Hallo,
wie in einem anderen Thread (http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=1262.0) schon erwähnt wurde, funktioniert der Weißabgleich von meiner Nikon D40 und der Nikon von rekuwi nicht gut. Bzw. die Farben werden überhaupt nicht richtig dargestellt.
Auch mit RAW ließ sich bei mir nicht das rausholen, was vorher mit dem Auge im Mikroskop zu sehen war.
Das schöne, satte tiefblau/schwarz wurde zu einem hässlichen rot-lila.
Woher kann sowas kommen?
EDIT: Ich liste mal ein paar Punkte auf. Für die, die jetzt erst einsteigen.
-Am Kamera-Objektiv kann es nicht liegen, denn die D40 ist bei mir ohne Objektiv montiert!
-Regi's neuere Nikon hatte das "Pol-Problem" auch.
-Ältere Nikons (Coolpix 990) hatten das Problem nicht.
Danke schonmal im Voraus!
Nicolas
Hallo Nicolas,
mal neben dem Thema:
was ist das für ein interessantes Schnüffelprogramm unter Deiner Unterschrift?
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
das ist von www.danasoft.com .
Ich hab in irgendeinem andern Foto das in der Signatur von jemandem gesehen, und dachte: Hey, muss ich auch mal machen :)
tschüß
Nicolas
P.S. an alle: bitte hier an dieser Stelle nicht zum Thema Datenschutz abschweifen, ihr wisst ja...
Wolfgang bin ich aber nicht böse! ;)
Hallo Nicolas,
seit kurzem versuche ich mit einer Olympus E 420 zu fotografieren, Adaption mittels Ofenrohr-Eigenbau. Neben den anderen
schon diskutierten Problemen stimmen auch bei dieser Kombination die Farben nicht. Hier ein Beispiel, bei dem ich bitte, die
Qualität des Bildes nicht auf die Goldwage zu legen (besser eine Zentnerwage). Als Bildbearbeitung ist hier ist nur die Gradation
hochgezogen. Bei dem Objekt handelt es sich um ein Leitbündel von Ranunculus spec., gefäbt mit FCA.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/6809_54560344.jpg)
Rot, Blau und Magenta stimmen nicht mit dem Bild im Okular überein. Durch eine automatische Bildbearbeitung ist auch nicht viel herauszu-
holen (anders als bei der Canon A 540, da sieht es etwas besser aus.). Ich muss schon mit Farbenbalance u.a. arbeiten, was wiederum andere Nachteile hat.
Grüße
Jürgen
Hallo Nicolas,
für die Verschiebung von Blau (kurzwellige Strahlen) nach Rot (längerwellige Strahlen) könnte es verschiedene Gründe geben. Vielleicht müsste man Experimente mit der Beleuchtung machen. Wenn man etwa die Beleuchtung stark herunterdimmt wird Rot bevorzugt. Ich würde mir über die Lichtquelle Gedanken machen.
Franz
Hallo Jürgen,
was hast Du an dem Foto auszusetzen? Ist doch toll! Die Farbunterschiede im Vergleich zum visuellen Bild müsste man mit PS oder Gimp m.E. ganz leicht korrigieren können.
Herzlichen Gruß
Detlef
Hallo Detlef,
danke für das Lob und die Tipps. Für meine Bedürfnisse reicht das Bild auch, im großem Rahmen
veröffentlichen würde ich es natürlich nicht.
PS habe ich leider nicht, Gimp kenne ich nicht. Ich werde es einmal ausprobieren.
Normalerweise benutze ich das mitgelieferte Olympus-Programm, PhotoStudio von Canon und
manchmal FitsWork.
Dennoch empfinde ich die Farben, die die Kamera liefert, enttäuschend. Bei normalen Aufnahmen
liegen sie nicht so daneben. Die Ursache interessiert mich schon.
Grüße
Jürgen
Hallo an alle die mit einer Nikon fotografieren!
es geht um die Abbildung von pol. Licht. Egal ob mit oder ohne Objektiv. Bei wem funktioniert das gut, bzw. bei wem werden die Farben, also das schwarz richtig schwarz und nicht violett, korrekt abgebildet?
