Hallo zusammen,
hier wurden schon etliche mikoskopische Querschnittsbilder von Gewächsen eingestellt und diskutiert. Wie sieht es aber mit deren makroskopischem Äußerem aus? Ich bin sehr sicher, diese Rinde kann niemand der Baumart zuordnen. Oder traut sich wer?
Gruß - EFH
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92272_34595270.jpg)
Hi,
Wo kommt der Baum natuerlicherweise vor?
Lieber Eckhard,
das erinnert an mediterane Pinie. Kann mich aber auch täuschen. Man sollte halt beim "Pinkeln" mehr auf die Rinde achten, als zu schielen, ob auch niemand zuschaut. ;D
spaßigen Gruß
Lothar
Hallo,
keine Ahnung, wo seine Heimat ist, aber ein Nadelbaum ist es nicht.
Gruß - EFH
Hallo Eckhard F.H.,
eine Eiche ist es nicht, dafür ist die Rinde zu "flach". Evtl. eine Linde ?
Wie wäre es mit einem Ahorn, Feldahorn oder Spitzahorn?
Grüße aus der Pfalz
Bernhard
Auch daneben.
Eine Ulme?
Gerd
Zitateine Eiche ist es nicht, dafür ist die Rinde zu "flach". Evtl. eine Linde ?
Hallo Hugo,
negativ, keine von beiden. Nebenbei, mir fällt die Bestimmung selbst trivialer Baumarten auch immer schwerer. Zunehmend ist ein Blick zum Wipfel nötig, und der wird aufgrund immer stärkerer Brille auch immer schwieriger.
Gruß - EFH
Nein, es ist auch keine Ulme.
Ist es eine einheimische Baumart? Dann hätte ich eine mögliche Antwort...
Gruss Arnold Büschlen
32 Jahrer alter Walnußbaum?
Ein Versuch noch:
eine Pappel ?
Du schreibst oben: "Zunehmend ist ein Blick zum Wipfel nötig" Wenn dieser Blick nötig ist, dann könnte es eine Birke sein.
Gruss Arnold Büschlen
;D ;D ;D Ist sie da dabei ?:
http://www.google.de/search?q=baumrinde&hl=de&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=G8qoT5nMGsuGswapoYGPCQ&sqi=2&ved=0CHYQsAQ&biw=1280&bih=648
Ich tippe auf Erle.
Gruss
Joachim
Hallo,
ich tippe auf einen Apfelbaum.
Grüße
Martin
Hallo Rater,
es ist eine heimische und sehr häufige Baumart und jeder kennt sie. Alle bisherigen Vermutungen/Tipps lagen allerdings daneben. Lothar, ich sehe bloß die Bilder und keine Namen und kann Deine Frage nicht beantworten. Zur weiteren Verwirrung ein Bild von den Bäumen (Vordergrund). Hilft es weiter? Wohl kaum. ;D
Gruß - EFH
P.S. Übrigens stand ich einst sogar ratlos davor und ließ mich auch nicht von einem zufälligen Passanten über die Art belehren. Aber die Früchte bewiesen letztlich, daß er Recht gehabt hatte.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92313_11362639.jpg)
Moin!
Habe keine Ahnung, ob die Rinde so aussieht, aber nach den Tipps könnte es Robinia pseudoacazia sein.
Ein Schmetterlingsblüter.
Gruß
Thilo Immel
Hallo zusammen,
Robinia pseudoacazia ist es wohl nicht, die hat gefiederte Blätter, wenn ich mich recht erinnere.
Wie sieht es mit Pflaume aus?
m.f.G.
Herbert
Zitat von: Lothar Gutjahr in Mai 07, 2012, 23:00:48 NACHMITTAGS
Man sollte halt beim "Pinkeln" mehr auf die Rinde achten, als zu schielen, ob auch niemand zuschaut. ;D
spaßigen Gruß
Lothar
Lieber Lothar,
besser wäre es auf die Füße zu achten! ;D ;D ;D
Gruß
Harald
Ja Harald,
und bei starkem Wind auf die Richtung. ;D ;D ;D
Gruß Lothar
Hallo,
die letzten Tipps liegen auch daneben. Vielleicht hilft das Blattwerk ja etwas (zur kompletten Verunsicherung ;D ).
