Hallo liebe Leute,
ich möchte Euch gerne mein Mikroskop zeigen welches ich mir vor 2Wochen zugelegt habe, allerdings ohne wirklich Ahnung zu haben ob da alles mit in Ordnung ist. Was ich weiß ist das sich alles gut bewegen lässt. Der Verkäufer wusste auch nicht viel Bescheid darüber. Da die Wartung wohl schon lange her ist, macht es Sinn das mal machen zu lassen und wenn dann wo? Wohne im Grossraum Hannover.
Als nächstes kommt mir alles ein wenig unscharf vor wenn ich durchs Mikroskop schaue. Zum Lesen brauche ich eine Brille. Ansonsten möchte ich es gerne Minimum zum tümpeln benutzen und auch gerne Auflicht damit machen.
Welche Kombination von Okular und Objektiv ist sinnvoll.Da die am Mikroskop ja warscheinlich schon sehr alt sind macht es ja bestimmt Sinn sie auszutauschen.
Ich könnte mir auch vorstellen einen grösseren Revolver anzubauen. An Objektiven würde ich ölfrei aus Ahnungslosigkeit bevorzugen. gibt es immersionsöl für mein Ölobjektiv in der Apotheke.
Gehen die Birnen oft kaputt wieviel Ersatz sollte ich liegen haben?
Gibt es für das Mikroskop auch eine erschwingliche Kamera das ich mir das Bild auch mal auf dem PC anschauen kann?
Weiss jemand welches Baujahr das Mikroskop ist?
Gibt es sonst noch was wichtiges zu wissen?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/104871_62955487.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/104871_31038138.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/104871_38757331.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/104871_45546716.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/104871_55476067.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/104871_59926238.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/104871_41056689.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/104871_64604114.jpg)
Sorry für die viele Fragen. Die dürfen natürlich auch einzeln beantwortet werden. Bin für alles dankbar. Falls jemand etwas gutes für das Stück anzubieten hat immer anbieten.
Ganz vielen Dank für`s lesen und eventuell auch antworten und `nen schönen Sonntag noch
Gruß Karl
Hallo,
ZitatWas ich weiß ist das sich alles gut bewegen lässt.
Das ist das Allerwichtigste!
ZitatDa die Wartung wohl schon lange her ist, macht es Sinn das mal machen zu lassen und wenn dann wo?
Keinesfalls! Wozu? Wenn ich schon so Begriffe wie "Wartung" und "Inspektion" lese.... :-\ (Mir wurde gerade von einem Hersteller anegboten, ein medizinisches Gerät für über 500 EUR + MWSt. "warten" zu lassen. Auf meine Frage, was denn da so gemacht würde, kamen Antworten wie: "Na, zum Beispiel den Staub aus den Luftansaugschlitzen absaugen und so weiter...).
Aber zurück zum Thema: das gibt's nix zu "warten", wenn sich alles (spielfrei) bewegen läßt. Allerfalls kannst Du ja mal bei einer mikroskopischen Vereinigung (sol's ja in der Nähe von Hannover geben ;)) vorbeischauen, dort ist sicher ein erfahrener Mikroskopiker bereit, sich das Gerät mal anzusehen. Vermutlich ist es aber in Ordnung, es sieht ja sehr gepflegt aus.
ZitatWelche Kombination von Okular und Objektiv ist sinnvoll.
Dein Mikroskop ist (zumindest obejtkivmäßig) bereits sehr sinnvoll ausgestattet. Die Okulare würde ich evtl. austauschen, es sind sicher noch die "Schlüsselloch-Okulare" mit sehr kleinem Sehfeld. Sind es 10er-Okulare? (Ich kann das auf dem Bild nicht erkenne). Üblich sind halt 10er. Z.B. 10er CPL oder KPL der neueren Buarten.
ZitatIch könnte mir auch vorstellen einen grösseren Revolver anzubauen.
Ich nicht ;) (Es ist kein Wechselrevolver)
Zitatgibt es immersionsöl für mein Ölobjektiv in der Apotheke.
Ganz sicher nicht. Quelle: Zeiss Online-Shop, Ebay, Mikroskopzubehörhändler wie Ehlert und Partner etc. oder (vermutlich am einfachsten) Klaus Herrmann hier im Forum.
ZitatGehen die Birnen oft kaputt wieviel Ersatz sollte ich liegen haben?
So oft nicht! Langfritsig solltest Du evtl. übrlegen, auf LED umrüsten zu lassen. Da gibt es einige "LED-Tchnikr" hie rim Forum mit hervorragenden und bezahlbaren Lösungen. Die Birnen sind etwas schwieirg zu becshaffen und Glühlampenlicht ist auch nicht mehr sooooo zeitgemäß. Aber solange es die Birne noch "tut"....
ZitatGibt es für das Mikroskop auch eine erschwingliche Kamera das ich mir das Bild auch mal auf dem PC anschauen kann?
Die derzeit wohl einfachste und preiswerteste Lösung, wenn man Bilder auf den PC bekommen will:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=12366.90
ZitatWeiss jemand welches Baujahr das Mikroskop ist?
Es stammt aus den Sechzigern. Aber es gibt hier so viele Zeiss und GFL-Fans, die es vielleicht noch etwas genauer wissen.
Und noch etwas: Da hast Du ein wirklich sehr schönes Expemplar erwischt. Nichts abgegriffen, die Verchromung der Triebknöpfe tadellos. So schön sieht man es selten.... Glückwunsch zu diesem Kauf!
Hezrliche Grüße
Peter
Hallo Karl,
ZitatGehen die Birnen oft kaputt wieviel Ersatz sollte ich liegen haben?
Wenn du den Olympus-Trafo benutzt, dann würde ich die Chance hoch ansetzen, dass du immer wieder eine schlachtest. Die sind 6V 15 W und der Trafo macht doch sicher 12 V 100 W? Zwar hat er eine V-Anzeige, aber man hat schnell mal überdreht! Und die Birnen sind nicht billig!
Bezüglich Immersionsöl hat Peter recht: ich habe!
Lieber Klaus,
der Oly-Trafo hat aber ein "Gimmick", das offenbar hier (noch) nicht genutzt wurde, aber in diesem Fall Dein geschildertes Szenario effizient verhindern kann. Der Knopf hat unten einen Ring (auf dem der Pfeil aufgedruckt ist). Diesen Ring kann man unten drücken, im Uhrzeigersinn drehen und damit einen Anschlag für die maximale Spannung setzen, z.B. bei 6 V.
Hezrliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
Danke für die schnellen Antworten. Auf den Okularen steht KPL 8x. Mit der Birne habe ich mich gestern schon sehr intensiv auseinandergesetzt. Da gab es ein kurzes Pling und dann war es duster.Die Birne sah heile aus. Dann habe ich alle Kontakte
gereinigt aber nix ging mehr und dann doch wieder ein kurzes leuchten. Ein Wackler aber wo. Letztendlich waren die Kontakte der Birne irgendwie abgenutzt( eigenartig ich weiß) und ich habe eine Schicht darübergelötet und ich jetzt geht sie wieder. Aber die Lichtstärke schwankt ein wenig hin und her. Liegt aber glaub ich am Trafo.
Auf dem Oly steht 6V 5A. Eine LED Umrüstung wäre vieleicht wirklich zu überlegen.
