1 MHz und ist in der Fassung untergebracht, da ein längeres Kabel bei einem Megaherzt wohl durchaus als Funkantenne fungieren würde, was natürlich nicht erlaubt ist ..."
Was hätte gegen die Verwendung eines Koaxialkabels gesprochen?
VG, Erik
Hallo Erik -
Koaxkabel sind halt borstig und dann würde das PWM-Kästchen als lästiges Hindernis auf dem Tisch rumfahren. Die Lösung mit dem Knopf hinten ist (zumindest für die kleinen Standards) doch wirklich elegant. Wie Bernd schon bemerkt hat muss man für die Uniphomis dann doch eine andere Lösung finden - für Bastian dürfte ja ein Funkfernbedienung keine besondere Schwierigkeit bieten ;) ?
Viele Grüße
Rolf
Hallo Bernd, Erik und Rolf,
zunächst mal danke für eure freundlichen Worte!
ZitatDie Krönung wäre ein Stellring, so wie er beim Leuchtrohr für die Klemmung vorhanden ist
Das hatte ich mir auch erst überlegt, aber der Aufwand :o
ZitatDas wäre dann nur beim Universal etwas ungünstig, weil man dann eben einen langen Arm bräuchte.
ZitatWie Bernd schon bemerkt hat muss man für die Uniphomis dann doch eine andere Lösung finden
Ich habe zwar ein Universal, aber kein Leuchtrohr, ich habe die Leuchte 60... Sitzt denn das Leuchtrohr beim UNIPHOMI nicht auch mehr oder weniger aussen bündig abschließend? Denn dann wäre der Weg zum Regler wahrlich nicht zu weit...
ZitatWas hätte gegen die Verwendung eines Koaxialkabels gesprochen?
Rolf hat es eigentlich ganz gut beschrieben:
ZitatKoaxkabel sind halt borstig und dann würde das PWM-Kästchen als lästiges Hindernis auf dem Tisch rumfahren.
Es lässt sich ja nun darüber streiten ob das Reglergehäuse lästig ist oder nicht, aber Fakt ist, dass man dann noch ein Gehäuse gebraucht hätte. Wozu zwei Gehäuse, wenn es in einem geht? Bei borstigem Koaxialkabel hätte es dann auch ein etwas schwereres sein müssen, so dass auf dem Tisch dann auch auf dem selben Platz bleibt und sich nicht immer selbstständig macht.
Zudem: Wie oft ist es notwendig die Helligkeit eurer LED's zu verstellen?
@Rolf
Ich hatte tatsächlich noch über eine ganze Reihe anderer Lösungen nachgedacht. Aber wem die Regler-am-Gehäuse-Lösung nicht gefällt, dem kann ich meine zweite Lösung empfehlen: Alles was man dazu braucht ist eine regelbare Spannungsquelle 0-12(15)V. Die Helligkeit der LED wird dann in Relation zur anliegenden Spannung (zur Zeit 6-12V) von 0 auf 100% geregelt. Es ist dies die gleiche Lösung, wie die die ich im o.g. Thread vorgestellt hatte. Einziger Unterschied: ich habe auf die Wechselstromgeschichte verzichtet....
Bastian
Hallo Bastian -
auch Mikroskopiker sind ja nur Menschen und haben demgemäß die unterschiedlichsten Gewohnheiten, deshalb kann ich hier nur ganz subjektiv antworten:
Ja, also ich benutze mit meinen altersschwachen Augen die Helligkeitsregelung der LED ununterbrochen, jeder Objektivwechsel oder Wechsel des Kontrastverfahrens macht das notwendig. Deshalb habe ich dafür gesorgt, dass an jedem Mikroskop die Regelung ungefähr an der gleichen Stelle sitzt, egal ob bei Auflicht oder Durchlicht, ob das Mikroskop nun ein bescheidenes 15W-Kollektorchen oder einen Kürbis oder Leuchte 100/60/30 hinten, links, oder (beim Inversen) oben besitzt.
Deshalb ist mir selbst der Weg meiner Hand zur Leuchte 60 am Universal zu unbequem und ich fluche jedes Mal, wenn ich die LED wegen Mängeln der Ausleuchtung verschieben muss, vor allem mit einem Siedentopf-Tubus vor Augen.