Bin sehr gespannt.
Regi
Hallo,
ich kenne das Phänomen auch.
Mit meiner Nikon D80 sind die mit polarisiertem Licht aufgenommenen Bilder nicht "farbecht". So wird aus meinem schönen blauen Hintergrund im DIC ein schmutziges Graubraun. Auch in normalen Pol Aufnahmen ist der Hintergrund in der Aufnahme anders als im Okular.
Ich habe mir das bisher mit einem "Fehler" der Bildverarbeitungssoftware in der Kamera erklärt. Mit manuellen Weissabgleich kann man es bei RAW Bildern "ungeschehen" machen.
Gruss
Eckhard
Was sagt denn Nikon dazu?
Wäre doch naheliegend, einmal beim Hersteller zu fragen, oder?
Werner Jülich
Hallo Nicolas,
ich habe zwar noch nicht viel im POL fotografiert aber ich kenne das Problem mit der unzureichenden Farbdarstellung bei der Nikon. Ich habe früher mit einer Nikon D70s gearbeitet und habe mich immer über die suboptimale Farbwiedergabe geärgert. Dann bin ich auf die Canon EOS450d umgestiegen und bin seitdem begeistert.
Anbei drei Bilder welche ich schnell in der Mittagspause fotografiert habe. Ziel war eine Bildwiedergabe wie im Mik gesehen. Präparat ist auskristallisierter Blumendünger. Fotografiert mit einer EOS450d - Blitz - RAW. Keine weitere Bildbearbeitung außer dem Verkleinern der Datei.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/6840_58245491.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/6840_39254893.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/6840_65946764.jpg)
Leider habe ich meine Nikon D70s nicht mehr am Mik im Betrieb somit kann ich keinen direkten Vergleich bieten. Aber wie gesagt: das hätte meiner Ansicht nach mit der Nikon nicht geklappt.
Viele Grüße
Gerald
p.s. Wer einen Schreibfehler findet darf ihn behalten ;D
Hallo Herr Jülich,
ich hatte vor Zeiten als ich die Nikon 7900 neu gekauft hatte einen Brief an Nikon/Deutschland geschrieben wegen dieses Problems. Ich wurde nach einem Viertel Jahr von einem Herrn der für die Reparaturen zuständig ist angerufen (dieser Reparaturdienst, der für ganz Deutschland zuständig ist ist mit 1 1/2 Kräften besetzt!). Dieser Mann konnte sich die Sache auch nicht erklären.
Man müßte wohl die Konsturkteure in Japan befragen. Vielleicht wüßten die eine Antwort.
Liebe Grüße
Regi
Hallo Gerald,
Deine Bilder sehen toll aus...
Genauso wie man es eben auch erwarten sollte.
naja, egal... Wenn ich irgendwann in die Versuchung geraten sollte soviel Geld und Lust zu haben, kaufe ich mir extra einen Canon Body fürs Mikro :lol:
Vorher würde ich aber erst ein gutes Mikroskop mit guten Optiken kaufen, als dass ich (nur wegen den Pol-Farben) einen extra Body kaufe...
FAZIT: Alle neueren Nikons haben das Problem der Pol-Licht-Falschdarstellung. Nikons Reparateure wissen nichts genaueres mehr.
Nikon hat aber nur 1 1/2 Kräfte für solche Reparaturen...
Man müsste also mal beim Kundensupport anfragen und hoffen, dass es schneller als 1/4 Jahr dauert
Grüße
Nicolas
Hallo Nicolas,
es hat mir keine Ruhe gelassen und so habe ich meine ganzen "alten" Bauteile zusammengesucht und die Nikon D70s nochmals an das Mik gesetzt.
Es sind zwei Vergleichfotos entstanden. Blitz, EOS im RAW-Modus, D70 als jpg mit vorherigem manuellen Weißabgleich (habe die gesamte Software für die Nikon schon vom Rechner gelöscht und somit konnte ich bei der D70 nicht mehr RAW nutzen)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/6845_19462793.jpg)
Nikon D70s
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/6845_59777028.jpg)
Canon EOS450d
Mein Fazit: die Nikon bringt die Farbbrillianz nicht - die Bilder sehen flau aus. Gerade die Grüntöne werden schlecht dargestellt.