-Das Aussehen hat schon etwas Mühe gemacht, denn es war doch etwas vesüfft. Aber jetzt finde ich es auch sehr schön.
-Die Kamera ist ja Klasse und nicht so teuer,mal sehen wo ich Sie bestellen kann.
Viele Grüsse Karl
Hier (http://www.ebay.de/itm/CMOS-5-1-MP-Digitale-Mikroskop-Okular-Kamera-Mikroskopkamera-Adapter-Okular-/190709271124?pt=Optik_Zubeh%C3%B6r&hash=item2c67288a54) kannst Du sie bestellen. Incl. 14 tg. Rückgaberecht nach Fernabsatzgesetz. Die Firma ist sehr seriös und hilfbereit, habe schon öfter dort gekauft.
Hezrliche Grüße
Peter
Hallo Klaus,
Das Einstellrädchen funktioniert auch noch als Sperre. Ich würde gerne das Ölangebot nutzen,
gib mir doch bitte ein paar Daten zur Abwicklung.
Gruss Karl
Hallo Peter, Hallo Karl,
Olympus hat nicht nur mehr als ein Objektiv gemacht, sondern auch mindestens 2 verschiedene Trafos: ;)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/104895_5602659.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/104895_28382437.jpg)
Hallo Ihr lieben,
mein Trafo ist dann aber auch so was von Goldrichtig für meine 6Volt Birnchen!
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/104899_22829266.jpg)
ich finde aber trotzdem das es ein grober Klotz ist und immer mal wieder selbstständig entscheidet wie hell er denn nun gerade drauf ist.
Viele Grüsse Karl
Hallo,
Zitatmein Trafo ist dann aber auch so was von Goldrichtig...
er ist aber grau angestrichen. ???
Geht es hier denn nun um das Standard GFL oder um den Olympus-Trafo? Auch wenn 6V draufsteht, kann gelegentlich etwas mehr Spannung rauskommen. Sowas habe ich schonmal gehabt und die 6V-Lampen machen das nicht lange mit. Am besten, man misst es mal nach, bevor was kaputtgehen kann.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd
Du hast recht es geht um das GFL. Sorry,bin neu hier im Forum und in der Mikroskopie. Da ich das Zeiss ja nicht ohne Trafo nutzen kann hatte ich es mit auf das Bild gebracht. Dann hätte ich das wohl richtigerweise extra einstellen sollen! Danke auch für den Hinweiss das ich da nicht so blind darauf verlassen soll.
Viele Grüsse Karl
Hallo Karl,
ZitatMit der Birne habe ich mich gestern schon sehr intensiv auseinandergesetzt. Da gab es ein kurzes Pling und dann war es duster.Die Birne sah heile aus. Dann habe ich alle Kontakte
gereinigt aber nix ging mehr und dann doch wieder ein kurzes leuchten. Ein Wackler aber wo.
dann noch ein Tipp:
schau dir mal genau die Stellen im Glaskolben der Lampe an, wo der Flachwendel an den beiden Drähten vom Sockel genietet ist. Oftmals löst sich eine Verbindung, durch den kleinen Luftspalt fließt kein Strom mehr, die Lampe bleibt dunkel.
Man kann die Sache manchmal noch retten, indem man bei gegen den Glaskolben einige kurze Erschütterungen ausübt in der Hoffnung, daß Draht und Wendel an der Stelle wieder zusammengeschweißt werden. Der Trafo muß natürlich dabei eingeschaltet sein und die Lampe daran angeschlossen.
Fall du dich dazu entschließen solltest, zum Mikrotreffen nach Hannover zu kommen, nächster Termin ist am 4.10., dann kann ich dir auch etwas über die Umrüstung auf LED-Beleuchtung erzählen und sogar vorführen. ;)
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
die Möglichkeit (im Glassockel) ist auch gut zu wissen,hört sich aber nicht nach Osram an,oder?Ich habe eine Osram,oder gibt es nur die? Bei mir war kein Lötzinn mehr unter den Kontakten der Birne.Kann der Wegschmelzen.Kann ich mir kaum vorstellen.So hab ich ein bischen gelötet und nu is wieder jut.
-Mikrotreffen Hannover hört sich so weit erst einmal wunderbar an und würde gerne genaueres Ort Zeit Dauer erfahren.
Dank Dir erst einmal soweit
Viele Grüsse Karl
Hallo zusammen,
wer kann mir sagen ob ich für die oben beschriebene Mikroskopkamera noch einen Adapter für das GFL dazu bestellen muss?
Merci Karl
Hallo,
Zitat von: Deepy in September 30, 2012, 18:39:49 NACHMITTAGS
Hallo zusammen,
wer kann mir sagen ob ich für die oben beschriebene Mikroskopkamera noch einen Adapter für das GFL dazu bestellen muss?
Merci Karl
na, ich zum Beispiel! Wenn Du die Toup Tek Okularkamera meinst, mußt Du nichts mehr dazu bestellen. Der Adapter ist dabei und wird einfach statt des Okulars in den Stutzen gesteckt.
Fahr mal nach Hannover, dort triffst Du einen wahrhaften GFL-und LED-Experten in einer Person (eben unseren Herrn Normarski). Praktisch, nicht wahr? ;)
Besser kann man nicht geholfen werden!
Und natürlich darfst Du auch Bilder von Trafos zeigen, selbst im Mikroskopie-Forum ;D ;D ;D Du brauchst dafür also nicht extra ein Trafo-Forum zu suchen :D
Hier wurden sogar schon Bilder von Geigen gezeigt, gerne auch der Inhalt von Kochtöpfen und Speisetellern (ernsthaft!) Ich denke, Bernd hat das SO nicht gemeint.
Die Frage ist übrigens wirklich, ob die "Lichtorgel" durch den Trafo kommt (mööööööglisch isseet) oder (wahrscheinlicher) durch Kontaktschwierigkeiten irgendwo auf dem Weg vom Trafo zur Glühwendel.
Manchmal hilft es übrigens auch, den Drehschalter für die Spannung mal beherzt etwas schneller ein paar Male hin und her zu drehen, um ggf. Korrionsprodukte auf den Windungen abzuschleifen.
Hezrliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
besten Dank für die Info´s über die Kamera. Wird geordert.
So so, da habt ihr hier auch Geigenfotos. Sind da zufällig auch A..geigen abgebildet? Vieleicht ist Ihm ja nur eine LED durchgebrannt. Von wegen "Trafo gestrichen" das is feinster Hammerschlageinbrand. Aber auf dem Foto kommt es doch ein wenig billig rueber.
Gruss Karl und allerbesten Dank
Hallo Karl,
Zitatdie Möglichkeit (im Glassockel) ist auch gut zu wissen,hört sich aber nicht nach Osram an,oder?Ich habe eine Osram,oder gibt es nur die? Bei mir war kein Lötzinn mehr unter den Kontakten der Birne.Kann der Wegschmelzen.Kann ich mir kaum vorstellen.So hab ich ein bischen gelötet und nu is wieder jut.
ich meinte eigentlich nicht die Lötverbindung zwischen dem Glassockel und den der Fassung/Sockel, sondern innerhalb des Glaskolbens am Flachwendelkern. Oftmals löst sich eine Verbindung, deswegen die Schocktherapie.
