Hallo,
am Orthoplan gibt es einen Drehnopf für das Vorklappen einer Linse im AL-Strahlengang. Diese Knopf möchte ich lösen. Kann mir jemand das Geheimnis dahinter verraten?
Ein Lösen der Schraube in der Mitte bwirkt - nichts! Der Knopf läßt sich nicht abziehen.
Gibt es da einen bestimmten Trick?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/98382_66368538.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
jetzt wo du den Knopf ansprichst, stelle ich fest, daß der an meinem Metalloplan auch vorhanden ist. Der hat auch diese schwarze Markierung und die zeigt bei mir nach oben. Bewegen lßt sich der aber nicht. Um nichts zu zerstören will ich nicht mit einer Zange drann. Aber bald kann ich dir sagen, was sich dahinter verbirgt. Nicht allzuweit davon wird das Sägeblatt ansetzen um den Ausleger abzutrennen und Platz für die Linearführung und den restlichen Aufbau zu schaffen.
Wenn es also noch Zeit hätte, warte noch ein Weilchen.
Gruß Lothar
Hallo lothar,
sorry, dass ich mich einmische. Aber ein Metalloplan zersägen ??? ... da schauderts mich gar kreislig. Von diesen grundsolide und -wie ich persönlich finde- auch ästhetischen Instrumenten wurden nicht große Stückzahlen produziert: Meines Erachtens planst Du da ein Sakrileg. Für den von Dir beabsichtigten Zweck gibt´s nun wirlich andere Möglichkeiten. Also ich flehe für das Metalloplan um Gnade!
Beste Grüße !
JB
Lieber Peter,
ZitatGibt es da einen bestimmten Trick?
Den gibt es immer wie auch beim DICK. ;D
Ich schaue mir die Sache gerade an, so wie ich dein K9-Klappermikroskop vorher noch nie gesehen hatte. ;D
Du sagst, du hättest die Schraube in der Mitte schon rausgedreht und versucht, den Knopf abzuziehen.
Ich würde eher vermuten, daß der Knopf auf der Achse aufgeschraubt sein wird und die Schraube sozusagen als Konterschraube wirkt. Also probier es nochmal mit Losdrehen, ggf. vorher einen Tropfen WD40 einziehen lassen.
Viele Grüße
Bernd
P.S.: Es könnte allerdings auch sein, daß der Knopf mit einer leichten Presspassung aufgepresst ist. Um den dann runterzubekommen, bräuchtest du dann allerdings eine kleine Abziehvorrichtung. Nichts Genaues weiß man also nicht.
Lieber Jürgen und wehn es noch interessiert,
das Gerät in seiner Funktion für metallographische Aufgaben wird erhalten bleiben und dazu habe ich ein Orthoplan-Gestell gekauft, welches alles was an dem abgesägten Teil befestigt ist/war übernehmen wird. Also als reines Auflichtmikroskop bis 1000 x fach.
Ich hatte mir eine Vorrichtung gebaut, welche zum Fotografieren gedacht war insbesondere in der Kombination mit automatisiertem Stacking. Ich habe inzwischen eine riesige Wunschliste, wie stabileren ebenen Tisch, Durchlicht, Polfotografie, größere Arbeitsabstände, gleichzeitige Verwendung als Makrostand mit Fotoobjektiven. Dann will ich auf der Anlage auch Mikroaufnahmen in Deckglasgröße machen können um nur mal ein Bündel von Wünschen zu nennen.
Hier ist die Erkenntnis dann die, bevor ich einen solchen Unterbau selbst baue und neben drann nimmt das Metalloplan mit seinem schönen 30 cm x-y-Tisch selten genutzt einen Haufen Platz weg, hat Durchlicht und alles was obige Wünsch erfüllt. Dann verdichtet sich so eine Idee und plötzlich fällt so eine Entscheidung. Ja ., das wird abgesägt. Es kommt morgen oder in den nächsten Tagen eine 500 mm Linearführung mit Kugelumlaufhülsen im verfahrbaren Teil und einer Trapezgewindespindel zur motorischen Höhenverstellung. Das wird auf einer 10 mm Aluplatte montiert und mit einem Keil zwecks Neigung nach vorn mit dem Gestell verschraubt. Neben der Tischverstellung kann also der "Makromatoberteil" auf seinem Wagen ebenfalls mit so einem Keil versehen, um wieder senkrecht zu sehen um gute 400 mm in der Höhe verfahren werden. In der untersten Position kann dann Durchlicht mit Mikroskopobjektiven gearbeitet werden.
