Liebe Diatomeenfreunde / innen,
1864 gründete Johann Diedrich Möller eine Fabrik, welche u.a. auch sog. Salonpräparate herstellte. Diese Kunst, solche Legepräparate anzufertigen ist heute praktisch ausgestorben. Nur wenige Mikroskopiker sind mir bekannt, welche die ruhige Hand, das Fachwissen und die künstlerische Begabung haben, solche Präparate anzufertigen. Diese Schönheiten abzulichten ist auch keine leichte Aufgabe, denn der gesamte Eindruck hängt sehr stark von der Beleuchtung und der Aufnahmetechnik ab. Dazu 3 Beispiele:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/103627_14720533.jpg)
etwas größer http://www.mikroskopie-ph.de/Kreis-01.jpg nicht die volle Auflösung.
Aus 20 Teilbilder (Mosaik) , je Teilbild 20-30 Einzelbilder gestapelt und endlich zusammengefügt. Ergebnis : sehr hohe Auflösung (44 MB) aber nicht sehr ansprechend.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/103627_66670964.jpg)
etwas größer http://www.mikroskopie-ph.de/Kreis-02.jpg
Aufnahme mit einem 10/0,40 PlanApo Objektiv und dem Heine-Kondensor. Es zeigen sich recht interessante Interferenzfarben. Die Auflösung ist aber eingeschränkt. 5 Pixel Kamera, Stack aus 40 Bilder.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/103627_49154993.jpg)
etwas größer http://www.mikroskopie-ph.de/Kreis-03.jpg
Auch eine Dunkelfeldaufnahme hat ihre Reize !
Das Legepräparat mit 60 Diatomeen stammt von Eberhard Raap. Einschlußmedium AROCLOR.
Viel Spass beim Betrachten
Peter
Lieber Peter,
die Kunst des Herrn Möller war beeindruckend und bis heute unerreicht. Das von Dir gezeigte Präparat ist aber auch sehr schön. Vor allem die Dunkelfeldaufnahme gefällt mir sehr.
Herzliche Grüsse zum Wochenende,
Eckhard
Hallo Peter
Ich beglückwünsche Dich zu diesem Präparat, das ist schon ein besonderes Glück zu so einem Prunkstück zu kommen ...
Danke fürs Zeigen und dann noch dazu gleich in drei Varianten!
Liebe Grüße, ich freue mich auf Morgen
Gerhard