Hallo zusammen!
Mein Name ist Sebastian, ich bin 31 Jahre alt und ich komme aus dem Chemnitzer Raum.
Ich habe mich hier angemeldet, da bei uns im Haus seit längerem ein großes Mikroskop steht. Da ich selbst kein Interesse an der Mikroskopie habe, würde mich interessieren, ob irgendwo noch Interesse an dem Gerät besteht, was es in etwa wert ist, und wie bzw. wo ich es am besten verkaufen kann, oder ob es gar nur noch einen Schrottwert hat.
Ich hoffe ich bin hier richtig!
Es ist ein großes Werkzeug-Mikroskop von Karl Zeiss Jena.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/88969_30780163.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/88969_54027158.jpg)
Vielen Dank schonmal im Vorraus und viele Grüße!
Seb
Hallo Sebastian,
ein wirklich schönes Gerät, das in dem Zustand noch etwas mehr wert sein dürfte als der Kilopreis für Altmetall. Aber wie sieht es denn mit der Beweglichkeit der verschiedenen Bedienelemente aus? Davon hängt nämlich auch der Preis ab, ob sofort nutzbar oder ob noch diverse Stunden für die Aufarbeitung investiert werden müßten.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd und vielen Dank für Deine Antwort!
(Bitte sieh mir meine laienhafte Ausdrucksweise nach!)
Alles woran man drehen kann, ist leichtgängig. Auch der Tisch läßt sich gut verschieben.
Es sieht aus, als wurde es mal geölt oder geschmiert. Ich komme aus dem Flipperhobby, da wäre das
eine Todsünde - weiß nicht, wie man es bei solchen Mikroskopen mit der Schmierung hält.
Ausser dem, was auf dem Bild zusehen ist, ist noch ein zweiter Aufsatz zum Durchschauen, sowie ein Netzteil
und eine Art Lampeneinsatz vorhanden.
Viele Grüße
Seb
Guten Abend Sebastian,
Ein schönes Teil ist das. Aber bestimmt auch schön schwer. Steht da irgendwo das Gewicht drauf oder kannst du das abschätzen ?
Dann noch die Frage nach dem Zubehör. da waren mal 2 oder 3 Schubladen mit Zubehör dabei. Ist da noch etwas vorhanden ?
Letzte Frage, die sicher jeden interessiert, wären die Abmessungen. Unter Umständen könnte man das Oberteil zum Transport abschrauben ?
Gruß vom Alpenrand
Lothar
Sehe gerade, ein Teil ist bereits beantwortet. Kannst du bitte den zweiten Aufsatz fotografieren?
Hallo Lothar, hallo Sebastian,
ohne jetzt den Sebastian davon abhalten zu wollen, das Mikroskop auf die Personenwaage zu stellen (und sich dabei womöglich einen Bruch zu heben ;D ;D ;D), hier der Link zu der BA:
http://www.mikroskop-online.de/Mikrokop%20BDA%20uebrige/20-255-1.werkzeugmikro.pdf
Immerhin wiegt das Ding stolze 70kg ohne Zubehör (siehe Seite 8)...'acht mit Klammer zu' muss man doch ausschreiben
Gruß Kay
Hallo nochmal!
Die Frage nach dem Gewicht wurde ja schon beantwortet - und es ist definitiv nur zu zweit zu bewegen.
Die Maße sind in etwa (BxHxT) 46x52x52cm.
An der Rückseite des Oberteile ist eine Art verschraubte Blende, ich denke also schon, dass es sich demontieren läßt.
Was an Zubehör dabei ist, habe ich mal fotografiert. Zusätzlich muss noch irgendwo eine Lampe sein, welche das Unterteil ausleuchtet.
Vielleicht sind noch ein zwei weitere Dinge vorhanden, da müsste ich nochmal suchen. Aber viel mehr wird es nicht an Zubehör.
Soweit erstmal Danke für die bisherigen Antworten!
VG Seb
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/88980_52752518.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/88980_3367408.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/88980_3846040.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/88980_23469927.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/88980_22742927.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/88980_60044776.jpg)
Lieber Kay, danke für die pdf. Da sieht man ja auch schön, was da früher mal dabei war. Ohne das Zubehör ist das Gerät für eine Firmenanwendung schon mal stark "geschwächt". Gedanklich habe ich das schon mal als Photomikroskop umgemünzt. Der Vorteil, die senkrechte Kameratragende Säule kann mit der rechten Kurbel um vermutlich 45 Grad gekippt werden, ohne daß der noch zu erweiternde Stackingantrieb fehlen würde.