Wenn man Glück hat, schweißt sich die Verbindung wieder zusammen, wenn man Pech hat, löst dich die Verbindung am anderen Ende auch und der Flachwendelkern fliegt dann lose im Glaskolben herum, dann hat man verloren.
Aber die Lampe sollte man deswegen dann noch nicht in den Müll werfen, aus dem Sockel läßt sich eine LED machen. ;)
Sieht dann etwa so aus:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/104910_63584681.jpg)
Zitat-Mikrotreffen Hannover hört sich so weit erst einmal wunderbar an und würde gerne genaueres Ort Zeit Dauer erfahren.
am besten per PM. Dauer: 19h bis ca. 21.30
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd
ja das sieht ja TIP TOP aus. Könnte ich die auch mit meinem Originalhammerschlageinbrandlackiertem Olmpus ;D befeuern oder versagt da der Japse? Und wenn Du auch noch `ne adresse per PM bezüglich des 4OKT sendest nerv ich Dich heut nicht mehr.
Sweet dreams
Karl
Hallo Karl,
ZitatKönnte ich die auch mit meinem Originalhammerschlageinbrandlackiertem Olmpus Grinsend befeuern oder versagt da der Japse?
ich nehme an, daß aus deinem Olympustrafo Wechselspannung rauskommt. Eine LED, die Gleichspannung benötigt und der Strom begrenzt sein muß, kann man so direkt nicht dort anschließen. Aber mit einer relativ einfachen Anpasschaltung ist das möglich, so mache ich das teilweise auch.
So habe ich vor längerer Zeit mal eine LED gebaut, in der diese Schaltung integriert ist:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/104940_43875471.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/104940_54063866.jpg)
Nicht schön, aber selten. Davon gibt es nur zwei Exemplare auf der ganzen Welt. ;D
Wegen dem Treffen bekommst du eine PM, da hier OT.
Viele Grüße
Bernd
Hallo liebe Leute und lieber Bernd,
Zitat von: Nomarski in Oktober 01, 2012, 09:25:34 VORMITTAG
So habe ich vor längerer Zeit mal eine LED gebaut, in der diese Schaltung integriert ist:
bei mir ist ja auch noch ein LED-Umbau in Planung, bald habe ich die LED und dann brauche ich Strom ;D .
Ist bei der von Dir gezeigten/gebauten Lösung jetzt diese Konstantstromquelle mit Pulsweitenmodulation (über die ich woanders schon diskutiert habe) integriert, oder ist das "nur eine normale" Gleichstromquelle?
Viele Grüße
Sebastian
Hallo Sebastian,
Zitatbei mir ist ja auch noch ein LED-Umbau in Planung, bald habe ich die LED und dann brauche ich Strom .
den bekommst du aus der Steckdose. ;D
ZitatIst bei der von Dir gezeigten/gebauten Lösung jetzt diese Konstantstromquelle mit Pulsweitenmodulation (über die ich woanders schon diskutiert habe) integriert, oder ist das "nur eine normale" Gleichstromquelle?
nein, viel primitiver. Die Wechselspannung wird gleichgerichtet, etwas geglättet. Mit einem passenden Vorwiderstand wird der Strom so begrenzt, daß er den Maximalwert nicht überschreiten kann. Dreht man die Trafospannung runter, fließt auch weniger Strom, die LED wird gedimmt.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
danke Dir nochmals was alles geht bezüglich LED. Du scheinst ja echt TOP FIT zu sein,so rund um das Mikroskop. Ich bin schwer begeistert und ich bereue die Schule nach der 2.Klasse abgebrochen zu haben ;).
Gruss Karl
Zitat von: Nomarski in Oktober 01, 2012, 10:45:15 VORMITTAG
den bekommst du aus der Steckdose. ;D
Ich assoziiere gerade eine kurz aufblitzende und dann verschmorende LED... ;D
Zitat
nein, viel primitiver. Die Wechselspannung wird gleichgerichtet, etwas geglättet. Mit einem passenden Vorwiderstand wird der Strom so begrenzt, daß er den Maximalwert nicht überschreiten kann. Dreht man die Trafospannung runter, fließt auch weniger Strom, die LED wird gedimmt.
Primitiv wird meine geplante Elektrobastelei bestimmt auch ;D . Als Weiterentwicklung kommt dann evtl. ein Labornetzteil. Oder ich schreibe Dir eine Nachricht und frage, ob Du etwas passendes bauen kannst? (Ist aber noch nicht so weit)
Viele Grüße
Sebastian
Hallo Sebastian,
ZitatIch assoziiere gerade eine kurz aufblitzende und dann verschmorende LED...
es soll auch LEDs geben, die man direkt an das 230V-Netz anschließen kann. Man bekommt sie in den Baumärkten.. ;D
ZitatPrimitiv wird meine geplante Elektrobastelei bestimmt auch . Als Weiterentwicklung kommt dann evtl. ein Labornetzteil. Oder ich schreibe Dir eine Nachricht und frage, ob Du etwas passendes bauen kannst? (Ist aber noch nicht so weit)
das geht natürlich auch. So hätte man schon die geregelte Gleichspannung. Der Strom muß aber trotzdem noch begrenzt werden, damit es nicht zu deinen oben aufgeführten Assoziationen kommt. ;)
Viele Grüße
Bernd
Hallo Karl -
es gibt ja - auf dem Markt oder selbst gebaut - die unterschiedlichsten Konstruktionen von Stromregelungen für LEDs und von Steckernetzteilen welche selbige mit Niederspannung versorgen.
U.a. zeigen sowohl manche PWMs als auch manche Steckernetzteile beim Einschalten einen Anfangsblitz bevor sie am Regeln fangen, oder andere "blitzen" wenn der Schleifer des Regelpotis Kontaktschwierigkeiten hat. Wenn dieser Blitz den Maximalstrom der LED nicht überschreitet is ja gut - aber bei mir hat mal auf diese Weise eine sauteure UV-LED den Geist aufgegeben.
Deshalb schwärme ich für primitive Schaltungen, auf alle Fälle beruhigt mich jetzt ein Widerstand hinter der LED selbst bei einer geregelten Versorgung, auch wenn dadurch Leistung unnötig verheizt wird. Wenn man nicht gerade auf genaue Reproduzierbarkeit der Lichtstärke Wert legen muss, kann man also gemäß Bernds Schaltung beruhigt den äußerst zuverlässigen Originaltrafo beibehalten.
Viele Grüße
Rolf
Hallo Rolf,
ich merk schon, ich werde mich mit meinem Olympus doch anfreunden müssen. Habe ich doch schon mehr für Stimmen als dagegen erhalten. Ausserdem falls ich das Lämpchen doch "schroten" sollte habe ich günstigen Ersatz von einem
edlen Vorumsgönner in Aussicht. Und so eine Glühbirne hat für mich eine gewisse Faszination und ist auf jedenfall "Stilecht". Schaade das man versucht sie auszurotten! Was nicht heissen soll das ich die LED ablehne, ist auf jedenfall für unterwegs zum tümpeln mit Batterieversorgung genial. Und über andere Vorzüge erhalte ich wohl demnächst vom guten Bernd alles weitere.
