Hallo,
ich habe hier im Forum gesucht, aber nichts gefunden, deshalb erlaube ich mir mit einem neuen Thema danach zu fragen:
Spricht aus Eurer Sicht/Erfahrung was dagegen die alte Halogenbirne an einem Ortholux gegen eine "moderne" Halogenbirne mit 230V auszutauschen? Die gibt es mit E14 Fassung und in nahezu beliebigen Leistungsstufen und voll dimmbar. Man müsste also nur den Stecker austauschen und schon spart man sich den Trafo und Kosten, denn so eine Birne kostet nur um die 2 Euro. Die Zentrierung am Lampengehäuse könnte man weiter nutzen, nur der Glühwendel sitzt bei einer neuen Birne etwas weiter vorne aber das ließe sich ja kompensieren, in dem man die Fassung nicht ganz in das Lampengehäuse schiebt.
Ich dachte z.B. an diese Birne:
http://www.voelkner.de/products/176182/Halogen-Energy-Saver-Mini-Globe-28w-E14.html
oder vielleicht die, aber da wird es vielleicht ein bisschen zu warm im Lampengehäuse?
http://www.voelkner.de/products/146389/Halogenleuchtmittel-E14-53W-230V-2850K-Tropfenform.html
Die LEDbirnen mit E14-Fassung sind alle deutlich länger, zumindest habe ich keine ähnlich kurze wie die alte Birne gefunden.
Grüße
Thomas
Es kommt auf die GENAUE Form und Lage der Glühwendel an. Mit genau meine ich wirklich GANZ genau. Diese Lampen werden ganz speziell für Mikroskophersteller gefertigt, haben i. d. R. auch je nach Mik-Hersteller spezielle Fassungen-
Statt der Originallampen können Sie bei hinreichender Sachkenntnis auch die Lampe durch eine Leuchtdiode ersetzen. Dazu ist aber erheblicher Bastelaufwand notwendig. Lampen mit Glühfäden, die nicht flächig-mäanderförmig liegen, sind als Mikroskopbeleuchtung ungeeignet.
KH
Hallo Thomas!
Warum baust du nicht gleich auf LED-Beleuchtung um, das kostet einmal > 30.--€ und Schluss!
Liebe Grüße
Franz
Stimmt genau!
Grüße K.D.
Hallo,
@KH
also in meinem Fall ist es eine ganz gewöhnliche E14 Fassung. Aber so was von gewöhnlich.
Das ganze Lampengehäuse kommt mir jetzt nicht wirklich wie ein Präzisonsteil vor. Da sind doch einige Toleranzen drinn. So mit "GANZ genau" kann ich mir nicht so richtig vorstellen, zumindest nicht im 1/10mm-Bereich.
Aber gut, das mit der Wendel-form leuchtet ein.
@Franz
Umrüsten auf LED wär schon auch nicht schlecht. Die Bastelei würde ich aber im Moment scheuen. Da schien mit die Lösung mit der Halogenbirne erst mal geschmeidiger.
Wie würde denn die Umrüstung auf LED aussehen? Jetzt habe ich auch einfach nur die LED-Lampe von Ikea (Jansjö) in das Lampengehäuse geschoben, da kommt diese alte Birne die vorher drin war schon nicht mehr mit. Ich glaube nicht, dass ich zu dieser alten Lösung mit Trafo zurückkehre.
Beste Grüße
Thomas
Hallo Thomas!
Das ist relativ einfach, man kauft einen LED-Treiber (am besten von Netzspannung auf dimmbare 750mA), das passende Potentiometer, eine 4xLED mit ca. 5500K und klebt diese mit Leitkleber auf einen Kühlkörper (ein Drehteil im Falle des Ortholux mit 21mm - bei meinem ist das so).
Wenn Du detailliertere Angaben brauchst, frag ruhig.
Liebe Grüße
Franz
Hallo Franz,
danke für Dein Angebot!
Es gab ja schon einen Thread zur LED-Umrüstung, den ich auch gefunden habe.
Mir wäre es wohler, wenn die Zentrierbarkeit der Lampe erhalten bleibt. Bei Deiner Lösung wäre das so?
Grüße
Thomas
Hallo,
was Form und Lage der Wendel betrifft, würde ich das beim Aufbau des Lampenhauses eines Ortholux-Lampenhauses als nicht so dramatisch ansehen. Da gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das Leuchtmittel zu verschieben. Ich denke, dass man da schon eine homogene Ausleuchtung bekäme. Versuch macht kluch...
