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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: peter-h in Juli 12, 2012, 17:18:56 NACHMITTAGS

Titel: Frage Photomikroskop
Beitrag von: peter-h in Juli 12, 2012, 17:18:56 NACHMITTAGS
Hallo zusammen.
Da gerade wieder Phomis angeboten werden habe ich doch eine Frage dazu. Gibt es noch Mitglieder welche auch heute im Jahr 2012 noch auf KB-Film damit Aufnahmen machen, incl. der Belichtungsautomatik usw?
Abgesehen von der ganzen Strahlauslenkung und Lichtführung für den Film und das Gesamtgewicht, welche Vorteile bietet das Phomi heute noch gegenüber einem Standard 18 oder WL mit angebauter Digitalkamera ?

Ich habe sicher etwas übersehen, aber was ?
Hoffentlich werde ich nun nicht gesteinigt  ::)
Peter

Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: TPL in Juli 12, 2012, 17:43:41 NACHMITTAGS
Lieber Peter,
ZitatGibt es noch Mitglieder welche auch heute im Jahr 2012 noch auf KB-Film damit Aufnahmen machen, incl. der Belichtungsautomatik usw?
Ich hatte mein Phomi bereits vorher verkauft aber auch bis dahin nie die eingebaute Kamera benutzt (außer, um mir den Verschlussablauf anzuhören :)).

ZitatAbgesehen von der ganzen Strahlauslenkung und Lichtführung für den Film und das Gesamtgewicht, welche Vorteile bietet das Phomi heute noch gegenüber einem Standard 18 oder WL mit angebauter Digitalkamera ?
Auflicht-Mikroskopie ist ohne die (meist) sperrigen Anbauten und die etwas ungewohnte Beobachterposition zu machen, die man beim WL braucht.

Beste Grüße
Thomas
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: reblaus in Juli 12, 2012, 18:06:08 NACHMITTAGS
Hallo Peter -

Sammler und Bewunderer feinmechanischer und optischer Wunderwerke weghören!

Es ist kein Zufall, dass die Phomis heute billiger gehandelt werden als die Universale. Den eingebauten Foto habe ich schon vor 30 Jahren gehasst und zum Fotografieren lieber eine Olympus OM2 oben aufgesetzt. Heute ist der essentielle Nachteil, dass Auflicht beim Phomi relativ viele Umstände macht.

Als Zweitstativ nutze ich aber neben dem Universal auch ein Phomi - wo kriegt man denn für so wenig Geld so viel Leistung?  Tritubus, Optovar, Wechselrervolver, Wechseltische, Stabilität .....

Viele Grüße

Rolf
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: peter-h in Juli 12, 2012, 18:39:04 NACHMITTAGS
Lieber Thomas und Rolf,

ich war mir über meine etwas provokative Frage schon bewußt. Ganz klar, dass es zur Zeit von Michel so um 1962 ein Meisterwerk war. Ich habe die Prismen, Spiegel und Linsen für den Fotostrahlengang noch garnicht gezählt  ???
Es gibt im Michel eine wunderschöne Zeichnung des verschlungenen Strahlengangs. Vermutlich übertrifft nur noch der AXIOMAT die Strahlenverschlingung  ;D

Und all diese Bauteile sind heute ungenutzt oder soll ich wertlos schreiben?
Sicher versteht ein echter Sammler und Zeissianer meine Zeilen nicht und möchte mir lieber ans Schienbein treten  ;D aber man braucht leider viel Platz auf seinem Arbeitstisch. Das Gegenstück zum Reise-Junior mit kleinem Fuß !

