Hallo,
in Anlehnung an Heikes Blaukorn (mit den Mitteln des Haushalts):
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/111806_39408269.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Viele Grüße,
Heiko
Kupferacetat ode Grünspan auf einer Kupferoberfläche?
vG
Mike
Volltreffer Mike – Gratulation.
Ein Tropfen Essig auf ein Centstück: Kupferacetat.
Viele Grüße,
Heiko
ZitatEin Tropfen Essig auf ein Centstück: Kupferacetat.
du bist ja auch kein Deut besser als die Bänker! Machst den schönen Euro kaputt! ;D
ZitatBlau hab' ich auch ...
manche machen ... wir haben es: :D
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/111825_49152216.jpg)
@Heiko
Das Foto gefällt mir ubrigens sehr gut.
vg Mike
Hallo,
Die Redewendung ,,Geld stinkt nicht" ist hier wohl teilweise außer Kraft gesetzt.
Für diese Aufnahme habe ich die Beleuchtung etwas verändert – mit gewissem Erfolg:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/111899_10298095.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Kopfzerbrechen bereitet mir noch die Entsorgung des entstandenen Schadstoffs. Das Sammelmobil kommt nämlich erst in etwa einem halben Jahr ...
;D
Viele Grüße,
Heiko
Hallo Heiko,
ZitatDie Redewendung ,,Geld stinkt nicht" ist hier wohl teilweise außer Kraft gesetzt.
also sowohl Kupferlegierungen, als auch das Acetat sind doch eigentlich geruchlos?
ZitatFür diese Aufnahme habe ich die Beleuchtung etwas verändert – mit gewissem Erfolg:
Gratuliere! Das Streiflicht lässt den schönen Glasglanz der Kristalle zur Geltung kommen!
Zur sicheren Entsorgung würde ich beim Bundesumweltamt eine offizielle Anfrage machen, die haben jetzt wieder etwas Luft, nachdem der Klimagipfel mit dem beeindruckenden Ergebnis abgeschlossen wurde! ;D
Hallo Heiko,
die Streiflichtaufnahme gefällt mir außerordentlich gut.
@ Klaus: ich bin zwar aus Österreich, aber Bundesumweltamt finde ich gut. :D
Liebe Grüße,
Justin
Hallo Ihr ,,Streiflichtliebhaber",
diesmal war es eben nicht das Streiflicht, das das bessere Ergebnis brachte, sondern ein diffuses Irrlicht irgendwo von oben.
Wenn Mikroaufnahmen sooo einfach wären ...
... dann würde ich nur noch gute machen – versprochen. :D
Und der Geruch, lieber Klaus, ist ,,prozessbedingt". Wenn ich den Ansatz aus der ,,feuchten Kammer" nehme, haften einfach noch Essigsäuremoleküle an den Oberflächen ...
Viele Grüße,
Heiko
ZitatUnd der Geruch, lieber Klaus, ist ,,prozessbedingt
da hast du lieber Heiko den Prozess zu früh abgebrochen: ordentlich mit Wasser spülen, schon riechen deine Penunzen nicht mehr und die blöden blauen Dinger sind dann auch gleich weg. Danach hast du frisch gewaschenes Geld! ;D
Andere setzen dafür ganze Heerscharen einer
ehrenwerten Gesellschaft ein! ;D
Hallo Zusammen
Zur Entsorgung des Schadstoffes: Wenn man Kupfer(II)acetat auf 240°C erhitzt, zersetzt es sich wieder zu Essigsäure und Kupfer. Die Essigsäure verdampft dabei.
Lg
Christian
In Anbetracht der Menge an Essigsäure die bei dem Experiment mit der Münze zum Einsatz kam (bei manchen normaler Essig), kann sich der Katastrophenschutz den Einsatz sparen.
Mein Tipp mit dem Erhitzen war auf diesen Fall bezogen und nicht darauf Industriemengen zu entsorgen.
Der beschriebene Vorgang wird sogar an Schulen im Chemieunterricht durchgeführt und da wird bedeutend mehr Kupfer(II)acetat eingesetzt als die paar Kristalle auf der Münze.
Hier der Link dazu: http://www.seilnacht.com/versuche/cuac.html
Grüsse
Christian
Hallo,
man kann's auch etwas bunter treiben, wenn man – wie Klaus vorschlug – sein Geld wäscht und das Waschwasser dann im polarisierten Licht betrachtet:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/112194_64453626.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Viele Grüße,
Heiko
ZitatWaschwasser
Lügner alter verflixter! Das ist nicht das Waschwasser, sonden das sind Cu-Acetatkristalle, die im Wasser gelöst waren und beim Verdunsten des Wassers auskristallisierten! ;)
Aber schön fotografiert! :)
Habe ja nix von frischem Waschwasser erzählt – hat halt eine Weile gestanden, die Brühe ... ;D
Hallo Safari
Zitat von: Safari in Dezember 12, 2012, 15:15:15 NACHMITTAGS
Soll man das mit der Geldwäsche selber machen, oder nicht doch besser einer erfahrenden Bank überlassen?