Allerdings möchte darauf hinweisen, dass es sicherheitstechnisch äußerst bedenklich ist, an diesem ungeerdeten Lampenhaus, an dem sich ausschließlich Metallteile finden, mit Netzspannung zu arbeiten!!!!
Man eben Stecker austauschen ist zwar möglich, aber so wirklich empfehlen würde ich das nicht!
Ich verstehe aber das Problem, das offenbar viele LED-Bastler einfach nicht nachvolziehen können: Für einen Menschen mit den berühmten zwei linken Händen ist auch das eine große Hürde!
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
naja, das mit der Erdung ließe sich gerade noch bewerkstelligen. So ganz auf links bin ich nicht gestrickt. ich bin auch nicht wirklich zu faul, nur versuche ich eben "aktivitätsoptimiert" ans Werk zu gehen. Ich werkle, baue und mache so viel herum, dass ich meine Resourcen einteilen muss. Warum also 150% Aufwand betreiben um ein 95% Ergebnis erzielen , wenn ich für 10% Aufwand 85% Wirkung erzielen kann? Später kann ich dann immer noch nachlegen. Ich investiere jetzt also mal 2 Euro und 15 Minuten Arbeit und werde, wie Du schon einwirfst, nach dem Motto verfahren: Versuch macht kluch.
Herzliche Grüße
Thomas
Hallo Safari (Dein Klarname ist mir leider nicht geläufig),
hm, die Warnung ist so eindringlich, dass ich ins Grübeln komm´. Auf der anderen Seite, es gibt doch auch genügend Schreibtischlampen etc aus Metal, die auch mit 230V laufen. Wo ist da der große Unterschied??
Grüße
Thomas
Hallo Safari,
wenn ich da einfach per Steckerwechsel (hätt´ ich aber ohnehin nicht einfach so gemacht) 230V angelegt hätte, dann hätte es wohl ohnehin erstmal ordentlich geknallt:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/102846_64015648.jpg)
Ich hab´ die Lampenfassung nur mal vorsichtig auseinandergebaut. Die eine Ader war wirklich so aufgedröselt und völlig unisoliert an der Feder angelegen (die wiederum Kontakt mit dem Gehäuse hatte. Kein Wunder, dass die arme Birne nur so vor sich hingefunzelt hat, obwohl der Trafo fast voll aufgedreht war.
Auf jeden Fall danke für die Warnung!
Grüße
Thomas
Hallo Thomas!
Beim Aufkleben der 4xLED auf ein 21mm Drehteil als Kühlkörper geht die Zentrierbarkeit zwar prinzipiell verloren, aber die Basisplatte der LED hat ca. 21mm im Durchmesser, das passt hervorragend!
Das Schlimmste was dir passieren kann ist, dass du einen Softfilter einbauen musst, damit man die Teilung zwischen den 4 LED-Chips nicht sieht!
Dafür hast du eine Beleuchtung, die hervorragende Qualität hat und deren Farbtemperatur sich beim Dummen nur gering ändert.
Liebe Grüße
Franz
Hallo Thomas,
Zitat von: Dypsis in September 06, 2012, 23:17:02 NACHMITTAGS
Auf der anderen Seite, es gibt doch auch genügend Schreibtischlampen etc aus Metal, die auch mit 230V laufen. Wo ist da der große Unterschied??
es gibt zwei Möglichkeiten, sich gegen einen Kontakt mit der Netzspannung abzusichern.
- Den Schutzleiter
- Die Schutzisolierung
Der Schutzleiter ist der grün/gelbe, das ist hinlänglich bekannt. Aber was macht der?
Der Schutzleiter ist in Deinem Haus mit der Erde (ja, die auf der wir stehen) verbunden. Diese ist leitfähig. Das funktioniert in der Regel mit massiven Eisenprofilen, die in die Erde gerammt, gegraben.. werden.
Im elektrischen Gerät, welches Metalloberflächen hat, wird der Schutzleiter mit dieser Oberfläche verbunden. (Aber auch Badewannen, Edelstahlflächen in Küchen etc.)
Als Modell: der Strom kommt aus der Phase raus (schwarz) und fließt durch den Verbraucher über den Nullleiter (blau) wieder zurück ins Kraftwerk.
Vor Deinen Sicherungen im Sicherungskasten hängt der sog. FI. Das ist eine "Meta-"Sicherung, welche ständig den "schwarzen" Strom mit dem "blauen" vergleicht. Ergibt sich eine Differenz, weil ein Teil des Stroms über den Schutzleiter (oder über einen Menschen, der gerade an das leitende Teil faßt) abfließt, schaltet dieser in Bruchteilen von Sekunden ab.
