Hallo,
bis jetzt ist mir eine Auflichtaufnahme einer Kieselalge, weder hier noch sonst wo untergekommen, weshalb ich sie trotz ihrer schwächen hier zeigen möchte.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/113318_51362625.jpg)
Objektiv: Zeiss Plan 100x
Viele Grüße,
Johannes
Hallo Reiner
Schön, da passt die Belichtung im Bereich der Kieselalge - wenn Du jetzt noch eine Tonwert-Spreizung (mit der Tonwert-Korrektur) machst ist es noch einmal so gut. Die Lichtkante von der Beleuchtung ist hinten, Tipp, leg die Beleuchtung so das die Lichtkante vorne Rechts ist. Ich denke das schaut natürlicher aus ...
Die Auflösung im Bereich der Schärfe finde ich wirklich gut ...
Danke fürs Zeigen, liebe Grüße
Gerhard
Hallo Gerhard,
die Tonwert-Korrektur habe ich im Photoshop gefunden, nur habe ich keine Ahnung was ich da verstellen sollte.
Ein klick auf "Auto" brachte, ein für mich, nicht gerade überzeugendes Ergebnis.
Könntest du da ein wenig Nachhilfe für einen Photoshop-Dummie geben ?
Viele Grüße,
Johannes
Hallo Johannes,
wirklich einzigartig! Mich würde interessieren, wie du das Auflicht da reinbekommen hast.
Viele Grüße
Bernd
Hallo Bernd,
genau auf diese Frage habe ich gewartet. ;D
Ganz einfach, wie es Captain Kirk machen würde, so
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/113343_17267364.jpg)
Der Öltropfen dient dabei als Diffusor, bestrahlt beleuchtet man das Objekt direkt, machen einem die Sparkles des Lasers einen Strich durch die Rechnung . ;)
Viele Grüße,
Johannes
Hallo Johannes,
na das nenne ich doch mal eine Improvisation! 8)
Ich bin begeistert!
VG
Bernd
Hallo Johannes,
bringst du da wirklich zum Ausdruck, daß die Speckles des Laserlichts sich im Oltropfen homogenisieren ? Isch´an Ding ! Ich habe seit einem Jahr das verschütteln mittels Piezzovibrator auf der "to do list" Das muß ich mir aber auch mal ansehen. Interessant, danke für die Anregung.
Hast du da Kernöl aus Kärnten ? ;D oder normales Immersionsöl. Die Speckles geben mir schon seit Jahren Rätsel auf. Meine langjährige Vermutung war die, daß sich das Laserlicht nicht homogen sondern quasi stäbchenförmig ausbreitet und daß das wie die Kohärenz zu dessen Besonderheit gehört. Nun kommst du und machst mit einem Tropfen Öl einen Modenwandler der daraus eine normale Ausbreitung werden läßt. Wenn dem so ist, solltest du über patentierte, ölgefüllte Küvetten nachdenken und den Einzeltropfen schnell wieder vergessen. Ist aber schon zu spät, dies hier ist eine schulbuchmäßige patentierfeindliche Vorveröffentlichung.
Was im Wiki zu den Speckles steht ist aus meiner Sicht eiskalter Kaffee. Beweis: Wenn man eine an beiden Enden fest eingespannte Lichtleitfaser zur Übertragung hernimmt und den Strahl aufgefächert auf eine Mattscheibe projeziert, kann man die Pünktchen studieren. Das geringfügigste Bewegen der Faser egal an welcher Stelle verändert das Specklebild. Läßt man die Faser in Ruhe, stellt sich das alte Bild wieder ein. Das heißt jedes Pünktchen hat seinen ortsfesten Platz der wandern kann und kann daher niemals eine Interferenzerscheinung an einer rauhen Oberfläche sein, wie man es da zu erklären versucht.
Schönen Abend noch !
Lothar
Hallo Johannes,
ich hab mir mal erlaubt, es zu versuchen.
Wenns Dir nicht gefällt, kurz Bescheid sagen, dann lösch ichs wieder.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/113362_49525173.jpg)
Gruss
Heike
Hallo Lothar,
mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher was da genau abgeht.
Ich kann zum Beispiel nicht ausschließen, dass die Fluoreszenz des Naphrax wie ein Leuchttisch wirkt, um das zu klären, werde ich morgen ein trocken Präparat herstellen, mal sehen ob es dann auch noch geht.
Das Öl spielt jedenfalls eine Rolle, Immersionsöl n=1,53 geht besser, als eines mit nur n=1,39.
