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Foren => Mikrofoto-Forum => Thema gestartet von: Herne in April 20, 2012, 17:47:36 NACHMITTAGS

Titel: Insektenportraits
Beitrag von: Herne in April 20, 2012, 17:47:36 NACHMITTAGS
Hallo zusammen,
hier mal wieder zwei Ergebnisse aus meinem Portrait-Studio:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/90837_24329978.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Eine Ameise, die ich bisher nicht bestimmen konnte.
Aufnahme mit einem Olympus 20 mm-Lupenobjektiv am Amplival, Beleuchtung: KL1500-Quelle, Diffusor, 69 Einzelaufnahmen, gestapelt mit Combine ZM.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/90837_58005032.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Eine Wespe, die ich tot auf meinem Balkon fand. Daher das ungewaschene Gesicht  ;)
Aufnahme mit einem CZJ 45 mm-Lupenobjektiv am Amplival, Beleuchtung: KL1500-Quelle, Diffusor, 36 Einzelaufnahmen, gestapelt mit Combine ZM.

Man sieht : Auch mit einer einstufigen Abbildung lässt sich eine akzeptable Bildqualität erzielen.

Mit freundlichem Gruß
Herbert
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Nutzer nicht mehr aktiv in April 20, 2012, 22:11:04 NACHMITTAGS
Bei der Wespe kann es sich um

Vespula germanica
oder
Vespula vulgaris

handeln. Die Unterscheidung habe ich hier schon mal gezeigt

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9216.0

Viele versuchen immer zu unterscheiden, weil die Vespula germanica angeblich nur Punkte auf dem Schild hat.
Diese Aussage ist leider falsch. Beide können Punkte oder Ankerformen haben. Es ist noch nicht heraus gefunden worden, warum
die Vespula germanica in einigen Gegenden nicht mehr vorhanden sind, dafür aber die Vespula vulgaris. Ein Freund hat sogar schon eine vulgaris in einem germanica Nest gefunden.

Man müsste auf deinem Bild die obere Zahnkante genauer sehen. Diese ist leider durch den Kopfschild verdeckt.
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Heribert Cypionka in April 21, 2012, 00:21:10 VORMITTAG
Sorry, ich musste doch mal eben mit PICOLAY -> Enhance darüber...

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/90871_59496630.jpg)

Lieben Gruß

Heribert Cypionka
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Rawfoto in April 21, 2012, 07:04:40 VORMITTAG
Lieber Herr Cypionka

Das Ergebnis ist eindeutig besser, ich lese aus ihrer Beschreibung aber nicht heraus ob sie neu gestackt haben oder nur das fertige Bild optimiert haben. Koennten sie das bitte noch beantworten?

Lieber Herne

Bei der Ameise hast du eine sehr harte Beleuchtung gesetzt, die wirkt sich in zeichnungslosen Reflexstellen aus. Die Verwendung eines Diffusors wuerde dieses Problem eliminieren. Ich werde versuchen am Wochenende auch noch Bildbeispiele einzustellen. Die Idee hier eine Sammlung von Insektenportraits zu zeigen finde ich spitze ...

Bevor ich das mache ein paar Links von Aufnahmen von mir zu diesem Thema, alle gezeigten Objekte sind lebende Insekten in freier Wildbahn:

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9463.0

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=6110.0

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=5891.0

Liebe Gruesse aus Wien :-)

Gerhard
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Heribert Cypionka in April 21, 2012, 18:42:36 NACHMITTAGS
Zitatich lese aus ihrer Beschreibung aber nicht heraus ob sie neu gestackt haben oder nur das fertige Bild optimiert haben.

Lieber Gerhard 'Rawfoto',

ich hatte nur das eingestellte Bild und habe mich ja für die Bearbeitung entschuldigt. Dunkle Pixel wurden dunkler und kontrastreicher gemacht, die hellen nicht, um Überstrahlungen zu vermeiden. Außerdem wurden Schärfe und Farbsättigung erhöht, allerdings dann grün und blau ein wenig abgeschwächt, um die Hintergrundfarbe in etwa zu erhalten (obwohl sie gewöhnungsbedürftig ist).  Interessanterweise ist die PICOLAY-JPG-Datei nur etwa 1/3 so groß wie das Original.

