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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: Oecoprotonucli in November 25, 2012, 13:45:36 NACHMITTAGS

Titel: Lomo Wasserimmersionsobjektiv mit Phaco an Leitz
Beitrag von: Oecoprotonucli in November 25, 2012, 13:45:36 NACHMITTAGS
Hallo liebe Leute,

wie ich schon in folgendem Thread

https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=14338.0

erwähnte, habe ich nun ebenfalls ein Lomo-Objektiv.

Ich denke, ich komme schon ganz gut klar, aber zu Absicherung, und weil wir doch gerade dabei waren  ;) , hätte ich da noch ein paar Fragen. Besonders würde ich ja eigentlich Wolfgang "liftboy" ansprechen, aber das muss ja keine private Mitteilung sein, denn dann haben alle Interessierten was davon.

Zuerst würde ich einfach gerne wissen, ob dieses Phasenkontrastobjektiv ansonsten dem schon öfter erwähnten Achromaten ohne Phasenkontrast gleicht?

Beschriftung ist wohl "übersetzt":

Lomo Ph 40/0.75  WI (siehe auch Fotos).

Weitere Daten sind dann also: 160 mm Tubuslänge, 0.17 mm Deckglas, Abgleichlänge 33,5 mm ?

Nun zur zweiten Frage: Ich hatte befürchtet, dass ich mir für das Leitz eine extra Phasenringblende basteln muss. Jedoch stelle ich mit Freude fest, dass die Phasenringblende 2 des Leitz-Kondensors 402a ganz gut passt und auch ein wohl ganz gutes Phaco-Bild gibt.

Trotzdem wollte ich nun noch einmal fragen, ob jemand vielleicht die genauen Maße der Blende, vielleicht aus einem Lomo-Phaco-Kondensor, kennt? Der von mir so ungefähr gemessene Durchmesser der Leitz-Blende für Ph2 ist: innen 4,7 mm - außen 5,5 mm. Vielleicht geht's ja noch besser, denn mit dem Einstellfernrohr sehe ich, dass der Ring im Lomo-Objektiv ist ein wenig breiter (dicker) als das Bild der Blende ist. Der Leitz-Lichtring füllt also den Lomo-Objektivring nicht hundertprozentig aus.

Viele Grüße

Sebastian

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/110287_17574446.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/110287_49463648.jpg)
Titel: Re: Lomo Wasserimmersionsobjektiv mit Phaco an Leitz
Beitrag von: Werner in November 25, 2012, 14:39:15 NACHMITTAGS
Hallo Sebastian!

Das ist auch richtig so! Der Lichtring ist etwas kleiner als die Phasenblende - sonst wäre die Justage viel zu kritisch und müßte bei jeder Temperaturänderung oder Anfassen des Kondensors neu justiert werden. So hat man etwas Toleranz.
Der Phasenring soll ja den "Referenzstrahl" soweit abschwächen, daß er etwa dieselbe Intensität wie das phasenverschobene Licht hat. Nur so bekommt man ein kontrastreiches Bild.

Gruß   -   Werner
Titel: Re: Lomo Wasserimmersionsobjektiv mit Phaco an Leitz
Beitrag von: Oecoprotonucli in November 25, 2012, 15:05:04 NACHMITTAGS
Hallo Werner,

Danke, dann habe ich ja wohl einen Glücksgriff getan (oder sind die Phasenblenden und -Ringe irgendwie genormt?)

Viele Grüße

Sebastian
Titel: Re: Lomo Wasserimmersionsobjektiv mit Phaco an Leitz
Beitrag von: Werner in November 25, 2012, 15:50:13 NACHMITTAGS
... Meines Wissens hat Lomo einfach Zeiss-Jena kopiert. Schließlich hatten die Russen ja 1945 Zeiss demontiert und alles nach Leningrad geschafft - vielleicht arbeiten die auch heute noch mit deren alten Maschinen.

Die Abmessung der Phasenringe bestimmt nur der Optikkonstrukteur, sonst niemand. Höchstens noch der Optik-Rechner kann Einwände haben.
Die Pasenkontraste verschiedener Firmen sind deshalb nicht kompatibel (Ausnahme oben).
Ich habe zwei 40er-Objektive, die haben sogar zwei Phasenringe (Zeiss-Jena) - aber kein Mikroskop dafür.

Gruß   -   Werner