Schutzisolierung ist eine sichere Isolierung (auch äußerlich sichtbarer Metallteile) gegen spannungsführende Teile. Dann ist kein Schutzleiteranschluß nötig.
Kuck mal bei Wikipedia (Schutzleiter, Erdung, Schutzisolierung), da steht noch mehr!
Vielleicht hat es ja etwas Licht ins Dunkel gebracht.
Viele Grüße
Wolfgang
Finger weg von der 230-V-Beleuchtung!
Nicht wegen der Spannung, das ist VDE-mäßig lösbar, sonder wegen des Leuchtfadens.
Niedervoltlampen bestehen aus einem Wendel dicken Wolframdrahtes mit der entsprechenden thermischen Trägheit.
Hochvoltlampen haben 3 oder 5 Wendel aus dünnem Draht, U-förmig oder im Zickzack (höherer Widerstand ist erforderlich).
Dieser räumlich ausgedehte Faden kann im Objekt nicht korrekt abgebildet werden, der Kontrast wird schlecht.
Zweitens folgt der dünne Faden viel mehr als der dicke den 50 Hz Wechselstrom, das Licht flackert mit 100 Hz.
Fotografieren bzw. korrekte Belichtung wird damit zur Glücksache.
Die LED ist die beste Lösung, die zweitbeste eine Niedervolt-Halogenlampe, wenn deren Faden quer und nicht längs liegt.
Viele Grüße - Werner
Hallo,
ok, ich bin restlos überzeugt. Das mit der 230V-Lösung vergesse ich. Wir haben nie darüber gesprochen...
Es sollte doch ein leichtes sein einen LED-Kühlkörper mit 19mm anstelle der Messingfassung (mit dem E14-Gewinde) einzusetzen. Dann bleibt die Zentrierung erhalten. Der Bastelaufwand ist mehr als gering. Zwei Gewinde in den Kühlkörper für die Schrauben, die ihn in der Porzellanfassung halten und fertig.
So werde ich das mal versuchen.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/102874_7395880.jpg)
Euch allen vielen Dank für die Hinweise, Aufklärungen, Erklärungen und Warnungen.
Herzliche Grüße
Thomas
Guten Tag
Ich habe die Bilder hier schon einmal eingestellt, kann sie nur nicht finden.
Ich habe mir Kühlkörper mit Lampenfassung drehen lassen.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/102875_34795638.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/102875_17335018.jpg)
Geht alles ohne jede Modifikation am Gerät.
Gruss
Jürg
Hallo Jörg!
Gute Lösung!
Du hättest die Verdrahtung halt auch noch innerlich lösen können, dann wäre es noch schöner. Man braucht auch keine Kabeln mit diesem Querschnitt, es gehen nicht einmal 1A darüber! Die Tatsache, dass du die Originallösung beibehältst ist lobenswert!
Liebe Grüße
Franz
Hallo Thomas,
bezüglich deines geplanten Umbaus der Beleuchtung deines Mikroskopes
könnte ich dir eventuell behilflich sein. Ich habe mein Jenamed 2 und mein
Olympus BH2 auf LED-Beleuchtung umgebaut. Da wir ja in unmittelbarer Umgebung
wohnen, biete ich dir an, diese Umbauten bei mir anzuschauen.
Ich bin zwar noch bis Ende September in Urlaub, aber danach könnten wir uns treffen.
Es gibt allerdings in diesem Forum auch einige professsionelle Beispiele ( z.B. Bastian, Hiller ).
Bemühe mal die Suchfunkt.
Eventuell bis bald
Gruß
Jürgen
Hallo Thomas,
ich war mit der vorhandenen Beleuchtung an einem Ortholux auch nicht zufrieden und habe nach einer besseren Lösung gesucht.
Mir wurde schnell klar, dass man an einer LED-Beleuchtung nicht vorbeikommt. Außerdem vermeidet man so ja auch die ungünstige IR-Strahlung.
Allerdings entsteht bei dieser Lösung natürlich ein gewisser finanzieller Aufwand. Dafür hast Du dann aber eine Beleuchtung, an der Du Deine Freude hast und die Du nicht mehr verändern musst.
Vor ein paar Tagen habe ich ein Ortholux mit einer neuen LED-Beleuchtung bestückt.