Mit bestem Gruß nach Österreich

Heribert Cypionka
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Rawfoto in April 21, 2012, 18:46:53 NACHMITTAGS
Hallo Herr Cypionka

Danke für die Klarstellung, ich war nicht sicher, aber jetzt ist es ja bestätigt :-)

Schönen Abend

Gerhard
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Herne in April 21, 2012, 19:15:16 NACHMITTAGS
Hallo zusammen,
die Original-Datei ist wesentlich größer als die des Bildchens, das ich hier ins Forum einstellen kann. Sie umfasst ca. 18 MB und ist für ein Ausgabeformat von 30x45 cm optimiert , das Forum-Bild ist noch nicht mal 1 MB groß.
Auf eine Erhöhung von Farbsättigung und Kontrast habe ich sehr bewusst verzichtet. Am Bildschirm meines alten I-Mac wirkte es so sehr vernünftig.
Bildschärfe wird oft mit einem hohen Kontrast gleichgesetzt. Das ist es aber nicht allein -  die Auflösung, d.h. das Erkennbarmachen feiner Details, ist mindestens ebenso wichtig. Die aber gehen bei einem Bild mit hohem Kontrast tendenziell unter. Dennoch empfindet der Durchschnittsbetrachter ein kontrastreiches Bild als schärfer, vor allem, wenn es so klein ist und dank Verpixelung nur wenig Details zeigen kann. Der Kontrast-Effekt ist seit langem bekannt, schon in einem Foto-Magazin aus den sechziger Jahren fand ich eine Abhandlung dazu.
Über die farbliche Ausführung der Aufnahme kann man nicht ernsthaft diskutieren - die ist dafür zu sehr Geschmackssache.
@ Gerhard :Die Ausleuchtung der Emse habe ich schon über einen Diffusor vorgenommen - die Eigenschaften des Chitin-Skelettes führen hier zu der sehr harten Wiedergabe.
Für weitere Versuche werde ich eine noch weichere, flächigere Beleuchtung anstreben.

Mit freundlichem Gruß
Herbert
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Heribert Cypionka in April 21, 2012, 19:30:07 NACHMITTAGS
Lieber Vornamensvetter,

ich bitte noch einmal um Verständnis. Es ging und geht mir nicht darum, den Oberlehrer rauszukehren, sondern darum, die Möglichkeiten meines kleinen kostenlosen Programms zu demonstrieren...

Lieben Gruß

Heribert Cypionka
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Herne in April 21, 2012, 19:53:05 NACHMITTAGS
Sehr geehrter Hr.  Cypionka,
das ist schon richtig angekommen.  ;)
Interessant wäre es, Ihnen einmal den ganzen, noch unverarbeiteten Stapel zum Bearbeiten mit ihrem Programm zukommen zu lassen. Mir fällt aber kein Internet-gangbarer Weg ein, zumal ich hier noch mit Schneckenpost-Tempo und Modem-Übertragungsraten geplagt bin und der Stapel ziemlich fett ist.
Einzig der Postversand einer CD scheint mir möglich.
Das Stapeln nehme ich, wie die ganze digitale Aufnahmetechnik, an einem vom Netz getrennten Windows-Rechner vor -  es ist daher für mich schon ein wenig aufwändig, Bilder einzustellen.

Mit freundlichem Gruß
Herbert

Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Lothar Gutjahr in April 22, 2012, 01:18:13 VORMITTAG
Moin Herbert,

Nehme das bitte nicht als Schulmeisterei, sondern als den Versuch, gerade mal gemachte Erfahrung weiter zu geben.

nachdem ich für mich persönlich glaube herausgefunden zu haben, worauf es bei der Stackerei ankommt, erlaube ich mir dir den Tip zu geben, es mal mit kleineren Schrittchen und natürlich wie schon weiter oben erwähnt, mit dem diffusen Licht zu probieren. Für so ein Portrait komme ich selten unter 100 Bildern weg.

Ich hänge dir mal eine gerade fertig gewordene Aufnahme einer frisch gebadeten Wespenleiche vom letzten Jahr an. Durch das Baden fehlt leider ein Fühler und ein großer Teil der feinen Haare scheinen sich gelöst oder angelegt zu haben. Aber vorher war die so etwas von staubig, daß es schade für die Arbeit gewesen wäre.