Aber Rolf ganz ehrlich, der Gedanke in eine UV-LED zu schauen schreckt mich doch ordentlich, da habe ich nähmlich als früherer heftiger Sonnenanbeter leider meine Erfahrungen gemacht und sind nicht die besten, glaub mir. Oder gaukelt die Nur UV-Licht vor?
Viele Grüsse Karl
Zitat von: Deepy in Oktober 02, 2012, 13:42:41 NACHMITTAGS
Aber Rolf ganz ehrlich, der Gedanke in eine UV-LED zu schauen schreckt mich doch ordentlich, da habe ich nähmlich als früherer heftiger Sonnenanbeter leider meine Erfahrungen gemacht und sind nicht die besten, glaub mir. Oder gaukelt die Nur UV-Licht vor?
Hallo Karl,
Rolf hat damit vermutlich Fluoreszenzmikroskopie betrieben. Das geschieht heute meist mit Auflicht, so daß man da schon mal nicht in die Lampe schaut, und dann wird der UV-Anteil noch durch Strahlteiler/Filter/Spiegel vor dem Auge aufgehalten. Wozu sollte man sich auch UV ansehen, das ist ja gar nicht sichtbar...
Aber trotzdem finde ich auch, man sollte sich vor eventuell vorhandenen UV-Anteilen bei den LEDs vorsehen. Ich habe es immer noch nicht gelesen, aber zitiere es einfach mal wieder (vielleicht sind ja andere schneller und schreiben 'ne Zusammenfassung?):
http://www.cree.com/~/media/Files/Cree/LED%20Components%20and%20Modules/XLamp/XLamp%20Application%20Notes/XLamp_EyeSafety.pdf
Viele Grüße und gesunde Augen
Sebastian
Hallo Bernd,
Zitat von: Nomarski in Oktober 02, 2012, 10:49:35 VORMITTAG
es soll auch LEDs geben, die man direkt an das 230V-Netz anschließen kann. Man bekommt sie in den Baumärkten.. ;D
Haben die jetzt endlich eine Mikroskop-Abteilung ??? (Wollen doch mal sehen, wer länger mit dem Witzeln durchhält)
Zitat
das geht natürlich auch. So hätte man schon die geregelte Gleichspannung.
Ich dachte ja an das Labornetzteil, weil ich dann gleich ein Gerät habe, das sich auch anderweitig einsetzen lässt. Durch die Hinweise hier im Forum nagen aber Gedanken an mir, ob ich nicht der LED und meiner Beleuchtung (Langlebigkeit bzw. Farbtemperatur) etwas Gutes tue, wenn ich doch ein Gerät mit PWM anschaffe. Gibt es denn so etwas, klein und handlich und passend fertig für meine Mikroskop-LED?
Viele Grüße
Sebastian
Zitat von: Oecoprotonucli in Oktober 02, 2012, 14:51:16 NACHMITTAGS
Aber trotzdem finde ich auch, man sollte sich vor eventuell vorhandenen UV-Anteilen bei den LEDs vorsehen.
Ich habe dazu jetzt gerade einen neuen Thread aufgemacht:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=13787.0
Viele Grüße
Sebastian
Hallo Freunde,
Für das Standard Junior gibt es so schöne Holzschränkchen.Gibt es die auch für das GFL oder noch besser, muss jemand dringendend eins loswerden?
Hallo Sebastian,
danke für den Auflichthinweiss.
Viele Grüsse Karl
Hallo Karl,
Zitatdringendend
eigentlich muss es heißen:
dringenderst ;D
Hallo Klaus,
danke herzlichst für Deine Aufmerksamkeit aber leider spinnt mein Computer und mein Curser schreibt leider nicht so und dahin wo ich es gerne hätte.Hab aber keine Ahnung warum. Sorry also.
Viele Grüsse Karl
Zitat von: Deepy in Oktober 02, 2012, 21:37:06 NACHMITTAGS
Hallo Klaus,
danke herzlichst für Deine Aufmerksamkeit aber leider spinnt mein Computer und mein Curser schreibt leider nicht so und dahin wo ich es gerne hätte.Hab aber keine Ahnung warum. Sorry also.
Viele Grüsse Karl
Was sollen wir wetten, dass Dein Computer selbst nicht spinnt?
Ich vermute mal: Du benutzt den IE 8 und hast nicht den Kompatibilitätsmodus eingeschaltet! dasführt nämlich zu solchen Cursorproblemen beim Schreiben hier im Forum!
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter Guten Abend,
wie schön Hilfe naht. Ist echt anstrengend zu schreiben. Ich bin Firefoxer! Next Plaese!
Liebe Grüsse Karl
Hallo Karl,
Hast Du vielleicht eine Funktastatur, und die Batterie ist am Ende ?
Eventuell klemmt auch nur eine der Tasten.
Viele Grüße,
Johannes
Hallo Johannes,
Trifft alles nicht zu. Ist ein Asus N76 Notebook und spinnt nach einer Win7 Neuinstallation beim Schreiben. Ich glaube aber das gehört hier wirklich nicht her und möchte keinen verärgern. Ich muss halt weiter gut nach kontrollieren und bitte verzeiht mir bitte wenn es doch mal "MURKS" ist. Daher lieber wieder zurück zum GFL.
Herzlichen Dank Karl
Zitat von: Deepy in Oktober 03, 2012, 08:36:25 VORMITTAG
Ich glaube aber das gehört hier wirklich nicht her und möchte keinen verärgern. Ich muss halt weiter gut nach kontrollieren und bitte verzeiht mir bitte wenn es doch mal "MURKS" ist. Daher lieber wieder zurück zum GFL.
Einen guten Einheitsmorgen!
Zurück zum GFL ist löblich - einerseits. Andererseits wird in diesem Forum niemand über ein kurzes OT-Pingpong verärgert sein. Schon oft wurde jemandem damit geholfen. Seien Sie deshalb unbesorgt. Und wer von der schreibenden Zunft hier noch nie Murks gemacht hat, der werfe den ersten Stein!
Gute Einheit!
KH
Hallo Karl,
das GFL ist ein wunderschönes Mikroskop, ich habe mir dieses Frühjahr auch eins zugelegt. Ich habe es mit der LED-Beleuchtung von Bastian ausgestattet, hier der Link zu dem Thread:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=12181.msg91651#msg91651
Das Photo ist - soweit ich das weiß - sogar von dem Exemplar, das ich erworben habe. Das Licht ist super, die Bedienung sehr gut, kein externes Regelgerät und das schwarz eloxierte Exemplar fügt sich sehr harmonisch - nahezu stilecht - in das Aussehen des Klassikers GFL ein.
Viele Grüße
Bernhard
Hallo Bernhard,
schön das Dir dein GFL so gut gefällt auch noch nach einem halben Jahr, das ist ja leider nicht immer so im Leben, ist jedenfalls meine Erfahrung. Bei mir ist es ja mein Erstgerät und nach vielen Recherchen hier gab es nur einen Favoriten welches Aussehen, Funktionalität, Qualität und Werthaltigkeit verbindet. Fast die " Eierlegende Wollmilchsau" bezüglich der Ausbaumöglichkeit. Vor allem wollte ich nicht "Unsummen investieren" und verlieren, falls mich die Mikroskopie doch überfordern sollte. Denn Spass muss schon sein. :D
Wenn ich mich nicht irre habe ich mal ein GFL mit einem Rundtisch gesehen, das war/ist für mich so zu sagen das I-Tüpfelchen. Ob der aber praktischer oder nur kostspieliger ist weiss ich nicht. Da wäre so ein Schränkchen zum hineinstellen deutlich wichtiger oder wie transportiert man ausser mit einer Mülltüte drum herum sonst?
