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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: treinisch in Februar 12, 2012, 17:40:21 NACHMITTAGS

Titel: Axioskop Revolverscheibe demontieren
Beitrag von: treinisch in Februar 12, 2012, 17:40:21 NACHMITTAGS
Hallo,

vielleicht weis ja jemand Rat?

Laut einem Post von Klaus Herrmann sollte sich die Revolverscheibe nach lösen der
Schraube im Zentrum entfernen lassen.

Ich konnte zwar diese Schraube sehr einfach lösen, aber die Revolverscheibe
sitzt immer noch fest (Drehbar aber eben nicht abziehbar).

Was muss ich noch tun?

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/85285_14776478.jpg) (http://www.flickr.com/photos/drsvanhay/6863400245/)
P1090638 (http://www.flickr.com/photos/drsvanhay/6863400245/) by DrSvanHay (http://www.flickr.com/people/drsvanhay/), on Flickr

Viele liebe Grüße

Timm
Titel: Re: Axioskop Revolverscheibe demontieren
Beitrag von: Nomarski in Februar 12, 2012, 18:10:48 NACHMITTAGS
Hallo Timm,

ZitatLaut einem Post von Klaus Herrmann sollte sich die Revolverscheibe nach lösen der
Schraube im Zentrum entfernen lassen.

Wenn ich mir diese Post so anschaue, dürfte es nur an der etwas strammen Passung zwischen dem Kugellagerinnenring und der Revolverachse liegen.
Ggf. in den Spalt etwas Kriechöl einwirken lassen und dann vorsichtig ziehen.
Leichte Hammerschläge auf die Achse sind auch noch erlaubt, aber nicht direkt mit dem Hammer draufkloppen, sondern immer was Weiches (z.B. Kunststoff, Holz) dazwischenhalten. Oder besser einen Abzieher nehmen, dessen Krallen am Revolver eben keine Spuren hinterlassen dürfen.

Viele Grüße
Bernd
Titel: Re: Axioskop Revolverscheibe demontieren
Beitrag von: treinisch in Februar 12, 2012, 19:59:20 NACHMITTAGS
Hallo Bernd,

danke. Ich habe jetzt mal ein paar Tropfen WD40 aufgetragen
und warte nun ein wenig. Bin gespannt!

Vlg
Timm
Titel: Re: Axioskop Revolverscheibe demontieren
Beitrag von: Markus in Februar 12, 2012, 20:02:35 NACHMITTAGS
Hallo Tim,

versuche es. wie Bernd es schon geschrieben hat. Habe meine Revolverscheibe auch mit "sanfter Gewalt" abziehen können, hatte dazu allerdings den gesamten Aufnahmekasten (ich weiß nicht wie ich sonst das Teil nennen soll an dem die Revolverscheibe montiert ist) abgenommen. Einmal abgenommen ist es danach meist leichtgängiger.

Herzliche Grüße

Markus
Titel: Re: Axioskop Revolverscheibe demontieren
Beitrag von: Klaus Herrmann in Februar 12, 2012, 20:43:25 NACHMITTAGS
Hallo Timm,

wie Bernd schon vermutet hat: sie sitzt nur etwas stramm.

Vorsichtig hebeln; dabei immer drehen sollte helfen.
Den ganzen Kopf solltest du auf keinen Fall abnehmen, dann hast du ein Zentrierproblem!
Titel: Re: Axioskop Revolverscheibe demontieren
Beitrag von: treinisch in Februar 12, 2012, 22:16:53 NACHMITTAGS
Hallo,

ja, das man den ganzen Kopf nicht abnehmen sollte, habe ich Deinem
Beitrag entnommen. Es ist hervorragend, wenn man vor solchen Gefahren
gewarnt wird.

Ich habe die Revolverscheibe nun abbekommen. Ein wenig sanftes Hebeln brachte
den Durchbruch.

Aber nun die Frage: Alles ist extrem verschmockt. Was früher wohl mal
Fett war, ist nun eine wachsartige harte Kruste. Ich würde die Revolverscheibe
als gern neu fetten.

Welches Fett soll ich denn nehmen, frage ich mich nun:
Ich hätte GF 30 und GF 100 von Zeiss, weiss zufällig jemand, welches das
richtige ist?

Genügt es WD40 gründlich abzuwischen, oder muss man es zwingend mit
Lömi wegspülen?

Viele Grüße

Timm
Titel: Re: Axioskop Revolverscheibe demontieren
Beitrag von: Nomarski in Februar 12, 2012, 23:12:49 NACHMITTAGS
Hallo Timm,

ZitatIch habe die Revolverscheibe nun abbekommen. Ein wenig sanftes Hebeln brachte
den Durchbruch.

Ich hoffe nicht, daß du jetzt zwei Revolverhälften hast. ;D

ZitatGenügt es WD40 gründlich abzuwischen, oder muss man es zwingend mit
Lömi wegspülen?


Besser ist, wenn alles mit Waschbenzin gespült wird. Das WD40 hat nun seinen Zweck erfüllt. Sonst kriecht es dir noch in die Optiken.. ::)

ZitatWelches Fett soll ich denn nehmen, frage ich mich nun:
Ich hätte GF 30 und GF 100 von Zeiss, weiss zufällig jemand, welches das
richtige ist?

Was sagt denn Zeiss dazu?

Viele Grüße
Bernd