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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: Peter V. in Januar 22, 2013, 23:12:52 NACHMITTAGS

Titel: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: Peter V. in Januar 22, 2013, 23:12:52 NACHMITTAGS
Hallo,

ich habe die letzten Tagen zwei verschiedene Monitore für die Darstellung des LifeView-Bildes meiner EOS 550D getestet, und zwar einen preiswerten 19-Zoll-"HD-ready"-LED-Fenseher der Media-Markt Eigenmarke "ok." für 150 EUR (also nicht "Full-HD") und einen Full-HD PC-Monitor von Samsung für 129 EUR (Anschluß via HDMI) Daneben meinen alten 14-Zoll-Trnitron-Röhrenfenseher, Anschluß über Cinch.
Zunächst habe ich im Hellfeld eine Diatomee betrachtet und war von dem Bild recht begeistert. Auf dem LED-TV sah man knackscharf die "Porenreihen" und konnte einzelne Poren erahnen. Auf den im Vergleich dazu weserntlich "matsichiger" und flauer erscheinenden Samsung PC-Monotor, dessen Bild mir primär ungleich schlechter erschien, erkannte man hingegen besser, dass es sich um einzelene Poren handelt, obgleich das Bild insgesamt unschärfer wirkte. Auf dem alten Röhren-TV war innerhalb der Diatomee überhaupt nichts aufgelöst, die Diatomee wirkte wie eine homogene Fläche. Schlecht für feinstes Fukussieren. War mir bisher gar nicht bewußt, dass das so ein eklatanter Mangel ist, der sich natürlich beim feinsten Fokussieren auswirkt.

Die Überraschung kam, als ich mir ein DIK-Bild von Mundschleimhauepithelien anschaute: Auf dem LED-TV ein nahezu gruseliges Bild, offenbar völlig überschärft mit regelrechten schwarzen Punktflächen. Das hatte nichts mt dem gemein, was man durch das Okular sah. Auf dem PC-Monitor und auch auf dem Röhren-TV hingegen ein Bild, das weitstgehend dem entsprach, was man auch durch das Okular sah.

Offenbar ist es so, dass die TV-Geräte (oder nur dieses?) das Signal intern so verarbeiten, dass es massiv überschärft wird, während die PC-Monitore (oder nur dieser hier?) das Bild nicht "aufgehübscht" wiedergeben.

Mich hat es sehr überrascht, wie extrem unterschiedlich die Wiedergabe auf den zwei "Flachmännern" ist. Wer weiß, wie groß die Unterschiede wären, wenn man verschiedene TV-Geräte und Monitore testen könnte? (Was ich ja nun leider nicht kannn....)

Letztlich bin ich jedenfalls mit keinem der Geräte zufrieden  :- Bei den Diatomeen ließen sich unterschiedliche Ebenen für mein Gefühl mit dem LED-TV besser herausarbeiten, während das Bild der Mundschleimhautzelle unbrauchbar war. Das Bild auf dem PC-Monitor wirkte hingegen sehr flau.
Durch Einstellungen in den Menüs ließ sich daran übrigens bei beiden Geräten kaum ein umfassend zufrieenstellendes Bild einstellen. Vielleicht wäre es bei teureren Monitoren/Fernsehrern anders....?

Wer hat hier Erfahrungen mit bestimmten Fernsehern oder PC-Monitoren und kann evtl. einen Tipp für einen umfassend "guten" Monitor oder Fernseher für solche Zwecke geben, am besten mit HDMI- und auch Chinch-Anschluß? (Das TV-Gerät hat jedenfalls beide Anschlüsse).

Die Bilder zeigen einen kleinen Ausschnitt des Monitorbildes. Natürlich ist es sehr schwer, vom Monitor zu fotografieren, aber die Effekte, die ich zeigen will, sieht man schon.