Nikon Plan 2/0.05 160/- an "Makromat" mit NEX-5;  99 Einzelfotos im Abstand von 45 µ
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/90971_44066866.jpg)

Die 45 µ-Schrittchen wurden stur abgefahren unabhängig davon, ob man am Monitor eine Änderung sieht. Es scheint wichtig zu sein, daß sich die Schärfeebenen der einzelnen Layer etwas überlappen und nicht wie gerne versucht wird sie aneinander zu reihen. Das Foto ist nur ganz wenig im Kontrast angehoben worden und etwa 30% nachgeschärft und von 10 MB auf Forengröße reduziert.

Die Art scheint Vespa crabro zu sein

Gruß Lothar
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Lothar Gutjahr in April 22, 2012, 16:05:50 NACHMITTAGS
Um das noch einmal zu verdeutlichen, habe ich vom 2 x fach Objektiv auf 10 x fach umgebaut und mal eine Hornissenpfote aufgenommen. Konsequenterweise sollten jetzt die Schritte nur noch etwa 10 µ groß sein. Da meine Steuerung für den angebauten Schrittmotor noch fehlt, wurde von Hand gedreht und dabei Weiten von 20 bis 30 µ erzielt, was sich in Strukturschwächen auf dem Handrücken zeigt.

Leitz NPL Fluotar 10X/0.22 an "Makromat" mit NEX-5; 52 Einzelfotos
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/91008_37722553.jpg)

Gruß Lothar
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Rawfoto in April 22, 2012, 19:33:29 NACHMITTAGS
Liebe KollegInnen

Anbei ein Portrait von einem Kardinal:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/91026_16846035.jpg)

Aus meiner Serie ==> Stacking outdoor von lebenden Insekten

:-)

Gerhard
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Rawfoto in April 22, 2012, 19:37:06 NACHMITTAGS
und da gibt es noch ein Portrait einer Libelle:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/91027_19598821.jpg)

Leider habe ich keine Ahnung um welche es sich handelt ...

:-)

Gerhard
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Lothar Gutjahr in April 22, 2012, 20:21:52 NACHMITTAGS
Lieber Gerhard,

schöne Fotos; das wird man dann als hohe Schule des Stackens bezeichnen müssen. Vom lebenden Tier! In Griechenland habe ich da zum normalen Fotografieren schon mal den Kühlschrank zu Hilfe genommen. Da setzt sich so eine Pferdebremse gerne eine Weile auf die Hand um sich von der Sonne aufwärmen zu lassen. Aber so weit wage ich gar nicht zu denken.

Ich schiebe schon die ganze Zeit den Versuch vor mir her, mal mit der Auflösung von HDMI zu experimentieren. Das wäre natürlich dann eine einfache Übung, ein ruhig sitzendes Objekt zu filmen und dabei frei Hand durch die Schärfenebenen zu bewegen. Etwas Üben wäre natürlich wie nahezu bei Allem angesagt.

Ein Gruß nach Wien

Lothar


Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Monsti in April 22, 2012, 21:42:33 NACHMITTAGS
Hallo Mike,

da der Mund der Wespe gut aufgenommen wurde, sollte es für Dich als selbst ernannter Wespen-Spezialist doch eigentlich kein Problem sein, diese Tierchen artgenau zu bestimmen. V. germanica oder V. vulgaris hätte sogar ich (als Nicht-Wespenkennerin) erkannt.

Kopfschüttelnde Grüße vom Monster
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Herne in April 22, 2012, 23:09:02 NACHMITTAGS
Hallo zusammen,
@ Lothar:
Ich stapele schon eine ganze Weile und habe am Anfang so ähnlich gedacht, wie du. Wenn ich deinen Wespenkopf mit meinem vergleiche sehe ich keine signifikante Steigerung der Auflösung. Betrachte hierzu einmal die Wiedergabe einzelner Haare oder die der Augen. Ich strebe mittlerweile an, den gewünschten Raum mit möglichst wenig Einzelaufnahmen zu erfassen. Die  wird dann etwas handlicher und die Dateien werden nicht unnötig aufgeblasen. Wieviel MB umfasst dein ?
Mit welchem Programm hast du gestapelt? Hier sind die Unterschiede nämlich ziemlich groß ...
@ Gerhard:
Bei welchen  Abbildungsmass-Stäben hast du bei deinen Aufnahmen gearbeitet? Aus wievielen Einzelaufnahmen bestehen die Bilder? Ich habe die Erfahrung gemacht, das man, je kleiner das Maß der Vergrößerung ist umso weniger Einzelbilder braucht. Das geht hin bis zur Erfassung der Tiefe des Objektes mit einer Aufnahme.
Deine Bilder gefallen mir übrigens sehr.