@ Heike
vielen Dank für deine Nachbearbeitung, mir ist es so aber schon zu dunkel.
Viele Grüße,
Johannes
ja ist ein bischen finster, soll ichs löschen?
Hallo Heike,
um Gotteswillen, nein !
Ist doch alles eine Geschmackssache, und wie wie Wiener sagen, "Was liegt, das pickt"
Liebe Grüße,
Johannes
Hallo Heike,
Bildbearbeitung ist im Prinzip Sinnestäuschung, aber die Deine sie ist schon beeindruckend. Ich finde, wenn sie dem Auge hilft statt es zu täuschen, ist Bildbearbeitung auch legitim.
Gruß - EFH
Oh, Vielen Dank, da werd ich fast ein bischen verlegen.
Laserlicht?......ich hör da in der Ferne ein Türchen quitschen, das sich gerade öffnet ;)
Mannoman, fast jeden Tag eine neue Inspiration, ich komm garnicht mehr hinterher ;D
Ein fantastisches (fast-neues) Hobby und ein wunderbares Forum. DANKE!
Gruss
Heike
Hallo zusammen,
auch wenn ich Eulen nach Athen tragen sollte:
BITTE, BITTE SCHÜTZT EURE AUGEN !!!
Beste Grüße !
JB
Hallo Jürgen,
nicht reingucken ist ja klar, aber kann, oder muss man sich noch anders schützen, wenn man mit
sowas "runhantiert"?
Gruss
Heike
Zitat von: rheinweib in Dezember 28, 2012, 23:34:01 NACHMITTAGS
Hallo Jürgen,
nicht reingucken ist ja klar, aber kann, oder muss man sich noch anders schützen, wenn man mit
sowas "runhantiert"?
Gruss
Heike
Mit Photoshop? ???
Nee, mit so einem Laserteil.....
Photoshop hat noch keine bleibenden Schäden verursacht, und wenn doch,
dann merke ich sie nicht ;D, obwohl, nach 5 Stunden....keine bleibenden,
aber temporäre Schäden in Form von sehr trockene Augen, aus irgendeinem
Grund klappt man am PC die Lider nicht regelmäßig runter.
Hallo Heike ,
neben dem Beachten auf gar keinen Fall rein zu schauen, birgt der Umgang mit dieser Lichtquelle die große Gefahr sein Augenlicht zu ruinieren, wenn man versehentlich von Reflektionen getroffen wird. Dazu habe ich im anderne Trööt von Johannes etwas geschrieben wo es um die Auswirkungen geht. Von daher solltest du, falls du schon infiziert bist erstens keine Laser mit mehr al 1 mW kaufen und halten. Zweitens empfiehlt es sich für den unbedarften Nutzer, sich auf eine einzige Wellenlänge festzulegen, was dann den sinnvollen Erwerb einer passenden Laserschutzbrille ermöglicht.
Drittens würde ich empfehlen, das Laserlicht auf gar keinen Fall zum beobachten durch das Okular zu verwenden, sondern nur für Anwendungen mit Lifeview via Bildschirm. In wie weit man der Kamera damit "weh tun kann", wäre noch eine interessante Frage. Da kann ich ja mal in meiner Sammlung nach einer freiwilligen fragen und mal schauen, ob man so eine Art Signatur suf den Sensor bringt, grins. Why not, im Auge geht es ja auch.
Ein besonderes Gefahrenpotential steckt im Detail. Da sind die blanken Objektive, die den Strahl mit hohem Wirkungsgrad in einen fast Vollkreis reflektieren, wenn sie von dem vorüberhuschenden Strahl getroffen werden. So birgt jedes blanke polierte Teil die Gefahr einen vagabundierenden Strahl zu erzeugen. Wenn ich auf meine drei Lomorevolver rüber schiele, sehe ich, daß die allesamt poliert und verchromt sind. Vom Objektiv auf die Revolverfläche oder umgekehrt ins Auge ist schon mal denkbar.
Grüße durch die Nacht nach KL
Lothar
Meinen ersten dunklen Fleck habe ich mir weggeholt, wie ich durch eine Glasscheibe geleuchtet habe und für den Bruchteil einer Sekunde den roten Blitz durch eine Reflektion wahrnahm. Der nächste Grund es überhaupt nicht zu tun ist die Tatsache, daß es im allgemeinen erst mal heißt, die Speckles aus dem Bild fern zu halten. Erst wenn das sauber gelingt, macht das einen Sinn., darüber nachzudenken.
Oha....das lass ich doch lieber bleiben, Danke Lothar, das ist mir dann doch zu gefährlich.....
Gruss
Heike