Viele Grüße
Gerald
Hallo rundum,
hier Vitamin C im pol. Licht mit der Nikon 7900 aufgenommen:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/6846_34939079.jpg)
Hübsch häßlich!
Grüße
Regi
Hallo in die Runde,
auch ich habe mit der D70s Probleme mit dem Weißabgleich. Grundstzlich sind alle Bilder leicht blaustichig, die Farbtemperatur ist zu kalt, das Grün kommt eher flau.
Als ich ein entsprechendes Foto (eine hübsch graugrüne Wiese) an Nikon Deutschland gemailt hatte, wurde mir am nächsten Tag zurückgemailt, dass die dortigen Mitarbeiter den Blaustich nicht nachvollziehen können. Allerdings war das Erkennen des Fehlers für ca. 10 Leute, denen ich vorher das Bild gezeigt hatte, kein Problem...
Fazit: Offenbar haben Nikon Kameras ein Farbproblem, das (herstellerseitig) nicht behoben werden kann. Und daran muss ich mich dann wohl gewöhnen...
Grellgraue Grüße,
Florian
Hallo Florian,
blaustichig....? Auch mal was neues! :lol:
Diese "Flauigkeit" kenne ich auch. Regis Bild mit der Nikon 9700 aufgenommen, zeigt dies deutlich.
Ich denke, ich schreibe mal eine email an Nikon.
Vielleicht bin ja gerade ich :lol: das Tröpfchen, was das Fass zum überlaufen bringt. Und Nikon dann eine neue Generation von Cams produzieren lässt...
Deine Hinweise waren nochmal ein gutes Puzzle-Stück!
Tschüß,
Nicolas
Bevor hier Behauptungen über Farbstiche in den Raum gestellt werden die Frage: ist euer Monitor kalibriert? Preislich erschwingliche Monitore haben fast alle im Auslieferungszustand einen Blaustich!
Ich denke man kann in einem Bild wie Pol-Kontrast nicht erwarten, dass der WB funktioniert. Es gibt keine Grau-/Weißreferenz und keine ausgewogene Farbkombination. Wenn da etwas funktioniert, liegt das eher am Glück, nicht an der überlegenen Kamera. Sehen die Bilder denn genauso aus, wenn sie mit einem fixen Glühlampenweißabgleich aufgenommen werden? Schon mal probiert die Belichtungsmessung auf Spot zu stellen um zu verhindern, dass die funklen Flächen hochgezogen werden und die Farben übersättigen?
Ganz besonders Aussagen zur Brillianz halte ich für schwierig. Üblicherweise kann man Sättigung, Kontrast und Gamma an der Kamera verstellen, da können zwei unterschiedliche Einstellungen gut zu den hier beonachteten Abweichungen führen. Wenn ich mit meiner Kamera im Porträtmodus fotografiere ist alles tip-top, im "Leuchtend"-Modus haben alle Gesichter viel zu intensive Farben und einen alkoholisierten Rotstich.
Wenn der Grund nicht restpolarisiertes Licht ist, dann denke ich, dass das Problem hier eher einstellungstechnisch lösbar ist und keine Prinzipielle Schwäche der Kamera darstellt. Die Chips nehmen sich so viel nicht!
Grüße,
Micha
Hallo!
Gewisse Defizite des Seh- und Hörvermögens sind unabdingbare Einstellungsvoraussetzungen bei Servicetechnikern und Vertrieblern. Deshlab sehe und hören diese Menschen "Fehler", die wir als unvoreingenommene user glauben, zu erkennen, grundsätzlich NIE!
Ich freue mich auch, daß es noch Leute gibt, die den naiven Glauben an die Menschheit nicht verloren haben und ernsthaft meinen, die Kontaktaufnahme mit einem "echten Menschen" bei Canon, Nikon, Nokia und Co gelänge und würde sogar noch zu einer Lösung eines Problems beitragen.
Nein, diese goldenen Zeiten sind vorbei, gerade die Mikroskophersteller sind wohl ( noch ) eine ganz große Ausname! Aber im Kamera-Handy-Unterhaltungslektronik-Massenmarkt kann man derartrige Hilfe nicht erwarten.
