Liebe Forumskollegen,
heute möchte ich mein neues Universal LED Steuergerät vorstellen. Das Steuergerät ist eine regelbare Konstantstromquelle, wobei der Strom durch Pulsweitenmodulation eingestellt wird. Die PWM Frequenz beträgt 1 MHz, so daß auch kürzeste Belichtungszeiten zu keinerlei Belichtungsunterschieden führt.
Es können LEDs mit maximal 1600mA betreiben was mehr als ausreichend für die allermeisten Kontrastverfahren sein dürfte. Das Steuergerät kann also ohne weiteres eine CREE XML steuern, aber eben auch viele der 3W und 5W LEDs, bzw. was es sonst noch so gibt. Darüber hinaus kann man der Anwender maximale Stromaufnahme begrenzen. Derzeit sind die Stufen 1600, 1200, 900, 700, 350, 160 und 50 mA einstellbar. Dies geschieht über DIP Schalter auf der Unterseite der Geräts, so daß ein versehentliches Verstellen des Maximalbereichs weitgehend ausgeschlossen ist.
Wie schon bei der kompakten LED kann man auch hier während des Betriebs zwischen einem Grob- und einem Feinregelbereich hin- und herschalten. Neu ist, dass man sich den Bereich des Feinreglers nun selbst einstellen kann. Die Einstellung des Feinregelbereichs geschieht mit der kleinen Messingschraube auf der Unterseite des Gehäuses und ist von Haus aus auf 80 mA eingestellt.
Das Gehäuse besteht aus robusten Aluminium Druckguss und ist in diesem Fall mit grauem Hammerschlag lackiert. Als Stromversorgung werden 4.5...12V Gleichstrom benötigt.
Es können nun also alle nur erdenklichen LED Lösungen betrieben werden, z.B. die Jansjø, oder Taschenlampen, oder, oder, oder.. Ein Adapterkable für die Jansjø gibt es natürlich auch...
BILD 1: Zu sehen ist der Regelknopf, der Bereichsumschalter der zwischen Grob und Feinregelung umschaltet.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92435_30384484.jpg)
BILD 2: Zu sehen ist die DC Buchse um die Einheit mit 4,5...12V Gleichstrom zu betreiben, außerdem der Ein/Ausschalter zum sicheren Ausschalten, sowie der Bereichsumschalter für Fein- und Grobregelung.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92435_37804313.jpg)
BILD 3: Die Unterseite zeigt die Einstellmöglichkeit des Maximalstroms anhand der DIP Schalter, sowie die Einstellschraube um die Helligkeit des Feinregelbereichs justieren zu können.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/92435_41526187.jpg)
So, und nun freue ich mich auf Kritik !
Herzliche Grüße,
Bastian
Lieber Bastian,
wenn das auch noch funktioniert, kann keine Kritik kommen. Eher drei Sterne für eine schön realisierte Lösung.
CHAPEAU ! und guts Nächtle
Lothar
Hallo Bastian,
das sieht sehr gut aus !
Ich habe soweit verstanden, dass die DC-Buchse von einer Primärstromversorgung (Steckernetzteil, 3AA-Batteriebox, evtl. auch eine 4.5V-Anodenbatterie aus der Funker-Steinzeit ;D) versorgt wird.
Danach werkelt Dein intelligent verschiedentlich einstellbares Steuergerät, wie von Dir sehr hübsch beschrieben und gezeigt.
Hmmm...
Welche Funktion haben nun bitte die in Bild 1 dargestellten Bananas ???
Das ist mir ein wenig unklar und ich bitte höflich um Erläuterung ... vielleicht ist's auch eweng spät...
Gute Nacht
Joachim
Joachim,
ZitatIch habe soweit verstanden, dass die DC-Buchse von einer Primärstromversorgung (Steckernetzteil, 3AA-Batteriebox, evtl. auch eine 4.5V-Anodenbatterie aus der Funker-Steinzeit Grinsend) versorgt wird.
Danach werkelt Dein intelligent verschiedentlich einstellbares Steuergerät, wie von Dir sehr hübsch beschrieben und gezeigt.
Hmmm...
Ja, die Schaltung verträgt das. 4.5V ist aber dann wirklich die Untergrenze. Was ich natürlich vergaß zu erwähnen: Natürlich ist das Ganze auch gegen Verpolung geschützt ;)
Die Bananas zeigen daß das Ganze sehr universell ist: Denn an meinem Mikroskop sind momentan noch Bananensteckerbuchsen dran. So einfach ist das.