Übrigens ein Leuchtrohr müsstest du in deinem Universal auch haben, das ist nämlich der Flansch, an dem die Schwalbe der Leuchte 60 sitzt). Man kann aber stattdessen auch den kleinen Kollektor, wie beim Standard 14/16/18/WL, verwenden - der schließt bündig ab und dann reicht die Hand auch wieder nach hinten ;).
Die Sache mit der Spannungsregelung bringt auch wieder das Problem, dass man dann mit der Hand an das (Stecker)netzgerät muss, oder wieder was überflüssiges auf dem Tisch stehen hat, nachdem man die brummenden Trafos endlich los ist und sich der Tisch etwas weniger durchbiegt. Und wer wird sich schon mit Gleichrichtern und Elkos herumplagen, wenn er für 12 € ein 3A/5V-Stecker-Netzteil kaufen kann.
Sammler und Ästheten mögen mir die letzte Bemerkung verzeihen ;D.
Fazit: die derzeitige Lösung ist optimal - selbst wenn man für Dickmikroskope statt des Direkt-Potis eine Buchse für eine externe Regelung (am kurzen Kabelschwanz) vorsehen müsste.
Viele Grüße
Rolf
Eine wirklich schöne Lösung, Bastian!
Mit der hochfrequnten PWM hast Du Dich für einen Weg entschieden, der wahrscheinlich wenige oder gar keine Schwierigkeiten in der Nutzung belässt, aber die von Dir genannte Problematk einer Antennenwirkung berücksichtigen muss. Kurze Wege sind ja nicht nur bei der Elektrik gut... ;D
Aber mir geht es ähnlich wie Rolf. Die Finger gehen ähnlich oft - eher öfter - an den LED-Regler, wie an den Kondensor. Bei einem Wechsel des Objektivs oder des Kontrastverfahrens (auch LPL / XPL !) muss ich die Helligkeit regulieren und das würde ich bei den Phomiversalen ungern am "anderen Ende" tun.
Bei den ganz kleinen Stativen mit Reisetauglichkeit finde ich möglichst strippen- und kastenfreie Lösungen sehr erstrebenswert. Bei einem großen Trum wie denen von 'unsereiner' wäre es mir lieber anders herum.
Herzliche Grüße
Thomas
Guten Morgen Forum,
Ich fürchte ich habe mich in der Terminologie vertan. Die LED kommt natürlich in den kleinen Kollektor von dem Rolf sprach. Ich dachte bisher immer das Leuchtrohr und kleiner Kollektor und Leuchte 15 seien alternative Termini für einen identisches Objekt?
ZitatÜbrigens ein Leuchtrohr müsstest du in deinem Universal auch haben, das ist nämlich der Flansch, an dem die Schwalbe der Leuchte 60 sitzt). Man kann aber stattdessen auch den kleinen Kollektor, wie beim Standard 14/16/18/WL, verwenden - der schließt bündig ab und dann reicht die Hand auch wieder nach hinten Zwinkernd.
In das Leuchtrohr meines Universals passt die jetzige Fassung übrigens nicht, denn das Rohr mit dem Flansch für Leuchten 60 und 100 hat einen geringeren Innendurchmesser. Aber wenn ich das richtig verstehe, dann kommt der "kleine Kollektor/Leuchte 15" ja auch stattdessen in das Stativ.
ZitatAber mir geht es ähnlich wie Rolf. Die Finger gehen ähnlich oft - eher öfter - an den LED-Regler, wie an den Kondensor. Bei einem Wechsel des Objektivs oder des Kontrastverfahrens (auch LPL / XPL !) muss ich die Helligkeit regulieren und das würde ich bei den Phomiversalen ungern am "anderen Ende" tun.
Ja, eine universale Lösung für alle eventuell auftrtetenden Probleme, und schlimmer Vorlieben der Nutzer ;D, wird es nicht geben können.
Zitat... selbst wenn man für Dickmikroskope statt des Direkt-Potis eine Buchse für eine externe Regelung (am kurzen Kabelschwanz) vorsehen müsste.
