Hallo,
na, habt Ihr die Kugeln schon am Bäumchen? :D
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/112848_57746124.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Viele Grüße,
Heiko
aus Mangel an Bäumchen - nein -
ich versuch garnicht erst, das zu erraten....... ;D
Gruss
Heike
Hallo Heike,
wenn ich ehrlich bin – mir graut davor.
War nicht als Rätsel gedacht (nach den Reinfällen der letzten Zeit). :)
Rätselpotential hätte vielleicht diese Darstellung gehabt:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/112850_18780850.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Aber wahrscheinlich hätte ich mich auch nur wieder blamiert ob des geringen Schwierigkeitsgrades.
Grüße, Heiko
Hallo Heiko,
ein gezüchteter Kristall?
Grüße
Martin
Hm.. wenn man so die nicht genau passende Trennebene anschaut, muß man mehr von einem Gußteil ausgehen. Material vielleicht Zinn-Antimonlegierung ?
Gruß Lothar
Hallo Martin,
hab' ich Dich erwischt – und das nach Deinem Volltreffer bei der Centmünze. ;D
Nein, ist dieselbe Stecknadel bzw. ihr Kopf.
Viele Grüße,
Heiko
Hallo Heiko,
dann wäre der Kopf angepresst ? Kannst du mal mit der Nagefeile dranngehen ob der Kopf weicher als die Nadel ist ? Ein Prägen der Kugel aus dem gleichen Material sprengt etwas mein Vorstellungsvermögen. Aber man soll ja nie nie sagen.
Gruß Lothar
Hallo Lothar,
ohne das Maniküre-Besteck bemüht zu haben, gehe ich davon aus, dass das Plastik-Köpfchen weicher als die Stahlnadel ist. Die wiederum ist aus ,,ordentlichem" Material gefertigt, wie ich an anderer Stelle (Stichwort Kupferbaum) feststellen konnte.
Die beiden Hälften allerdings wollen mir fertigungstechnisch überhaupt nicht in den Laien-Schädel ...
Viele Grüße,
Heiko
Zitat von: Heiko in Dezember 22, 2012, 23:29:30 NACHMITTAGS
Hallo Martin,
hab' ich Dich erwischt – und das nach Deinem Volltreffer bei der Centmünze. ;D
Nein, ist dieselbe Stecknadel bzw. ihr Kopf.
Viele Grüße,
Heiko
Na, das ist ja das Schöne am Raten! Wenns jedesmal passen würde, wärs ja langweilig...
Grüße
Martin
Hallo Heiko,
ein mit Alu-Pulver gefüllter Kunststoff könnte das natürlich auch sein. Werde mal schauen ob die Hausfrau ähnliches im Bestand hat. Sonst wäre das direkt mal eine Frage für die Maus. ;D
Guts Nächtle
Lothar
Zitat von: Heiko in Dezember 22, 2012, 22:42:42 NACHMITTAGS
wenn ich ehrlich bin, –mir graut davor.
vor Weihnachten? Mir auch, fürchterliches TV-Programm, Mann auf Spätschicht, warscheinlich niemand da zum quasseln - Hölle!
Und dann auch noch das schreckliche "essengehenmüssen" mit den Schwiegereltern......ich brauch dringend ein alkoholhaltiges Getränk!!
Gruss
Heike
Hallo Heike,
das wissen die Iren schon seit Jahrhunderten. (Die konnten ja nicht weg von ihrer Insel) Sie formulierten es dann so:
"Realität ist eine Illusion, die durch Mangel an Alkohol entsteht" ;D
l.G.
Herbert
Recht hast Du, lieber Martin.
Von viel zu leicht bis unlösbar ohne Hilfe bzw. von punktgenau bis total daneben ist immer alles möglich – das macht den Reiz aus.
Viele Grüße,
Heiko
Hallo Heiko,
nachdem ich zwei solche Nadeln ausfindig machen konnte, steht nun fest, die Köpfchen der Nadeln sind spritzgegossen und nachträglich lackiert. Der fast metallic Effekt bei deinem Foto rührt dann von etwas feinem Merck Iriodin oder einer Nachahmung in der Farbe her. Um das zu zeigen, habe ich die rote mal angeschliffen:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/113111_42290028.jpg)
Genau genommen sind das zu klein geratene Hutnadeln.
Das Hat mir keine Ruhe gelassen. Das Werkzeug der Spritzgießmaschine dürfte einen quadratischen Wendeeinsatz haben mit folgendem Ablauf. 1. Nadeln übernehmen. 2. Umspritzen. 3. zweite Kühlung und 4. Entformen in eine Übergabekette. So hat man Ende der 70.er Injektionsnadeln hergestellt. Kann natürlich auch sein, daß da eine einfache Form verwendet wird und ein "Kuli" den Streifen mit Nadeln von Hand rein hält. ;D
Schönen Feiertag noch
Lothar
Edit Ergänzung eingefügt
Hallo Lothar
mach mal eine Auflichtaufnahme entweder Pol oder DIC, dann sollte man das Iriodin sehen:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/113121_56169581.jpg)
Zitat von: rheinweib in Dezember 23, 2012, 00:32:26 VORMITTAG
Zitat von: Heiko in Dezember 22, 2012, 22:42:42 NACHMITTAGS
wenn ich ehrlich bin, –mir graut davor.
vor Weihnachten? Mir auch, fürchterliches TV-Programm, Mann auf Spätschicht, warscheinlich niemand da zum quasseln - Hölle!