Mit freundlichem Gruß
Herbert
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Lothar Gutjahr in April 22, 2012, 23:25:25 NACHMITTAGS
Guten Abend Herbert,

du kannst den Hornissenkopf nicht mit dem deiner Wespe vergleichen. Der ist monatelang im Dreck gelegen und hat nach dem Reinigen  im Vergleich zu deiner Wepe keine Haare mehr auch sind die Augen anders aufgebaut. Ich bezog das auch mehr auf die Ameise, welche den Eindruck macht zu große Intervalle gehabt zu haben. Ich verwende derzeit standardmäßig den Stacker von Zerene. Bei Picolay bin ich noch nicht sattelfest genug um gleichbleibende Qualität zu erreichen. Die Helicon Focus Lizenz habe ich nicht erneuert weil die updates nur Ärger machten. Momentan verwende ich etwa 2,5 MB pro Bild.

Gruß Lothar
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Rawfoto in April 23, 2012, 06:36:35 VORMITTAG
Guten Morgen

Zum Stacken verwende ich Zerene und Helicon, bei der Serie habe ich zwischen 8 und 150 Focusschichten gemacht, bei den beiden Beispielen ca. 30 davon eingesetzt ...

Wichtig ist mir auch noch, die waren alle NICHT im Eiskasten oder sonst irgendwie gekuehlt!!!

Frei nach dem Motto, Morgenstund hat Gold im Mund ...

Alle Bilder dieser Serie sind mit der Canon 1D Mark IV entstanden, im RAW. Um optimale Stackingergebnisse zu erzielen muss man meiner Erfahrung ueberlappende Bilder innerhalb der Kernschaerfe produzieren und da spreche ich nicht von der Schaerfentiefe, also der tolerablen Unschaerfe. Ein zu grosser Zerstreuungsgreis sorgt beim Stacken fuer eine fuer Grossvergroesserungen absolut unbrauchbare Haerte.

:-)

Gerhard
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Herne in April 23, 2012, 16:53:36 NACHMITTAGS
Hallo Lothar,
na ja, meine Wespe ist eine Mumie, die eine unbestimmbare Zeit auf meinem Balkon verbracht hatte - daher sprach ich am Anfang auch von deren" ungewaschenem Gesicht". Ich habe dann mit einer feine Pinzette in mühevoller Kleinarbeit den gröbsten Schmutz beseitigt.  ;) :)
Bei der Ameise magst du recht haben. Ich werde in Bälde mal einen neue Versuch mit wesentlich feinerem Vorschub machen und die Beleuchtung noch ein wenig weicher machen.
Das ganze ist ein Gebiet, auf dem ich meinem ausgeprägten Spieltrieb zur Zeit freien Lauf lasse.
Die neuen Ergebnisse werde ich in einem neuen Faden einstellen, damit der hier nicht zum Bandwurm wird.
Deinen Enthusiasmus in dieser Sache finde ich übrigens gut - ich habe eine ähnlich Phase des "Erpröbelns" aller denk- und erreichbaren Kombinationen auch durchlebt und dabei viele praktische Erkenntnisse gewinnen können. Weiter so!

Hallo Gerhard,
danke für die Auskunft. Erfolg kommt eben doch so zu stande, wie es Edison ausdrückte : 10% Inspiration und 90% Transpiration.  ;)

Mit freundlichem Gruß
Herbert
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Lothar Gutjahr in April 23, 2012, 18:00:49 NACHMITTAGS
Guten Abend Herbert,

ich habe auch Glück gehabt und auf dem Fenstersims in der Fabrikhalle eine kleine Wespenmumie gefunden. Diese wurde ungereinigt positioniert und halbautomatisch in etwa 9 Sekunden mit 230 Einzelfotos aufgenommen. Dann in Magix in BMP´s umgewandelt um sie dann Herrn Cypionkas Hund "Pico" vorzuwerfen.