Also ich komme noch ganz gut während der Mikroskopierens an das untere Ende des Stativs um die Regelung zu bedienen, und das obwohl ich die letzten sechs Jahre mehr am Mikroskop als auf dem Sportplatz war ;)
ZitatUnd wer wird sich schon mit Gleichrichtern und Elkos herumplagen, wenn er für 12 € ein 3A/5V-Stecker-Netzteil kaufen kann.
Eben...
Bastian
Moin Bastian,
also einen Verbesserungsvorschlag hätte ich noch: Wegen dem ollen Kabel, was zur Stromzufuhr da reingeführt werden muß (für Batterien/Akkus war wohl kein Platz mehr... ;D ) warst du gezwungen die Achse vom Regel-Lenkrad aus der Mitte zu versetzen. Die Rändelung könnte das Kabel irgendwann durchscheuern, wenn einige da ständig schrauben müssen, wie schon bekundet wurde. Das Kabel kann doch auch genausogut zur Seite rausgeführt werden, so daß das Stellrad zentrisch bleiben könnte.
Beste Grüße
Bernd
@ alle
habe oben noch ein paar technische Details ergänzt.
Moin Bernd,
das Stellrad ist deshalb azentrisch weil es auf diese Weise sehr schnell "blind" gefunden werden kann (feature, not bug!). Ich habe es aus ergonomischen Gründen versetzt. Die Idee dahinter ist das man das Teil derart einbaut das die gerändelte Fläche des Stellrades der Seite zugewandt werden kann auf der die Hand die Bedienung vornimmt. Das Rad ist so groß dass man fein dosiert die Helligkeit regeln kann.
Kabel aus dem zylindrischen Teil ausführen geht auch. Werde ich beim nächsten mal machen, wenn ich da nicht doch noch eine DC Buchse eingesetzt bekomme (in die Seite)....
Bastian
Hallo Bastian!
Sehr schönes Teill! ...und eloxiert!
Kannst Du uns bitte mal die Schaltung des Reglers zeigen?
Ich stelle bisher analog mit dem LM317 als Stromregler.
Viele Grüße - Werner
Hallo Bastian,
ZitatKabel aus dem zylindrischen Teil ausführen geht auch. Werde ich beim nächsten mal machen, wenn ich da nicht doch noch eine DC Buchse eingesetzt bekomme (in die Seite)....
Das wird dann aber allenfalls so eine Miniaturbuchse sein, aber nicht so eine für die Hohlstiftstecker, die es in 2,1mm und 2,5mm-Ausführungen gibt.
Wenn die Buchse dann also wie ein Balken duch das Steckrohr geht, wird es eng mit deiner Poti-Achse.
Viel dicker als 30mm darf der Kopfdurchmesser auch gar nicht sein, sonst braucht das Standard wieder einen Untersetzer. ;D
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bastian,
ein Kompliment für das Design und die technische Lösung. Klingt nach moderner Technik mit geringer Verlustleistung.
Allerdings könnte ich es mir für meine Arbeit nicht so recht vorstellen, da ich das Steuergerät direkt neben dem Trieb für den Tisch und Grob- und Feinbewegung brauche. Nicht nur bei einem Objektivwechsel, sondern auch bei einigen Präparaten ist der Dynamikumfang doch so groß, dass permanent das Licht angepaßt werden muß.
Da meine Stromregelung aber brav linear aufgebaut ist, habe ich auch keine Abstrahlung einer ungeliebten Frequenz zu befürchten.
Trotzdem würde mich die Schaltung interessieren ;)
Weiter gute Ideen und viele Grüße
Peter
Hallo Bastian -
damit wir das mit unserer inexakten Nomenklatur endlich mal korrekt zu Ende führen - alle hatten ja ein wenig Recht:
46 70 50 Beleuchtungsrohr mit Kollektor - für 6V/15W, das verschwindet im Fuß.
46 70 50 Anschlussrohr mit Zwischenabbildung - das mit der Schwalbenaufnahme für dicke Leuchten, gibt es auch ohne Zwischenoptik, kann statt 46 70 50 eingebaut werden.