Was mich aber an dieser ganzen Diskussion wundert: Habt Ihr mal in entsprechenden Fotoforen / Nikon-Foren nachgefragt?
Ich hatte einmal einen Canon EOS 300 D und empfand alle Fotos dieser Kamera - auch die der Kamera einer Bekannten - irgendwie "verwaschen" / unscharf. Nachfrageversuche per mail und Telefon bei canon erbrachten erwartungsgemäß nichts! Beim Störbern in entsprechenden Foren fiel mir auf, daß Viele darüber klagten, obgleich die 300D doch so ein Erfolgsmodell war. Offensichtlich war es so, daß manche "Chargen" einfach diese Schärfeproblem habe und andere wiederum nicht. Ich habe mich dann letztlich für eine Nikon D50 entschieden, mit der ich sehr zufrieden bin.
Ich an Eurer Stelle würde mal in Fotoforen nachfragen, ich denke, daß das eher zum Erfolg führt als Nachfragen beim Hersteller.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Herr Voigt,
ich habe im Gegensatz dazu die Erfahrung gemacht, dass man sowohl von Canon als auch von Nikon kompetente Antworten bekommt, hinreichend schnell und durchaus hilfsbereit. Was die in einem Beitrag angegebene Anzahl der Servicemitarbeiter betrifft, ich denke nicht, dass diese Zahl stimmt.
Wenn es Serviceprobleme bei den beiden großen Herstellern gibt, dann würde ich diese eher im Bereich der Fernoptik suchen, dort gibt es wohl wirklich Engpässe.
Muß ich betonen, dass mich mit beiden Firmen keine wirtschaftlichen Kontakte verbinden?
Werner Jülich
Hallo zusammen,
Frage nach der Monitorkalibrierung:
Ich habe verschiedene Bilder auf diversen Monitoren (ob die kalibriert waren, weiß ich nicht) anzeigen lassen, da auch ich zunächst geglaubt hatte, dass es wohl an meinem Monitor liegt. Der Blaustich ist überall in unterschiedlicher Ausprägung erkennbar. Zusätzlich habe ich das selbe Motiv hintereinander mit der D70s, einer geliehenen Lumix und einer kleinen Sony aufgenommen - nur bei der Nikon gab es das beschriebene Problem. Übrigens: Den Blaustich sieht man schon auf dem kameraeigenen Monitor.
Frage nach Kundenservice von Nikon:
Naiv hin oder her - gerade die pauschale Antwort im Sinne von "Ich weiß gar nicht, was sie haben, ist doch alles wunderbar..." nimmt einem derart den Wind aus den Segeln, dass man alle Hoffnung auf einen entsprechenden Support fahren lässt. Und das ist einfach frech und schade!
Frage nach Vorführen beim Fotografen:
Ich habe die Kamera sowohl beim Händler als auch bei zwei Fotografen vorgeführt: alle sahen den Fehler, keiner konnte helfen.
Frage nach Nikon-Forum:
Das ist eine gute Idee. Schließlich gibt es ja eine eingeschworene Nikonian-Gemeinde, die nichts anderes gelten lässt (Canon - die machen doch Fotokopierer?)
Vielen Dank und herzliche Grüße,
Florian
Hallo,
da ich mit drei verschiedenen Monitoren arbeite und es genervt hat auf einem PC das Bild für die Darstellung zu optimieren und dann feststellen mußte das es auf dem anderen PC nicht optimal aussah habe ich mir vor einem halben Jahr eine Spyder2express gekauft. Seitdem ist es vorbei mit dem Problem.
Im nachhinein würde ich mir eine Spyder2PRO kaufen, da diese das Umgebungslicht berücksichtig und vorallem auch meinen Beamer kalibrieren würde.