@Hallo Sebastian,
danke für die weiteren Fotos. Die Fotomikroskopumbauten sind zwar reizvoll. Aber für auf einen Schreibtisch etwas zu klobig und vor Allem schwer.
Wenn keiner wirklich echtes Interesse drann hat, melde ich aber fürsorglich mal meine "Jäger und Sammler Interessen" mit "Abstauberrabatt" an. Irgend etwas schönes läßt sich daraus immer basteln.
Schönen Abend noch
Lothar
Gratuliere Lothar zum Schnäppchen! Du bist garantiert der einzige Interessent!
Es gibt ja Firmen, die Schwertransporte organisieren und wenn du bereit bist lange genug zu warten nehmen die das als Beiladung mit!
Auf jeden Fall musst du berichten, was du für einen Linearmotor dran gebaut hast um feinfühlig zu stacken!
Nein, nein
nicht der einzigste!
Ich liebäugle damit das Ding als Flachschleifmaschine zu nutzen
natürlich.........für Dünnschliffe!!!!!
Ein Traum würde wahr
seit Jahren wartet schon ein " Backmeister"
so eine Brotknet - Back - Maschine auf die Weiterverarbeitung
Grüße
Gerd
ZitatIch liebäugle damit das Ding als Flachschleifmaschine zu nutzen
natürlich.........für Dünnschliffe!!!!!
Genial Gerd!
Den Drehtisch setzt du auf einen alten Plattenspieler, Kinderbadewanne drunter. Ein altes Weinfass in 2 m Höhe bringt über einen Schlauch die Wasserversorgung.
Um ökologisch korrekt zu sein machst du den Antrieb über ein Trimm-Fahrrad. Das hat Schmelz! :D
Danke Klaus,
schön, für den Fall, daß es den so wäre. Den Transport kann ich problemlos organisieren. Quasi Dreizeiler email. Sebastian muß nur eine Gabelstaplerpalette besorgen, das da abholbereit drauf verzurren. Vielleicht einen aufgeschnittenen Müllsack drüber und das ebenerdig abholbereit halten. Wenn keiner zu Hause ist die Palette an die nächste Tankstelle oder zu irgend einer wohlgesinnten Firma stellen.
Weißt du Klaus ich habe extra nicht geschrieben, daß ich da in einem Tag eine manuelle Fräsmaschine draus baue um Bastian nicht auf die Idee zu bringen. Einen flachen Schraubstock müßte ich mir noch suchen. Aber ich glaube Bastian hat Zugang zu einer Maschine oder selbst eine. ;D
Unsere 3D-Fräsen sind zum Basteln ungeeignet, da muß man für jeden Käse in SolidWorks programmieren. Mit diesem Umbau kann ich dann meiner Frau den verlorengegangenen Ohrhänger aus Olivenholz wieder herstellen und endlich die ersten Objektive mit eingebauter LED-Beleuchtung machen. So betrachtet macht es dann Sinn das Gestell zu erwerben. ( Hochfrequenzspindel austauschbar gegen Stackingvorrichtung,grins)
@ Also Sebastian,
Wenn sich sonst niemand meldet, mein Angebot bei frei Hauslieferung 3 € pro kg bei Abholung durch Spedition auf meine Kosten 2 € pro kg.
Ich wohne im Berchtesgadener Land an der B304 auf Höhe AB 8-Abfahrt Neukirchen, falls du mal ein Wochenende da verbringen willst und das Teil mitschleppst.
Liebe Grüße
Lothar
Klaus Hermann
ich will Dir mal das Bild einer schönen Flachschleifmaschine posten, damit Du sehen kannst, daß man die Wanne auf den Rundtisch stellen muß
also bis auf die viel breitere Schleifspindel wäre an Sebastians Mikro doch schon alles vorhanden was für so ein Ding nötig ist, und einen Rundtisch hat auch schon drauf.
Lieber Sebastian:
Mir wäre es angenehm zu wissen welchen Durchmesser die Bohrungen in dem Kopf, (da wo die gläserenen Objektive drin sind ) haben?