46 72 50 Lampengehäuse mit mattiertem Kollektor für 6V/15W. Ist innerlich identisch mit dem Beleuchtungsrohr mit Kollektor. Findet man außerhalb z.B. als Mikroskopiereuchte an Stereomikroskopen.Hat ein M35 Gewinde zum Einschrauben in diverse Halter. Wird oft auch unkorrekt als "Leuchte 15" bezeichnet
Viele Grüße
Rolf
Hallo Rolf,
Zitat
46 70 50 Anschlussrohr mit Zwischenabbildung - das mit der Schwalbenaufnahme für dicke Leuchten, gibt es auch ohne Zwischenoptik, kann statt 46 70 50 eingebaut werden.
Du meinst wohl 46 70
40 ;)
Bastian
Hallo,
Bastian hat mir den Prototyp zum Ausprobieren geschickt. Nicht weil ich da irgendwie kompetent wäre, sondern weil ich mir sowas gewünscht habe.
Als erstes hab ich die LED an meinem Leib- und Magen-Mikroskop, dem Zeiss-Junior angeschlossen.
Wie man sieht, ist es sehr bequem, das Poti an der Ansteckleuchte zu bedienen.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/84335_58345439.jpg)
(Zuerst dachte ich, daß Bastians LED-Fassung zu schlank ausgefallen ist, da sie in der Leuchte herumwackelte, bis ich merkte, daß der Federring in der Ansteckleuchte zum Anziehen der Fassung verrutscht war. Jetzt sitzt alles tadellos.) In das "Leuchtrohr" diverser Standards paßt sie natürlich genauso...
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/84335_43352769.jpg)
Erster Eindruck: viel zu hell! ;-) Jedenfalls für meine Anwendungen, die sich zu 99% im Hellfeld abspielen. Ich konnte nur die ersten 1-1,5 mm des Poti-Rädchens ausnutzen. Mein Steckernetzteil fängt bei 5V an. Vielleicht wäre es mit einenem anderen (3V aufwärts) besser. Auf jeden Fall würde ich mir die Helligkeitsstufen im unteren Bereich gespreitzter wünschen. Für Anwender lichtschluckendster Verfahren wird die Leuchte, so wie sie ist mit Sicherheit keine Wünsche offen lassen. Jedenfalls, was die Lichtausbeute angeht.
Die Kabelführung wurde schon angesprochen. Das wäre allerdings schöner, wenn die seitlich erfolgen würde und nicht mit dem Potirädchen kollidieren würde.
Außerdem habe ich mir einen Ein-Aus-Schalter gewünscht oder eine vergleichbare Option. Daß da zwar kein Strom fließt, wenn das Poti ganz runtergedreht ist, beruhigt mich nicht. Zu leicht kommt man da dran und das Ding brennt. Da geht es mir weniger um den Stromverbrauch, sondern um den Sicherheitsaspekt.
Ich besitze nur zwei "Dauerpräparate": ein Schnitt von Lein, den ich mal von Klaus Herrmann bekommen habe und mein Objektmikrometer. Von beiden hänge ich jetzt noch Bilder an, die ich mit Bastians LED gemacht habe.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/84335_32633102.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/84335_62888773.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/84335_28302863.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/84335_19566718.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/84335_64037963.jpg)
Herzliche Grüße
Martin
Hallo Martin,
ZitatMein Steckernetzteil fängt bei 5V an. Vielleicht wäre es mit einenem anderen (3V aufwärts) besser. Auf jeden Fall würde ich mir die Helligkeitsstufen im unteren Bereich gespreitzter wünschen.
Es gibt solche Steckernetzteile mit mehreren Schaltstufen ab 3V über 5V bis zu 7V, ich hatte kürzlich welche gekauft, aber momentan sind keine im Angebot, sonst hätte ich hier den Link gesetzt. :-[
ZitatAußerdem habe ich mir einen Ein-Aus-Schalter gewünscht oder eine vergleichbare Option. Daß da zwar kein Strom fließt, wenn das Poti ganz runtergedreht ist, beruhigt mich nicht. Zu leicht kommt man da dran und das Ding brennt. Da geht es mir weniger um den Stromverbrauch, sondern um den Sicherheitsaspekt.