-Die Lösung vom Bastian ist ja auch fantastisch und optisch wirklich nix zu mäkeln. Da kannst Du ja glücklich sein ein Exemplar erhalten zu haben. Falls ich in der Richtung einmal umrüsten sollte würde ich auf jedenfall eine Batteriebetriebvariante vorziehen und sie auch nur so betreiben wollen um der Elektosmogbelastung durch elektrische und magnetische Wechselfelder zu vermeiden. Mein Trafo ist fedenfalls noch bereit, ordentlich davon zu liefern.
Viele Grüsse Karl
Hallo Karl,
ich habe den gleichen Tisch wie du, den Kreuztisch mit den Triebknöpfen rechts und links. Das ist der Klassiker und ausreichend, wenn man nicht täglich Stunden mikroskopiert. Ich habe auch einen Kreuztisch mit tiefliegendem Triebknopf, der ist praktischer, wenn man sehr viel mikroskopiert und einen Drehkreuztisch, die ich beide vorwiegend an meinem Phomi, bzw. Universal benutze. Aber zum GFL gehört eigentlich vm Aussehen her der Tisch, den du hast. Die runden Drehtische brauchst du ja nur für die quantitative Polmikroskopie oder für DIK-Kontrast. Aber selbst beim DIK-Kontrast benutze ich die Dreheigenschaft des Tisches nur selten.
Kennst du den Artikel von Klaus Henkel zum Zeiss Standard und dort vor allem dem letzten Absatz zum GFL?
http://www.klaus-henkel.de/standard.pdf
Zitat:
"MICHEL hielt auch im späteren Rückblick das erste Standard-Modell, das STANDARD
GFL stets für sein stilreinstes und schönstes Mikroskop. Doch Liebhaber
und Besitzer des GFL neigen mehr zu der Überzeugung, daß es überhaupt das
schönste ist, das jemals gebaut wurde."
Dem ist nichts hinzuzufügen, und dem kann ich mich nur anschließen.
Viele Grüße und viel Spaß mit dem GFL
Bernhard
Hallo zusammen,
ich habe am GFL eine EOS 600D adaptiert. Zwischen Tubus und Kameragehäuse habe ich ein Zeiss Okular KPL 10X18 Brille gesteckt.
Da es auch spezielle Fotookulare gibt,wird es wohl Sinn machen das ich mir so eines noch besorge.Nun meine Frage:Welche Größe soll ich da bevorzugt zur Beobachtung von Plankton nehmen?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/113663_57372146.jpg)
Viele Grüße
Karl
Hallo Karl,
diese Art der Adaption ist kritisch. Du bräuchtest ein 1,6 x Kompenationsokular/Projektiv und das gibt es praktisch nicht. Du findest zahlreiche Diskussionen zu diesem Thema hier im forum, auch und vor allem, in der Mikrofibel.
Einfacher, auch wenn es merkwürdig klingt, ist die Adaption mit dem Set-Zoom der D 600 über dem 10 x. Hinrich Husemann hat dies einmal hier beschrieben und der weiß Bescheid!
Herzliche Grüße
Detlef
Hallo Detlef,
Was bedeutet "Kritisch", richte ich da jetzt einen Schaden an der Kamera? Das mit dem Zoom Set verunsichert mich jetzt aber richtig. Ich hab danach gesucht aber das ist doch für Nikon. Ich habe aber eine Canon EOS 600D. Habe ich mich da versehentlich falsch ausgedrückt? Oder passt das auch für Canon?
Viele Grüße
Karl
Hallo Karl,
was stört Dich an Deiner Kameraadaption?
Der Chip wird ausgeleuchtet und eine Zwischenoptik bringt meiner Meinung nach keine Vorteile. Lediglich die starre Befestigung am Mikroskop könnte Probleme durch Erschütterungen beim Verschlußablauf bringen. Auch scheint mir der Abstand Kamera - Okular durch das lange Adapterrrohr recht hoch zu sein, aber das lässt sich auf dem Foto schlecht beurteilen. Ich würde generell empfehlen die Kamera vom Mikroskop zu entkoppeln, sonst übertragen sich gerade bei Tümpelaufnahmen alle Schwingungen auch auf die Objekte im Wassertropfen.
Liebe Grüße
Manfred
Hallo,
die Adaption ist doch betriebsbereit!
Warum machst Du nicht einfach Testfotos und schaust nach, ob die Ergebnisse (Bildausschnitt, Schärfe) so sind, wie Du es Dir vorstellst?
Versuch mach kluch!!!!
Herzliche grüße
Peter
Hallo,
Detlef meint mit "kritisch", dass du höchstwahrscheinlich keine Kameraoptik bei deiner jetzigen Adaption hast und daher dein jetziges KPL Okular als Projektiv "missbrauchst" das dann natürlich einen viel zu kleinen Bildausschnitt abbildet.
Das passende Projektiv müsste den Abbildungsmassstab von ca. 1,25 haben und kompensierend sein und so etwas gab es bei Zeiss meines wissens nie.
Mit Set meint er das zur Kamera dazugelieferte Set Objektiv 18-55. Mit diesem kann man so etwa bei Brennweite 35 mm auch mit dem KPL 10 x bei vollem Bildausschnitt eine parfokale abbildung auf dem Kameraschip erreichen. Herr Husemann hat das durch Befestigung der Kamera an einem Reprostativ und optimale Annäherng gezeigt.
Mit dem etwas stabileren 40mm Festobjetiv geht das auch ohne Reprostativ durch direkte Kamerabefestigung am Filtergewinde.
Ich habe meine D600 an meinem Schreibtischmikroskop im Institut sogar direkt mit dem Filtergewinde des Set Objektivs am Tritubus des GFL befestigt. Das geht auch, man sollte halt nich zuviel an der Kamera herumbiegen. Da aber alles Software gesteuert über PC abläuft ist das auch nicht notwendig. Das Kameragewicht selbst ist kein Problem.
Gruss
Wilfried
Zitat von: Manfred Melcher in Dezember 30, 2012, 13:03:27 NACHMITTAGS
Ich würde generell empfehlen die Kamera vom Mikroskop zu entkoppeln, sonst übertragen sich gerade bei Tümpelaufnahmen alle Schwingungen auch auf die Objekte im Wassertropfen.
Hallo Manfred,
bei den Canon Kameras aus dem Live View belichtet gibt es weder einen Spiegel noch einen Verschlussschlag während der Belichtung. Daher ist eine Entkoppelung nicht notwendig.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Wilfried,
danke für die Info. Das ist bei meiner Nikon leider nicht so.
Neidische Grüße
Manfred
Hallo,
ich habe gerade mal meine Nikon D70 ohne Objektiv freihändig über den Trinoausgang des neueren Trinotubus mit einem Kpl W10-Okular gehalten und meine, doch einen durchaus akzeptablen Bildaussschnitt zu sehen.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
der Bildausschnitt funktioniert einwandfrei, sowohl beim KPL-W 10x, als aich beim KPL-W 12,5x. Man kann die Kamera sogar ohne Vignettierung bis knapp über das Okular bringen. (Nikon D5100).
