Suche Beschreibung;Bilder;Infomaterial zu Zeiss Standart UPL.Wer kennt dieses Teil überhaupt?
Hallo Klaus,
die Gebrauchsanweisung für das Standard UPL gibt es hier (http://iscanmanuals.com/index.php/zeiss-umgekehrtes-mikroskop-standard-upl-gebrauchsanlei-2/) für 5 $ als PDF.
Beste Grüße,
Florian
Hallo Florian,
Danke für das Link.Die Seite löst mein Problem nur partiell:Ich dabe aus einer Grabbelkiste einige Teile,die ich möglicherweise einem Standart UPL zuordnen würde(Revolverkopf mit Spiegelgehäuse,Standartstativ ohne Revolverkopf,Tisch,und Leuchte).
Für mich stellt sich nun die Frage passen die Teile zusammen und ich habe hinterher ,Nach hinzufügen eines Tubus und eines Lampenstativs ein UPL oder wird das eine Bastelbaustelle.
Deshalb würde mich in erster Linie ein Photo der Befestigung des Tisches am Stativ interessieren,und zwar von Unten und von Oben.
ZitatDeshalb würde mich in erster Linie ein Photo der Befestigung des Tisches am Stativ interessieren,und zwar von Unten und von Oben.
Eins könnte ich auf die Schnelle mal eben bieten:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/86050_398444.jpg)
Viele Grüße
Bernd
Hallo,
ich vermute mal, dass es sich bei dem Standard UPL um das alte schwarze Umkehrmikroskop auf der Basis des Standard GFL handelt.
Dann müsste dein gefundener Revolverkopf nicht grau sondern schwarz sein.
Ich kann leider auch nur mit einem link zur Bedienungsanleitung des grauen Nachfolgemodels Invertoskop (siehe auch Bild von Bernd) helfen:
http://www.mikroskop-online.de/Mikroskop%20BDA%20Zeiss%20West%20Scan%20Cabalja/Zeiss%20Invertoskop%20D.pdf
viele Grüsse
Wilfried
P.S.: Falls du die Teile verkaufen willst, stelle doch bitte Bilder hier im Mikromarkt ein, ich wäre interessiert.
Ja, so ein schwarzes Plankton-Mikroskop hätte ich auch nicht, das hieß aber nicht UPL. Bei ein paar Fotos über die Dachboden- bzw. Kellerfunde könnte man ggf. genauere Angaben dazu machen. PDFs habe ich auch...
Viele Grüße
Bernd
Danke für die Resonanz,
der Revolverkopf ist grau,und ich glaube das Bild von Bernd zeigt das UPL.Ich wäre Bernd für ein Photo von der Unterseite des Tisches dankbar(Befestigung am Stativ?)Muß der Kopf vom Stativ dafür gekürzt werden oder nicht?Wofür ist der "Stutzen" an der Unterseite des Revolver/Spiegelkastens?Auflicht Option?
Gruß Klaus
Hallo,
der Stativhals hat dafür extra eine angefräste Planfläche, an der sich der Tisch befestigen läßt. Ein normales Stativ für Revolverbefestigung läßt sich dafür also nicht verwenden, es sei denn, es kommt unter Wilfried's Juniorfräse. ;D
An dem Stutzen wird bei den Metallmikroskopen das Auflicht eingeleitet. Aber mit Deckel abschrauben ist es noch nicht getan, das Innenleben der Kugel muß auch entsprechend dafür ausgelegt sein mit einem teildurchlässigem Spiegel usw.
Viele Grüße
Bernd
Danke Bernd,jetzt weiß ich weiter!
Zitat von: wilfried48 in Februar 21, 2012, 11:21:00 VORMITTAGich vermute mal, dass es sich bei dem Standard UPL um das alte schwarze Umkehrmikroskop auf der Basis des Standard GFL handelt.
