Hallo miteinander,
demnächst werde ich mir ein Planktonnetz bauen (ein gekauftes mit so einem großen Fass dran will ich nicht :D). Bei der Auswahl der Maschenweite bin ich mir aber unsicher. Vielleicht können mir die erfahrenen Tümpler ja einen Rat geben.
Mir ist schon klar, dass man eigentlich mehrere Netze mit verschiedenen Maschenweiten bräuchte, aber ich will es ja auch nicht übertreiben ;). Mein Netz soll gewissermaßen als "Universalnetz" fungieren. Was würdet ihr dazu nehmen? Zur Wahl stehen 55µ und 75µ. Ich habe den Verdacht, dass 55µ etwas zu fein sind, aber ich bin mir da nicht ganz sicher.
Herzliche Grüße
Michael
Hallo Michael
Warum soll das 55er nicht die richtig Wahl sein, wenn Du eines für alles suchst musst Du Dich für die kleinere Maschenweite entscheiden ...
Sonst flutschen Dir die kleinen Objekte durch :-))
Aber Du musst wissen wie klein Deine Beute sein soll ==> und danach richtet sich die Maschenweite, das ist wie beim Fischen :-)
Liebe Grüße aus Wien :-)
Gerhard
Hallo, Michael.
Man braucht keine Planktonnetze mit unterschiedlichen Maschenweiten. Die Maschenweite 55µ ist ideal. Aber das Netz sollte nach dem Gebrauch gründlich gespült werden. Was Deine Abneigung gegen das "Faß" betrifft, so wirst Du es bestimmt des öfteren beim Netzgebrauch vermissen.
Ich selbst arbeite mit 3 Netzen, die Größe an die Gewässergröße angepaßt. !. Ein Zylosieb. Gibts in der Apotheke. Benutze ich bei sehr kleinen Gewässern (Pfützen usw.).
2. Ein kleines Netz zum "normalen" Tümpeln. 3. Ein großes Netz (Profi- Größe) mit Auffanggefäß mit Hahn, für Schleppfänge und Profilfänge.
Also, Viel Spaß beim Basteln.
Gruß aus dem Hintertaunus
Holger
Hallo Michael,
ich bin kein Experte, aber ich habe hier gerade einen Artikel von J. Schwoerbel über Planktonnetze liegen. Danach hat die Größe 75µ 22% offene Siebfläche, 55µ 20%. Der Unterscheid ist also nicht gewaltig.
Die kleinere Maschenweite wird sich aber schneller zusetzen.
Wenn Du willst, kann ich Dir den Artikel kopieren.
Hallo Michael
In der Aquaristik (Zoofachgeschäft) gibt es Planktonsiebe unterschiedlicher Maschenweite,
die sich stapeln lassen, ev. ist dies für dich passend.
Wenn unpassend, dann lässt sich die Gaze mit Hilfe von Uhu austauschen.
Es macht beim Aussieben Sinn, zuerst das grössere und dann das
feinere Plankton zu trennen.
Gut sieb
Kurt
Hallo,
allerbesten Dank für eure Ratschläge, die helfen mir ein großes Stück weiter. Ganz bestimmte Objekte möchte ich mit dem Netz gar nicht fangen, ich möchte eben nur mal eins haben, um richtig "schöpfen" zu können. :D Zusätzlich habe ich vor, mir mehrere Siebbecher mit 4 verschiedenen Maschenweiten zu bauen, am besten stapelbar, dann wären sie super handlich. Die Becher sozusagen für den Alltag und das Netz für die kleineren Exkursionen. :D
Ja, mit einem feineren Netz fängt man natürlich mehr Kleinstlebewesen ein, als mit einem Größeren. Wer möglichst viel fangen will, sollte deshalb zu einem mit 10µ greifen. ;D Meine Befürchtung beim 55er war nur, dass sich das Netz deutlich schneller zusetzt und auch viel mehr kleinere Objekte hängen bleiben, die für mich "Gelegenheitstümpler" einfach nicht ganz so interessant sein könnten (das meine ich jetzt nicht negativ). Im Zweifelsfalle würde ich aber auch das mit 55µ nehmen. Als sehr gebräuchlich empfiehlt die Mikrofibel z.B. etwa 65-75µ. Daher war ich etwas unsicher, ob das 75er für meine Belange ausreicht, oder ob sich der erhöhte "Beifang" beim 55er vielleicht doch auszahlen würde. Ich stelle nochmal eine konkretere Frage:
Wenn ich als "Gelegenheitstümpler" eine "optisch" schöne Ausbeute haben will, macht sich dann das feinere Netz bezahlt?
Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,
hast Du schon die diversen Planktonbetzbeiträge im Forum durchgesehen?
Den hier fand ich sehr erleuchtend:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=226.0
Grüße,
Bastian
Hallo, Michael.
Jedes Planktonnetz setzt sich mit Dauer des Gebrauchs zu. Daher sollte das Netz auch nach jedem Gebrauch von innen und außen mit klarem Wasser gespült werden. Ein zusätzliches Bad in warmen Wasser mit Spülmittel und anschließender Spülung mit klarem Wasser sollte man zwischendurch auch mal in Erwägung ziehen. Auch Tümpelwerkzeuge brauchen zwischendurch ebenfalls Pflege und Wartung. Kommst Du nicht drumrum.javascript:void(0);
Gruß aus dem Hintertaunus
Holger
Hallo Bastian,
ja, ich habe schon alle alten Beiträge dazu gelesen, auch im alten Forum. Auch in ein paar Büchern habe ich den ein oder anderen Hinweis gefunden. Zu Planktonnetzen und Planktonsammeln gab es auch im Mikrokosmos schon mehre Beiträge, aber wenn man keine Sammlung vom MK im Bücherregal hat, kommt man da schwierig ran... aber es geht auch ohne.
Hallo Holger,
danke für den Tipp mit dem Spülmittel, das werde ich mir merken. Wenn es danach gründlich gespült wird, sollte das eigentlich keine Probleme bereiten.
Viele Grüße
Michael