Liebe Forenser,
ich weiß, dies gehört eigentlich nicht hierher. Aber weil es manchem so schön ähnlich scheint, was wir auch durch unsere Röhre sehen, muß ich es doch zeigen:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/104009_49828965.jpg)
Als Rätsel unzumutbar, also: es ist ein mathematisches Fraktal. Aber trotzdem ganz interessant - oder? Wenn man genau hinschaut, sieht man sogar den zahlreichen Nachwuchs!
Lieber Ernst,
der Kerl hat was! ;)
Könnte auch ein bestausgestatteter Borstenwurm sein.
Grüßle
Regi
Lieber Ernst,
ein zwar ganz und gar unmikropskopisches, aber doch sehr schönes Bild! Kannst Du uns noch sagen, womit Du das gerechnet hast und wie genau die Formel lautet?
Ich nehme an, links geht es mehr oder weniger spiegelbildlich weiter - ggf. noch mit einem "Mittelteil"?
Herzliche Grüße
Jörg
Lieber Jörg,
gerechnet mit dem freien Programm www.freeware.de/download/fractal-factory_3190.html
und der dort eingegebenen Formel
z = sin(z^3)/sin(z^2)+j als Julia-Figur.
Das ergibt eine endlose waagerechte Kette von Figuren; daraus ein Ausschnitt - sicher nur für Spezialisten verständlich. Mit diesem Programm kann man süchtig werden...
Lieber Ernst,
du hast uns ja in Würzburg schon verzaubert mit deinen Fraktalen. Faszinierend, was reine Mathematik doch für filigrane "Lebewesen" erschaffen kann.
Gestreng gesehen sicher hier im Forum OT, aber eben doch schön anzusehen und zu bestaunen.
Verstehe ich das richtig, dass auch der Kundige einer Formel nicht ansehen kann wie sie nachher als Bild aussehen wird?
Oder gibt es doch Merkmale, die Hinweise geben auf die Ausprägung?
Lieber Klaus,
das OT hatte ich ja schon genannt. Erkennbar aus der Formel ist z.B., daß sich mit einer Winkelfunktion wie hier eine unendlich wiederholte Julia-Figur ergibt. Ein weites Feld mit ständigen Überraschungen!