Hallo zusammen,
es gab zwei, sehr unterschiedliche Typen von schwarzen, umgekehrten STANDARD-Mikroskopen auf Basis des Zeiss-Winkel GF (bzw. später des Carl Zeiss GFL):
das
Planktonmikroskop (nach Utermöhl) für DL-Beleuchtung und mit einem Objektführer, dessen beide Triebe mit flexiblen Wellen nach unten verlegt waren und
das
Metallmikroskop für AL-Beleuchtung mit einer Kollektoroptik wie bei den aufrechten Mikroskopen und einem Dreh- oder Gleittisch.
Das STANDARD UPL ist der Nachfolger des Planktonmikroskops.
Umgekehrte Grüße,
Thomas
PS: Allein schon aus Gründen der Recherchierbarkeit wäre es ganz hübsch, den Betreff einmal zu korrigieren.
Zitat von: TPL in Februar 21, 2012, 19:25:53 NACHMITTAGS
Zitat von: wilfried48 in Februar 21, 2012, 11:21:00 VORMITTAGich vermute mal, dass es sich bei dem Standard UPL um das alte schwarze Umkehrmikroskop auf der Basis des Standard GFL handelt.
Das STANDARD UPL ist der Nachfolger des Planktonmikroskops.
Lieber Thomas,
ich kann deinen Ausführungen nun nicht entnehmen ob meine Vermutung, dass es sich um ein schwarzes ungekehrtes GFL handelt richtig ist.
Denn das spätere graue Invertoskop ist auch ein Nachfolger des Planktonmikroskops.
Ist das UPL nun schwarz und hat einen Runden Fuss oder ist es eine andere Bezeichnung für das Invertoskop?
Gruss
Wilfried
Zitat von: TPL in Februar 21, 2012, 19:25:53 NACHMITTAGS
PS: Allein schon aus Gründen der Recherchierbarkeit wäre es ganz hübsch, den Betreff einmal zu korrigieren.
Ich meine auch, daß das ganz gut wäre, denn eine Standar
te ist etwas anderes.
G.Ch.
Hallo,
um die Diskussion wieder zum Thema zurückzuführen:
Das Stativ und der der Spiegel/Revolverkopf sind GRAU !
Bei dem Stativ dürfte es sich um ein "ausgewaidetes"(ohne Beleuchtungsrohr und Spiegelkasten) Standart K mit schmalem Rücken,also nicht RA handeln.
-Der Unterschied Invertoskop D-UPL besteht m.E. im Wesentlichen darin,dass das UPL auf de, Stativ mit dem runden Rücken aufbaut und das Invertoskop ein Stativ mir geradem Rücken hat.-
Der Tisch ist ein einfacher Standart-Tisch rechteckig mit aufgesetztem Objektführer.
Der Spiegel/Revolver Block(grau) könnte vom UPL oder stammen.
Hier hat offenbar auch der Vorbesitzer versucht eine UPL Reproduktion herzustellen.
So wie ich die Dinge jetzt sehe, bleibt mir nichts Anderes übrig ,als das Stativ wie von Bernd empfohlen, abfräsen zu lassen um den Tisch nebst Lampenbaum zu montieren.
Das Ergebnis sähe dann je nach dem welche Originalteile sich noch auftreiben ließen dem UPL ähnlich.
Wobei Angesichts der Verwendung des nicht originalen Stativ sich jeglicher stilistischer Purismus mir übertrieben erscheint:Ein aus Fremdteilen rekonstruiertes UPL ist und bleibt nunmal eine Reproduktion!
Zum Tümpeln ,und das ist wohl das Wichtigste, wird es dann sicher reichen!
Hallo,
ZitatSo wie ich die Dinge jetzt sehe, bleibt mir nichts Anderes übrig ,als das Stativ wie von Bernd empfohlen, abfräsen zu lassen um den Tisch nebst Lampenbaum zu montieren.
Das Ergebnis sähe dann je nach dem welche Originalteile sich noch auftreiben ließen dem UPL ähnlich.
Wobei Angesichts der Verwendung des nicht originalen Stativ sich jeglicher stilistischer Purismus mir übertrieben erscheint:Ein aus Fremdteilen rekonstruiertes UPL ist und bleibt nunmal eine Reproduktion!
Zum Tümpeln ,und das ist wohl das Wichtigste, wird es dann sicher reichen!
