Hallo zusammen,
in meinem Besitz befindet sich ein einigermaßen gut erhaltenes Leitz HM-Lux, das ich vor einer Weile mal in der Bucht ersteigert habe. Gerne würde ich dieses etwas aufpeppen, da es doch nur eingeschränkte Mittel aufweist. Die weise ich als Student übrigens auch auf, daher wird das ganze in kleinen Schritten geschehen müssen. Man muss sich schließlich vor der Freundin rechtfertigen warum die Scheine nicht in der Urlaubskasse landen, sondern für irgendeinen langweiligen Schnickschnack herhalten muss. :)
Gerne würde ich hier auf das umfassende und geballte Fachwissen zurückgreifen, und sperre meine Lauscher auf, was ihr mir für Tipps geben werdet.
Aber zunächst mal zur aktuellen Ausstattung:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/95247_23937563.jpg)
Ein Übersichtsbild.
Gehen wir es mal von oben nach unten durch:
Okulare: 2x Leitz Periplan NF 10x
Tubus: Stereotubus von Steindorff Berlin
Objektive: Leitz 4/0.12 (170/-); 10/0.25 (170/-); 40/0.65 (170/0.17)
Tisch: Einfacher Tisch ohne Objektträger Bewegung (siehe Foto)
Kondensor: Einfache Sammellinse mit Blende
Beleuchtung: Stecklampe mit Funktion an/aus
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/95247_41916024.jpg)
Foto der Unterseite des Tisches mit den Bohrungen.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/95247_3448048.jpg)
Sammellinse mit Blende.
Ich meine ich hätte damals etwa 70 Euro auf Ebay für diese Ausstattung bezahlt. Zu den größten Schwächen zählt vermutlich die Beleuchtung, inklusive der einfachen Sammellinse. Mit dem 40er Objektiv ist kaum vernünftig zu arbeiten, da man sobald man die Blende etwas schließt einfach nicht genügend Leuchtkraft hat, lässt man die Blende offen hat man keine besonders tolle Tiefenschärfe. Ich denke auch das 40er Objektiv ist kein Highlight an sich. Köhlersche Beleuchtung ist natürlich ebenfalls nicht möglich... Ein weiterer Mängel ist der fehlende Kreuztisch.
Zufrieden bin ich mit den Okularen und den zwei kleinen Objektiven, damit sind brauchbare Ergebnisse beobachtbar.
Auf kurz oder lang wäre auch eine Kameraadaption wünschenswert, aber das steht erstmal hintenan, am besten wäre natürlich eine die auch "aufwärtskompatibel" wäre, falls ich mal eine Liga auftsteige. Aber vorerst nicht dringlich...
Also, gerne wäre ich für Hinweise dankbar, welche Teile hier sinnvolle Ergänzung wären und auch an das "Gerüst" passen. Ein ordentlicher Kondensor wäre beispielsweise mal was schönes...
Auch Angebote interessieren mich, wenn jemand das eine oder andere Teil in der Rumpelkammer verstauben lässt, vielleicht kann man sich ja einigen.
Da hier ja alkoholische Ware anscheinend auch als Währung angesehen wird, meine Schwiegereltern in spe sind Elsässer, das färbt auf Dauer ab, ich kenne ein paar wirklich schöne Tropfen von denen ich gerne auch mal ein paar Fläschchen auf Reisen schicke. :)
Besten Dank im Vorraus...
Nachtrag: Ich sehe gerade ein anderes Forum, Gerätetechnik, hätte besser gepasst... sorry!
Hallo 7an,
ZitatMit dem 40er Objektiv ist kaum vernünftig zu arbeiten, da man sobald man die Blende etwas schließt einfach nicht genügend Leuchtkraft hat, lässt man die Blende offen hat man keine besonders tolle Tiefenschärfe. Ich denke auch das 40er Objektiv ist kein Highlight an sich.
von Mikroskopie habe ich eigentlich wenig Ahnung, ein jeder wird es dir hier bestätigen wenn du ihn fragst. Aber wenn ich mir dein erstes Bild so anschaue, wird selbst mir klar, weswegen du mit dem 40er deine Schwierigkeiten hast. Man schwenkt es nämlich nicht in eine Petrischale mit irgendwas drin, am besten noch mit der Frontlinse direkt in die Brühe rein, sondern man muß die zu untersuchende Substanz auf einen sogenannten Objektträger applizieren. Das sind diese rechteckigen Gläschen mit ungefähr 1mm Dicke. Das sollte nicht zu dick sein, denn es muß noch vorsichtig ein Deckgläschen darübergelegt werden, ist etwas kleinder als der Objektträger, hat die Stärke von 0,17mm. Diese Stärke ist wichtig, falls du sie mal vergessen solltest, sie ist nochmals auf deinem Objektiv aufgraviert.
