Hallo,
o.k. - mir ist schon klar, dass ich jetzt vielleicht nur Gelächter ernte. Aber manchmal sind es ja kleine Tricks, die man durchaus als hilfreich empfinden kann.
Wer wie ich häufiger an verschiedenen Mikroskopen "herumbastelt", dem fehlen oft die passenden Abdeckkappen oder sonstige Möglichkeiten, "Zugänge" vorübergehend staubdicht zu verschließen. Gut, man kann natürlich die Kappe von Muttis Haarsprayflasche mißbrauchen und sicher gibt es auch noch tausend andere Möglichkeiten. Ich bevorzuge seit Jahren klares Paketband von Tesa (und bitte nur das klare Band und nur(!!) von Tesa verwenden!!!). Damit lassen sich schnell alle Öffnungen staubdicht abschließen und das Tesa-Band (genau deshlab muß es Tesa sein!) läßt sich auch nach langer Zeit völlig rückstandsfrei abziehen. Was man von "Billugbändern" keineswegs behaupten kann!!!
Nicht schön, aber höchst funktionell.
Wie gesagt, auf Gelächter oder belustigte Kommentare bin ich eingestellt ;)
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Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
ich werde weder lachen noch belustigt sein, sondern Dir schlicht und ergreifend Recht geben. Deine vorgestellte Verfahrensweise geht sowohl für die Lösung 'mal eben schnell zwischendurch' als auch für 'das hat bis nach dem Urlaub Zeit' ganz hervorragend, wenn der von Dir genannte Klebband-Typ (klare Ausführung) verwendet wird. Allerdings möchte ich neben Tesa auch noch Scotch in den Ring werfen, deren klares Klebeband löst sich ebenfalls rückstandsfrei wieder ab.
Eine Einschränkung muss allerdings gemacht werden. Sehr langfristige Abdeckungen mit Klebeband (Marke gleichgültig) auf Kunststoff-Oberflächen sind mit Vorsicht zu genießen. Hier kann es (nach Wochen) sein, dass man sich einen Wolf pult...
Für solche Zwecke steht der gemeinen Laborratte jedoch für gewöhnlich die Wunderwaffe 'Parafilm' (Pechiney) zur Verfügung ;D
Viele Grüße und schönen Sonntag!
Joachim
Parafilm sollte auch gut gehen!
Zitat von: Hyperion in Mai 12, 2012, 22:17:33 NACHMITTAGS
Parafilm sollte auch gut gehen!
Absolut! Gibts nur nicht bei Real, Allkauf, Kaufland......
Hezrliche Grüße
Peter
Hallo Hyperion,
ZitatParafilm sollte auch gut gehen!
Ach, ja? In der Tat?
guck mal Antwort #1:
ZitatFür solche Zwecke steht der gemeinen Laborratte jedoch für gewöhnlich die Wunderwaffe 'Parafilm' (Pechiney) zur Verfügung
:)
Hallo,
also ich betrachte diese Methode für den Staubschutz mit gemischten Gefühlen. Gut, wenn man es mit widerstansdfähigen Metalloberflächen zu tun hat und das geeignete Lösemittel, um Klebereste rückstandslos zu entfernen, sei es ok. Aber es soll schon vorgekommen sein, daß nach dieser Methode lackierte Tuben verklebt wurden und nach Abziehen des Klebebandes der Lack am Tesaband war anstatt noch auf dem Tubus. ;D
In dem Fall sollte man vielleicht doch besser zur Frischhaltefolie greifen oder einer Plastikfolie, die man an unkritischen Stellen verklebt.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
habe ich mit diesem Klebeband noch nie erlebt. Deshalb ja Tesa und nur Tesa klar. Um Gottes Willen kein braunes Klebeband und schon gar nicht das aus der Ramschkiste.
Ich bekomme schon regelhaft Anfälle, wenn ich einen Ebay-Kauf von diesem Sch....-zeug befreien muss. Das gehört eigentlich verboten.
Frischhaltefolie ist sicher auch keine schlechte Idee.
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Safari in Mai 12, 2012, 22:28:40 NACHMITTAGS
Deswegen verwende ich auch gerne Tesakrepp.
Leider nicht nur du. Ich hatte mal einen Stemi-Adapter gekauft, von dem ich das Zeug abpulen durfte. >:(
Hallo Peter,
Zitathabe ich mit diesem Klebeband noch nie erlebt.
Du nicht, aber mir bei einem gewissen GZSZ-Mikroskop. ;) Leider steckt man eben nie drin, wie gut der Lack nun tatsächlich auf der Oberfläche haftet. Und wenn das an fremden Mikroskopen passiert, daß der Lack mit dem Tesa abgeht, ist das schon etwas unangenehm, auch wenn man den selbst nicht draufgeklebt hatte.
Hoffentlich lesen auch die mit, die sonst Linsenoberflächen auf diese Art vor Staub schützen.. ::)
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
ZitatDeswegen verwende ich auch gerne Tesakrepp.
Ist doch immer wieder schön, erst das Papier und anschließend stunden...lang Klebstoffreste (besonders nett am Rand, wo sich Staubreste inniglich sowohl mit dem Kleber als auch mit der beklebten Oberfläche vereint haben) nach Tesakrepp-Verwendung abzupulen.
Zitat...die sonst Linsenoberflächen auf diese Art vor Staub schützen...
Mensch..ehrlich? geht das? Auf diese Idee bin ich ja noch gar nicht gekommen ;D
ZitatLeider steckt man eben nie drin, wie gut der Lack nun tatsächlich auf der Oberfläche haftet.
Hierzu gibt es einen ISO-Test namens 'Abreißverhalten an Oberflächen', der nicht nur die Strukturfestigkeit des Klebebandes, sondern auch die Empfindlichkeit der beklebten Oberfläche bewertet. Sollte 'an unauffäliger Stelle' vorgeprüft werden ;D
Ceterum cenceso: Mit Parafilm kann das nicht passieren...
Schönen Sonntag
Joachim
Hallo Joachim,
ZitatZitat
Deswegen verwende ich auch gerne Tesakrepp.
Ist doch immer wieder schön, erst das Papier und anschließend stunden...lang Klebstoffreste ...
Ich doch nicht! ::)
ZitatZitat
...die sonst Linsenoberflächen auf diese Art vor Staub schützen...
Mensch..ehrlich? geht das? Auf diese Idee bin ich ja noch gar nicht gekommen
Kommt besonders gut bei Fotookularen. :o
Aber OK, ist schon spät.
Gute Nacht
Bernd
Lieber Peter,
wer wird da lachen? Das Herz des sparsamen Schwaben schlägt da höher! :)
Ich habe notgedrungen auch so eine Lösung für den Adapter meiner Canon G 10, weil es für dieses Bajonett keinen Profideckel gibt!
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92678_51039998.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/92678_12265160.jpg)
Aber für fast alle anderen Staubschutzprobleme ziehe ich die Original-Lösung vor. Die haben den Vorteil praktisch unverwüstlich zu sein (außer den Polystyrol-Objektivbehältern, die vertragen keinen Fußtritt) Ich habe so viele, dass ich sie sogar abgebe:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=12424.msg92676#new