Liebe Grüße
Manfred
Also Leute,
ein 10x Okular als Projektiv eingesetzt entspricht etwa einem Projektiv von 4,5:1 (warum will ich jetzt nicht erklären,
kann man in der Mikrofibel nachlesen). Wenn das Zwischenbild also 20 mm Durchmesser hat wird es auf dem Kameraschip etwa 9 cm gross ! Der Aps Chip hat aber nur eine Diagonale von von ca 2,5 cm. Man sieht also nur etwa ein viertel des Bildfeldduchmessers den das Okular abbildet. das nenn ich nicht akzeptabel.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo,
das Okular lässt sich aber noch etwas anheben, um günstigere Anpassungen des Bildausschnitts vornehmen zu können. Steht sogar in der Mikrofibel.
VG
Bernd
Hallo -
da wäre noch hinzuzufügen, dass das Okular unter diesen Bedingungen nicht ins Unendliche projiziert, wofür es berechnet wurde. Bei meinen diesbezüglichen Versuchen habe ich deshalb auch oft eine beachtliche Bildfeldkrümmung erhalten.
Gruß und Guten Rutsch
Rolf
Hallo Wilfried,
entweder machst Du einen Rechenfehler oder ich einen Denkfehler. Wenn ich meine Kamera mit dem Bajonett bis wenige mm über das Okular fahre, habe ich in den Bildecken eine Vignettierung, das heißt, das mikroskopische Bild wird nicht mehr ganz abgebildet. Ich muss also die Kamera so weit anheben, bis diese Vignettierung verschwunden ist und habe dann den größt möglichen Bildausschnitt, ohne etwas zu verschenken. Das Bild ist dann zwar nicht mehr parfokal, was bei meiner Anordnung mit Monotubus nicht stört. Ob sich dadurch allerdigs Nachteile für die Abbildungsqualität ergeben, kann ich nicht beurteilen.
Liebe Grüße
Manfred
Zitat von: Nomarski in Dezember 30, 2012, 14:12:33 NACHMITTAGS
Hallo,
das Okular lässt sich aber noch etwas anheben, um günstigere Anpassungen des Bildausschnitts vornehmen zu können. Steht sogar in der Mikrofibel.
VG
Bernd
Hallo Nomarski!
Das "um" paßt nicht. Und
so steht das nicht in der Mikrofibel. Den Bildausschnitt zu korrigieren, ist nicht der Sinn der Okularanhebung!
Hallo,
ZitatOb sich dadurch allerdigs Nachteile für die Abbildungsqualität ergeben, kann ich nicht beurteilen.
das läßt sich aber schnell beurteilen, wenn man ein Objektmikrometer nimmt und mal vergleicht, was man visuell davon sieht und was die Kamera letztendlich auf den Chip bekommt.
VG
Bernd
ZitatHallo Nomarski!
Das "um" paßt nicht. Und so steht das nicht in der Mikrofibel. Den Bildausschnitt zu korrigieren, ist nicht der Sinn der Okularanhebung!
Hallo Herr Henkel,
ich entschuldige mich für dieses Mißverständnis und bitte um eine Aufklärung.
Gruß
Nomarski
Hallo Manfred,
an der Kameraadaption stört mich gar nichts, ich dachte halt als Anfänger , ein Fotookular sei bestimmt besser als ein normales. Aber anscheinend gibt es das wie ich es bräuchte garnicht von Zeiss.
Besten Dank
@Peter
Hallo Peter,
alles ist betriebsbereit, da hast Du Recht. Zu meiner Frage würden mich ja nur Vergleichsfotos weiterbringen ob es nun sinnvoller ist ein Fotoobjektiv zu kaufen oder nicht.Und was ich nicht hab kann ich nun mal leider nicht testen.
Besten Dank
@Wilfried
Hallo Wilfried,
Dank Dir für Deine Erklärungen .Jetzt habe ich begriffen was Detlef mit dem Zoom-Set meinte.Ich habe nur das Gehäuse adaptiert da ich nur ein 100er Makro dazu habe und nicht dieses kleine Original Zoom. Und Du hast gut erkannt das ich mit dem kleinen Bildausschnitt beim 10x18 Brille zu kämpfen habe, was ich schon gerne etwas größer hätte.Aber wenn es so ein Fotookular für Zeiss garnicht gibt hat sich meine Frage natürlich erledigt.Dann werd ich halt weiter im kleinen "herumeiern".
Besten Dank
Karl
Hallo,
ein gruseliges quick-and-dirty-Bild eines kompletten Freihandversuchs auf die Schnelle:
Zeiss Standard, "neuerer" Trinotubus, KPL-W 10x/20.
Komplettes sichtbares Okularbild und Projektion (ebenfalls über das Okular!!!) auf einen APS-Chip einer Nikon D50. Nicht zentrisch, da - wie gesagt - komplett freihändig und ohne Beachtung von Weißabgleich, Belichtungszeit etc. Eben auf die Ultraschnelle angefertigt.
Aber das Bld zeigt, was es zeigen soll.
Nun muß jeder selbst wissen, ob ihm der Ausschnitt reicht oder nicht.
Bei meinen katastrophalen Bilder kann man natürlich eine ggf. Wölbung nicht beurteilen, aber ob die beim Tümpeln eine solche Rolle spielt?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/113729_9424198.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Karl,
Du musst nicht rumeiern. Wilfried hat genau erklärt, was ich meinte. Wenn Du das Set-Zoom nicht besitzt, kaufe Dir ein 40 oder 50 mm Festbrennweiten-Objektiv. Die gibt es für ein Trinkgeld bei ebay oder auf Foto-Börsen.
Ein wichtiger Punkt (an Alle): man sollte nicht beliebig an dem Abstand Zwischenbild/Chip drehen. 125 mm müssen es sein, wenn man keine groben Fehler erhalten will. Und noch eins (die Bartaufwickelmaschine rotiert im Keller): das Zwischenbild enthält grobe Fehler (Stichwort chromatische Vergrößerungsdifferenz), die normalerweise durch das Firmen-spezifische Kompensationsokular eleiminiert werden. In der Endlich-Welt benötigt man deshalb dieses!
Herzliche Grüße
Detlef
Lieber Detlef,
aber Karl benutzt doch ein Okular! ???
Und bei meinem Beispiel wurden beide Bilder MIT dem Okular angefertigt!
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
danke für dieses Beispielfoto. So empfinde ich es auch bei mir und mir geht einfach zuviel verloren zwischen Monitor und Tubus schauen.
Besten Dank und guten Rutsch
Hallo,
hier hilft wirklich nur mit der Adaption ein Objektmiktometer abbilden dann kann man ja sehen wie gut die Abbildungsqualität bei welchem Bildfeld ist.
Ein Bild gibt es wie gesagt immer, insbesondere wenn man es durch Umfokussierung aus der Parfokalität verschiebt.
Dann stimmt natürlich das von mir oben berechnete nicht, aber genügt dann auch die Abbildungsqualität und wie
sieht es dann mit dem Objektivabgleich aus wenn man die Parfokalität weit verlässt um noch ein akzeptables Bildfeld zu bekommen ?