Ich hätte nähmlich 2 Fräs und Schleifspindeln, in außen geschliffenen Rohren mit den Durchmessern 40 und 32 mm
wenn die sich in diese Bohrungen schieben lassen würden, wäre so ein Werkzeug schnell fertig.
grüße gerd
(http://i41.tinypic.com/5zis0j.jpg)
Lieber Gerd,
die abgebildete Flächenschleifmaschine kenne ich noch aus meiner Zeit als "Stift". So eine Maschine schwenkt mit dem Radius um die senkrechte Säule zum Schleifen. Das kannst du mit dem Verfahren des Mikroskoptische mittels Feingewindespindeln nie und nimmer erreichen. Die Säule des Mikroskops ist nicht radial schwenkbar, da Flachführung mit Schwalbenschwanz. Ich sage dir das nur, damit du dich nicht verrennst und hinterher einen schönen "Bojenanker" liegen hast. Fräsen ja, Flächenschleifen nein. Koordinaten bohren unter erschwerten Umständen ja auch noch. Zum Koordinaten fotografieren erste Sahne. ;D
Ich habe das Flächenschleifen so in Erinnerung, daß man zum Feinschleifen mit viel Spülmittel und geringstem Vorschub gegen Null gehend sehr oft über dem Werkstück hin und her pendelt. das war immer eindrucksvoll zu sehen, wie der Strahl der Funken noch aus dem Kühlwasserschwall hervortrat, um dann gegen Ende ganz zum Erliegen zu kommen. Den Abrichtdiamanten den ich mal mit zu großem Vorschub unachtsam aus der Halterung gerissen hatte, durfte ich bis spät nach Feierabend aus dem Sumpf des Kühlmittelbehälters wiederfinden. Ohne eine sauber abgezogene Topfscheibe, kann man nicht von Flächenschleifen oder gar Präzision sprechen.
Was deine Frage zur Befestigung deiner Spindeln anbelangt, würde ich vorschlagen, die Anschraubfläche am Querausleger zum Trennen des Optikteils zu verwenden und dort die passende Adapterplatte für die jeweilige Spindel anzuschrauben. (doppelseitiges Klebeband plus Einmachgummi sieht nicht so gut aus) Im Mikroskopforum die Verwendung eines innen schwarzen Loches als Spindelaufnahme zu erwähnen ist einfach Frevel!
So dann denke mal über einen günstigen Strührs Automaten nach. Wie groß sind denn die zu schleifenden Proben ? Vielleicht habe ich ja einen passenden und ich kaufe das Mikroskop, während du es bezahlst und ich im Gegenzug so einen Schleif- und Polierautomaten zu dir rüberwachsen lasse ? ;D
Gruß aus dem immer noch sonnigen BGL
Lothar
Hallo Lothar
Du warst mir immer recht sympatisch, weil Du am Anfang mal von Dir sagtet, Du wärst zu jedem Frevel am Mikroskop bereit.
Jetzt klingt das aber ganz anders:
Im Mikroskopforum die Verwendung eines innen schwarzen Loches als Spindelaufnahme zu erwähnen ist einfach Frevel!
Deine Erfahrungen als Stift in der Industrie, haben absolut nichts mit dem zu tun was mir in der Richtung Steineschleifen vorschwebt.
Du könntest das verstehen -wenn Du so wolltest-, wenn Du wüßtest wie ich bei der Dünnschliffherstellung arbeite.
Aber : mit produktionsorientierten Sichtweisen habe ich absolut nichts am Hut
meine jetzige Schleifspindel D. H. das runde Ding - die Welle - welche in Kugellagern laufend den Schleifteller trägt, ist bei meinem jetzigen Schleifplatz in einem alten 2 -säuligen Bartisch untergebracht -zwei 12cm dicke Rohre tragen als Ständersäulen die Tischplatte auf der früher das Bier gereicht wurde.
Stammt aus Familienbesitz.
In einer dieser Säulen in einem 10 cm Kugellager ( Durchmesser) läuft meine jetzige Schleifwelle, und zwar sehr langsam.
Auf einer runden Glasplatte, in welche ich randlich 2 Wasserfangnuten (Rinnen) geschliffen habe schleife ich zur Zeit von Hand.
Nun kann man auf einer festen Glasplatte auch schleifen, irgendwie hin - und her, ist dieses Ding aber drehbar, kann man z.b. mit dem zu schleifenden Objekt am Rand kreisen, und je nach Druck beginnt die Platte sich mitzudrehen und es bilden sich ästhetische nacheinander liegende Kreisspiralen .....
Das alles läuft bei sehr geringer Geschwindigkeit ab.
Man kann durch Varieren des Drucks sogar erreichen, daß man anfängt den Schleifteller mittels des anhaftenden Dünnschliffs zu bewegen.
Das alles geht alleine mit Fingerdruck.
Hätte ich jetzt einen Objektträger mit der Hand gegen die Platte gedrückt, auf dem ich sagen wir mal mit Kanadabalsam ( oder irgendeiner Vorrichtung) eine Druckfeder befestigt habe, welche sich aber seitlich nicht zu sehr verbiegen dürfte dann, dann könnte ich " gefedert " schleifen.
