Mikro-Forum

Foren => Mikrofoto-Forum => Thema gestartet von: rheinweib in November 01, 2012, 15:24:25 NACHMITTAGS

Titel: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: rheinweib in November 01, 2012, 15:24:25 NACHMITTAGS
Hallo,
ich wollts auch mal wissen:
8xEpi gegen 10xLomo-Apo
hab das Epibild ein bischen größer gemacht.
Den Rand außen hab ich bei beiden nicht gut erwischt  :D


(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/107530_50329124.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/107530_50228194.jpg)


ein seltsames Phänomen ist mir aufgefallen, was eigentlich nicht sein kann.
Die Bedingungen waren absolut gleich, nur zwei verschiedene Objektive, auch
die EBV war gleich.

Beim Epi-Bild sind Längstreifen zu sehen, beim Lomobild nicht.
Hab mal Ausschnitte gemacht, aber wenn man genau hinschaut, kann man diese
merkwürdigen Streifen auch schon auf den normalen Bild sehen. In der Mitte sieht
mans ganz gut.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/107530_46090039.jpg)

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/107530_10643412.jpg)

das ist mein persönliches Feiertagsrätsel  :-
hat jemand ne Idee oder Erklärung dafür?


Gruss
Heike
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: rhamvossen in November 01, 2012, 15:43:10 NACHMITTAGS
Hallo Heike,

ZitatBeim Epi-Bild sind Längstreifen zu sehen, beim Lomobild nicht.

Ich sehe die Streifen in das Lomo-Bild, nicht in das Epi-Bild. Beste Grüsse,

Rolf
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: rheinweib in November 01, 2012, 15:47:28 NACHMITTAGS
 ??? echt

ich sehs umgekehrt, das oberste Bild, das Epi-Bild, in der Mitte, der helle bereich, da sieht mans.

Gruss
Heike
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: Klaus Herrmann in November 01, 2012, 15:48:15 NACHMITTAGS
Hallo Heike,

danke für den Vergleich. Ich finde das Lomo ist flauer gegenüber dem Epiplan. Der Farbkontrast ist höher beim Epiplan.

Dieser diffuse Fleck in der Mitte auf ca 2:00Uhr ist mir ebenfalls ein Rätsel.
Frontlinse ist ganz sauber?
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: rheinweib in November 01, 2012, 15:55:16 NACHMITTAGS
da stimme ich zu, das Epi hat mehr "Biss"


(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/107536_33726740.jpg)
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: Klaus Herrmann in November 01, 2012, 16:00:48 NACHMITTAGS
Hallo Heike,

genau!

Wäre nur noch zu überprüfen, ob der diffuse Bereich immer an der selben Stelle ist und ob er nach sorgfältigem Putzen immer noch zu sehen ist.  ;)
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: rheinweib in November 01, 2012, 16:05:37 NACHMITTAGS
Auf der Linse ist nichts zu sehen, vielleicht isses ja ein kleiner Stack-Fehler meinerseits.

Was total rätselhaft ist, ist diese Streifenbildung. Hab ja nur das Objektiv gewechselt, nicht die Kamera.

Gruss
Heike
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: Detlef Kramer in November 01, 2012, 16:12:44 NACHMITTAGS
Also, ich sehe die Streifen bzw. parakristallinen Strukturen in beiden Ausschnittvergrößerungen, im ersten N/S im zweiten diagonal. Könnten das die Pixel des Chips sein, weil Du stark gezoomt hast? Sonst keine Ahnung.

Herzliche Grüße vom ehem. Wahlpfälzer,

Detlef
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: beamish in November 01, 2012, 16:15:20 NACHMITTAGS
Ich sehe das wie Detlef. Das Lomo-Bild zeigt (schwächere) Diagonalstreifen. Hast du das Objekt bewegt, so daß du das zweite Bild drehen mußtest um die gleiche Orientierung zum ersten zu haben?

Grüße

Martin
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: rheinweib in November 01, 2012, 16:20:19 NACHMITTAGS
Hallo zusammen,
leicht diagonale Streifen seh ich auch, aber wieso sind sie im anderen Bild senkrecht?
Das Motiv hab ich absolut nicht bewegt. Das Teil liegt ja mitten im Sandkasten, das hätte ich nie wiedergefunden.