Gruß - EFH
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92322_63215029.jpg)
Dann wird es wohl Corylus colurna, die türkische Baumhasel sein. In Bonn z.B. zahlreich in der Nußallee....
Grüße
Martin
Präzise, Glückwunsch! Haselnuss oder Hasel (Corylus avellana) wäre als Lösung auch durchgegangen. Gell, man vermutet nicht, daß von solchen Bäumen Haselnüsse fallen.
Gruß - EFH
Liebe Gemeinde,
die Rinde ist typisch (ok - hinterher klugscheißen kann jeder, habe diesen Beitrag aber eben erst entdeckt). Bei mir vor dem Fenster steht eine kleine Allee.
Weshalb ich mich nachträglich einmische, ist eine Anmerkung im Kosmos Baumführer, der die abstehenden Rindenplatten ungefähr (bin am umziehen, die Bücher sind verpackt) so beschreibt: "Die abstehende Rinde hindert Eichhörnchen am Hinaufklettern".
Für mich entbehrt diese Beschreibung jeglichen Nachdenkens. Sind es nicht die Eichhörnchen, die durch Ihre vergeßliche Vorratshaltung die Verbreitung sichern?
Was meint Ihr?
Schön, wenn man vom Küchenfenster Buntspecht und Halsbandsittiche beobachten kann.
Die Schale der Nüsse ist übrigens derart hart, daß man mit einem Nußknacker erhebliche Probleme hat, sie zu öffnen. Der Halsbandsittich nimmt die Nuß einfach in die Hand, beißt einmal rein und offen ist sie. Unglaublich! Und wenn dann eine ganze Horde einfällt, ist das ein Knacken und Kraspeln, als ob es Hageln würde. Bei dem Nußknackerschnabel kein Wunder!
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92373_65354168.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92373_62275214.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92373_3146959.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92373_61916494.jpg)
Tauben machen das anders. Sie warten bis Ihre blechernen Freunde die Nüsse, die auf der Straße liegen, platt fahren und so das Innere freigeben. Das geht allerdings in keinem Herbst ohne Opfer ab. Ein Foto erspar ich Euch.
Viele Grüße
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
Du zeigst da eine sehr schöne Serie mit den Halsbandsittichen bei der 'Nahrungserkämpfung'.
Dankeschön.
Was die Kerlchen so scheinbar ganz locker mit ihrem Schnabel hinbekommen, ist schon erstaunlich.
Wie Du schon sagst, sind normale Nußknacker aus der Küchenabteilung da oftmals reichlich überfordert.
Demzufolge empfiehlt sich vielleicht zur Anwendung in der Adventszeit (ist ja bekanntlich immer so plötzlich vier Wochen vor Wehnachten) ein kleiner, robuster und evtl. weihnachtlich geschmückter Maschinenschraubstock (solch einer gehört bei uns in der Familie seit Einführung durch Uropa zum Weihnachtsinventar...). Dieses Teil sprengt gewindegesteuert härteste Nußschalen mit relativ wenig Kraftaufwand, lässt aber auch gleichzeitig erkennen, welche unbändigen Kräfte bei den im Grunde ja relativ zierlichen Kerlchen in der für die Bewegung des Schnabels zuständigen Muskulatur vorherrschen müssen, von der 'Verarbeitungsgeschwindigkeit' mal ganz abgesehen ;).
Danke nochmal für die tolle Bilderserie.
Gruß,
Joachim
ZitatDieses Teil sprengt gewindegesteuert härteste Nußschalen
Nicht nur das! Er ist nicht rachsüchtig und stellt sein Tun ein, sobald die Nuß sicht- und hörbar aufgibt. Seid beide bedankt für die schöne Abrundung der Thematik.
Gruß - EFH