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/116236_37460558.jpg)



(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/116236_59487907.jpg)


Herzliche Grüße
Peter


Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: smashIt in Januar 22, 2013, 23:49:25 NACHMITTAGS
Zitat von: Peter V. in Januar 22, 2013, 23:12:52 NACHMITTAGS
Offenbar ist es so, dass die TV-Geräte (oder nur dieses?) das Signal intern so verarbeiten, dass es massiv überschärft wird, während die PC-Monitore (oder nur dieser hier?) das Bild nicht "aufgehübscht" wiedergeben.

ist leider normal bei den glotzen
in den einstellungen des fernsehers solltest du allerdings das schlimmste verhindern können (bei vielen is die movie-einstellung eher neutral gehalten)
Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: gast in Januar 23, 2013, 09:10:17 VORMITTAG
Hi Peter,

bei der Röhren Tvision hast du höchstens mal so 500 Zeilen Auflösung, baubedingt und Frequenzbedingt. (4,43 MHz Pal), da kannst
du wohl nicht mehr erwarten. Zudem noch mit Halbbildverfahren gearbeitet wird.
Beim LED dürfte irgendwie der Kontrast zu hoch sein, jedoch die Pixelanzahl halbwegs gut rüberkommen.
Nur wie es bei dir da mit dem fullHD nicht funkt, keine Ahnung. Sollte ja irgendwo bei 1920x1280 Auflösung haben, oder so.
Wie viele Megapixel hat die Kamera ? wenn Sie z.B. 5 hat, dürfte sich das auf dem HDTV auch nicht ganz ausgehen, voll wiederzugeben.

lg
Bernd
Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: Peter V. in Januar 23, 2013, 14:56:03 NACHMITTAGS
Hallo Bernd,

so richtig verstehe ich das ohnehin nicht.
Ein FULL-HD-Video, aufgenommen mit der 550D und über diese via HDMI abgespielt, erzeugt auf dem "HD-ready"-TV mit einer Auflösung von 1366 x 768 ein formatfüllendes Bild, auf dem "Full-HD"-PC-Monitor mit 1920 x 1080 jedoch nur ein Bild, das etwa mittig 2/3 der Fläche ausfüllt.
Und das Vorschaubild via HDMI-Ausgang füllt bei beiden Mönitoren nur 2/3 aus.
Wie gesagt - verstehen tue ich das alles nicht  ???  ???  ??? Vielleicht kann ja jemand Aufklärung schaffen.

Herzliche Grüße
Peter

Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: Blitzi72 in Januar 23, 2013, 15:04:32 NACHMITTAGS
Hallo Peter,

kann es vielleicht sein, dass der interne Videoprozessor der 550D nicht dazu in der Lage ist? Hast Du einmal versucht das Full HD Video auf einen PC zu exportieren und von dort aus abzuspielen?

Das wäre vielleicht einmal einen Versuch wert.

Lieben Gruß

Christian
Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: Peter V. in Januar 23, 2013, 15:08:09 NACHMITTAGS
Zitat von: Blitzi72 in Januar 23, 2013, 15:04:32 NACHMITTAGS
Hallo Peter,

kann es vielleicht sein, dass der interne Videoprozessor der 550D nicht dazu in der Lage ist? Hast Du einmal versucht das Full HD Video auf einen PC zu exportieren und von dort aus abzuspielen?

Das wäre vielleicht einmal einen Versuch wert.

Lieben Gruß

Christian

Lieber Christian,

mag sein....habe es noch nicht probiert.
Aber ehrlich gesagt - interessiert mich das gar nicht so sehr, denn es geht mir ja ausschließlich darum, DAS Videosignal, dass die Kamera am HDMI-Ausgang ausgibt, optimal darzustellen. Allein dafür suche ich ja den  "geeignetsten" Monitor.
Offenbar ist es aber schwierig, herauszufinden, was nun genau aus dem HDMI-Videoausgang der 550D "herauskommt".

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: smashIt in Januar 23, 2013, 15:45:28 NACHMITTAGS
Zitat von: Peter V. in Januar 23, 2013, 14:56:03 NACHMITTAGS
Ein FULL-HD-Video, aufgenommen mit der 550D und über diese via HDMI abgespielt, erzeugt auf dem "HD-ready"-TV mit einer Auflösung von 1366 x 768 ein formatfüllendes Bild, auf dem "Full-HD"-PC-Monitor mit 1920 x 1080 jedoch nur ein Bild, das etwa mittig 2/3 der Fläche ausfüllt.
Und das Vorschaubild via HDMI-Ausgang füllt bei beiden Mönitoren nur 2/3 aus.

das handbuch der 550d meint dazu folgendes:

ZitatWenn die Kamera während einer Movie-Aufnahme über ein HDMI-Kabel
an ein Fernsehgerät angeschlossen ist (S. 167) und die Movie-Aufnahme in der Einstellung [1920x1080] oder [1280x720] durchgeführt
wird, wird das Movie während der Aufnahme auf dem Fernsehgerät klein
angezeigt. Die tatsächliche Movie-Aufnahme wird jedoch in der
eingestellten Movie-Aufnahmegröße aufgezeichnet.
Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: Peter V. in Januar 23, 2013, 15:50:26 NACHMITTAGS
Hallo Chris,

...aber auch bei Abspielen über die Kamera!
Mag schon sein, dass das Video selbst auf der Spiehcerkarte dann die volle HD-Auflösung hat.
Also gehe ich davon aus, dass tatsächlich der HDMI-Ausgang der Kamera kein HD schafft. Zumindest kein Full-HD!

Herzliche Grüße
Peter


Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: Rundholzmacher in Januar 23, 2013, 15:56:41 NACHMITTAGS
Hallo Peter,

das Problem liegt möglicherweise daran, dass die EOS 550D  bei einem HDMI Anschluss auf 480p umschaltet.
Die Kamera nimmt aber weiterhin in 1080 auf.

Gruß
Heinz
Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: smashIt in Januar 23, 2013, 16:06:36 NACHMITTAGS
hab nochwas gefunden:
während der anzeige am fernseher soll man durch drücken von Disp einstellungen vornehmen können
canon sagt aber nicht ob das nur für fotos oder auch für filme gilt
Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: knipser009 in Januar 23, 2013, 19:54:46 NACHMITTAGS
Zitat von: Peter V. in Januar 23, 2013, 15:50:26 NACHMITTAGS

Mag schon sein, dass das Video selbst auf der Spiehcerkarte dann die volle HD-Auflösung hat.
Also gehe ich davon aus, dass tatsächlich der HDMI-Ausgang der Kamera kein HD schafft. Zumindest kein Full-HD!

Herzliche Grüße
Peter


hallo Peter

das könnte man doch testen, falls Dein normaler (Wohnzimmer :)) - Fernseher einen SD-Einschub hat.
Zeigt sich dort die Full-HD Qualität, dann liegt es an der 550D.

lG

Wolfgang
Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: wilfried48 in Januar 24, 2013, 17:19:41 NACHMITTAGS
Hallo Peter,

also bisher ging ich immer davon aus, dass sich 550 D und 600 D nur in der Anzahl der Bilder pro sec nicht aber in der Auflösung unterscheiden.

Die 600 D gibt beim Abspielen eines mit full HD aufgenommenen Videos jedenfalls über den HDMI Eingang an einem Full HD Computermonitor auch ein formatfüllendes full HD Bild aus.

Aber dir geht es doch offensichtlich um das live Vorschaubild im Fotomodus. Das ist zwar in den Zeilen full HD (also formatfüllend) in den Spalten kann es das aber nicht gleichzeitig sein (und das gilt alle digitalen DSLR mit APC oder Vollformatchips !) weil der Chip ein anderes Seitenverhältnis (3:2) wie der Full HD Monitor hat. Das bedeutet bei 1080p eine Bildbreite von 1080:2x3 = 1620 Pixel. Das Bild kann also auf dem Monitor nicht in beiden Richtungen gleichzeitig formatfüllend sein sonst müsste man es verzerren.

Die Videonorm ist aber an der Zahl der Zeilen aufgehängt : normales Video ca. 500 Zeilen oder digitalisiert VGA 640 x 420p, HD ready 720p, Full HD 1080p.

Und gegen die 500 Zeilen der normalen Videonorm sind die 1080 bei Full HD schon eine Welt, von der Flimmer und Jitterfreiheit des Full HD Bilds gegenüber der Alten analogen Technik will ich gar nicht erst reden.

viele Grüsse
Wilfried



Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: Tausendblatt in Januar 24, 2013, 21:12:28 NACHMITTAGS
Hallo Peter,

die Einstellung "Schärfe" im Monitormenue lag bei dir vermutlich schon auf 0 oder Aus?
Die Standardwerte sind mir schon beim Fernsehen immer zu hoch, 0 oder maximal 25% sind besser (bei Technisat und Humax)...