Ganz oben oder zwischen drinn sieht das dann mehr nach Reprogestell aus. Ohne die beiden Keile wären 400 mm nur beschränkt nutzbar, da die Führung mit ins Bild käme. Um dir das kreislige Schaudern etwas zu nehmen, könnte ich sagen ich säge anstattdessen das Orthoplangestell ab. Nur wo ist der Nutzen ?
Selbst wenn ich das Metalloplan für meinetwegen 2,5 Kiloeuro verscherbeln würde finde ich kein Gerät auf dem Markt, was meinen Wünschen direkt entgegen käme. Und glaub mir es hat auch bei mir gedauert, bis ich mich dann endgültig zu diesem Schritt durchgerungen habe. Das Laborboy-Scherengestell war schön und recht, aber ab 50 x facher Vergrößerung aufwärts sind die Wackelwinkeleinstellungen der Tischobefläche einfach lästig. Sofern es mir also rein handwerklich gelingt alles so umzusetzen, wie ich mir das vorstelle, dann wird das ein feines "L-G-Phomi". Der 400 mm verfahrbare Kopf hat dann egal aus welcher Position die 25 mm Vefahrweg mittels Schrittmotor und Mikrometerspindel. Man wird sich also mit dem Gedanken abfinden müssen, wie ich es bereits getan habe.
Gruß Lothar
Nachtrag: da fällt mir noch ein, es gibt auch schon eine fertige Platte für den Metalloplantisch mit einem Piezzotranslator zum Stacken geringster Abstände im µ-Bereich. ( Gesamtweg 100 µ ) Das geht alles in diese universelle Lösung mit ein.
Lieber Lothar,
o.k. - es ist Dein Metalloplan und darfst damit natürlich machen, was Du willst.... :-\
Aber: :'( :'( :'(
Muß wirklich das METALLOplan zersägt werden? Kannst Du nicht ebenso das ORTHOplan-Stativ zersägen? Die sind ja nun wesentlich häufiger....da ist's nicht so schade drum!
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
das schaue ich mir zumindest erst an, wenn das Orthoplangestell eingetrudelt ist. Da die Linearachse noch nicht geliefert wurde, geht sowieso noch nichts mit absägen.
Schönes Wochenende
Lothar
Lieber Lothar,
wie wäre denn eine Lösung mit so etwas oder etwas ähnlichem:
http://www.ebay.de/itm/271017177676?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649
Beste Grüße !
JB
Hallo Jürgen,
das wäre nur halber Kram. Ich habe gedanklich auch schon das Zeiss Phomi umgebaut, komme aber nicht auf die ideale Konstellation wie mit dem Metalloplan.
Außerdem will ich ja nicht meine Sammlung aufblasen, sondern aus vorhandenen Dingen etwas universell verwendbares machen. Hauptkriterium ist da auch der Platzbedarf. Spätestens, wenn der Umbau fertig ist, wirst du erkennen warum. Zum Experimentieren geht es ja auch um so Dinge wie variable Tubuslängen und ähnliches.
Dir ein schönes Wochenende
Lothar
Vieleicht- aber wirklich nur vieleicht, wie ja bei Leitz gern mal, nach Entfernen der inneren mit einer Schraube etwas größeren Durchmessers nur etwa 1/8 bis 1/4 Umdrehung einschrauben und Knopf abziehen; sieht man denn, ob so ein (größeres) Gewinde unter der Schraube zum Vorschein kommt? Ich kenn das von den Tischtriebknöpfen bei Leitz (kombi wie getrennt)
Beste Grüße Stefan