Wenn du 100%ig sicher sein willst, daß kein Strom fließt, mußt du eben das Steckernetzteil aus der Steckdose ziehen oder eben eine Steckdosenleiste mit Schalter verwenden, da es sich eben nicht lohnt, in die kleinen Steckernetzteile auch noch einen Netzschalter reinzubasteln.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Martin,
das mit der übermäßigen Helligkeit bei den LED Beleuchtungen ist ein altes Problem. Je leistungsfähiger die LEDs in den letzten Jahren wurden desto problematischer wurde Ihre "Dimmung" für die normale Hellfeld-Durchlicht Mikroskopie. Daher habe ich mein Steuergerät seit etwa 2 Jahren dahingehend verändert, dass es eine umschaltbare Ausgangsleistung und damit 2 Dimmstufen bereitstellt. Die Stufe "Low" wie ich sie Neudeutsch bezeichne regelt (dimmt) die LED von 0 ... bis ca 40 mA (die Grenze kann ich selbst bestimmen - 40 mA haben sich als sehr praktikabel erwiesen) über den gesamten Drehbereich des Potis. Die Stufe "High" von 0 .... 700 (1000) oder was auch immer man der LED zumuten möchte (die ist dann für pH, DIK, DF, Auflicht , POL oder eben all die anderen Lichtschluckenden Mikroskopieverfahren). Auf diese Idee haben mich meine "Anwender" gebracht.
Wenn du so eine Beleuchtung mal völlig unverbindlich testen willst kann ich dir gerne eine zuschicken (PN mit Angabe der Versandadresse genügt). Ausser dass man ein separates kleines Steuergerät (mit richtigem Ein- und Ausschalter und einer zusätzlichen Kontroll LED am Steuergerät) hat ist die Handhabung exakt die Gleiche wie bei Bastians Lösung.
Stephan
Hallo an Alle,
vielen Dank für die wertvollen Anregungen, die ihr mir gegeben habt. Das finde ich sehr, sehr gut und kann meine Konstruktion entsprechend verbessern. Das mit den zwei Bereichen, Stephan, ist eine hervorragende Idee. Das werde ich, denke ich im nächsten Design umsetzen.
Martin für's Testen und seine Ansichten über die Benutzbarkeit. Speziell für dem Hinweis auf die Hellfeldanwendung.
Werner (im anderen Thread über LED's: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=11406.15) vielen Dank für den Hinweis auf "Heatpipes". Die habe ich mittlerweile ausfindig gemacht und werde überlegen diese ein zu setzen, wenn die Temperaturmessungen nicht so gut verlaufen, wie ich mir das wünsche.
Rolf und Peter_H,
die Anforderung mit der Regelung in der Nähe des Fein/Grobtriebs habe ich gelöst, ohne dass es ein Koaxkabel bräuchte. Ich werde in den nächsten Tagen die Lösung vorstellen.
Nochmals herzlichen Dank an alle die so konstruktiv mit diskutiert haben und dazu beitragen dass die LED besser wird. Ich freue mich aber auch auf weitere Anregungen und Kritik oder Wünsche ;)
Sollte noch jemand die Lampe oder den Nachfolger ausprobieren wollen kann sie/er mich ja kontaktieren.
Bastian
Hallo Stephan,
vielen Dank für Dein großzügiges Angebot auf das ich gerne zurückkommen werde. Jetzt warte ich mal ab, was Bastian aus den Anregungen macht.
Es hat sich noch keiner zur Ausleuchtung der Präparate geäußert. Ich hingegen habe einen Hotspot entdeckt, den ich so noch nicht bei mir gesehen hatte. Bin schon bei der Suche.
@Bastian: Ich halte das für eine hervorragende Lösung. "Kinderkrankheiten" werden schnell beseitigt sein.
Herzliche Grüße
Martin
Hallo Martin,
den Hotspot habe ich auch, wenn ich mit der Coolpix Durchlicht fotografiere. Mit der Spiegelreflex ohne Objektiv nach dem Projektiv taucht er nicht auf. Im Moment habe ich das Gefühl, daß das bei Durchlicht eine Art Reflexion zwischen den Oberflächen von Projektiv und Kameraobjektiv ist.