Als Grundlage diente hierfür der folgende Thread: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=1293.msg6687#msg6687
Darin zeigte Stephan Hiller einen LED-Kühlkörper, bei dem die Zentrierbarkeit der Beleuchtung erhalten bleibt. Dieser Kühlkörper wurde noch ein wenig verändert, damit die Kabel in der Mitte des Körpers nach hinten geführt werden konnten. Die LED ist genau an der Stelle positioniert, an der sich vorher die Glühwendel der alten Glühbirne befand.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/102994_62302991.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/102994_4285807.jpg)
Als zweites musste noch eine Lösung zur Stromversorgung der LED gefunden werden. Es wurden schon ein paar Steuergeräte hier im Forum vorgestellt, die eigens zur LED-Steuerung entwickelt wurden. Allerdings bin ich davon ausgegangen, dass diese nicht gerade günstig zu bekommen wären.
In dem folgenden Thread: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9191.0 hatte Joachim (-JS-) auf ein kleines Labornetzgerät hingewiesen: Peaktech 6080, 0-15 V, 0-3 A regelbar. Nach Joachims Anleitung habe ich vorne in dieses Gerät eine Cinch-Buchse und hinten einen Widerstand eingebaut.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/102994_41500399.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/102994_23794774.jpg)
Der finanzielle Aufwand: Das Netzgerät ca. 50 Euro und die Cree-LED 10 Euro. Dazu kommen die Kosten für das Drehen des Kühlkörpers und der Kleinkram (Schrauben, Kabel, Widerstand etc.).
Ich hoffe, dass ich auch noch ein wenig Licht in das Dunkel bringen konnte.
Viele Grüße
Detlef
Zitat von: detlef.q in September 09, 2012, 09:00:09 VORMITTAG
Ich hoffe, dass ich auch noch ein wenig Licht in das Dunkel bringen konnte.
Viele Grüße
Detlef
Guten Tag Detlef,
Können Sie vielleicht die Vorteile der Cinch-Buchse und des eingebauten Widerstandes ein wenig erläutern, für ein Elektronik Laie wie ich? Mein Verstandnis war dass das Vorteil diese Labornetzgeräte gerade war, dass keine Basteleien mehr notwendig sind.
Vielen Dank und mit freundlichen Grüssen,
Raymond
Hallo Detlef,
schöne Lösung. Ich habe leider keinen so rechten Zugang zu jemanden, der mir das Teil drehen könnte. Mir wurde von Stefan für mein Laborlux diese LED vorgeschlagen:
http://www.conrad.de/ce/de/product/180732/LED-Modul-ALUSTAR-3-W-10-LEDxON-9008095-Kalt-Weiss-Max-146-lm-10-3-W-x-H-38-mm-x-20-mm/SHOP_AREA_26436
Die wollte ich einfach mit einigen Beilagscheiben unterlegt (um die Position der Glühwendel zu erreichen) mit Wärmeleitkleber auf den alten Messingssockel kleben. Die Kabel könnte ich dann durch die Mitte nach hinten führen. Klingt nicht so elegant, sollte aber machbar sein.
Die LED hat aber eine Linse die einen Abstahlwinkel von 10 Grad ergibt. Wird das im Stahlengang wohl zu viel durcheinander bringen?
Grüße
Thomas
Hallo,
aber wir haben doch genug Drehbefähigte und (- willige) im Forum!
Herzliche Grüße
Peter
Hallo -
zur Konstenminimierung: Wenn ohnehin eine Angstbegrenzung (Leistungstransistor und -widerstand ?) vorgesehen ist, kommt man auch mit einem Steckernetzteil 6V/3A für ca. 15.- aus (z.B. Conrad), dann braucht man nicht unbedingt ein sperriges Netzteil mir Stromregulierung. Das Steckernetzteil begrenzt sich selbst auf 3 A und fängt dann an zu blinken.
Welche LED ist das, die einen Abstrahlwinkel von 10° liefert? Meine Crees (mit Linse) haben alle um die 100!
Viele Grüße
Rolf
Hallo Rolf,
für die Elektronik habe ich jemanden, das ist soweit kein Probelm. Nur welche LED ich nehme und wie ich das mit der Dreherei hinbekomme ist noch die Frage.
Aber vielleicht hift mir bezüglich des Drehens noch jemand hier weiter?
Die LED mit 10 Grad abstrahlwinkel ist die hier:
http://www.conrad.de/ce/de/product/180732/LED-Modul-ALUSTAR-3-W-10-LEDxON-9008095-Kalt-Weiss-Max-146-lm-10-3-W-x-H-38-mm-x-20-mm/SHOP_AREA_26436
Ich finde das klingt recht effizient.
Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
vergiss die! Schau dich einmal bei LED-Tech.de um nach Cree-Leds. Bei Problemen helfe ich Dir gerne.
