hallo
angeregt durch aktuelle Präsentationen verschiedener Diatomeenlegebilder möchte ich mich auch einmal an dieser Technik versuchen.
Die nachfolgenden Seiten
http://www.elsevier-data.de/journals/portal/mikrok/mikrokosmos_31_57-60.pdf
und
http://www.mikrohamburg.de/G%F6ke/Diatomeen_gesamt.pdf
vermitteln Basiswissen.
Gibt es weitere informative Seiten ?
Mein Problem besteht darin, dass
1. in den zitierten Artikeln als Klebestoff für die Diatomeen Extrakt aus Haus(-)enblase und als Deckmittel Styrax verwendet wird.
Verwendet man dies heute auch noch oder gibt es Alternativen, die nach der aktuellen Chemikalienverordnung auch noch zu kaufen sind ?
2. Was kann man als Legeunterlage benutzen ? In den Artikeln wird eine geritzte Glasplatte benutzt, um entlang der Strichlinien das Präparat sauber ausrichten zu können.
schöne Grüsse aus dem Saarland
Wolfgang
Hallo, Wolfgang.
Du meinst doch wohl "Hausenblase"?
Schönen Gruß aus dem Hintertaunus, wo keine Hausen im Weiher schwimmen.
Holger
Hallo Wolfgang -
Hausenblase wird nach wie vor als Klärungsmittel bei der Weinbereitung verwendet und ist im entsprechenden Fachhandel für jedermann erhältlich.
Gruß
Rolf
Zitat von: ruhop in Dezember 04, 2012, 23:31:48 NACHMITTAGS
Hallo, Wolfgang.
Du meinst doch wohl "Hausenblase"?
Schönen Gruß aus dem Hintertaunus, wo keine Hausen im Weiher schwimmen.
Holger
hallo Holger
mein Husten ;D war mir gleich suspekt
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
Styrax wirst Du schwerlich bekommen. Aber Bernd Heim bietet ein unbedenkliches Naphrax. Das ist genau so gut. Noch ein Tipp: DER Experte unter uns Lebenden und hier im Forum ist Ralf Nötzel. Du kannst einmal nach ihm suchen.
Herzliche Grüße
Detlef
hallo
vielen Dank für die wertvollen Anmerkungen, auch diejenigen, welche mich per PM erreicht haben.
Grüsse aus dem verschneiten Saarland
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
Styrax als fertiges Eindeckmittel habe ich auch nach laengerer Suche nicht gefunden.
Den Grundstoff, Storax resin, gibt es durchaus noch zu kaufen [ http://www.bristolbotanicals.co.uk/pr-1504 ]. Es handelt sich um ein (aufbereitetes??) Harz des Orientalischen Amberbaums (Liquidambar orientalis). Dieses muss aber noch durch mehrfaches Umlagern und Filtrieren in Chloroform aufgereinigt werden [eine ausfuehrliche Anleitung findet sich hier: [01854] http://www.kscitech.com/MicGroup/Diatom/H_Msg_02/index.htm ]. Beim hohen Ausgangspreis des Storax resin lohnt sich das schlicht nicht; da sind Sie mit Naphrax tatsaechlich besser beraten.
Beste Gruesse,
Jon