Und mal ganz davon abgesehen, ob diagonal oder senkrecht, wieso sind die Streifen überhaupt unterschiedllich?
Das kann doch eigentlich nicht sein.......aber sie sind da......
Hab das Okular nicht angefasst, das Motiv nicht bewegt, nur das Objektiv gaaaanz vorsichtig gewechselt, mehr nicht.

Gruss
Heike

Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: TPL in November 01, 2012, 16:35:07 NACHMITTAGS
Hallo Heike,
auf die Gefahr hin, mich wieder als erbsenzählender Klugsch...er zu outen: für einen Vergleich der beiden optischen Ausrüstungen ist das Motiv ungeeignet. Auch das Stapel mehrerer Fokusebenen ist dafür nicht unbedingt nötig. Natürlich verstehe ich, dass Dir ein Motiv, dass Du auch tatsächlich ablichten möchtest, wertvoller ist, als irgendein schnödes Geo-Dreieck, aber beim Vergleich der Optik geht es ja nicht um Ästhetik. Und die offene Frage, ob jetzt irgendwelche Stapel- und/oder Bildverarbeitungsalgorithmen verrückt spielen, erschwert die Eingrenzung der optischen Eignung weiter.

Ich würde mir ein möglichst formatfüllendes, farblich möglichst einfaches, relativ flaches Objekt mit hohen Kontrasten aussuchen. Ein Geo-Dreieck, z.B.

Schönen Gruß
Thomas
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: Frank D. in November 01, 2012, 16:43:00 NACHMITTAGS
Hallo Heike,

mal abgesehen von den Streifen, die ich beim Epiplan als störender empfinde, zeigt die Ausschnittsvergrößerung des Lomo-Objektivs im Bereich von 11 bis 4 Uhr mehr Details.
Außerdem ist der (Muschel)Rand der Epiplan-Gesamtaufnahme im Bereiche von 4 bis 9 Uhr verschwommen.

Herzliche Grüße
Frank
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: rheinweib in November 01, 2012, 16:48:05 NACHMITTAGS
Hallo Frank,
ja den Rand, das ist nicht das Epi schuld, sondern ich.

Mit den Streifen gehts mir genauso, aber sowas kann doch nicht ein Objektiv verursachen? Wie soll das gehen?

@Thomas: Sicher hast Du Recht, ich wollt jetzt aber nicht noch genauer testen, denn ich muss die Epis sowieso wieder rausrücken.

Gruss
Heike
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: beamish in November 01, 2012, 16:52:05 NACHMITTAGS
Hallo Heike,

wenn du die Stapel noch hast, stacke die mal mit einer anderen Software oder verändere die Parameter. Kommt dann das gleiche raus, streifenmäßig?

Grüße

Martin
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: rheinweib in November 01, 2012, 16:53:36 NACHMITTAGS
Hallo Martin,
ja, die beiden Stapel hab ich noch. Versuche es mal mit Zerene.
Dauert aber ein klein Momentchen  ;D

Gruss
Heike
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: Klaus Henkel in November 01, 2012, 17:21:15 NACHMITTAGS
Zitat von: rheinweib in November 01, 2012, 16:05:37 NACHMITTAGS
Auf der Linse ist nichts zu sehen, vielleicht isses ja ein kleiner Stack-Fehler meinerseits.

Was total rätselhaft ist, ist diese Streifenbildung. Hab ja nur das Objektiv gewechselt, nicht die Kamera.


Hallo Heike!
Die Beurteilung ist schwierig bis unmöglich, weil keine Größenangaben verfügbar sind. Wenn mich das nicht narrt, dann würde ich die gerichteten Streifenmuster für Suturenporen halten. Die meisten Foraminiferenschalen, d. h. die Kammerwände weisen solche Poren auf. Näheres steht in Lehrbüchern für die Mikropaläontologie.