Ja Peter du willst sicher etwas schwarzen Lack auf der Linse vorschlagen. Wenn der dick genug aufgetragen wird, ist der Spot auch weg. ;D
Gruß Lothar
Hallo Lothar,
im Anhang ein wahllos herausgegriffenes Bild von einem Schnitt durch eine Orbilia (Ascomycet), das ich mit der Glühlampenbeleuchtung gemacht habe. Nichts bearbeitet außer größenreduziert fürs Forum. Da sehe ich keinen Hotspot. Sonst habe ich ja nichts an der Konstellation verändert.
Grüße
Martin
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/84481_55861081.jpg)
Hallo Martin,
ich wollte das gerade mal durchspielen. Aber da ich heute die Stahlplatte mit dem Piezo eingebaut habe geht kein Durchlicht. Ich meine, daß die Einstellungen des Kondensors noch Einfluß nehmen und vor allem schluckt dein Objekt das bischen Licht. Wenn du damit aus der Mitte rausgehst, wird er wieder da sein.
Schönen Abend
Lothar
Werte Kollegen,
wie versprochen kommt jetzt das ausgelagerte Reglergehäuse zur LED. Es verfügt über einen Fein- und Grobtrieb. Der Grobtrieb regelt den gesamten Bereich zwischen 0 und 1.6 A. Wer es heller mag der kann es auch bis 2.4 A bekommen. ist aber m.E. nicht notwendig. Der Feintrieb regelt derzeit im Verhältnis von 10:1, also einem Bereich von 160 mA um den jeweils eingestellten Helligkeitsbereich. Die Bereiche lassen sich problemlos an jeden Helligkeitsregelwunsch anpassen.
Das Gehäuse ist ausreichend schwer, dass es nicht auf dem Tisch hin- und her rutscht und hat eine Abmessung von 115 x 72 x 38. Die LED lässt sich komplett abschalten (Kippschlater), eine blaue Status LED zeigt an, dass es richtig eingeschaltet ist.
Das jetzige Gehäuse wurde mit Hammerschlag lackiert, um es meinem Zeiss Universal an zu passen. Bakelitdrehknöpfe werden am WE eintreffen und die formal unpassenden Aludrehknöpfe ablösen.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/85156_1383608.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/85156_56727951.jpg)
Schönen Abend noch,
Bastian
Hallo Bastian,
die Idee ist wirklich nicht schlecht, nur müssen wir an den Proportionen noch etwas arbeiten: Der Grobtriebknopf ist etwas zu groß, er müßte kleiner sein und in der Form wie die Leuchtfeldblende aussehen. Feintriebknopf könnte man dann so wie den Kondensortriebknopf ausführen.
Wie wäre es denn noch mit einem Aufsatz als Stativhals? Buchsen, Schalter und die Kontroll-LED könnten dort auch noch ihren Platz finden..
Nur mal so als Anregung. ;D
Viele Grüße
Bernd
Bernd,
Du kannst mir gerne ein paar originale Zeiss Knöpfe schicken. Ich baue sie dann dran. ;)
ZitatDer Grobtriebknopf ist etwas zu groß, er müßte kleiner sein und in der Form wie die Leuchtfeldblende aussehen. Feintriebknopf könnte man dann so wie den Kondensortriebknopf ausführen.
Aber der Knopf ist deshalb so groß, dass man auch hier noch verhältnismäßig gefühlvoll drehen kann. Hatte die entsprechenden Rändelrolle nicht da. Meine hat einen Rillenabstand von 1mm - das geht gar nicht! Bei Zeiss sind das 0,5 mm.
Bastian
Hallo Martin,
Fotos vom Objektmikrometern mit maximaler Vergrößerung sind für die Einschätzung der Abbildungsqualität sehr gut geeignet. Das anhängene Foto eines solchen stellt mich ganz und gar nicht zufrieden. Aber, mit Verlaub, der Vergleich mit dem Deinigen löst Grübelei aus, ob meine Erwartung ssp Ansprüche zu hoch sind. Es wäre nicht schlecht, würden hier zwecks Vergleich weitere Bilder von Objektmikrometern in 100er Vergrößerung zur Diskussion gestellt.