Viele Grüße
Gerald Helbig
Lieber Herr Jülich,
Sie haben sicherlich bemerkt, daß meine Darstellung etwas pointiert war! Es mag ja durchaus sein, daß man kompetente Antworten auf grundsätzliche technische Fragen erhält, jedoch selten ein Kamera- oder Monitorhersteller ein "bildqualitatives" Defizit seines Produktes anrkennt. Extrem ist mir das schon bei Monitoren - insbesondere seinerzeit bei CRTs - aufgefallen. Da gab es enorme Schwankungen der Qualität ( Farbkonvergenz, Symmetrie etc. ). Wenn man sich beschwerte, hieß es immer - so, wie auch von Herrn Stellmacher beschrieben - "ich sehe nichts! Das Bild ist doch tadellos. Was wollen Sie denn?" "Und außerdem" - so das absolute Totschlagargument! - "liegen alle Werte im Toleranzbereich des Herstellers". Super! Der Hersteller selbst gibt für alles enorme Toleranzbereiche an und kann damit jedes noch so schlechte Ergebnis als "normal" einstufen.
( Man schaue sich übrigens nur an, welche Pixelfehler bei TFTs noch als "normal" gelten! )
Das ist auch der entscheidende Grund, warum ich niemals einen Monitor oder eine Kamera - also ein Gerät, bei dem auch subjektive Empfindungen für die Qualitätseinstufung eine Rolle spielen - bei einem "Fachhändler" kaufen würde, mit dem ich anschließend solche unfruchtbaren Diskussionen führen muß, sondern lieber auf einen "Blöd-Markt" ausweiche, bei dem ich kommentarlos ein Gerät, dessen Leistungen nicht in meinem persönlichen Toleranzbereich liegen, zurückgeben kann.
@Florian Stellmacher:
Ich glaube schon, daß es sich lohnt, in Fotoforen zu schauen. Da wird durchaus nicht jede Kamera eine Herstsllers hochgelobt, sondern es gibt auch kritische Stimmen. Ich hab jedenfalls seinerzeit zur Unschärfeproblematik der EOS 350D sehr viele Beiträge in Foren gefunden. Also wurde mir klar, daß ich nicht der einzige "Spinnr" sein kann, der "unschafrf" sieht. Von Händlern hingegen wurde mir immer nur versichert, daß die 350D doch "megatoll" sei, es niemals derartige Beschwerden gebe und die Kamera doch nicht ohne Grund der "Kassenenner" von Canon sei!
Herzliche Grüße
Peter
Hallo an alle,
also nochmal: am WB kann es nicht liegen, denn die D40 habe ich im manuellen Modus benutzt, und alle verschiedenen WB-Konfigurationen benutzt. Also Kunstlicht, Kunstlicht aus Leuchtstoffröhren, Direktes Sonnenlicht, Bewölkter Himmel, Schatten, Blitz.
Und alle noch mit -3;-2;-1;keinem;+1;+2;+3 Feinabstimmungsstufen probiert.
Am beste waren da noch Kunstlicht-aus-Leuchtstoffröhren-WB und Blitz-WB, teilweise Kunstlicht.
Aber auch mit RAW ließ es sich nicht idealisieren.
Tschüß,
Nicolas
Hallo,
bei der Suche nach Kameratests bin ich darauf gestoßen, dass die Tester Programme wie Imatest anwenden. Darauf
beruft sich bsp. Chip.de. Bezogen auf ein wohl normiertes, farbig gestaltetes Testobjekt soll so das Programm Imatest
die "Farbwiedergabe (Delta E)" und die "Farbverschiebung" prüfen. Die Prüfungsergebnisse geben sehr differenzierte Werte wieder,
werden in den Testberichten jedoch nur mit einem Wert benannt.
Vielleicht gibt es in den Naturwissenschaften ja so was auch für die Mikroskopie, wahrscheinlich aber nicht für unsere Kameras.
Denkbar ist schließlich, dass die Mikroaufnahmen nicht nur im Pol-Bereich die Farben objektiv vergleichbar wiedergeben müssen.
Dies sind aber nur Gedanken eines naiven Laien.
Grüße
Jürgen
PS: http://www.chip.de/artikel/Die-neuen-Digitalkamera-Tests-4_26359629.html
Hallo,
ich habe noch eine Idee:
In Diagrammen auf der HP von Peter Höbel (http://www.mikroskopie-ph.de/Pol-X.jpg) kann man sehr schön die Transmission von Licht verschiedener Wellenlängen bei gekreuzten Polarisationsfiltern sehen.