Gruß KH
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: rheinweib in November 01, 2012, 17:48:11 NACHMITTAGS
seltsam seltsam.......
die beiden sind mit Zerene gestapelt und auch EBV-mäßig gleich behandelt worden.
Jetzt ist der senkrecht-Streifen-Effekt nicht mehr zu sehen....... ???
Das Epi find ich knackiger, das Lomo schärfer, oder? Sogar die Farben sind ein bischen unterschiedlich.
Das Lomo-Bild hat ein bischen Neigung ins grüne....
Zugegeben, rechts, auf 3Uhr war ein amtlicher Reflex, den hab ich verschwinden lassen (https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/107557_64077645.jpg)


(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/107557_9937764.jpg)
das Epiplanbild


(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/107557_4795156.jpg)
das Lomo-Apo-Bild


hmmmm
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: beamish in November 01, 2012, 17:49:54 NACHMITTAGS
Dann waren die Streifen wohl ein Artefakt des ersten Stack-Programms...
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: rheinweib in November 01, 2012, 17:52:46 NACHMITTAGS
scheint wirklich fast so zu sein - tzzzz - was es nicht alles gibt.
Sowas kann ja auch nicht von der Optik verursacht werden, das MUSS andere
Gründe haben.

Gruss
Heike
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: Rawfoto in November 01, 2012, 19:11:21 NACHMITTAGS
Hallo Heike

Ja, Du bist mit der Sensor-Auflösung oder der von Dir reduzierten Datenmenge im Grenzbereich und dann reagiert vor allem Helicon so. Durch den Bayer Chip benötigst Du einfach mehr Daten um sicher rechnen zu können. Wie schon Heidelberg zu Uhrzeiten sagte, der Qualitätsfaktor ist zwei. Das gilt besonders bei den C-Mos-Sensoren ...

Die Auswirkung bei Unterschreitung siehst Du in Deinen im Objekt nicht vorhandenen Artefakten, diese sind immer geometrische Muster ...

Liebe Grüße

Gerhard
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: rheinweib in November 01, 2012, 19:28:02 NACHMITTAGS
Hallo Gerhard,
ja, ich hab (aus Bearbeitungszeitgründen) die Pentax von 12 auf 6 MP runtergestellt.
Da gibts ja noch ne Zwischenstufe, glaube, 10MP. Muss ich mal versuche, mal sehen,
wie lange die Kiste dann rumrechnet.

Gruss
Heike
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: koestlfr in November 01, 2012, 19:41:57 NACHMITTAGS
Olla Heike!

Du solltest deinen Rechenknecht neu aufsetzen und nur auf die Fotobearbeitung einrichten & optimieren, sonst nix; dann kannst Du ihn ordentlich füttern - vielleicht einmal mit RAW - bis er kotzt! :-))

Ciao Ragazza
Franz
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: rheinweib in November 01, 2012, 19:45:41 NACHMITTAGS
Hallo Franz,
Hab ich doch, da läuft die einmonatige Testversion von Helicon, also einmal im Monat "mach neu das Teil".  ;D
Da ist nur Helicon drauf, der hängt nicht mal am Inderned, ist aber halt ein, naja, älteres Modell.

Gruss
Heike
Titel: Re: Epiplan vs. Lomo-Apo
Beitrag von: Lothar Gutjahr in November 01, 2012, 21:12:21 NACHMITTAGS
Hallo Heike,

das mit der Dateigröße habe ich auch durch. Ich arbeite seit ein paar Wochen mit der vollen Größe ( irgendwo bei 14 Megapixel ) allerdings mit den von Sony erzeugten jpg´s. Aber ein Zuwachs an Schärfe war meist zu verzeichnen. Das muß man wohl bei grenzgängigen Dingen als eine der Grundvoraussetzungen betrachten.
Die RAW-Fotoschiene überlasse ich aber den jüngeren. Da fehlt einfach der Ehrgeiz. ;D Das beschneiden des ganzen Stapels um datenmäßig kleiner zu werden scheidet bei mir meist aus, da ich gewohnt bin die Motive möglichst voll ins Format zu nehmen. Hier hilft die Tandemanordnung mit dem Sigma Objektiv recht gut gegen kontinuierliches Schrauben mit Objektiven, da über die Macroverstellung mit Balgen und Macroobjektiv eine entsprechende Anpassung der Vergrößerung möglich ist.

Gruß Lothar