Hallo Forum,
dies ist meine erste Arbeit mit W3A-Färbung.
Ich habe dafür folgende pdf-Datei zum herunterladen angelegt.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/95547_10762406.jpg) (http://up.picr.de/10887762xl.pdf)
Über Verbesserungsvorschläge von euch würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße
Jochen
Lieber Jochen,
ein schönes Format! Aus meiner Sicht ist die Färbung gut gelungen, die Bilder wirken jedoch etwas unscharf.
Vielleicht zeigst Du uns noch mal die Originalaufnahmen in voller oder zumindest Forengängiger Auflösung? Dann wird die Beurteilung leichter.
Herzliche Grüße
Jörg
Lieber Jochen,
der Schnitt und die Färbung sind Dir gut gelungen. Wenn ich es richtig erkenne, sind die Bilder auf der rechten Seite dunkler.
Jörg hat es ja schon erwähnt; die Bilder sollten mehr Schärfe zeigen.
Gruß
Hans-Jürgen
Hallo Jörg, Hallo Hans-Jürgen,
ihr habt vollkommen recht: die Bilder sind im Orginal auch unscharf.
Ich habe den Fehler noch nicht gefunden.
Kann es an zu dicken Einschlußmittel oder an nicht genug fettfreiem Deckglas
und Objektträger liegen?
liebe Grüße
Jochen
Hallo Jochen,
eine mögliche Fehlerquelle ist mir aufgefallen: die Schnitte sind nicht exakt senkrecht zur Längsachse der Pflanze geführt. Das ist bei botanischen Schnitten wichtig, weil pflanzliche Zellen fast immer lang gestreckt sind.
Viel Erfolg weiterhin,
Detlef
Hallo Jochen,
das ist doch für den Anfang schon ganz gut! Folgende Tipps kann ich Dir noch geben:
Schnittfixierung 5 Minuten ist zu wenig. Mindestens 15 Minuten sollten es schon sein.
Du solltest, gerade am Anfang, mehr als nur zwei Schnitte machen. Wenn Du 50 machst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Brauchbares dabei ist, grösser.
Wie Detlef schon gesagt hat, Du musst versuchen, den Stengel im rechten Winkel zu treffen. Lass deswegen ein Stückchen des Stängels aus dem Holundermark rausschauen und richte mit dessen Hilfe Dein Präparat im Mikrotom aus.
Schneiden ist vor allem Übungssache. Deswegen, schneiden schneiden schneiden. Du wirst sehen, die Ergebnisse werden mit der Zeit besser.
Viel Erfolg und herzliche Grüsse
Eckhard
Hallo Jochen,
das der Schnitt "gerade" ausgerichtet sein muss ist natürlich richtig ==> das ist aber sicher nicht die Ursache Deiner beiden Problem ...
Der Helligkeitsabfall kann an der Ausrichtung der Mikroskopbeleuchtung und/oder an der Kamera-Adaption liegen. Der Abfall der Schärfe hingegen mit der Kamara-Adaption ==> Planlage Präparat zu Sensor (müssen parallel liegen ...
Liebe Grüße
Gerhard
Hallo Forum,
ich habe noch einmal Fotos von dem Präparat gemacht.
Die Fotos sind meiner Meinung nach immer noch ein wenig unscharf.
Ich weiß nicht woran es liegt.
Gleichzeitig mache ich den Versuch diesen Text, mit dem BB-Code für die Fotos,
in Word vorzuschreiben und dann durch kopieren und einfügen ins Forum zu übertragen.
Möge die Übung gelingen.
Liebe Grüße
Jochen
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/95768_30369281.jpg)
DP52 11 B02PL#Pa.jpg
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/95768_37180985.jpg)
DP52 12 B04PL#Pa.jpg
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/95768_48025404.jpg)
DP52 13 B10AC#Pa.jpg
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures002/95768_22884531.jpg)
DP52 14 B20AC#Pa.jpg
Lieber Jochen,
wie stellst Du denn das Bild für Deine Bresser Okular-Kamera scharf? Ich nehme an, Du nutzt die Vorschau auf dem Rechner?
Wenn alles gleichermaßen unscharf ist, mache ein paar zusätzliche Bilder mit jeweils leicht verstelltem Feintrieb (ein Z-Stapel) und wähle das beste Bild aus.
Unter Umständen liegen die Schnitte aber nicht völlig plan (hast Du beim Trocknen beschwert?), dann musst Du den Z-Stapel mit z.B. Picolay oder einem anderen Stack-Programm zusammen rechnen, um scharfe Aufnahmen zu erhalten.
Das gilt auch, wenn Du wegen z.B. einer Dejustage am Mikroskop prinzipiell keine scharfen Bilder erhältst, was Du aber auch beim blick durch das Okular merken solltest.
Herzliche Grüße
Jörg
Hallo Jochen,
hast du es schon mit schwächerer Beleuchtung und längerer Belichtungszeit probiert ?
Das gilt natürlich nur wenn du eine Kamera mit Verschluss verwendest durch den Vibrationen auftreten.
LG
Johannes
Hallo Jörg,
ich benutze ein Triokularmikroskop und habe den Eindruck das ich, wenn ich durchs Okular sehe, alles
schärfer ist als das Bild welches ich auf dem Rechner von der USB-Kamera habe.
Bei Bildern die ich von Diatomeen gemacht habe ist dieser Effekt nicht da.
Ich habe das Präparat beim Trocknen nicht beschwert. Werde mir ein Stück Blech und einen Magneten besorgen
um das beim nächsten Mal zu machen.
liebe Grüße
Jochen
Hallo Jochen!
Bei dir hängt es, meiner Meinung nach, an der Adaption der USB-Kamera, die einfacheren Versionen sind sehr empfindlich auf einerseits zu viel Licht und andererseits brauchen sie eine telezentrische Abbildung, da schräg auftreffendes Licht als Streulicht interpretiert wird.
Ich habe das mehrfach im Vergleich der USB-Kamera mit angeschraubtem (mitgelieferten) Verkleinerungsokular zu der Adaption Projektiv mit DSLR festgestellt, da liegen Welten dazwischen! Recht gut gehen diese USB-Teile direkt am C-Anschluss von unendlich korrigierten Systemen - klar, weil "telezentrisch".
Liebe Grüße
Franz