ZitatObjektive: Leitz 4/0.12 (170/-); 10/0.25 (170/-); 40/0.65 (170/0.17)
Je dünner der Film zwischen Objektträger und Deckglas, desto besser wird das Bild. Die Tiefenschärfe ist aber trotzdem zunächst gering.
Deine Sammellinse, man nennt es auch Kondensor in der richtigen Höhe eingesteckt bringt sogar auch eine ausreichende Bildausleuchtung. Die Iris darin sollte man nur etwa maximal zu 1/3 zuziehen. Mehr bringt zwar etwas Tiefenschärfe, aber keine Bessere Auflösung. Die Schärfe kann dann übrigens sogar so tief gehen, daß dir die Staubpartikel auf den anderen optischen Oberflächen gleich mit auffallen werden.
Nun will ich dich aber gar nicht weiter zutexten, weil du wahrscheinlich momentan eh nur die Hälfte verstanden hast, was ich geschrieben habe. Der Rest kommt aber noch, 100 Pro!
Wenn du noch weitere Fragen hast, werde ich sie dir gerne beantworten.
Viele Grüße und viel Spaß mit dem Gerät, das gar nicht so schlecht ist, für wie du es hälst
Bernd
Hallo siebenan,
also grundsätzlich gilt: bei der Wahl der Basis (dem Stativ) kann man am meisten falsch machen! Die bestimmt nämlich die spätere Ausbaumöglichkeit!
Aber so schlecht ist das Mikroskop dann auch wieder nicht.
Einen Leitz Bitubus habe ich gerade eingepackt. Mess doch mal den Durchmesser der Ringschwalbe. Leitz hat nämlich mehrfach gewechselt.
ZitatDa hier ja alkoholische Ware anscheinend auch als Währung angesehen wird, meine Schwiegereltern in spe sind Elsässer, das färbt auf Dauer ab, ich kenne ein paar wirklich schöne Tropfen von denen ich gerne auch mal ein paar Fläschchen auf Reisen schicke.
Alkohol ist eigentlich nicht interessant, aber die Elsässer haben wunderschöne Rieslinge, darüber könnte man nachdenken! ;)
Das Wochenende bin ich im hessischen Ausland, aber dann wieder ganz Ohr!
Kleiner Tipp: sausympathisch finde ich einen gängigen Vornamen!
gruß
halbacht
Hallo Studiosus,
mit einem Vornamen unterhält sich´s sicher besser. Das HM-Lux ist natürlich ohne x-y-Tisch und Kondensorantrieb schon recht spartanisch. Ich würde fast sagen wollen, es lohnt sich nur, da hinein weiter zu investieren, wenn du passende Teile als Schnäppchen bekommen kannst. Was ich dir anbieten kann, wäre das vierte Objektiv, was du vermutlich am allerwenigsten brauchst. Das ist ein Leitz 100/1,30 Oel 170/0,17 welches von der Abgleichlänge her dazu passen würde.
Daß du mit dem 40.er ungern arbeitest liegt vermutlich daran, daß dieses im Gegensatz zu den beiden kleineren für die Nutzung von Deckgläsern korrigiert ist. Dies ist auch bei dem 100.er der Fall, wobei dort zusätzlich noch Ölimmersion angesagt ist. Wenn du das berücksichtigst, kannst du auch an den großen Objektiven Freude haben.
Das eine Foto zeigt eine Petrischale mit Flüssigkeit auf dem Objekttisch. Da mit den Objektiven einzutauchen solltest du dir aber verkneifen.
Ist denn der Tischantrieb samt Feintrieb noch in Ordnung ?
Nun ich gehe auf deine Währung ein und für zwei Fläschle Edelzwicker kannst du das Objektiv haben. Für weitere Sponsoren mußt du dich unter Umständen bis nächste Woche gedulden, weil sich das halbe Forum am Wochenende trifft.
Fällt mir gerade ein, wenn der Edelzwicker alle ist, darf es auch Pinot noir sein. :)
Gruß Lothar
Edit, Nachtrag:
nach dem Lesen des vorigen Beitrages, erinnere ich mich auch an den guten Riesling. So etwas darf es natürlich auch sein. ( Danke Klaus)
Hallo Bernd,
Ich glaube du hältst mich für blöde... ;)
Herr Herrmann,
Den Durchmesser werde ich morgen messen. Was genau würde denn ein Leitz Bitubus gegenüber dem Steindorff ändern?