Meine Idee: Da die digitalen Kameras ja nicht nur im für den Menschen sichtbaren Spektrum empfindlich sind, sondern auch im IR-Bereich, stört vielleicht das IR-Licht der Halogenbirne?
Dagegen spräche allerdings, dass, wenn ich eine Flamme fotografiere, das Bild immer noch schön aussieht.
tschüß,
Nicolas
P.S.: Auch nur die Gedanken eines naiven Laien...
Hallo Niclas,
ZitatDagegen spräche allerdings, dass, wenn ich eine Flamme fotografiere, das Bild immer noch schön aussieht.
Hast Du die Möglichkeit eine Flamme durch gekreuzte Polfilter zu fotografieren? In idesem Falle sollte ja der sichtbare Spektralbereich ausgelöscht werden und nur der IR Anteil zur Bildentstehung beitragen.
Da Du eine Flamme wohl mit Objektiv aufnehmen musst, ist das Objektiv evtl. so berechnet so berechnet, dass es IR Strahlung herausfiltert? Das könntest Du testen, indem Du die IR Diode einer sendenden Fernbedienung fotografierst (evtl. abdunkeln,sollte als heller Punkt erkennbar sein).
Gruß Stephan
Alle handelsüblichen Digitalkameras sind mit relativ guten IR Filtern ausgestattet. Wären sie das nicht, würden alle Farben auf normalen Fotos massiv verfälscht. Könnte vielleicht jemand (Nico) hier mal bitte zwei Fotos posten, wie es aussehen soll und wie es aussieht? Ich habe bisher leider den Effekt nicht nachvollziehen können. Die Fotos die die EOS und die Nikon verglichen haben waren an sich nicht unterschiedlich. Eine Erhöhung der Sättigung ist auch bei den Nikonfotos in der Lage, Bilder zu generieren, die ununterscheidbar von denen der Canon sind. Das läss nur auf unterschiedliche Einstellungen, nicht auf schlechtere Leistung schließen. Ein direkter Vergleich wäre da wirklich eine gute Sache.
Grüße,
Michael
Zitat von: mlippert in Februar 19, 2009, 17:06:47 NACHMITTAGS
Die Fotos die die EOS und die Nikon verglichen haben waren an sich nicht unterschiedlich. Eine Erhöhung der Sättigung ist auch bei den Nikonfotos in der Lage, Bilder zu generieren, die ununterscheidbar von denen der Canon sind. Das läss nur auf unterschiedliche Einstellungen, nicht auf schlechtere Leistung schließen. Ein direkter Vergleich wäre da wirklich eine gute Sache.
Hallo,
den Verdacht hege ich auch. Bei vielen mikroskopischen Objekten hat man ja einen vergleichsweise geringen Kontrastumfang. Das kann dann zu dem seltsamen Effekt führen, dass eine bessere Kamera wesentlich flauere Bilder liefert, als eine billigere und prinzipiell weniger gute Kamera. Selbst wenn es sich etwas elitär anhört: genau aus dem Grund verwende ich für Mikrofotos ohne Ausnahme das RAW-Format.
viele Grüße
Christian
Hallo,
Das Rätsel um die Pol-Bilder aus Nikon-Cams ist möglicherweise gelöst: Ich habe in einem Forum gefragt- das Problem ist dort bekannt, und es werden zwei mögliche Gründe genannt:
a) Die erhöhte Empfindlichkeit von Nikon-Kameras im IR-Bereich (im Forum haben sich die Canon-Befürworter natürlich gefreut) >> dafür spricht z.B., dass mit der D40 fotografierte IR-LEDs so hell erscheinen wie von der Leistung her baugleiche grüne, rote, blaue, weiße LEDs.
b) Der Anti-Alias-Filter: bei Nikon (und besonders bei den DSLRs mit 6MP-Sensor wie D40, D50, D60, D70) sollen im Pol-Licht die eingelagerten Kristalle für die Farbverfälschungen verantwortlich sein.
;) nein, meine D40 nehme ich nicht auseinander, um z.B. den AA-Filter zu entfernen :D
tschüß!
Nicolas