Nun stelle man sich obenstehendes Mikroskop vor, wobei durch das tabuisierte schwarze Loch ( im Ausleger befindlich )
eine Schleifspindel ( ein Rohr an dessen beiden Enden Kugellager " sitzen " mit einer runden Welle) nach unten der Glasplatte entgegen ragt.
Diese Schleifspindel hat an der Stirnseite eine Aufnahme ( etwas wo man einen keramischen Schleifstift, oder einen Diamanten stecken kann, so was wie ein Bohrfutter ), ersetzt einfach nur meine schleifende Hand und müßte leicht gefedert sein (verstellbar)
Der langsame Antrieb ( das Kreisen der Glasplatte ) geht vom Drehtisch aus, dazu kann sich die Schleifspindel LANGSAM drehen, und der Objektträger mit dem Dünnschliff müfte von ihr ebenfalls in (später vielleicht sogar variablen) bestimmten Kreisdurchmessern bewegt werden.
Ich schleife eben an einem zweiten Norit, und sehe deswegen ganz deutlich, daß die Hand sich wie von eine von Kurbel angetriebenen bewegt.
Genau diese leicht andrückende Bewegung muß die senkrechte Schleifspindel erzeugen.
Da spritzt nichts Klaus Herrmann kann beruhigt sein , und in der Richtung wird sich meine Dünnschlifferei sicher weiterentwickeln.
Das mit dem Schleifautomaten ist recht nett, aber wie gesagt, ich arbeite an meiner eigenen Technik, trotzdem vielen Dank
Wer denkt daß er das Mikroskop vor dem absoluten Mißbruch retten sollte, muß es halt vor mir kaufen.
Grüße
Gerd
Ged, *)
sorry ich habe nicht vermutet, dass du das ernst meinst!
Dann will ich mal ernsthaft antworten: wie Flachschleifmaschinen aussehen weiß ich. Ich habe schon viele Varianten gesehen. Alle haben eines gemeinsam: entweder dreht sich ein planer Teller mit einer Schleifmittel-Aufschwemmung oder gebundenem /gesintertem Schleifmittel. Der Teller dreht sich in einer Spritzschutzwanne wegen dem notwendigen flüssigen Kühlmittel. Mit einer eventuell rotierenden oder oszillierenden Halterung wird das zu schleifende Gut von oben mit möglichst gleichmäßigem Druck nachgeführt.
Oder Top-down: das zu schleifende Gut liegt auf einem planen Teller und geschliffen wird von oben. Auch dabei bewegen sich Oben und Unten kreisförmig oder oszillierend. So macht man Dünnschliffe. Die Zustellung von Oben kann über einen Mikrometertrieb fein dosiert werden.
Wie man diese Forderung mit diesem starren sicher sehr stabilen Stativ geschickt erfüllen kann, kann ich nicht erkennen! Da ist ein stabiler Bohrständer schon mal geeigneter, weil der einen Motorantrieb oben hat.
*) Klaust du mir ein "R" klau ich dir auch eines! ;)
Lothars Angebot einen Strührs-Schleifautomaten zu "spenden" würde ich mir gut überlegen! Ich habe eine Diamantsäge von Conrad - habe ich hier mal vorgestellt - und eine Tellerschleifmaschine mit 2 Tellern. Damit kann man vernünftig arbeiten. Und das habe ich getauscht gegen eine Versteinerungssammlung.
Hallo Klaus
Ich sehe zwar nirgends wo ich Dir was geklaut hätte
aber kann sein daß ich nicht so gut sehe.
wie ich mir das so vorstelle kannst Du ja weiter oben nachlesen.
Grüße
Gerd
Lieber Gerd,
So ein langezogenes schwattes Loch hat trotz allem mehr Respekt verdient. Zumal, wenn da schon eine Anschraubplatte am Ausleger ist und mit geringem Aufwand eine Halterung gebastelt werden kann. Wenn du in Sachen Schleifen und polieren von Flächen absolut beratungsresistent bist, will ich deine Kreativität nicht bremsen und kann wie Klaus mir weitere Ausführungen dazu sparen.
Ich überlasse dir das Teil gerne. Mein Preisangebot an Sebastian bleibt aber für alle Fälle bestehen.
Dann viel Spass damit, falls du es haben willst.
Gruß aus dem eintrübenden Alpenvorland
Lothar
Hallo Gerd,
ZitatIch sehe zwar nirgends wo ich Dir was geklaut hätte
aber kann sein daß ich nicht so gut sehe.