Gruß - EFH
http://i365.photobucket.com/albums/oo94/Antonius39/PC280880.jpg
Hallo Eckhard,
es besteht mit Sicherheit großer Nachholbedarf bei mir in allen Bereichen: Sauberkeit der Optik, Justierung von allem Erdenklichen etc.
Ich hatte noch nicht mal das Mikrometer geputzt :-\
Das Mikroskop ist in erster Linie mein Werkzeug und nicht Mittelpunkt des Interesses, sondern das, was ich damit betrachte. Kein Grund zum Schlampen natürlich! Ich will/kann überhaupt nicht mit den Spitzenfototos vieler Foristen hier konkurrieren. Aber, damit meine Ergebnisse besser werden, darum bin ich eben gerne hier und lerne und lerne...
Schon deshalb danke ich Dir für Deinen Kommentar!
Mit herzlichen Grüßen
Martin,
der daraufhin die Kameraadaption auseinandergenommen und einiges gefunden und hoffentlich beseitigt hat. ;D
Wie versprochen: Die finale Version des Reglergehäuses mit passenden Bakelit-Drehknöpfen ;)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/85415_17039444.jpg)
Bastian
Ich habe mich entschlossen die LED Entwicklung von hier in zwei unterschiedliche Richtungen voran zu treiben. LED mit externem Steuergehäuse http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=11814.0
Bastian
Ich habe die kompakte LED Lösung mittlerweile auch weiter entwickelt. Diese kann nun auch in zwei Helligkeitestufen gedimmst werden. Siehe hier:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=12181.0
Bastian
Ich kriege bei einem durchsichtgem Display kein Bild hin. Die Partike sind mit bloßem Auge zu sehen, aber unterm Mikroskop nichts zu sehen. Welche Einstellung muss ich ändern habe eine Leica 3000
Bastian,
ZitatDu meinst wohl 46 70 40
Na klar meint der Rolf das, er wollte nur Gelegenheit geben den Faden noch etwas zu spinnen... ;)
Das tu ich nun auch und senfe noch dazu: meine persönliche Präferenz ist der ergonomisch am Mikroskop angebrachte Potiknopf.
Ich brauche ihn auch dauernd und wenn das nicht realisiert werden kann, dann ist mir auch bei einem Mikroskop der Größenordnung Standard 16 das Steuerkäschtle daneben lieber, als der hinten angebrachte Poti-Knopf.
Also richtig edel wird die Lösung mit komplett eingebauter LED und Poti wie beim St 16 mit der 10 W Halogen Leuchte in Reichweite des Grob/Feintriebs. Leitz Laborlux ist vergleichbar.
Lieber Klaus,
gerne bohre ich Dir ein Loch in jedwedes Stativ so dass die Potis untergebracht werden können. Da das aber niht jeder haben mag, gibt es auch eine unblutige Variante.
Übrigens für Phomiversal Benutzer gibt es die besonders edle Lösung das externe Kästchen an den Stativkörper anzu bringen. Stativ aufschrauben, starken Neodym ins Stative und Stahblech ins Rgelergehäuse. Dann kannst Du Dir das Reglergehäuse hinschieben wohin Du willst ;D.
Bastian
Lieber Bastian,
Zitatgerne bohre ich Dir ein Loch in jedwedes Stativ so dass die Potis untergebracht werden können
Nicht nötig, das Loch ist schon von CZ gebohrt und mit original Verschlussstopfen verschlossen. Die haben wohl eine Weile einen "Universalfuß" für die kleinen Standards produziert.
Lieber Klaus,
in dem Fall ist es natürlich ganz besonders einfach. Poti ins vorgebohrte Loch und los gehts. Ich wusste nicht dass es Stative mit Löchern gibt!
Da es ja dort nur ein Loch gibt kann man dort dann entweder ein 3, 5 oder 20fach Poti einbauen, dann ist das Regeln schön fein dosierbar. Wem das nicht gefällt, der nimmt ein normales Poti mit 6:1 Knopfautomat. Und wem das nicht gefällt dem verpasse ich einen Umschalter so dass er sich den Regelbereich einschränken kann.
Bastian