Der schlechte Objektivabgleich wirkt sich besonders bei kleinen Objektivvergösserungen aus. Da muss man dann besonders weit kurbeln um wieder im Fokus zu sein. Das Beispiel von Peter ist vermutlich bei 400x. Versuch das ganze bitte doch auch mal bei 25x.
Also bitte Butter bei de Fische:
Eine gute Kameraadaption kann mit einem KPL Okular ein Strichgitter mit der im Okular sichtbaren Bilddiagonalen
ohne erkennbare Farb-, Planaritäts- oder Verzeichnungsfehler abbilden und vom 2,5x bis zum 100x Objektiv ohne
das man grob nachfokussieren muss.
viele Grüsse
der ungläubige Wilfried
P.S.: ich habe leider keinen Adapter von Canon auf M42 sonst könnte ich das ganze an meinem früheren analog Adaption an meinem Studentenmikroskop mal selber zeigen.
Lieber Wilfried,
ich bezweifle Deine Aussagen wirklich nicht und habe mich sicher nicht ansatzweise mit der Optimierung einer Adaption so beschäftigt wie Du.
Mir ging es jetzt wirklich nur darum, grob den Unterschied im Bildfeld aufzuzeigen.
Die Frage ist ist immer, mit wieviel Aufwand man eine Adaption betreiben möchte. Einer Angie reicht ein einfache Digiknipse mit Klorolle.
Nochmal: Ich bezweifle keine Deiner Aussagen! Aber wenn jemand vielleicht - aus welchen Gründen auch immer - mit eine Adaption schon zurecht kommt, muss man sie ja nicht zwansläufig optimieren.
Das Problem, dass bei Tipps zu Adaptionen oft übersehen wird, ist, dass die Bwerkstelligung einer Solchen für Leute ohne Werkstatt, Zubehörlager und Drehbank oft ein Hürde darstellt, von der sich derjenige, der das alles zu Verfügung hat, kaum ein Bild macht.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
Zitataber Karl benutzt doch ein Okular! Huch
Und bei meinem Beispiel wurden beide Bilder MIT dem Okular angefertigt!
klar, Karl hat ein 10 x Okular benutzt und damit direkt auf den Chip belichtet. Und genau das funktiniert nicht (ich weiß: ein Bild gibt es immer)! Hält man die korrekten Abstände ein, bekommt man nur einen kleinen Ausschnitt des visuellen Bildes abgebildet, vermindert man den Abstand, handelt man sich Bildfeldwölbung und sphärische Abberation ein. Das mag man im Augenblick als vernachlässigbar hinnehmen, irgendwann stört es aber doch. Wilfrieds Tipp ist goldrichtig: ein Objektmikrometer oder ein ähnliches, kontrastreiches Präparat benutzen. Die Physik lässt sich leider nicht austricksen!
Herzliche Grüße
Detlef
Lieber Peter,
auch anzweifeln darf man meine Aussagen immer, dadurch finde ich mich keineswegs angegriffen und wenn ich was falsches sage lerne ich auch gerne dazu !
Ich wollte nur die Vor- und Nachteile der verschiedenen Kameradatptionen nochmals herausstellen.
Aber natürlich ist es besser jemand fotografiert wenigstens mit einer nicht ganz perfekten Adaption, als
wenn er nur die noch perfektere sucht und maximal Testbilder an Strichgittern macht ;D
viele Grüsse
Wilfried
Lieber Detlef,
stimme Dir (und Wilfried) ja voll zu!
Wie gesagt - es ging mir NUR um das Bildfeld, nicht um sonstige Bildfehler (die je nach Paräparat mehr oder weniger stören können - bei präparierten Diatomeen vermutlich ehr als bei Tümpelfotos oder Pflanzenschnitten).
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
täusche Dich da man nicht! Ich könnte Dir Dutzende Tümpel-Fotos aus dem Forum zitieren, an denen man diese Fehler und ähnliche mehr oder weniger deutlich erkennen kann. Irgendwann stören sie einfach! Dennoch, wir sind uns einig!
Herzliche Grüße
Detlef
Hallo Detlef,
danke für Deine Ausführungen.Ich brauch meist etwas länger um zu begreifen.Leider hilft mir manchmal auch lesen nicht weiter,und meist ist die gute Mischung von vielen Antworten ein guter Weg für mich.Ich habe das jetzt also zusammenfassend so verstanden.
Meine Variante kann optimiert werden in den ich mir Objektiv und Adapter besorge.Leider bin ich auch in Sachen Kamera/Objektive ziemlich unwissend und wäre dankbar wenn Du oder jemand anderes mir genaue Information was für ein 40-50mm Festbrennweiten Objektiv (Marke Bezeichnung)für meine Canon EOS 600D es sein sollte.
Ansonsten ganz herzlichen Dank gerade für Dein Engagement und Hilfe hier im Forum und einen guten Rutsch...
Herzlichst
Karl
Hallo,
diese Foto ist durch Anheben des Okulars (KPL 10x/18) aus dem Tubus entstanden. Zugegeben: Es hat noch gerade soeben dringesteckt. ;D
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/113747_50847799.jpg)
Die Geschichte mit der Bildebennung und den korrigierten Farbfehlern sei jetzt mal dahingestellt, denn immerhin ist dieses Bild parfokal mit dem Bild im Binokular-Einblick. Also kein Verkurbeln zwischen Fotografieren und Beobachten.
Wenn man es nicht ganz so doll übertreibt, kommt man zu diesem Bildausschnitt:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/113747_4384987.jpg)
Hier wurde das Okular weniger angehoben, die Distanz der Kamera zum Okular ist wieder etwas größer.
Die Bildqualität wird natürlich für viele nicht ausreichen, aber konnte die Schärfe auch nicht über den Liveview korrekt einstellen, sondern habe es nach der Mattscheibe im Kamerasucher gemacht.
Und es gibt auch bessere Adaptionen, preislich gesehen sind da noch oben keine Grenzen gesetzt. Wer sie unbedingt haben muß: Bitteschön!
Viele Grüße
Bernd
Hallo Karl,
such bei ebay oder einer Foto-Börse nach einem 40 oder 50 mm Objektiv von Canon und einem Adapter zur Montage an Deiner D600. Ich glaube, so müsste es gehen. Oder versuche das Set-Zoom zu bekommen. Das kann, als Massenprodukt nicht teuer sein. Es muss ja nicht für die 600 sein, ein älteres für ab 400 tut es auch
Bernd: Dein Foto ist wohl auch nach Deiner Ansicht nicht wirklich gut. Das ungeeignete Objekt täuscht ein wenig darüber hinweg. Aber, wir immer: "ein Bild gibt es immer".
Herzliche Grüße
Detlef
Hallo zusammen,
wir hatten das im Forum schon einige Male durchgesprochen. Für APC-Chips ist eine Kamera-Objektiv-Brennweite von rund 42 mm ideal, da man damit aus einem Okular mit Sehfeldzahl 20 den größmöglichen Ausschnitt erhält. Die gibt es nun nicht. Ich verwende ein 45 mm Objektiv und bin damit sehr zufrieden. Mit 40 mm wird man kliene schwarze Ecken erhalten, die man natürlich digital wegschneiden kann. Mit 50 mm wird der Ausschnitt wieder recht klein.