So sieht es wohl aus ;D
Du schriebst:
ZitatKlaus Hermann
Wie ich mich schon über 68 Jahre schreibe siehst du hier links! ;) Wenn du einverstanden bist, dann gönnen wir uns gegenseitig ein "R" :D
Zu deinen kreativen Vorstellungen kann ich nur sagen: Respekt vor so viel Elan beim Umbauen. Ich würde die dafür benötigte Zeit lieber anders verwenden und mir das nötige fertige Werkzeug gebraucht kaufen. Aber das ist eine Frage der Einstellung und da will ich nicht missionieren. Der 3-Zentner-Klumpen würde mich nicht geschenkt reizen!
Hallo Lothar
nicht verzagen
Der Sebastian hat noch gar nicht geantwortet
man weiß nicht ob die Spindeln passen.
Da man sich mit dieser Schreiberei auch gar nicht gut ausdrücken kann, werde ich am nachmittag diese mal fotographieren.
ich glaube nähmlich daß ihr nicht so richtig erkennt, was ich meine.
Ich meine, viel mehr als Du würde ich auch nicht bieten, vor allem da mir ja jeder abrät.
Durchmesser 40 und 32 mm
Aber fragen möchte ich schon: mit welcher Bastelarmatur soll ich so was denn am Ausleger befestigen?
(http://i39.tinypic.com/2vblna0.jpg)
Ich werde mir auf jeden Fall merken daß es Herrmann heißt
Klaus
Nun es ist nicht der Widerwille gegen bestehendes fertiges Werkzeug, sondern
ich plane schon lange das was ich oben beschrieben habe, und das " große Werkzeugmikroskop "
kommt diesen Vorstellungen entgegen
und
Ich möchte auch meine ästhetischen Vorstellungen ( auch siehe oben )
befriedigen, und die industrielle Art der Fertigung kommt dem nicht entgegen.
Sollte es mal soweit sein, habe ich bestimmt auch die fotographischen Mittel das hier als Film zu zeigen
Grüße
gerd
Guten Tag
Aber Achtung, für den Transport und während dem Basteln nicht vergessen: rote Klötzchen anschrauben, auch innerhalb der Werkstatt!! Steht mindestens so vorne auf dem Gerät. Wie diese roten Klötzchen auch immer aussehen mögen.
Gruss
Jürg
Hallo Seb(astian?)
Zitat von: Klaus Herrmann in März 28, 2012, 21:27:34 NACHMITTAGS
Es gibt ja Firmen, die Schwertransporte organisieren und wenn du bereit bist lange genug zu warten nehmen die das als Beiladung mit!
Ein absolut abenteuerliches und interessantes Teil. Selbst ohne konkrete Anwendung "nur so zu Spielen ". Siehe Freud.
Der Transport ist nicht das Problem. Bei mir um die Ecke gibts die Firma Goldhofer.
http://www.goldhofer.de/gh-de/anhaenger/anhaenger.php
Die haben wohl ein passendes Fahrzeug. Ich wünsch´ Dir viel Spaß damit.
Gruß
Klaus
Zitat von: moräne in März 29, 2012, 07:52:09 VORMITTAG
..Mir wäre es angenehm zu wissen welchen Durchmesser die Bohrungen in dem Kopf, (da wo die gläserenen Objektive drin sind ) haben?..
Hallo Gerd,
ich bin leider nicht sicher, welche Bohrungen Du meinst.
Habe hier nochmal zwei Fotos vom Kopf gemacht, vielleicht könntest Du mir an Denen die entsprechenden Bohrungen einzeichnen.
Viele Grüße
Seb
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/89078_25962960.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/89078_57848439.jpg)
Hallo Sebastian
Auf dem Bild ist doch vorne unten am " Ausleger "
eine Griffmutter ( das was wie ein Hahn um Rohre auf und zuzudrehen aussieht )
Ich denke diese kann man aufdrehen und das Mikroskopteil ( das Schräge oben)
nach oben herausziehen.
Auf diese Bohrung kommt es mir an.
Nach dem Bild schätze ich das Außenmaß auf etwa 50 mm
das Innenmaß sollte, um die größere Spindel hineinstecken zu können, nicht kleiner als 40 mm sein.
Ist es etwas größer, wäre das kein Problem, das könnte man mit Distanzhülsen ausgleichen.
Die 40 mm Spindel wäre die bevorzugte, es ist ein Fräsfutter für Spannzangen.
Die Dünnere mit 32 bräuchte Topfscheiben.
Für diese müßte die Bohrung also nicht kleiner als 32 mm sein.
Noch etwas ist mir wichtig.