Aber wenn ich die LED mit dazu liefere, dann sind da wunderschöne Stecker und Buchsen dran, die mit einer Raste gesichert sind, so dass sicher gestellt ist, daß auch kontaktiert wird.
Hallo Bastian,
sieht wirklich toll aus. Was soll es denn kosten?
Viele Grüße
Winfried
Lothar, Bernd und Joachim,
dank euch für die freundlichen Worte.
Winfried,
ich habe Dir eine PM geschickt.
Bastian
Hallo Bastian,
sieht wirklich professionell und sehr vielseitig einsetzbar aus.
Auch ich wäre am Preis dieses Kleinods interessiert.
viele Grüße
Stefan
Hallo Bastian
Das sieht gut aus.
Wäre es möglich mal ein Zeignung hier ein zu stellen oder ist das ein Geheimnis
Ich möchte gerne wissen wie das funktioniert.
Danke im voraus
Herzlichen Gruss
Jan
Hallo Bastian (und auch ander Bastler),
ich hätte noch eien konstruktiven Vorschlag:
Wie wäre es denn wenn man einstellbare Stromregler für Lampen/LED Steuerungen grundsätzlich mit einem Poti mit logarithmischer Kennline ausstattet?
Falls das grade nicht erhältlich ist (oder man ein seltenst verfügbares antilog Poti bräuchte), kann man durch Parallelwiderstände die Kennlinie schön "hinbiegen". Dann entfällt der ominöse Schalter und die Helligkeit lässt sich auch im unteren Bereich fein einstellen.
Gruß
Manfred
Hallo Manfred,
das ist auch ein gangbarer Weg, allerdings würde ich da gerne erst einmal die Kennlinien sehen. Merkwürdigerweise hatte ich mir das zwar überlegt, aber dann doch nicht ausprobiert. Bei der nächsten Komponentenbestellung werde ich mal ein paar mitbestellen und das Ganze dann hier veröffentlichen. Ob der "ominöse Schalter" dann entfällt oder nicht werde ich daran sehen wie der Test verläuft.
Natürlich kann man mit der momentanen Lösungen jeden beliebigen Wert einstellen und ist somit breiter aufgestellt, denn ich habe das ja nicht nur für eine spezielle LED entwickelt, sondern für viele verschiedene. Aber es ist hierbei wie bei allen Dingen die entwickelt werden: die einen möchten gerne alle selber einstellen können (Stichwort Linux), die anderen wollen eine Lösung die aus der Box funktioniert (Apple). Die beiden Ansätze scheinen unvereinbar zu sein, weshalb ich ja in den letzten Monate die verschiedensten LED Varianten gebaut habe (:
Herzliche Grüße,
Bastian
Hallo Bastian,
da die Potis immer an einer Art von Spannungsteilerschaltung beteiligt sind, kann man die Ausgangskennlinie = LED Strom in Abhängigkeit zum Drehwinkel sehr gut z.B. in Excel simulieren. Anwendung Ohmsches Gesetz reicht. Und die Helligkeit der LED ist grob linear zum Strom, Abweichungen kann man meiner Meinung nach vernachlässigen (vernünftige Kühlung vorausgesetzt).
viel Spass beim basteln.
Manfred
P.S. "ominös" war nicht böse gemeint...
Hallo Bastian,
sehe gerade erst diesen Thread.
Glückwunsch! Mit diesem Design (Hammerschlag, Knopfform) läßt sich auch ein Phomi. Orhtolux, GFL etc. "stilsicher" auf LED umrüsten.
Wie sieht denn das Gehäuse im "Rohzustand" aus?
Hezrliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
das Gehäuse ist aus Aluminium Druckguss, ohne Bohrungen und Aussparungen, also eher stumpf grau. Ich habe jetzt mal die Hammerschlagversion gezeigt, aber es gibt auch noch eine schwarze und, wenn ich je die RAL Nummern heraus finde, auch noch lichtgraue Gehäuse. Falls jemand noch weiter RAL Nummern zu Gehäusefarben weiß, ich bin ganz OHR.