Viele Grüße
Peter

P.S. falls die Zeichnung nicht bekannt ist kann ich eine Kopie machen.
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: wilfried48 in Juli 12, 2012, 19:27:08 NACHMITTAGS
Zitat von: peter-h in Juli 12, 2012, 18:39:04 NACHMITTAGS
Sicher versteht ein echter Sammler und Zeissianer meine Zeilen nicht und möchte mir lieber ans Schienbein treten  ;D aber man braucht leider viel Platz auf seinem Arbeitstisch. Das Gegenstück zum Reise-Junior mit kleinem Fuß !

es soll sogar Leute geben, die unbedingt noch die seltene schwarze Ausführung brauchten, damit es auf dem Arbeitstisch zum kleinen schwarzen Junior passt  ;D

nostalgische Grüsse
Wilfried
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: Klaus Henkel in Juli 12, 2012, 19:50:37 NACHMITTAGS
Zitat von: peter-h in Juli 12, 2012, 18:39:04 NACHMITTAGS
Ganz klar, dass es zur Zeit von Michel so um 1962 ein Meisterwerk war. Ich habe die Prismen, Spiegel und Linsen für den Fotostrahlengang noch garnicht gezählt  ???
Es gibt im Michel eine wunderschöne Zeichnung des verschlungenen Strahlengangs. Vermutlich übertrifft nur noch der AXIOMAT die Strahlenverschlingung  ;

P.S. falls die Zeichnung nicht bekannt ist kann ich eine Kopie machen.

Ist doch schon seit 10 Jahren im WWW:

http://www.klaus-henkel.de/phomischn.html

Grundsatzlich muß man für alle Prismen, Spiegel, Linsen dankbar sein, die ein Hochleistungsmikoskop nicht hat. Die können nämlich nicht verstauben, verdrecken, locker werden oder von unbefugten Händen mit zwei linken Daumen ...

Ich habe mal eine Woche lang in der Biolog. Anstalt Helgoland als "Gastforscher" an so einem funktionierenden Phomi sitzen und Fotografieren dürfen. Lauter Apos im siebener Revolver. Schöne Fotos als Ergebnis.
Trotzdem habe ich mich später für ein Universal entschieden und eine Olympus auf Original-Zeiss-Aufsatzkameraadapter mit 63mm-Objektiv (Faktor 0,25) entschieden. Habe ich nie bereut.

Universale Grüße!
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: Eckhard F. H. in Juli 12, 2012, 20:04:27 NACHMITTAGS
ZitatTrotzdem habe ich mich später für ein Universal entschieden

Klaro -  auch im Plattenbau mit Aufzug lebt sich´s bequemer als in einer verschnörkelten Villa.  ;D
Gruß - EFH
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: purkinje in Juli 12, 2012, 20:15:57 NACHMITTAGS
Aber den Leitz'lern gehts auch nicht besser: Ortholux mit Planobjektiven für 360 irgendwas gerade in der Bucht weggegangen; so ist das halt mit den grauen und schwarzen "Elephanten"  ;)

Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: Frank D. in Juli 12, 2012, 22:50:11 NACHMITTAGS
Liebe Phombi e-geplagten,

der wirklich große Nachteil eines Phomis gegenüber dem WL/18/Universal ist die fehlende, gleichzeitige Beobachtungsmöglichkeit für Durch- und Auflicht.
(Hier hilft zwar der Austausch des Auflicht-Aperturblendeneinsatzes gegen den Ansatz für die seitliche Lichteinspiegelung, die Leuchtfeldblende fehlt dann aber trotzdem.)

[ Bastler können hier aus der Phomi-Not eine Tugend machen.
Wen ein "Entweder/Oder" der Lichtführung stört, also beide Beleuchtungsarten gleichzeitig nutzen möchte, baut sich die (ich meine) 50/50-Strahlenteilerplatte aus dem Fotostrahlengang aus, entfernt den Auflicht-Ablenkspiegel aus dem Periskoprohr (er wird ja durch den seitlichen Hebel in den Beleuchtungsstrahlengang geschoben) und kittet die Strahlenteilerplatte schräg unter das Periskoprohr. Die 100W Halogenleuchte reicht für beide Beleuchtungen gleichzeitig aus.
Wer dann zuzüglich keine Phasenkontrastmikroskopie betreibt, kann das grüne Korrektionsfilter gegen eine lichtundurchlässige Scheibe tauschen und besitzt damit eine mech. Sperre für das Durchlicht. Alternativ kann natürlich auch etwas auf die Lichtaustrittsöffnung gelegt werden. ]


Die Kleinbildkamera des Photomikroskops könnte gegen eine Webcam ausgetauscht und somit, unabhängig von div. Kameraadaptionen, ständig gefilmt werden.