Wenn ich das kaufe hole ich das mit der Bahn, oder es fährt mich jemand.
D.h. das Mikroskop müßte zerlegbar sein.
Ich sehe aber auf den Bildern, das da hinten über der Konsole ( dem Ding wo der Drehtisch drin ist ),
Schrauben zu sehen sind.
Wenn die Schrauben drehbar sind, ist so was auch kein Problem.
Ich habe vor einiger Zeit eine Werkzeugschleifmachine zerlegen und verschrotten müßen, die war das 10 fache schwer.
Also falls Du die Bohrungen messen kannst, dann melde Dich wieder.
Ich würde falls das passt, mal mit dem 35 Euro Ticket in Chemnitz vorbeisehen wenn Du nicht zu weit weg davon wohnst.
Grüße
Gerd
Zitat von: moräne in März 29, 2012, 14:02:22 NACHMITTAGS
Hallo Lothar
nicht verzagen
Der Sebastian hat noch gar nicht geantwortet
man weiß nicht ob die Spindeln passen.
Da man sich mit dieser Schreiberei auch gar nicht gut ausdrücken kann, werde ich am nachmittag diese mal fotographieren.
ich glaube nähmlich daß ihr nicht so richtig erkennt, was ich meine.
Ich meine, viel mehr als Du würde ich auch nicht bieten, vor allem da mir ja jeder abrät.
Durchmesser 40 und 32 mm
Aber fragen möchte ich schon: mit welcher Bastelarmatur soll ich so was denn am Ausleger befestigen?
(http://i39.tinypic.com/2vblna0.jpg)
Ich werde mir auf jeden Fall merken daß es Herrmann heißt
Klaus
Nun es ist nicht der Widerwille gegen bestehendes fertiges Werkzeug, sondern
ich plane schon lange das was ich oben beschrieben habe, und das " große Werkzeugmikroskop "
kommt diesen Vorstellungen entgegen
und
Ich möchte auch meine ästhetischen Vorstellungen ( auch siehe oben )
befriedigen, und die industrielle Art der Fertigung kommt dem nicht entgegen.
Sollte es mal soweit sein, habe ich bestimmt auch die fotographischen Mittel das hier als Film zu zeigen
Grüße
gerd
Hallo Gerd,
diese Frage hat mehrere Antworten:
A) aus einem Aluwürfel mittels Bohren und ausdrehen mit anschließendem Aufschneiden eine Halbschalenhalterung fertigen. (muß kein Würfel sein.)
B) Mittels Kabel oder Rohrschellen an die Trennfläche des Tragarms schrauben.
C) Mit doppelseitigem Klebeband ankleben und mit zwei bis mehreren Einmachgummis sichern.
Ich tendiere zu Lösung A) welche auch aus schönem Hartholz oder Resitex realisierbar wäre.
Gruß Lothar
Hallo Gerd,
leider läßt sich da absolut nichts abschrauben. Sicher muss man da erst irgendwelche Schrauben lösen, die hinter der seitlichen Abdeckung sind.
Ich habe die 'Griffmutter' abgeschraubt (war von unten mit 3 kleinen Schrauben fixiert). Auf dem Bild kannst Du die Maße sehen.
Die 56 mm ist das Maß, welches auch am oberen Ende ist, also denke ich das Mikroskopteil hat einen Durchmesser von 56 mm.
Wenn Du noch genauere Fotos brauchst, ist das kein Problem.
VG Seb
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/89158_21551712.jpg)
Hallo Sebastian
Erst mal Danke für´s abschrauben.
Ich bin mir recht sicher, daß, so wie das silberblanke Metall aussieht, daß das aus Aluminium ist.
und Aluminium wäre für meine Zwecke nicht so gut.
Ich über lasse das also doch besser dem Lothar, der freut sich jetzt umsomehr.
Und jeder der das Ding unangetastet möchte, tut das mit ihm.
Aber ein schönes Teil ist es schon,
bevor es verschrottet wird könnteset Du Dich bei mir melden.( Über dieses Forum)
Grüße
Gerd
Jetzt wollte ich dir gerade einen Vorschlag machen Gerd, da schmeißt du die Flinte vorher ins Korn.
Ich wollte vorschlagen, wir retten den Mikroskoptubus indem ich dir für deine große Spindel ein auf die Anschraubplatte des Auslegers passenden Befestigungsklotz baue und du mir im Gegenzug dafür die optischen Teile überläßt. Um die Anschraublöcher maßlich berücksichtigen zu können,müßte ich das Tubusteil als erstes haben.