Ist denn der Lampenbaum mit Kondensorträger denn auch noch da oder muß der noch gebastelt werden? Desweiteren wäre es schlechtm wenn ausgerechnet dort, wo die Gewindebohrungen für die Tischbefestigung sein müssen sich Hohlräume vom Schleuderguß offenbaren.. ;D
Dabei könnte man den Spiegel/Revolverblock auch so schön an ein Standard WL anklemmen und am Revolverkopf einen Kammerträger mit Beleuchtung anbauen...
Viele Grüße
Bernd
Hallo,
ich habe im web ein Foto vom Titelblatt der Bedienungsanleitung gefunden auf dem das Gerät abgebildet ist.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/86138_54467399.jpg) (http://www.directupload.net)
Es scheint sich tatsächlich um das Gerät zu handeln das auch Bernd oben abgebildet hat.
Also grau und auf der Basis vom Standard RA und ein Vorläufer vom Invertoskop D.
viele Grüsse
Wilfried
P.S. Bernd, das in deinem Foto abgebildete Gerät hat einen falschen Binotubus. Hast du da schon mal durchgeschaut ?
Wenn schon Knicktubus dann gehört doch der vom Photomikroskop oder Universal dran und nicht der vom normalen Standard.
Guten Morgen allerseits,
Ja,
Wilfried der Revolverkopf dürfte sicherlich von dem in der Gebrauchsanweisung beschriebenen Mikroskop stammen.
Nein,
Bernd leider ist der Lampenbaum nichtmehr vorhanden ,also Bastelarbeit.Ich dachte ich werde den noch vorhandenen Kondensorträger zusammen mit der Lampe an einen Lampenbaum aus Eigenkonstruktion montieren.
Dann kann ich auch die Höhenverstellung des Kondensorträgers zur Feineinstellung des Kondensors nutzen ohne Klemmschrauben lösen zu müssen.
Was das Innenleben des Stativhalses angeht,weiß man genaueres erst nach dem Abfräsen,ich könnte mir aber auch vorstellen ,dass das Ding zur Gewichtsersparnis ganz hohl ist.
Dann müßte ich versuchen den Hohlraum mit Kaltmetall zu füllen.
-Wie befürchtet Bastelbaustelle und kein Anspruch auf originalgetreue Rekonstruktion.-
Guten Morgen lieber Wilfried,
ZitatP.S. Bernd, das in deinem Foto abgebildete Gerät hat einen falschen Binotubus. Hast du da schon mal durchgeschaut ?
Wenn schon Knicktubus dann gehört doch der vom Photomikroskop oder Universal dran und nicht der vom normalen Standard.
Ja, habe ich. Wenn es so auf dem Tisch steht, kann man aufrecht davor sitzen und muß nur den Kopf etwas neigen, um da reinschauen zu können. Bei dem von dir besagten Universal- und Phomi-Bino muß man einen Buckel machen oder statt auf einem Stuhl eben auf einer Fußbank sitzen. ;D
Du hast dich noch gar nicht über den Zwischentubus geäußert! Der ist für den DIC, der dort angebaut ist. Das Stativ ist gar nicht dafür vorgesehen, da man die Schieber gar nicht stecken lassen darf, wenn man den Revolver dreht. Dafür muß der Kugelkopf eine entsprechende weggefräste Schräge haben.
Und wegen den Zwischenringen gabe es auch erst Probleme wegen den Anschlägen des Grobtriebs. Diese mußte ich versetzen, damit das überhaupt wieder klappt...
Viele Grüße
Bernd
Hallo Klaus,
ZitatNein,
Bernd leider ist der Lampenbaum nichtmehr vorhanden ,also Bastelarbeit.Ich dachte ich werde den noch vorhandenen Kondensorträger zusammen mit der Lampe an einen Lampenbaum aus Eigenkonstruktion montieren.
Dann kann ich auch die Höhenverstellung des Kondensorträgers zur Feineinstellung des Kondensors nutzen ohne Klemmschrauben lösen zu müssen.