Jetzt kommt aber der überwältigende Vorteil gegenüber WL und 18; !nicht Universal! (ich bin immer noch auf der Suche nach einem schönen Universal-Stativ)
In einem Satz: Günstig, mehrere Kontrast- und Beobachtungsverfahren gleichzeitig verbaut zu haben.
- da wären die 6 einschwenkbaren Filterhalter für Duchlicht, die ja nicht unbedingt mit den Standardfiltern bestückt werden müssen
- der größere freie Abstand zwischen Objektiv und Tischoberfläche, für größere Auflichtpräparate
- der integrierte Ansatz für z.B. den Fototubus, hier muss für WL und 18 ein Trinotubus beschafft werden
- integrierter Optovar
- integrierte Schächte für z.B. Analysator- u. Hilfsobjektschieber
- FL-Auflichtkondensor III RS mit 4 Filtersätzen (man beachte den Preisunterschied zu einem FL-IV mit zwei separaten Filtereinsätzen und -man muss ja fair bleiben- einem zusätzlichen 5-fachen Objektivrevolver
 [Auch bei voll (standard-)bestücktem III RS kann Durch- und Auflicht-Hellfeld betrieben werden. Für Durchlicht, den III RS-Schieber in Position UV, für Auflicht zuzüglich den Erregerfilterschieber entkoppeln und vollständig herausziehen (vorher kleine Anschlagschraube entfernen)]
- gegenüber dem Standard 18 ein schneller Tischwechsel

und ....
- es sieht einfach besser aus  :D
und ....
- wer, ja wer wäre besser für Lollos Brust geeignet?  ::)

Einen lieben Gruß
Frank













Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: -JS- in Juli 13, 2012, 00:42:02 VORMITTAG
Hallo zusammen,
ich möchte noch einen Gedanken einflechten:
Was wäre, wenn man das  "PHO" im 'Phomi' einfach mal dem heutigen Standard anpassen und an Stelle der zweifellos aufwändig konstruierten KB-Filmtransportmimik einen Vollformatchip integrieren würde? Der Platz für die nachgeordnete Elektronik / Stromversorgung / Bildspeicherung und Dergleichen wäre ja ohne Zweifel in den Tiefen des sehr ausladendenn Stativkörpers vorhanden.
Ob allerdings die zu Zeiten der Entwicklung des Phomi bestehenden Spezifikationen hinsichtlich Auflösung, Verschlussgeschwindigkeit und dergleichen für die heutigen digitalen Chips (noch) ausreichen werden, vermag ich nicht zu beurteilen.
Aber spannend wäre diese Idee meiner Meinung nach schon.
Gruß
-JS-
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: Peter V. in Juli 13, 2012, 08:34:50 VORMITTAG
Zitat von: purkinje in Juli 12, 2012, 20:15:57 NACHMITTAGS
Aber den Leitz'lern gehts auch nicht besser: Ortholux mit Planobjektiven für 360 irgendwas gerade in der Bucht weggegangen; so ist das halt mit den grauen und schwarzen "Elephanten"  ;)



Hallo,

das Ortholux ist aber nicht mit dem Phomi vergleichbar - technisch-konzeptionell und von der Variabilität eher mit dem WL, von der Verbreitung her eher mit dem Standard.  Sicherhlich heutzutage ein etwas unterschätztes Mikroskop. Ich bemerke es ja an mir selbst, indem ich Anfängeranfrage stets mit "KKauf Dir ein Standard" beantworte. Waum eigentlich? Auch ein Ortholux hat viele Vorteile: 1) Es hat den Charme der "alten" schwarzen Mikroskope. vereinigt mit einer Solidität, wie man sie bei kaum einem anderen Mikroskop findet, wobei es aber mit ensprechend optischer Ausrüstung allen aktuellen Anforderungen gewachsen ist.  2) Es bringt zumeist von Haus aus einen Trinotubus mit, den man bei Zeiss oft sehr mühselig sucht und dafür schon Summen bezahlen muss, für die man gelegentlich ein komplettes Ortholux bekommt. 3) Ausbauteile sind vergleichsweise gut auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich. Ein LED-Umbau ist ebenfalls leicht bewerkstelligt. 4) Verharzte Triebe gibt es auch, aber eher selten. Mit einem ordentlich funktionierenden Ortholux-Stativ kann sicher jeder Mikroskopiker glücklich werden.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: A. Büschlen in Juli 13, 2012, 10:02:06 VORMITTAG
Hallo Peter,