Selbstverständlich haben die anderen Gehäuse keine Bakelitdrehknöpfe, sondern die passenden des entsprechenden Zeithorizonts (:
Herzlich,
Bastian
Lieber Bastian,
Du hast meine Andeutung verstanden ;)
Aber im Ernst: Ich finde die Retro-Hammerschlag-Knopf-Lösung für ältere Mikroskope wirklich eine im wahrsten Sinne des Wortes "stilvolle" Lösung, das war keineswegs Ironie!!!! An einem z.B. hammerschlagfarbenen Phomi etc. würde ich dieses Gehäuse vorziehen, ich persönlich mag zudem Hammerschlagoptik. (Nicht zuletzt, weil es die einzige Farbe ist, die sogar ich einigermaßen ansehnlich verstreichen kann ;)). Ich hatte nur überlegt, ob es auch alternativ eine "moderne" Version gäbe. Dein Gehäuse bietet sich die diese Variabilität an!
Hezrliche Grüße
Peter
Hier die schwarze Version für diejenigen die nicht das Glück haben ein Mikroskop in ordentlicher Werkzeugfarbe zu besitzen ;)
Bastian
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92528_50527452.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92528_58359620.jpg)
Hallo Bastian,
wirklich *sehr* edel...
Chapeau!
Kannst Du bitte mal die Maße des Gehäuses nennen?
Viele Grüße
Joachim
PS: aber dieser Knopf.... ;D ;D
Lieber Joachim,
danke! Maße: 112*62*32 mm3
Grüße,
Bastian
iKnopf, welcher Knopf?
Um das ganze Unterfangen abzurunden zeige ich euch hier noch eine Steuerung in lichtgrau (RAL 7035). Danke Bernd für den Farbhinweis.
Bastian
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92842_2110073.jpg)
Lieber Bastian,
ich möchte es einmal so formulieren:
Das Gehäuse ist gut gelungen... ;D
Viele Grüße
Joachim
Lieber Bastian,
diese Entwicklung der LED-Einheit ist sehr schön mit anzusehen. Vor wenigen Wochen noch erhielt ich den, inzwischen zum Urahnen gewordenen, Vorläufer der oben abgebildeten Beleuchtung, und bin bis heute sehr zufrieden damit!
Wenn ich noch ein Schrottmikroskop ohne Beleuchtung kaufen sollte, erhältst du umgehend eine weitere Bestellung.
Vielen Dank für diese erstklassige Arbeit,
Nick
Lieber Bastian,
Damit ist es dann wirklich 100% passend zum Standard! Super!
Herzliche Grüße
Peter
Guten Tag in die Runde,
Zitatich komme zwar nicht aus Bayern, kann dazu aber sagen: So ist's recht!
Sagt man das dort so?
Hier, wo ich lebe sagt man: so isch räächt
Wobei das "ch" ordentlich durch die Kehle gekratzt wird ;D ;D ;D
schön dass euch auch die lichtgraue Version auch gefällt.
Nick, es ist nicht wirklich eine Weiterentwicklung der LED die DU Dein eigen nennst. Denn die baue ich weiterhin. Während Deine auf einfache Nutzbarekit hin entwickelt wurde, wollte ich mit diesr Steuerung mit der man "alle" LEDs ansteuern kann etwas entwickeln das möglichst universell einstezbar ist. Es setzt also am anderen Ende des Spektrums zum Bedienkonzept an...
Zur Frage des Gehäuses und des Knopfes lieber Joachim: Das ist ein bißchen wie Schuhmode ;) Man kann es nicht allen recht machen, auch wenn man noch so viele hat... Wenn ich mal alle Mikroskope die es gibt zu Hause habe, oder Fotos von allen Drehknöpfen sämtlicher Mikroskope der letzten 60-80 Jahre, dann kann ich auch den jeweils zum Mikroskop passenden Knopf dazu daran schrauben.
Herzliche Grüße,
Bastian
Lieber Bastian,
Zitatdann kann ich auch den jeweils zum Mikroskop passenden Knopf dazu daran schrauben.
do sage sie bin dir aber ender: erscht muasch häsch ;D ;D ;D
"kasch jo mol in de Bächli gucke"
Gruß Lothar
Hallo Bernd -
das ist aber eine unverzeihliche Verwechslung altdeutscher Volksstämme und kann nur durch entsprechende Bußen kompensiert werden!