Detlef
Hallo Detlef,
super danke!
Jetzt war ich gerade bei Led-tech.de.
;D ;D ;D
Da steh ich wie Alibaba ohne "Sesam öffne dich" vor dem Protal.
Nehm´ mich doch bitte einfach bei Hand und sage mir welche LED ich brauche. Ich hab´ hier im Forum schon fleißig gelesen, aber mir raucht der Kopf. Ich glaub, der braucht einen größeren Kühlkörper...
Herzliche Grüße
Thomas
Zitatvergiss die! Schau dich einmal bei LED-Tech.de um nach Cree-Leds
Nein nein lieber Detlef,
genau diese LED habe ich in allen meinen Zeiss Juniors drin. Mit der bereits eingebauten Kollektoroptik hat sie wirklich einen Abstrahlwinkel von nur 10° und leuchtet die Aperturblende eines im gewöhnlichen Abstand von ca. 5 bis 8 cm sitzenden Kondensors bei voller Öffnung gerade voll aus.
Bei den üblichen Crees mit 100 ° Abstrahlwinkel bräuchtest du hierfür noch eine Kollektoroptik.
Und der passende Kühlkörper ist auch schon integriert.
Also für Mikroskope ohne vorhandene Kollektoroptik geht nichts über diesen LED Modul.
Reicht im Zeiss Junior dicke für 100er Objektiv Phasenkontrast und auch Fluoreszenz.
viele Grüsse
Wilfried
Sorry, ich wähnte mich im anderen Thema von Dypsis "Durchlicht beim Metallux nachrüsten".
Wenn man wie hier ja die Kollektoroptik hat ist natürlich die von Detlef vorgeschlagene Cree LED mit grossem Abstrahlwinkel besser geeignet.
Hallo Thomas,
ich würde die nehmen: http://www.led-tech.de/de/High-Power-LEDs-Cree/CREE-XM-Serie/CREE-XM-L-T6-auf-Star-LT-1734_120_170.html oder die Luxus-Ausführung auf Kupfer-Platine.
Ich sehe gerade, das Wilfried anderer Meinung ist (Danke Wilfried!). Er hat dann recht, wenn man die LED ohne Kollektor unter den Kondensor setzen möchte. Ich glaube ich habe zwei Threads verwechselt. Einen Berek-Kondensor kann ich Dir auch anbieten, wenn es sein muss.
Herzlichen Gruß
Detlef
Hallo,
da ich gestern den ganzen Tag unterwegs war, komme ich erst jetzt dazu, ein paar weitere Zeilen zu schreiben.
@ Raymond: Durch die Cinch-Buchse ist sichergestellt, dass die LED immer verpolungssicher angeschlossen wird. Plus ist in der Mitte. Den LED's muss ein Widerstand vorgeschaltet sein. Durch diesen wird die angelegte Spannung reduziert und man verhindert so ein Durchbrennen der LED. Der Einbau der Buchse und des Widerstandes ist relativ einfach, das habe sogar ich als nicht Elektriker geschafft.
@ Thomas: Wie mein Namensvetter Detlef geschrieben hat: ohne die freundliche und kompetente Hilfe aus diesem Forum hätte ich die Umrüstung auf die neue Beleuchtung nicht vornehmen können.
Fragen kostet nichts!
@ Rolf: An ein Steckernetzteil hatte ich im Vorfeld auch schon mal kurz gedacht, ich möchte meine LED aber dimmen. Und so habe ich ein Netzgerät, welches mir bei Bedarf auch noch für andere Anwendungen zur Verfügung steht.
Die LED ist übrigens eine Cree XM-L U2 auf Kupferkernplatine mit einem Abstrahlwinkel von 125° von Led-Tech.de
Viele Grüße
Detlef
Hallo,
@ Detlef und Wilfried,
zuerst war ich erschrocken, zwei sich widersprechende Empfehlungen, für den Anfänger der Horror, aber dann die wunderbare Auflösung:
Zwei Fliegen mit einer Klappe, respektive Thread erschlagen. Ich nehme die von Detlef empfohlenen LED für das Auflicht und die von Wilfried favorisierte (auf die ich durch Stefan alias "purkinje" gekommen bin) für das Durchlicht (wenn ich auf den alten Lichtweg verzichten muss). Also vielen Dank!!
@ Detlef 2
Ja, das Forum hier ist echt eine feine Sache, oder besser Gesellschaft. Da werden sie wirklich geholfen.
Ich liiiiiiiebe es. ;D
Herzliche Grüße
Thomas