Das kannst Du selbst.
Bekommst Du denn keine Mails id der Art
Dear sir,
I am auditor of the Bank of nigeria...blablub
Bei diesen Geschäften kannst Du gleich Dein Geld mitwaschen...
Viele Grüße
Klaus
PS: Auch die UN hat sich schon bei mir gemeldet
Hallo Klaus,
ZitatBei diesen Geschäften kannst Du gleich Dein Geld mitwaschen...
Nicht mitwaschen,
wegwaschen
da kommt nix zurück,
weder sauber noch schmutzig ;)
Liebe Grüße,
Justin
Hallo,
ich komm' von dem blauen Zeug nicht los – stoffgebundene Sucht wahrscheinlich.
Die obere Bildhälfte zeigt Kupferoxalat, gefällt an einem Oxalsäurekristall, der in die Acetatlösung gegeben wurde. Seiner Schwerlöslichkeit geschuldet, bildet das Kupferoxalat verflixt kleine Kristalle; hier mit dem 40er aufgenommen:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/112294_66126684.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Viele Grüße,
Heiko
Hallo Heiko,
nur eine neugierige Frage: wo hast du das mit der Schwerlöslichkeit von Cu-Oxalat gefunden?
Ich finde diese Verbindung in keinem meiner Bücher.
Und ich würde mal in Analogie schließen, dass es gar nicht so schwer löslich ist:
Ca-Oxalat ist schwer lölich, ebenso Ca-Sulfat, dagegen Cu-Sulfat ist leicht löslich, dann könnte auch Cu-Oxalat leicht löslich sein?
Hallo Klaus,
Du bist noch nicht internethörig, -gläubig und -abhängig? :D
Dann wird's aber Zeit:
http://www.prochemonline.com/upload/MSDS/1570-1.Copper%20(II)%20Oxalate.pdf
Gruß, Heiko
Hallo Heiko,
ahhh..... Amerikanisch! :D
ZitatCopper Oxalate is highly insoluble in water
Und wenn man sich lässt googlen übersetzen dann kommen Sachen wie diese:
ZitatAufgrund seiner hohen elektrischen Leitfähigkeit, werden große Mengen von Kupfer mittels der Elektroindustrie zur verwendet Draht .
Dank dir. Wieder einen Denkanstoß bekommen: englisch kucken! :D
Na und so ist das mit den Analogieen: Theoretische Chemie war mir immer suspekt: und prompt lag ich falsch!
Gewaschenes Geld!
Ich nehme auch noch feuchte Scheine kostenlos zur fachmännischen Entsorgung an.
Erwartungsvolle Grüße
Herbert
Hallo,
gründlich daneben gegangen ist der Versuch, Peters Silber- einen Kupferbaum an die Seite zu stellen, siehe: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=14652.0
Das Waschwasser (Kupferacetat) enthielt wohl nicht genügend Kupferionen, als dass auf dem Aluminiumschnipsel die Bäumchen in den Himmel hätten schießen können:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/112614_54355883.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
unter Deckglas, 40er Objektiv, Auflicht, gestapelt
Immerhin ist das Waschwasser jetzt gewaschen. ;D
Viele Grüße,
Heiko
Hallo Heiko,
Zitatals dass auf dem Aluminiumschnipsel die Bäumchen in den Himmel hätten schießen können:
das Alu hat normalerweise eine dichte Oxidschicht, die den Ionenaustausch blockiert. Nimm mal einen Eisennagel!
Hallo Klaus,
meinst Du es lag am Aluminium? An einigen Stellen (Risse in der Oxidschicht bzw. die Schnittkante) war die Wasserstoffentwicklung deutlich zu beobachten. Die Gasblasen sind auf dem Foto zu sehen.
Ich hatte auch deshalb zuerst an Alu gedacht, da es so schon portionierbar ist ...
Halt! Eisenwolle ...
Gruß, Heiko
Hallo,
Kupfergestrüpp – der gute Wille zählt.
Bei höher konzentrierter Salzlösung ist der Alu-Schnipsel regelrecht ,,verdampft". Auch ein Faden der Eisenwolle war zu schnell oxidiert. Mit einer Büroklammer entstand dann dieses Bild:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/112711_41904749.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Die unscharfen Spitzen resultieren aus der Wachstumsbewegung, als der Bilderstapel entstand.
Grüße, Heiko
Hallo und Entschuldigung,
aber ich konnte mich mental noch nicht von den ,,Gehölzen" lösen. Ich zeige die Varianten ,,Abendhimmel" und ,,Frühlingsgrün". Letzteres entstand nach längerer ,,Reifungsphase" in Kombination mit den Eisenionen aus der Büroklammer:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/112776_30700578.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/112776_50764156.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Viele Grüße,
Heiko