Gruß
Rolf
Lieber Rolf,
du hast recht, da muß Bernd schon mit dem gelben Balken im roten Feld aufwarten um die "Gelbfüßler" sls solche zu würdigen. Außerdem hat der liebe Bastian sich noch gar nicht recht aklimatisiert. Der arbeitet wie verrückt und bringt immer neue Versionen. Dabei heißt es doch:
"D´Schwobe schaffe und d´Badener denke" ( er wird doch kei zuagreister sie ?) ;D ;D ;D
@hallo Bernd,
vor längerer Zeit war der Teil wo Bastian lebt mal österreichisch und Bayern gehörte dazu, oder? So betrachtet müßtest du deinen Entwurf in etwa datieren um nicht ganz in Verruf zu gelangen. ;D
lästernde Grüße aus Bavaria
Lothar
Lieber Bernd,
solltest Du jetzt noch den Mut aufbringen wollen, zur Kornrade zu erscheinen, müsstest Du Dir dessen gewiss sein, dass die Badischen Dir gegenüber wohl eweng unsymbadisch auftreten werden, die Franken wohl eher nicht, die sind ja als Verkörperung der Toleransch definiert (o.k., nicht alle, aber doch so ziemlich viele), aber was die Teilnehmer der bajuwarischen Provenienz mit Dir machen werden, darüber wage ich überhaupt erst einmal gar nicht nachzudenken.
Fazit: Es ist Dir, lieber Bernd, der dringende Rat gegeben, Deine eventuell geplante Teilnahme an K9 noch einmal intensiv und äusserst gründlich-kritisch zu bewerten ;D ;D
Sorgenvolle Grüße
Joachim
Lieber Bernd,
Zitatich werde den Wünschen entsprechen und nicht an K9 teilnehmen.
Mach jetzt blos keinen Sch... Du kommst hoffenlich! :'(
Hallo Bastian,
was ich in dieser Diskussion vermisst habe ist, dass Deine LED Steuerung auch an meinen Zeiss Jena Geräten (Jenaval, Jenamed und dem alten Amplival) wundervoll funktioniert. Insbesondere freut mich die praktische Umschaltung zwischen dem Grob- und Feinregelbereich, so bleibt auch für "lichtschluckende" Arbeitsmethoden immer noch eine ausreichende Lichtreserve.
Danke nochmal für die schöne Realisierung
Helge
Dear Bastian,
Forgive me that I ask you something which is rather old for you.
I have build in led in my Jenamed which works but I can not swich to lower levels of light because I obtain very dark stripes on my computer screen. I have on the Jenamed an Canon 550D and work with live view. Consequently I can not make so easy foto's when I have to much light. After reading your information I believe that can be the solution for my problem.
Can you be so kind to inform me if that is right and are the universelle LED Steuerung for sale.
Kind regards
Henk van Dijk
dijkhm@gmail.com
Hallo Henk,
zu viel Licht ist doch überhaupt kein Problem: das wird seit 100 Jahren mit Neutralfiltern gedämpft - ich habe genügend davon!
Hallo.
Jetzt muss ich doch mal ein wenig lästern. Warum der ganze Aufwand. Man besorge sich einfach ein Labor Schaltnetzgerät, z.B. hier (habe ich auch):
http://www.myvolt.de/index.php?cat=KAT146&product=P31031-AA&sid324EC0293F5F4A4B8C3E41A64533477D=97f07bc664123b36a48fa31c39e5ab8d
1-20V 5A und fertig ist die Laube. Das Labornetzgerät ist schlank, universell für die meisten LEDs einsetzbar, leise ... und man braucht nichts basteln.
Zur Not kann man es sogar für Halogenlampen benutzen.
Gruss
Peter
Henk,
first let us go through the steps you have undertaken to adapt the LED to your microscope. Maybe there is an easier solution. Klaus has mentioned the neutral filters to dim the the LED. That does certainly work. If you see dark stripes on your photos, do you get a different number of stripes when you change the shutter time? If that is the case then your dimmer does not do a good enough job...
Can you tell me more about this? I am happy to help where ever I can. If there is nothing that can be changed I do have a few units of the universal controller left.
@Peter den Lästerer,
Zu LED Ansteuerungsmöglichkeiten an sich hatte ich dies hier bereits vor eineinhalb Jahren gepostet:
Grundsätzliches zur LED Beleuchtung (http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=11830.msg87568#msg87568).
Hier geht es aber um eine Eigenentwicklung mit ganz spezifischen Schwerpunkten. Wenn Du Dir die Mühe gemacht hättest den Beitrag von Anfang an zu lesen, dann wüsstest Du
ZitatWarum der ganze Aufwand.