ich konnte vor einigen Jahren ein Phomi III erwerben und habe es nie bereut. Allerdings war es auch wirklich umfassend ausgerüstet. Die Analoge Fotoeinrichtung ist auch vollständig dabei wird aber nicht mehr benutzt.

Auch für mich zählen die Vorteile die Frank hervorgehoben hat.

Gruss Arnold



Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: peter-h in Juli 13, 2012, 12:50:11 NACHMITTAGS
Liebe Phomi Freunde,

ich will ja nicht den Spass verderben und hätte ich auch nur im Ansatz einer Idee, wie man von Film auf Canon Chipgröße oder CCD-Chip umrüsten könnte, so würde ich beim Phomi zuschlagen.
Aber auch ganz nüchtern betrachtet habe ich im Strahlengang bis zum Binotubus ohne Optovar 18 !!! Glas-Luftflächen gezählt. Sicher war um 1960 nicht jede Fläche mit einer Mehrfach-Vergütungsschicht und einer Restreflektion von < 0,3% versehen. Und Staub  ??? ??? ???

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/97663_44624228.jpg)

Aber toll ist die Anordnung schon. Vielleicht muß ich doch überlegen eine Zwischenoptik zu konstruieren und eine kleine CCD ins Gehäuse zu integrieren. Das wären ganz neue Aspekte.

Schönes Wochenende
Peter
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: Eckhard F. H. in Juli 13, 2012, 13:01:55 NACHMITTAGS
ZitatDas wären ganz neue Aspekte
Hallo Peter,
für mich nicht.  ;D
Gruß - EFH
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: Dr. Jekyll in Juli 13, 2012, 16:41:08 NACHMITTAGS
Liebe Phomi Freunde,

auch ich bin stolzer Besitzer eines Phomi II und habe vor einiger Zeit einen Kleinbildfilm belichtet.
Es hat zwar funktioniert, allerdings war ich von der Qualität der Fotos nich begeistert.
Es ging mir in erster Linie darum, zu probieren ob das Mikroskop und seine Kamera noch einsatzfähig sind.
Ich bleibe dann doch lieber bei der Digitalfotografie, schon wegen des Umstandes der Filmentwicklung.
Dennoch ist es ein sehr solides Gerät, welches, wie schon geschildert, mit reichlich Zubehör ins Rennen geschickt wurde.
Bei den Preisen, bei denen es gehandelt wird, kann ich es nur empfehlen.
Ich werde auch irgendwann versuchen statt der eingebauten Kamera etwas Digitales einzufriemeln.
Also, wer Platz hat soll bei passender Gelegenheit ruhig zuschlagen ;D

Gruß
Harald
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: Jürgen Boschert in Juli 13, 2012, 17:00:49 NACHMITTAGS
Hallo zusammen,

die Vor- und Nachteile der Phomis wurden hier schon alle genannt. Ich selbst habe mittlerweile Phomi I bis III bei mir stehen - und ich liebe sie, finde sie schön (ich weiß, über Geschmack lässt sich trefflich streiten). Entgegen Haralds Erfahrung fand ich die KB-Aufnahmen, die ich mit dem Phomi II gemacht habe, von erstaunlich guter Qualität, wenn - ja wenn der Filmtransport richtig funktioniert hat. Allerdings war mein Gerät immer sehr pfleglich behandelt und jährlich 1 bis 2 x vom Zeiss-Service gereinigt worden, alsich es übernommen habe.

