Guten Abend
Heute habe ich endlich eine weitere Aufnahme aus der Sommerakademie fertig ausgearbeitet:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/112943_6757635.jpg)
Trivia multilirata (SOWERBY, 1870) und stammt von Scilla, Calabrien.
Das Objekt ist ca. 6mm groß, es handelt sich um eine Lupenaufnahme mit dem Leitz Photar 25mm
Liebe Grüße
Gerhard
Hallo Gerhard,
wunderschön, absolut perfekt designt von Mutter Natur und von Dir perfekt
in Szene gesetzt. Wunderbar, diese Symetrie......
Danke fürs zeigen.
Gruss
Heike
Hallo Gerhard,
das Foto von der Schale der Schnecke ist beeindruckend schön. Besonders die spiraligen Windungen gefallen mir gut.
Frohe Weihnachten wünscht Dir
Hans-Jürgen
Hallo Gerhard,
ein Meisterwerk! Die diffuse Ausleuchtung lässt den Perlmuttglanz schön herauskommen!
Nicht umsonst sind die Kaurimuscheln in der Südsee Zahlungsmittel gewesen! Sie sind einfach schön!
Lieber Gerhard,
absolute Spitzenklasse! Meine Bewunderung liegt Dir zu Füßen :D!
Herzliche Grüße
Regi
A nice picture Gerhard, The house perfect spiral.
Greetings francisco. :)
Wow Gerhard, ein Meisterfoto - das finde ich auch !
Das wunderbar weiche Licht unterstreicht die weichen Objektformen und ermöglicht doch ein plastisches Wahrnehmen der Form.
Ganz toll gemacht !
Wäre es möglich, uns etwas zur Lichtführung zu verraten ?
Herzliche Weihnachtsgrüsse
Holger
Guten Morgen
Freut mich wenn es Euch gefällt ...
Etwas zur Entstehung dieses Fotos, wir hatten in der Mikroskopischen Gesellschaft einen Schneckenexperten zu Gast und im Gespräch über die Möglichkeiten der Fotografie haben wir beide uns zu einem Tag Im Fotostudio getroffen und dabei sind drei Schnecken fotografiert worden (von uns beiden mit unserer eigenen Ausrüstung). Ich habe diese Aufnahmen als Vorbereitung für meinen Unterricht an der Prager Fotoschule gemacht (die Mikrofotografie-Woche) ...
Beleuchtet wurde mit Schott Fostec Kaltlichtleuchten, es sind 2 Stück zum Einsatz gekommen. Konkreter zwei Strip Lights (diese produzieren zwei Lichtstreifen, ca. 50mm x 2mm Austrittsöffnung), eines davon wurde als Hauptlicht eingesetzt (von rechts) aber zwischen Lichtquelle und Schneckengehäuse wurde ein Diffuser als Lichtsegel eingesetzt und die Halterung in Form des Schneckenhaus gebogen. Mit der Position zwischen Leuchte und Objekt kann man die Weichheit des Lichts steuern (zusätzlich gibt es die Segelbespannung in drei unterschiedlichen Dichten, eingesetzt wurde die mittlere Dichte). Die Lich-Quelle liegt ca. auf 1 Uhr. Die optischen Achse verläuft immer von 12 zu 6 Uhr (12 Stunden ist ein voller Kreis, wie bei der Uhr) ==> in der professionellen Fotografie wird nicht der Winkel für solche Angaben verwendet, es dominiert die Uhr ...
Das Aufhell-Licht befindet sich auf 5 Uhr, liegt aber auf der doppelten Entfernung (ist daher schwächer), zusätzlich befindet sich wieder ein (an das Objekt angepasster/gebogener) Diffuser dazwischen - der steht aber näher an der Lichtquelle was für eine weitere Reduktion des Lichtes sorgt. Die dritte Lichtquelle ist nur ein Reflektor (weisses Styropor-Platte, 1,5 x 2cm groß), diese wurde verwendet um selektiv etwas Licht ins Gehäuseinnere zu transportieren. Das Licht stammt von der Hauptlichtquelle.
Die einzelnen Lichter werden auf Basis des Histogramms gesetzt (einzeln) und dann in Summe aufeinander feinabgestimmt (durch Bewegung der beiden Diffuser) ==> das ergibt eine sehr gute Fein-Steuerbarkeit ...
Liebe Grüße
Gerhard
PS: ich schreibe gerade an einer mehrteiligen Serie über die Lupenfotografie, im Mikrokosmos 1/2013 gibt es den ersten Teil und dann jedes Heft einen weiteren. Ein eigener Teil ist der Beleuchtung gewidmet (Heft 3/2013) ...
Wunderschöne Schnecke - perfekt abgebildet, Gerhard!
Das wäre doch mal ein Christbaumschmuck ;).
Weihnachtsgrüße
Thomas
PS: Die Struktur der Schalen wird von Rippen gebildet und ist nicht spiralig. Die typischen Schneckenwindungen sid bei den Cypraeoidea nur in den Jugendstadien erkennbar, während die hier abgebildete, Schale eines erwachsenen Tiers nur die letzte Windung zeigt (die älteren Windungen liegen im Inneren der Schale). Man soll ja nicht allein nach Bildern bestimmen, aber das könnte Ipsa childreni sein.
ZitatMan soll ja nicht allein nach Bildern bestimmen, aber das könnte Ipsa childreni sein.
eher nicht:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Ipsa_childreni_2_600x600.JPG&filetimestamp=20080830205600
Aber dass es viele gibt zeigt diese beeindruckende Sammlung:
http://www.cypraea.eu/index.htm
Liebe KollegInnen
Soeben hat mir Rudi (Rudolf Kapelle), der Besitzer des guten Stücks geschrieben:
Die Du fotografiert hast heißt ==> Trivia multilirata (SOWERBY, 1870) und stammt von Scilla, Calabrien.
Liebe Grüße
Gerhard