PS: Ich denke einen alkoholfreien Riesling werde ich nich finden können, und die Rheingauer übertreffen da auch meiner Meinung die Elsässer. Ich selbst wohne übrigens in Hessen. ;)
Hallo Lothar,
Vielen Dank für dein Angebot, auch wenn ich es leider ausschlagen muss. Ich denke da bereits das 40er mit dieser Beleuchtung schwer zu gebrauchen ist, kann ich mit dem Immersionsobjektiv wirklich nichts anfangen.
Nicht falsch verstehen, ich halte das Lux für durchaus gut. Jedoch ein paar Änderungen hatte ich geplant. Kondensor mit einklappbarer Frontlinse und Zentrierungsmöglichkeit, Leuchtquelle mit Blende...
Und dieses Foto das lediglich der Übersicht dienen sollte, ich habe dort lediglich eine Probe mit dem 10er objektiv ohne Flüssigkeitskontakt nach Eizellen durchmustert. Bitte keine falschen Schlüsse ziehen.
Jan
Hallo 7an,
wie Du es selbst ja richtig siehst ist sicher die Beleuchtung erstrangig verbesserungswürdig:
• ich glaube unter Deinem Tisch zwei übereinander liegende Bohrungen zu sehen: hier könnte ein Kondensorhalter mit Trieb zur Höhenverstellung befestigt werden.
Diese gibt es bei Leitz als Schlitten von 46irgendwas mm Breite oder mit zylindrischer Hülse (Durchmesser 39,5 mm) , so ähnlich wie die Schiebehülse für den Kondensor, welcher unter Deinem Tisch angeschraubt ist, nur eben (bequemer) höhenverstellbar.
• Kondensor wäre m.E. ein zweilinsiger mit Blende sicher von Vorteil- am stilechtesten und auch sehr gut wäre der schwarze sog Systemkondensor oder Kondensor Typ 600, das ist so eine schwarze kleine "Badewanne" mit Schlittenhalterung, welche die Optik birgt. Für deine Objektive reicht die oft günstigste Variante mit der Vorsatzlinse AS (astigmatisch) 0,9 vollkommen aus. Evtl könntest du auch Klapplinsen- Kondensoren der älteren Modelle verwenden die dann aber manchmal eine Hülsen- (so wie dein jetziger) und nicht die Schlittenfassung am Kondensorträger brauchen.
•Als Lampe wäre dann eine Niedervoltbeleuchtung/lampe z.B 6V 15W mit Regeltrafo (weil regulierbare Helligkeit! und lichtstärker) eher von Vorteil als deine nicht regulierbare 220V Lampe. Dann regulierst Du nicht mehr mit der Apertur (Kondensor)-blende die Helligkeit, was ein häufiger reflexartiger Einsteigerfehler ist. Eine eingebaute Leuchtfeldblende - wie von dir gerade gewünscht gibt es von Leitz bei den Ansteckleuchten m. Wissens nicht sondern nur bei den Mikroskopstativen mit im Fuß integrierten Leuchten ( das u. anderem meinte wohl Hr. Herrmann mit dem Problemfeld Wahl des Stativs...). Abhilfe kann hier zum Einstellen einer exakten Köhlerschen Beleuchtung eigentlich nur die Anschaffung eines sog Berek- oder Zweiblendenkondensors schaffen.
Einfach mal bei ebay Leitz Kondensor* eingeben, dann kommen schon die verschiedenen Kondensoren und Halterungen dafür... nicht geschenkt aber bezahlbar
Auch ein Kreuztisch (also mit mechanischer Objektführung) erhöht dann bei Verwendung von den bereits erwähnten Objektträgern ;D den Spaß sicher erheblich :D (bitte nicht falsch verstehen)
Grundsätzlich gibt es bei Leitz manchmal Über die Jahrzehnte Änderungen in den Durchmessern von Ringschwalben (am Binotubus 41, 42 oder noch etwas mehr mm), Abständen von Befestigungsschrauben von Kreuztischen und Kondensorträgern- also vor dem Kauf sehr mm-genau messen!
nächtliche Grüße - ach ja gerade noch etwas Gewürztraminer (Albrecht d'Alsace) zum Käs genossen- ;D
Stefan
Guten Morgen Jan,
bevor ich mich nun von Homberg/Efze auf die unendlich weite Fahrt nach Darmstadt mache ;D noch schnell ein paar Tipps.