So sieht dann ein "Videostack" aus :

CZJ Apo 6,3/0,20 160/- am Eigenbau mit NEX-5 im Videomode HDMI
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/91105_26980646.jpg)

Der Hund macht noch ein wenig was er will. So müßte die hellgraue Fläche unter dem linken Auge ganz dunkel sein, so wie auch teilweise Stellen im rechten Auge. Die Ausgangsbasis bei HDMI sind hier nur 1920 x 1080 Pixel. Aber wenn ich an die Zeit denke, welche bei diesem Spiele eingespart wird, ist das durchaus eine schöne Lösung für webilustrationen und ähnliches.

Lieben Gruß und "Lass stacken"

Lothar
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Nutzer nicht mehr aktiv in April 23, 2012, 18:05:41 NACHMITTAGS
Zitat
Hallo Mike,

da der Mund der Wespe gut aufgenommen wurde, sollte es für Dich als selbst ernannter Wespen-Spezialist doch eigentlich kein Problem sein, diese Tierchen artgenau zu bestimmen. V. germanica oder V. vulgaris hätte sogar ich (als Nicht-Wespenkennerin) erkannt.

Kopfschüttelnde Grüße vom Monster

Ich bezeichne mich bei weitem nicht als Wespen-Spezialist. Bei weitem nicht.
Zumindest bin ich immer froh, wenn mir jemand bei Bestimmungen hilft und ich Diskutiere nicht rum wie so manch anderer, um meine Bestimmung immer als richtig hin zu stellen.
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Jens Jö in April 24, 2012, 23:13:08 NACHMITTAGS
Hallo Herr Cypionka,

ZitatInteressanterweise ist die PICOLAY-JPG-Datei nur etwa 1/3 so groß wie das Original.

Dieser Effekt tritt auch beim Stacken auf (und nicht nur mit Picolay). Und das, obwohl der fertige Stack wesentlich verrauschter ist als die Ausgangsbilder. Damit müßte JPG eigentlich mehr Arbeit haben . . .

Meine Theorie: die Ausgangsbilder sind auch verrauscht, aber "feinporiger". Indem das Stackingprogramm versucht, auch die Rauschpixel zu "schärfen", erzeugt es große Rauschpixel, und JPG hat weniger Daten. Ist das richtig ?

LG
Alfred
Titel: Re: Insektenportraits
Beitrag von: Heribert Cypionka in April 25, 2012, 00:02:41 VORMITTAG
Hallo Alfred

ZitatDieser Effekt tritt auch beim Stacken auf (und nicht nur mit Picolay). Und das, obwohl der fertige Stack wesentlich verrauschter ist als die Ausgangsbilder.

Sie haben recht: Beim Stacken kann man Rauschen unterdrücken, indem man eine Schwelle für Minimumkontrast setzt, andererseits kann das Rauschen ansteigen, wenn man dies nicht tut und alle verauschten Pixel aus einem Stapel einsammelt. 

In meinem Beispiel trifft beides nicht zu, da ich ja nur ein Bild hatte. Ohne jede Veränderung mit PICOLAY gepeichert sinkt die Dateigröße ds Originals von 536 auf 196 kB. Wenn ich mit Irfanview speichere, sind es mit 95 % Qualität 246 kB, mit 100% 449 kB. Erkennbare Unterschiede gibt es nicht. Die Größenunterschiede liegen an dem Algorithmus von Delphi, den ich nicht selbst programmiert sondern nur übernommen habe. PICOLAY speichert JPG-Files stets mit bestmöglicher Qualität. Auf eine Einstellmöglichkeit für weniger Qualität habe ich bewusst verzichtet.

Wenn ich allerdings hochaufgelöste Bilder stacke und bearbeite, verwende ich das Bitmap-Format, bis auf den allerletzten Schritt. Es geht eben doch bei jedem JPG-Speichervorgang ein wenig Qualität verloren.

Beste Grüße

Heribert Cypionka