Und dann auch noch das schreckliche "essengehenmüssen" mit den Schwiegereltern......ich brauch dringend ein alkoholhaltiges Getränk!!
Gruss
Heike
;D Prost
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/113122_21251484.jpg) (http://www.smileygarden.de)
Hallo Ihr Werkstoffkundler,
ich hielt das Nadelköpfchen für ordinäres Plastik – eigentlich transparent, im pol. Licht (hatte ich das schon erwähnt?) dann irisierend.
Viele Grüße,
Heiko
Hallo Heiko,
da sagt der Werkstoffkundler: Halte das Köpfchen in eine Spiritusflamme, an der Spitze des blauen Innenkegels. Wenns verschmort wars Plastik, was sehr wahrscheinlich ist - fast - alles ist heute aus Plastik - auch viele Brote hab ich den Eindruck! ;D
Oh sorry mal wieder,
Klaus und Heiko,
ich meinte natürlich mit spritzgegossen, daß es Kunststoff ist. Umspritzt mit Pulvermetall wäre zu spektakulär, als daß ich nicht laut gegackert hätte und zu teuer für den Zweck. Mit Zamak 40 oder ähnlichem Druckgußwerkstoff wäre das auch noch denkbar, wäre aber wohl auch jenseits von gut und böse und würde sich "druckgegossen" schimpfen.
Der Kunststoff ist Polystyrol
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/113144_33837260.jpg)
und verbrennt mit schwarzer Flamme. Die Nadel hat am hinteren Ende Quetschstellen um eine formschlüssige Haftung der Kugel zu erreichen. Dies läßt die Vermutung zu, daß die Nadeln in Handarbeit in die Form eingelegt werden. Um diesen Vorgang zu automatisieren, wäre es sinnvoll anstatt der Quetschstelle eine kleine Öse oder ein Häkchen anzubringen. Dann kann man die Nadeln in einem Vibrationsförderer vereinzeln und ausrichten. (Alles was mit dem dicken Teil zuerst ankommt fällt wieder in den Topf zurück)
Das Iriodin werde ich morgen mal mit polarisiertem Licht anschauen. Da wartet schon einiges und dazu bekommt das UFOMI seine alte Metalloplan-Nase angebaut.
Schönen Abend noch
Lothar
Das hat man nun davon, wenn man auf die falschen Werkstoffkundler-Freunde hört – die Kugel ist hinüber:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/113152_35593614.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
;D ;D ;D
Ja Heiko,
PS ist relativ niedrig schmelzend. ;D
Guts Nächtle
Lothar
Ja mei Gudschder,
ZitatDas hat man nun davon, wenn man auf die falschen Werkstoffkundler-Freunde hört – die Kugel ist hinüber:
genau das hat dir dein liebster, treuster und bester Werkstoffkundler-Freund prophezeit! 8)
Du hast hoffentlich noch eine? :D
Hallo Klaus,
da ich heute mal die Optik des Metalloplan angebaut habe um verschiedene Durchlicht Pol-Aufnahmen zu machen, habe ich auch mal Iriodin angeschaut.
Verwendet habe ich Perlglanz 300 Goldperl. Das reagiert nicht auf polarisiertes Licht.
Im Durchlicht mit dem NPL100x/0.90 sieht man aber, daß es durchscheinende Flöckchen sind.
Stack 30 Bilder 1 µm Abstand
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/113352_63345736.jpg)
Interessant noch: Da es kein Verfallsdatum gibt, steht folgender Hinweis auf der Weithalsflasche: "Licht macht Kunststoff spröde. Nach 5 Jahren umfüllen.
Ich habe schon 15 Jahre ohne umgefüllt zu haben. Steht aber auch nicht auf dem Fenstersims. Habe ich zuvor nie gesehen.
@ Hallo Heiko,
dein Schmelzebild ist interessant. Man sieht, daß die mit nassem Regenerat arbeiten. Die schönen Bläschen stammen von komprimiertem "eingefrorenem " Wasserdampf. Mit naß meine ich nicht getrocknetes, durch Luftfeuchtigkeit im Wassergehalt höher angereichertes Material.
Gruß Lothar
PS: Eingefroren sollte ich vielleicht erläutern:
Unter eingefroren ist zu verstehen das Einschließen der quasi zu Volumen Null komprimierten Gase im verfestigten abgekühlten Kunststoff. Erwärmt man diesen an athmosphärischem Druck, kann dieser regelrecht schäumen. Hat also nichts mit Frost zu tun. Man spricht auch von eingefrorenen Spannungen.