Liebe Fachleute,
welche Gelatine verwendet man bei der Gelatineeinbettung? Muß man diese aus dem Fachhandel beziehen oder
reicht die aus dem normalen Haushalt? Falls letztere nicht empfehlenswert ist, warum, wo sind die Unterschiede?
Mit freundlichen Grüßen! Anton Berg
Nochmals, liebe Fachleute,
ich möchte Objekte einbetten, um diese anschließend gefrierzuschneiden.
Mit freundlichen Grüßen! Anton Berg
Hallo,
wie immer wieder, besonders von Klaus Henkel erwähnt, enthält die Haushaltsgelatine Säuren, die sie für mikroskopische Zwecke untauglich macht. Von der Zubereitung von Glycerin-Gelatine möchte ich abraten, denn von Chemlab bekommen sie 50 ml für € 8,20 + Versandspesen. Und die enthält kein Phenol!
Aber das ist nur ein Vorschlag!
Herzliche Grüße
Detlef Kramer
Hallo Jürgen,
ich habe schnell im Gerlach nachgeschaut und kann keinen Grund erkennen, nicht auch hier die GG von ChemLab zu benutzen.
Gute Nacht,
Detlef
Ich glaube Herr Berg meint Einbettung in Gelantine. Glyceringelantine nimmt man eher zum Einschließen.
Hallo Herr Berg,
im Schömmer, Kryptogamen-Praktikum sind verschiedene Verfahren für Gelantine als Einbettmittel beschrieben. Bei der Gelantine-Einbettung nach Behrens wird auf "Einbettgelantine" verwiesen, wobei aber im nächsten Satz steht "Zur Not geht jedoch auch Speisegelantine."
Das ist jetzt ein Hinweis von 1949.
Viele Mikrogrüße
Rolf-Dieter Müller
Hallo, meine Herren,
Herr R.D. Müller hat Recht. Mir geht es um Einbettung, z. B nach Gaskell Gräff , siehe Romeis. Ich möchte Gefrierschneiden.
Mit freundlichen Grüßen! Anton Berg
Hallo,
laut "Das Große Buch der Mikroskopie" von Bruno P. Kremer ist es übrigens das Schwefeln der Gelatine, was dann zu der sauren Eigenschaft der GG führt.
tschüss,
Nicolas