Den Befestigungs-Anschraubklotz würde ich normalerweise auch aus Aluminium machen, kann aber auch Hartholz sein. Was hast du gegen Alu ?
Wenn du natürlich etwas auf meine Einlassung zum Flächenschleifen eigegangen bist mit deiner Betrachtung und das dadurch gedanklich schon ganz verlassen hast, ist das kein Thema mehr. Dann suche ich mit Sebastian das nähere Gespräch bezüglich Bereitstellung auf Palette. Überlege dir das noch mal gut.
Lieben Gruß
Lothar
Hallo Lothar
das ist schon überlegt.
Im Urlaub fahre ich ab und zu nach Scheizlreuth, vielleicht, kann ich das schöne , große Ding mal besichtigen?
Grüße
Gerd
O.K. Gerd,
habe verstanden und werde mit Sebastian in Abwicklungsgespräche gehen. Vielleicht machen wir aber eine weitere Frist für mögliche Interessenten auf bis zum 5.ten April:
@ Hallo Sebastian,
kannst du mir bitte deine Telefonnummer mailen. Meine mailaddy ist links unter meinem Konterfei zugänglich. Dann können wir das telefonisch durchgehen. Den Vorschlag bis zum 5.ten zu warten halte ich in so fern für richtig, damit ein eventueller weiterer Interessent mit Freude an dem Gerät noch eine Chance bekommt. Die Entscheidung liegt letzendlich bei dir, ob du mein Angebot annehmen willst.
Lieben Gruß vom feuchten Alpenrand
Lothar
Hallo, ich hoffe das ist so korrekt, bin neu hier.
also ich hätte ernsthaftes Interess an dem Mikroskop (um es zu kaufen) und würde es auch nicht umfunktionieren wollen.
Habe schon ein kleines und ein großes Zeiss Werkzeugmikroskop stehen , das heißt ich könnte kompatibles Zubehör gemeinsam nutzten.
mit freundlichen Grüßen
h.jacob
Hallo Helmut,
Da kommst du leider etwas zu spät. Der Fall ist schon abgeschlossen.
Lieben Gruß aus dem wieder sonnigen Rupertiwinkel
Lothar
Hallo Helmut,
ich hätte das Mikroskop auch gern original erhalten gesehen, aber, wie Lothar schon schreibt, ist der Deal schon gemacht.
VG Seb
Hallo,
wollte hier mal nach den Fotos schauen; die sind leider alle weg. Morgen beginnt der erste Test. drei Schrauben lösen, den Tubus abnehmen und gegen die vorbereitete Spindelhalterung tauschen. Dann die gerade vom Lasern abgeholte Abdeckplatte mit x-y-Tisch aufsetzen und befestigen; Werkstück einspannen, Fräser einspannen und schon kann es mit den aus ebay preiswert erstandenen Vollhartmetallfräsern an das Zerspanen gehen. Ein Rückbau zum Mikroskop ist in weniger als 10 Minuten machbar.
Gutes Nächtle
Lothar
Hallo Lothar,
das klingt doch gut :)
Falls Du die Fotos nochmal haben möchtest, kann ich sie Dir gern zuschicken.
VG Seb
Hallo Sebastian,
es hat etwas gedauert aber seit heute kann gefräst werden.
Hier noch als "Durchlichtfräse". Die Spindel ist montiert.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/96733_5269548.jpg)
Hier wurde die Schutzplatte mit Spannvorrichtung aufgesetzt
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/96733_35803110.jpg)
Und hier wird gleich eine eingeklebte Optik aus einer Doppelachtkamera freigefräst.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/96733_527254.jpg)
Mit dem Drehtisch in entsprechendem Offset läßt sich so die Linsengruppe sauber herausschneiden.
Die Spindel kann derzeit 6 und 8 mm Spannzangen aufnehmen und für die 6.er habe ich eine Reduzierhülse
für die 3, 175 mm Fräser in Vollhartmetall. Selbige Fräser findet man preiswert in ebay .
Dann kam erst mal die Mittagspause und heute Nachmittag kein Ausseneinsatz mehr.
Gruß Lothar
Hallo Lothar,
nun machst du also auch spanabhebende Kontrastverfahren... 8)
Viele Grüße
Bernd
Ja lieber Bernd,
zirkular und lineare. Mit dem Drehtisch ist das natürlich schön so ein Objektiv oder dessen Fassung aus so einem Druckguss oder Kunststoffteil herauszulösen.
Ich will mal prüfen wie gut dies Primäroptiken der Zoomobjektive sind und sich eventuell zu Makroobjektivchen umarbeiten lassen. Habe da mehrere Doppelachtkameras geschlachtet. In ebay als Sammlung von einem Dutzend unter einem Euro pro Stück eingekauft. Ja natürlich auch die ganzen kleinen Schräubchen ins Näpfchen.