Viele Grüße,
Bastian
;D
Hallo Bastian,
nein, Lästern lag mir ferne :P
Scherz beiseite: innerlich beneide ich natürlich die begnadeten Bastler, die innovative Ideen technisch perfekt realisieren können. Ich kann hauptsächlich nur fertige Platinen zusammenlöten und für Metallverbindungen/-konstruktionen greife ich auf eine befreundete feinmechanische Werkstatt zurück. Auf der anderen Seite sehe ich hier - berufsbedingt - auch ein "Make or Buy"-Problem, zumal einer auch schon nach dem Preis fragte. Und hier glaube ich entschieden, dass die LED-Steuerung über eine Labornetzgerät technisch besser, vielseitiger und auch kostengünstiger zu realisieren ist. Das einzige, was man mit dem von mir empfohlenen Labornetzgerät chinesischer Provinienz nicht machen kann, ist, es mit Batterien oder Akkus zu betreiben. (Und man sollte nicht auf Fehlertoleranz hoffen, eine zu hohe, voreingestellte Voltzahl killt beim Betrieb recht zuverlässig jede LED)
Gruß
Peter
Hallo Peter -
zum Beispiel meine Wenigkeit: Ich habe sehr wenig Stellplatz und hasse Zusatzaggregate auf dem Computerschreibmikroskopierlötundarbeitstisch. Deshalb kommt alles was geht in das Mikroskop rein, sofern das unblutig möglich ist. So z.B. die Schaltung von Bastian, die jetzt hinter einem Deckblech von etwa 40 mm Durchmesser im unbeschädigten IM 35 verborgen ist, wobei auf dem Blech sogar noch der Poti und zwei Buchsen mit 2,3 bzw. 0,7 A max. Platz haben.
Ein Labornetzgerät bis 24 A und 15 V hätte ich auch - das nehme ich im Sommer, um auf der Terrasse die Peltierbox mit den Getränken zu kühlen ;D.
Viele Grüße
Rolf
Hallo Rolf,
mein Arbeitsplatz (PC+Zusatzkomponenten (Scanner, Platten, LS-Boxen)+mehrere Stative, Beleuchungseinrichtungen, etc. - da kommt es auf so ein kleines Labornetzgerät auch nicht mehr an. Vor allem ist dort alles integriert. Ich habe dann keine Konstantstromquelle mit Regelung plus separatem Netzteil samt zugehöriger Strippen.
Dein Labornetzgerät dürfte mehr hermachen, sowohl vom Platz als auch vom Geräusch und Gewicht.
Aber wie heißt es bei uns im Rheinland: "jede jeck es anders"
Gruß
peter
Hallo,
Ich besitze 5 oder 6 Labornetzteile.
Eines davon habe Ich zu 100% entwickelt und gebaut.
Jede einzelne Schraube, den Trafo gewickelt, das Gehäuse geschnitten und gebogen,
die Platine entwickelt und geätzt.
Ausserdem ca. 6 - 8x Mininetzteile
Vorteil:
Labornetzteile sind sehr flexibel einsetzbar und leistungsfähig.
Nachteil:
Sie sind meißt größer und dadurch unhandlicher.
Ausserdem kann man durch Fehlbedienung angeschlossene Geräte zerstören.
Für mich habe Ich herrausgefunden, daß es von der Benutzung abhängt.
Verwende Ich ein Netzteil sehr häufig für einen bestimmten Zweck (Mikroskop mit LED-Beleuchtung),
und nehme Ich es häufig irgendwohin (z.B. zu Treffen mit der Mikrogruppe Hamburg),
dann ist es sinnvoll, ein speziell zugeschnittenes, kleines Netzteil zu bauen.
Ein anderes Beispiel ist ein spezieller Einsatzzweck:
Hochspannungsnetzteile oder sehr hohe Ströme (z.B. Amateurfunkgerät mit
200-400 Watt Leistung und 12 Volt 25-60 Ampere Last)
Das liefern die meißten Labornetzgeräte nicht mehr.
Für seltene Experimente z.B. mit Lasern, ... nutze Ich dagegen Labornetzgeräte.
Hier lohnt es sich nicht, für jeden Einsatzzweck extra ein Netztel zu bauen.
Nachteil des Selbstbaus:
Meißt teurer als fertige Lösungen.
Das war früher anders. Aber dank China sind Labornetzteile, ... sehr günstig geworden.
Früher war der Eigenbau durch "Eigenleistung" sehr oft günstiger.
Vorteil:
Ist etwas kaputt, kann man es leicht reparieren (da ja selbst entwickelt oder gebaut).
Man kann div. Extras einbauen. Z.B. Verpolungsschutz, Nulldurchgangsschalter, Softanlauf,
Schutzschaltungen, ...
Liebe Grüße Jorrit.