Du hast Objektive, welche eine Tubuslänge von 170 mm erfordern.
Du solltest zunächst den Steindorff-Tubus weiter verwenden, bis Du Deine Lieben davon überzeugen konntest, daß ein TRINO-Tubus das Ziel Deiner Wünsche ist. Nur dieser erfüllt nämlich meiner Meinung nach alle zukünftigen Anforderungen, auch die einer bequem durchgeführten fotografischen Dokumentation. Zu eventuellen Fußangeln hinsichtlich der Ringschwalbendurchmesser möchte ich Dich verweisen auf
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4406.msg29072#msg29072
Dort steht kurz und knapp, was bei Deinem HM Lux geht und was eben nicht.
Zum Kondensor hat Stefan schon sehr viel erzählt, dem ist kaum etwas hinzuzufügen.
Die Beleuchtung bedarf einer grundlegenden Überlegung, da der Fuß Deines Mikroskopes ja recht puristisch ausgeführt ist. Eine regelbare LED möglichst mit Leuchtfeldblende wäre hier ein gedanklicher Ansatz, allerdings kann ich Dir zu Deinem Mikroskop leider nicht mit einer Fix-Fertig-Lösung helfen.
Ein Maerzhäuser-Objektführer mit rechts tiefliegenden Koaxialtriebknöpfen könnte angeboten werden, allerdings wäre vorher unbedingt zu prüfen, ob die Aufnahmen an Deinem Tisch den dazu passenden Abstand haben.
Viele Grüße
Joachim
Hallo Jan,
ZitatIch glaube du hältst mich für blöde...
glauben heißt nicht wissen! ;D
Viele Grüße
Bernd
Hallo Jan,
als Beleuchtung kannst Du vorläufig die LED Lenser H7 Stirnlampe (http://www.zweibrueder.com/produkte/html_highperformance/html_Hserie/h7.php?id=h7) verwenden. Die ist hell genug, und du bist netzunabhängig. Eine entsprechende Aufnahme ist schnell gebastelt. Ein Mattfilter hilft bei der gleichmäßigen Ausleuchtung.
Hallo zusammen, erstmal vielen Dank für die Beiträge...
Nun aber der Reihe nach.
Zitat von: Klaus Herrmann in Juni 15, 2012, 00:12:42 VORMITTAG
Einen Leitz Bitubus habe ich gerade eingepackt. Mess doch mal den Durchmesser der Ringschwalbe. Leitz hat nämlich mehrfach gewechselt.
Der Durchmesser beträgt exakt 43 mm.
Zitat von: purkinje• ich glaube unter Deinem Tisch zwei übereinander liegende Bohrungen zu sehen: hier könnte ein Kondensorhalter mit Trieb zur Höhenverstellung befestigt werden.
Diese gibt es bei Leitz als Schlitten von 46irgendwas mm Breite oder mit zylindrischer Hülse (Durchmesser 39,5 mm) , so ähnlich wie die Schiebehülse für den Kondensor, welcher unter Deinem Tisch angeschraubt ist, nur eben (bequemer) höhenverstellbar.
• Kondensor wäre m.E. ein zweilinsiger mit Blende sicher von Vorteil- am stilechtesten und auch sehr gut wäre der schwarze sog Systemkondensor oder Kondensor Typ 600, das ist so eine schwarze kleine "Badewanne" mit Schlittenhalterung, welche die Optik birgt. Für deine Objektive reicht die oft günstigste Variante mit der Vorsatzlinse AS (astigmatisch) 0,9 vollkommen aus. Evtl könntest du auch Klapplinsen- Kondensoren der älteren Modelle verwenden die dann aber manchmal eine Hülsen- (so wie dein jetziger) und nicht die Schlittenfassung am Kondensorträger brauchen.
Vielen Dank für die Infos. Ein kleiner Zusatz:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/95399_49490951.jpg)
Wäre dieser Kondensor (http://www.ebay.de/itm/Leitz-Wetzlar-Klapplinsen-Kondensor-nA09-flip-top-microscope-condenser-Mikroskop-/221045995906?pt=Optik_Zubeh%C3%B6r&hash=item33775e3982) der passende?
Der Durchmesser für Hülse wäre 39,5mm das würde also passen, kann dieser Kondensor dann ohne weiteres eingesteckt werden? Das wäre ja sicherlich die einfachste Lösung.
Ich denke die Aufrüstung eines Kondensors wäre schon ein guter Schritt in die richtige Richtung, ich denke das gebündelte Licht würde eventuell auch das 40er Objektiv nutzbar machen.