Guts Nächtle
Lothar
Tja Lothar,
ohne Fräsen geht es eben doch nicht. ;D
ZitatIch will mal prüfen wie gut dies Primäroptiken der Zoomobjektive sind und sich eventuell zu Makroobjektivchen umarbeiten lassen.
Ich bin schon jetzt gespannt, wie du unsere Makrofotografen damit in den Schatten stellen wirst.
Gute Nacht
Bernd
Hi Lothar
was sagt eben meine Frau :
"Gott sei Dank , das das Ding nicht auch noch in meiner Wohnung steht" -
schaut gut aus
und ist ja " Gott sei Dank " ganz geblieben.
Na ja,
zu Bernd
ob hier wirklich alle, andere in den Schatten stellen wollen?
Grüße
gerd
Lieber Gerd,
ich gehe mal davon aus, daß deine Frau da schon recht hat, wenn sie froh ist, daß dieser Brocken nicht bei euch steht. Die 70 kg haben es in sich und der Flächenverbrauch auch. ;D
Aber für mich füllt es ein kleine Lücke; in der Firma meines Freundes gibt es ja nur softwaregesteuerte 3-D-Fräsen und machmal würde man ja gerne da oder dort ein paar Spänchen wegnehmen und müßte nun ein Programm in Solid Works schreiben. Die Lehrwerkstatt mit einer alten kleinen Deckel fehlt noch ( Firma noch zu klein) Ja und da gebe ich gerne dem Bernd recht, wenn er sagt. "Ohne fräsen geht es eben doch nicht". Auch manche kleine Dreh-und Bohrarbeit läßt sich da drauf erledigen. Nur schade, daß diese Proxon-Teile so "quackig" sind . Der kleine Schraubstock harrt darauf mal ein Objektiv festzuhalten. Da kommen aber Zweifel auf .
Heute werde ich wieder in die Halle (Spielwiese) fahren und mal weiterbasteln.
Einen schönen Tag und frohes Schaffen !
Lothar
Hallo Lothar,
mit einer Taschenfräsmaschine sind die Möglichkeiten aber doch schon irgendwo begrenzt. :D
ZitatAuch manche kleine Dreh-und Bohrarbeit läßt sich da drauf erledigen. Nur schade, daß diese Proxon-Teile so "quackig" sind .
Ist bei meiner Proxxon leider auch so, dafür gehen damit aber noch kleine Bohrungen unter einem Millimeter, wo bei den Großen schon der Bohrer abbrechen würde.. ;D
Viele Grüße
Bernd
Hallo Safari
wenn du einmal mit einem solchen Rundtisch ( als Heimwerker ) arbeiten könntest, würdest Du eher bedauern, was Du eben geschrieben hast
Grüße
Gerd
Hallo Leute
Beim Durchwühlen meiner Bibliothek habe ich ein 200 Seiten dickes Buch mit ca 70 Zeissproduktbeschreibungen gefunden.
hätte ich das nur früher gehabt, ich hätte Lothar ein Bieterennen geliefert.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/97807_35994275.jpg)
denn, wenn ich die Eingeschabten Fläche sehe,
glaube ich heute nicht mehr, daß da viel Alu verbaut ist.
Lothar das Ding scheint mir doch eher ganz aus Stahl zu sein, oder irre ich mich?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/97807_66479163.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/97807_41291151.jpg)
Hier mit einem Projektionsaufsatz, in dem man die Zahnflanken des eingespannten Trapezgewindes erkennt.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/97807_15215599.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/97807_19859797.jpg)
zu einem "Großen Werkzeugmikroskop" gibt es aber noch etwas größeres:
im Bild darunter ist ein "Universal - Werkzeugmikroskop" im Einsatz abgebildet!
Gibt es hier einen glücklichen, der ein solch noch viel viel schwereres Ding sein Eigen nennt?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/97807_8945313.jpg)
grüße
moräne
Moin Gerd,
davon gehe ich mal aus, daß das solider Gußstahl ist. Außer zwei zusätzlichen Löchern am Tragflansch für die Spindelhalterung ist das Gerät unverändert geblieben. Wenn du das haben willst mußt du nur warten, bis ich meine Liste der zu fräsenden Dinge abgearbeitet habe und du mußt halt das neue Zubehör mit übernehmen wie Frässpindel Spanntisch Fräser.
Das könnte wenn es gut läuft im Spätherbst möglich sein.
Gruß Lothar