Beste Grüße !
JB
Hallo zusammen,
bin leider bezüglich der Beschaffung eines 45mm Objektives ( danke für den Hinweiß JB ) noch nicht weitergekommen um endlich eine vernünftige Kameraadaption hinzubekommen, da stellt sich mir schon das nächste Problem:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/116300_14015889.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/116300_50315679.jpg)
mit dem originalen GFL Trinotubus habe ich einen unschönen Hot Spot
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/116300_49676947.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/116300_37780545.jpg)
wenn ich mit diesem Trinotubus arbeite sieht das deutlich besser aus, aber der fällt ja leider optisch sehr aus dem Rahmen. Wer hatte auch schon mal dieses Problem und kann mir bitte weiterhelfen den Hot Spot ins Jenseits zu befördern? Es war auch schon einmal ein Zeiss Jena Tessar adaptiert, der hat aber leider den Hot Spot nur noch besser erscheinen lassen.
Beide Fotos wurden mit EOS 600D ohne Kameraobjektiv durch ein Kpl W10x/18 Brille gemacht.Objektiv war ein Plan 25/0,45 PH2.Der Hot Spot wurde mit einer weißen LED angefeuert.
Viele Grüße
Karl
Hallo Karl,
ich vermute dass der Hochglanz im "Fotoröhrchen" den Hotspot erzeugt.
Einfacher Test:
Genau köhlern und nun die Leuchtfeldblende langsam zuziehen bis sie im Bildfeld sichtbar wird. Jetzt sollte der Hotspot verschwinden. Wenn das so ist, dann den Tubus innen schwarz machen ! Aber so schwarz dass man die Wandung nicht mehr sieht. Den mattesten Mattlack !
Bei einem Zeiss Winkel Tubus war das auch so und nur mit viel Tricks war der Spot auszuschalten.
Viel Glück
Peter
Hallo Peter,
bislang liegst Du 100% richtig mit Deiner Vermutung. Beim zuziehen der Leuchtfeldblende verschwindet der Hot Spot tatsächlich. Das Fotoröhrchen ist zwar innen nicht richtig blank, eher so ein gräuliches Matt. Vieleicht war da ja schon jemand mal dabei. Da muss ich mal schauen das ich das mal nacharbeite. Aber als erste Hilfe mit der Leuchtfeldblende zu arbeiten funktioniert perfekt, da der Photoausschnitt wegen meiner Adaption ja "noch"recht klein ist und ich zwar die verkleinerte Leuchtfeldblende beim durchschauen durch die Okulare sehe, aber nicht beim Kamerabild. Ich danke Dir sehr für diesen Hinweiß. Da wäre ich nie im Leben dahinter gekommen, wo der Hot Spot herkommt.
Viele Grüße
Karl
Hallo Karl,
schön dass die Fehlersuche so einfach war. Leider haben unsere früheren optischen Großmeister auch richtige Todsünden begangen. In der Astronomie findet man selbst bei Billigheimer Teleskopen solche Schlamperei nicht.
Noch besser als Mattlack sind Blenden an der richtigen Stelle. Aber das wird knifflig.
Viel Glück
Peter (H)
Hallo zusammen,
es hat ein Weilchen gedauert aber meine Kamera-Adaption steht nun endlich.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/120027_23500942.jpg)
Ich habe mir einen Adapterring(Ringschwalbe/M52 Gewinde) anfertigen lassen.Mit der Bildausschnittgröße bin ich nun zufrieden.Ich habe das mal fotografiert mit Eos 600D,Canon 50er Festbrennweite,Okular Kpl 8x,Objektiv Plan 16/0,35.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/120027_24014561.jpg)
Und hier ein erstes Gruselfoto. Das habt ihr jetzt davon...
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/120027_43264243.jpg)
Ich möchte mich nochmal bei allen Bedanken die mir mit Rat,Tat und Teilen beiseite standen und das noch hoffentlich weiterhin tun werden. Denn nun will ich mir noch ein Stemi IV für die etwas größeren Objekte anschaffen.
Schönes Wochenende und viel Sonne
Karl
Hallo Karl,
gratuliere zur Adaption ich vermute von Bernd?
Gruß
Klaus
Hallo Karl,
das ist ja eine supertolle Adaption! Wer macht denn sowas bloß? ???
Das Diatomeenbild lässt sich aber mit einer einfachen Methode entgruseln: Vermutlich hast du dich auf die Belichtungsautomatik verlassen, die liefert bei Dunkelfeld meist überstrahlte Ergebnisse. Abhilfe: Belichtungskorrektur auf ein paar Stufen in den Minusbereich stellen, bis es passt. Oder eben über die manuelle Belichtung (M) an das beste Ergebnis herantasten.
VG
Bernd
Hallo Bernd,
ich bin auch sehr zufrieden mit der Adaption,danke.Den Namen des "Künstler´s" werde ich hier nicht veröffentlichen, es war ein "Freundschaftsdienst".
Danke Dir auch für den Hinweiß der Überbelichtung. Das seh ich nun auch,das da die Sonne sehr hell schien.
Viele Grüße
Karl
Hallo Karl,
die Adaption gefällt mir auch sehr gut. Welchen Abstand haben denn Objektiv-Frontlinse und
Okular- Austrittslinse.
Grüsse Reinhard
Hallo Karl,
mit großem Interesse habe ich Deinen Beitrag zum Zeiss GFL-Mikroskop verfolgt, da ich seit ein paar Monaten selbst stolzer Besitzer eines solchen Mikroskops bin.
Mein Trino-Tubus befindet sich momentan noch auf dem Transportweg aus den Staaten.
Die Adaption Deiner Kamera gefällt mir recht gut und die Ergebnisse (Bilder) sprechen für sich.
Wie wird das doch enorme Gewicht der Kamera plus Objektiv von der Grobeinstellung des GFL toleriert, denn Du bewegst ja die gesamte Fotoeinheit mit dem Grob-Antrieb?
Herzliche Grüße
Winfried
Hallo Winfried,
das GFL ist immer noch so stabil gebaut, daß es unter der Last von Karls DSLR nicht zusammenbricht. Für die normale Beobachtung wurd der Grobtrieb einmal eingestellt und dann dessen Bremse angezogen. Und zwar so, daß nichts absacken kann. Über den Feintrieb, der eine separate Führung hat, wird fokussiert. Die Last der Kamera hat dabei keinen Einfluss.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Reinhard,
bitte entschuldige das ich Dir hierüber keine Auskunft geben kann. Aber hier im Forum gibt es genügend Spezialisten die Dir da sicher besser weiterhelfen können.Sorry.
Viele Grüße
Karl
Hallo Winfried,
es freut mich das Du auch bald einen Trinotubus bekommst. Meiner bereitet mit jedenfalls viel Freude und entlastet meine Augen da ich nun auch über Monitor schauen kann. Ich kann Bernd seine Aussage nur bestätigen.Es handelt sich um ca. 900gr Mehrgewicht und machen sich kaum bemerkbar.
Zu den Bildern möchte ich nur sagen, da geht garantiert noch deutlich mehr wenn ich mehr Ahnung hätte.
Viel Freude damit
Karl