Auch ich mache mir schon einige Jahre Gedanken, wie man eine Digitalkamera am Photoport adaptieren bzw. im Stativ integrieren könnte. Am einfachsten wäre, wenn man die Kamera -z.B. über einen Umlenkspiegel und einen Schwalbenanschluss- an dem runden Einlass für die Filmkasette anbringen könnte; man könnte dann recht einfach die Kamera tauschen. Man bräuchte dann allerdings eine Relaisoptik, die das vom Fotostrahlengang entworfene reelle Bild für die Kamera "verdaulich" machen würde. Ich kann das selbst aber nicht berechnen, vielleicht könnte das einer der Optik-Cracks hier im Forum mal machen.

Beste Grüße !

JB
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: koestlfr in Juli 13, 2012, 21:44:28 NACHMITTAGS
Hallo zusammen!

Jürgen schrieb: die Vor- und Nachteile der Phomis wurden hier schon alle genannt. Ich selbst habe mittlerweile Phomi I bis III bei mir stehen - und ich liebe sie, finde sie schön (ich weiß, über Geschmack lässt sich trefflich streiten). Entgegen Haralds Erfahrung fand ich die KB-Aufnahmen, die ich mit dem Phomi II gemacht habe, von erstaunlich guter Qualität, wenn - ja wenn der Filmtransport richtig funktioniert hat. Allerdings war mein Gerät immer sehr pfleglich behandelt und jährlich 1 bis 2 x vom Zeiss-Service gereinigt worden, alsich es übernommen habe.

Das ist bei meinem II & III das Gleiche!

Ich habe in mein PhoMi III eine zerlegte Webcam in den inneren Strahlengang im oberen Bereich "russisch" eingebaut & Versuchsaufnahmen gemacht und das Ergebnis war,  trotz deutlicher Fehlfokalität vielversprechend - dann starb der Sensor! :-))

Irgendwann mach ich weiter.

Liebe Grüße

Franz

Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: Frank D. in Juli 13, 2012, 22:10:55 NACHMITTAGS
Hallo Franz,

was verstehe ich in Deinem Text unter "russisch"? Eine grobschlächtige Einbauweise oder die Bezeichnung für eine bestimmte Platzierung von optischen Komponenten?

Liebe Grüße
Frank
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: Rawfoto in Juli 14, 2012, 07:12:12 VORMITTAG
Hallo Frank

Unter "rusisch" versteht man im Wiener Dialekt ==> einfach, primitiv, Uebergangsloesung - in diesem Fall trifft: einfache Uebergangsloesung um schnell testen zu koennen ...

Viele dieser Uebergangsloesungen werden zu Dauerloesungen wenn sie gut funktionieren, dafuer sind wir Ostoesterreicher bekannt :-))

Liebe Gruesse aus Wien

Gerhard
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: koestlfr in Juli 14, 2012, 08:33:20 VORMITTAG
Hallo Frank & Gerhard!

Ja, das war eine Übergangslösung, die nicht lange gehalten hat. Die Position war im Strahlengang relativ weit oben, an der Stelle, wo man einen dünnen Aluwinkel mit dem Chip anbringen kann. das USB-Kabel habe ich durch den leeren Fotobehälter herausgeführt.

Ging, wie gesagt, ganz gut - jedoch parfokal, aber beherrschbar.

Liebe Grüße

Franz
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: Dr. Jekyll in Juli 14, 2012, 09:03:04 VORMITTAG
Hallo Jürgen,

meine suboptimalen Fotos könnten tatsächlich mit der schlechten Pflege des Gerätes zusammen hängen.
Es wurde vom Vorbesitzer jahrelang im Keller gelagert und ich weiß nicht wie es dort aussah.
Allerdings hatte ich auch keinen sehr hochwertigen Film verwendet.

Gruß
Harald
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: peter-h in Juli 14, 2012, 18:36:12 NACHMITTAGS
Hallo Harald,

dann empfehle ich einmal den ADOX CMS 20 Film ISO 20. Ein ausgezeichneter Schwarz-Weiß-Film. Dagegen ist der frühere Ortho 25 eine grobe Kornschleuder.

Grüße
Peter
Titel: Re: Frage Photomikroskop
Beitrag von: Dr. Jekyll in Juli 14, 2012, 19:03:43 NACHMITTAGS
Hallo Peter,

danke für den Tipp.

Gruß
Harald