Zitat von: -JS-Ein Maerzhäuser-Objektführer mit rechts tiefliegenden Koaxialtriebknöpfen könnte angeboten werden, allerdings wäre vorher unbedingt zu prüfen, ob die Aufnahmen an Deinem Tisch den dazu passenden Abstand haben.
Sehr gerne, wie wären denn die Maße?
Auch an Hugo Halfmann ein Dank für den Tipp, ich experimentiere zurzeit auch mit der Foto Beleuchtungs LED meines Handys, eventuell wäre so eine Stirnlampe ja eine alternative... wie sieht denn die Aufnahme bei dir aus?
Besten Dank für alle Antworten und schöne Grüße und einen netten Fußballabend,
Jan
Kurzer Nachtrag:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=8196.0
Hochinteressant!
Ich nehme an auf diesem Exemplar ist der Kondensor mit der Schlittenaufnahme in Benutzung? Weiß jemand näheres zur Beleuchtung?
Das gute Stück sieht ja so aus wie ich mir meines irgendwann einmal vorstelle...
Schöne Grüße,
Jan
für den Klapplinsenkondensor brauchst du eine Kondensorträger mit Hülse und Trieb (http://www.ebay.de/itm/221040816941?ssPageName=STRK:MESOX:IT&_trksid=p3984.m1559.l2649) weil sonst die Klapplinse oben überstehen könnte!
Für den Systemkondensor 600 (http://www.ebay.de/itm/170856563634?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649) hier als "bessere" Version mit Vorsatzlinse Achr .9 (wie gesagt AS 0.9 tut es vollkommen für deine Optik) brauchst du diesen Kondensorträger mit Schlitten http://www.ebay.de/itm/221041057543?ssPageName=STRK:MESOX:IT&_trksid=p3984.m1559.l2649. Vorraussetzung: der Bohrungsabstand muss stimmen!! Das sind die zwei übereinanderliegenden Bohrungen vertikal UNTER dem Tisch am Stativ!!!-schon gemessen? 16-17mm? mittig gemessen?
Die von -JS- erwähnte Aufnahme für den Kreuztisch meint die 3 Schrauben HINTER deinem Kondensor mit denen der ganze Tisch angeschraubt ist.
Das graue Lampenhaus ist selten bei ebay zu haben (vieleicht hier mal eine Suche hier im mikromarkt aufgeben?) als LED Umbau sicher noch viel seltener :D
Bei dem von dir erwähnten früheren Angebot siehst du auch einen Berekkondensor, dieser hat den den Vorteil eine Apertur (Kondensor)blende und unten eine zweite Blende, eine Leuchtfeldblende (zum Köhlern) zu besitzen -ist ein Spitzenkondensor, wenngleich zum Bauzeitpunkt deines Mikroskops schon nicht mehr hergestellt.
Bei Bedarf an einem Kondensorträger könnte ich evtl helfen dann bitte kurze Private Mail (hier links aufs Brieferl klicken)
Viele Grüße
Stefan
Hallo Jan,
ZitatDer Durchmesser beträgt exakt 43 mm
und bei meinem exakt 42 mm - somit ist der nicht geeignet. Ist auch nicht vordergründig erste Priorität, wenn der Steindorff gute Ergebnisse bringt.
Da kannst du dein Geld sinnvoller ausgeben.
Z.B. ein ausbaufähiges Stativ kaufen ;). Im Ernst: man muss bei einem "Schnäppchen" berücksichtigen, was es insgesamt kostet um am Ende ein Mikroskop zu haben, das den Wünschen und Vorstellungen entspricht. Sonst ist es wie mit dem falsch zugeknöpften Mantel: es hilft nix - man muss ihn erst wieder ganz aufknöpfen und dann nochmal komplett neu anfangen!
Natürlich ist der Berek-Kondensor eine tadellose Lösung, aber den gibt es selten als Schnäppchen!
Hallo Jan,
kannst Du bitte noch den Gewindelochabstand, der sich im rechten Winkel zu der von Dir bereits vemessenen Strecke 112mm zu den beiden hinten in Richtung Stativhals an der unteren Tischplattenseite befindlichen Gewindelöchern ergibt, bekannt geben?
Ferner wäre die lichte Höhe des Tisches von Interesse. Es geht schlicht darum, ob die Abstände der Befestigungsschrauben des Maerzenhäuser-Objekttriebes passen und ob Dein Tisch für die entsprechenden Aussparungen an der Aufnahme überhaupt dünn (oder dick) genug ist.
Herzlichen Dank im Voraus.
Viele Grüße
Joachim