Was das Innenleben des Stativhalses angeht,weiß man genaueres erst nach dem Abfräsen,ich könnte mir aber auch vorstellen ,dass das Ding zur Gewichtsersparnis ganz hohl ist.
Dann müßte ich versuchen den Hohlraum mit Kaltmetall zu füllen.
-Wie befürchtet Bastelbaustelle und kein Anspruch auf originalgetreue Rekonstruktion.-
oh je, dann hast du dir aber einiges vorgenommen. Es ist ja nicht so, daß ich dir das nicht zutraue, aber da steckt eben doch ein gewisser Aufwand drin und es wäre schade, wenn die Aktion misslingt. Stative, wo schon alles dran ist, werden desöfteren bei Ebay angeboten. Und die Überholung ist immer noch einfacher als der Neuaufbau. Ich erinnere mich da einen zurückliegenden Fall vom anderen Klaus: An einem alten Leitz-Mikroskop wurde mal einfach der Tischträger abgesägt, weil es für einen Sonderzweck dienen sollte. Nachdem es nun nicht mehr dafür benötigt wurde, sollte wieder ein normaler Tisch dranpassen. Das habe ich auch hinbekommen, aber für die Zeit, die dafür drinsteckt kann man sich ein neues Stativ kaufen, wenn man sie bezahlen müßte.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
Du schneidest da natürlich einen wichtigen Punkt an:Die Kosten sollen sich natürlich in Grenzen halten.
Ich denke,das Stativ ist so alleine nicht mehr viel wert,zumal auch der Grobtrieb defekt ist,habe auch nicht viel dafür gegeben.Bei der Verwendung am inversen Mikroskop könnte ich den Verstellweg so begrenzen,dass der Grobtrieb kein Problem darstellt.
Als nächstes werde ich ausmessen in welcher Höhe das Stativ abzufräsen wäre.Ich wäre Dir dankbar wenn Du an Deinem Stativ mal die Höhe von der Oberfläche des Fußes bis Auflage Tisch messen könntest.
Alsdann würde ich auf dem Stativ eine 5mm starke Aluplatte befestigen um den Tisch und den Beleuchtungsbaum aufzunehmen.
Werde mich mal auf die Suche nach einem geeigneten Beleuchtungsbaum machen, sollte nicht zu teuer sein.
Hallo Klaus,
ZitatAls nächstes werde ich ausmessen in welcher Höhe das Stativ abzufräsen wäre.Ich wäre Dir dankbar wenn Du an Deinem Stativ mal die Höhe von der Oberfläche des Fußes bis Auflage Tisch messen könntest.
Das gezeigte Stativ auf Standard-Basis habe ich leider nicht, es gehört jemanden aus meiner Arbeitsgemeinschaft. Bei meinem Plankton-Mikroskop auf GFL-Basis (schwarz) habe ich die Höhe 223mm nachgemessen. Beim Invertoskop D beträgt sie 226mm.
Wieviel du nun abfräsen müßtest,kannst du aber selbst ermitteln:
Du baust die Kugel mit dem Revolver dran an den Tischträger deines Stativs dran, das Lochbild wird passen wie beim normalen Tisch auch und schraubst mal ein 100er in den Revolver, das etwa knapp die Länge 45mm hat.
Die Tischoberfläche darf also nicht oberhalb der Frontlinse liegen, sonst bekommst du kein scharfes Bild, auch wenn der Trieb bis zum Anschlag hochgefahren ist. Es sollte also noch etwas Reserve drin sein wie bei den normalen Standards auch.
ZitatIch denke,das Stativ ist so alleine nicht mehr viel wert,zumal auch der Grobtrieb defekt ist,habe auch nicht viel dafür gegeben.Bei der Verwendung am inversen Mikroskop könnte ich den Verstellweg so begrenzen,dass der Grobtrieb kein Problem darstellt.
Was heißt defekt? Wenn der Grobtrieb nicht mehr geht, wird der Feintrieb auch nicht mehr gehen, da der Feintrieb den Grobtrieb antreibt und dieser wiederum deine Revolverkugel in Richtung Präparat anheben soll.
Viele Grüße
Bernd