Es grüßt

Jens
Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: Peter V. in Januar 24, 2013, 21:48:11 NACHMITTAGS
Hallo,

ich mache jetzt hier muntere Monitortests. Ich habe mittlerweile ein Gerät gefunden, dass das Bild für meine Begriffe sehr ordentlich darstellt. ACER M230HDL. Ich weiß gar nicht, ob der unter PC-Monitor oder TV fimriert (die Grenzen sind ja mittlerweile fließend). Leider 23 Zoll (dass die Dinger immer so groß sein müssen  :'().

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/116405_60800190.jpg)

Oh je, je tiefer man in die Materie eindringt....hatte vorher noch nie von "Ovrescan" (http://de.wikipedia.org/wiki/Overscan) bzw. Overscan-Abschltung gehört (Dieser Monitor hat das und man sollte evtl. darauf achten, dass der Monitor das kann, um HD-Videos wirklich komplett wiederzugeben).

@Jens: Nein, bei dem kleinen Billig-19"-TV war die Schärfe noch nicht minimiert, aber selbst auf "0" war schön anders......

@Wilfried: Danke für die Infos. In der Tat stellt sich nun auf diesem ACER-Monitor das HD-Video formatfüllend dar, wo auch die Ränder des Videos nur zu sehen wird, wenn "Unterscan" eingestellt ist. Ansonsten wird es am Rand etwas beschnitten.
Du hast Recht, das Vorschaubild hat eine Auflösung von 1080 Zeilen horizontal, füllt aber den 16:9-Bildschirm zu den Seiten nicht aus. Wobei das eigentliche Vorschaubild selbst schon wieder keine HD-Auflösung hat, denn in den 1080 Zeilen ist ja noch der schwarze Balken mit den Daten enthalten.
Das fertige Video hat aber offenbar schon HD-Auflösung.  Das heißt aber doch, dass das Video nicht von der kompletten Kamera-Chipfläche aufgemommen wird, sondern oben und unten auf dem Chip je ein Streifen nicht genutzt wird, oder?

Was noch etwas nervig ist beim Anschluß der 600D über HDMI: Nach Auslösung dauert es fast 7 Sekunden, bis das nächste Vorschau-Livebbild angezeigt wird, beim Anshcluß über Cinch nur 3 Sekunden.

Herzliche Grüße
Peter

Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: Johannes Kropiunig in Januar 25, 2013, 05:50:00 VORMITTAG
Hallo,

ich habe mit großen Interesse diesen Thread verfolgt und warte immer noch darauf warum ihr nicht einfach das Live-View der Canon nutzt.
Zugegeben, da ist zwar keine HD möglich, aber das wird durch die einfache Bedienung der Canon mehr als weg gemacht.
Mit Eos Utility stelle ich alles bequem ein, ohne ein umständliches Handiren an der Kamera, selbst der Weißabgleich, scheinbar ein Problem bei der 600er, geht damit mit 2 Klicks.
Weitere Vorteile sind:
Kein Speicherkarten gefummel.
Das Bild sieht so aus wie es am Pc aussieht, weil es ja schon am Pc ist.
In das Vorschaubild lässt sich ganz einfach ein Hintergrundbild einblenden, z.B. das Bild eines Objektmikrometer womit Größenabschätzungen ein Klacks werden.
Die einfache Steuerung von Belichtungszeit, Iso, Weißabgleich, Auflösung, Raw oder Jpg und Zoomvorschau.
Selbst das Köhlern ist am Bildschirm, mit einem eingeblendeten Raster an Genauigkeit nicht zu überbieten.
Das an anderer Stelle erwähnte Träge verhalten des Vorschaubildes konnte ich nur an einem in die Jahre gekommenen Laptops beobachten, bei meinem PC,und selbst der ist schon mind. 5 Jahre alt, fällt das kaum ins Gewicht.
Erschütterungsfreies Auslösen durch einfaches anheben der Maus.
Es gibt keine 7 Sekunden, höchstens 1, an den das Bild einfach mal weg ist.
Keine Kosten für einen Full-HD Fernseher, der dann scheinbar auch suboptimal ist.

Was also spricht gegen das Live View der EOS, welches diese Vorteile aufwiegen könnte ?

Viele Grüße,
Johannes
Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: Peter V. in Januar 25, 2013, 08:34:09 VORMITTAG
Hallo Johannes,

ganz einfach und banal: Nicht jeder hat einen / seinen PC neben dem Mikroskop stehen (oder umgekehert).! Für Viele mag das die optimale Lösung sein. Viele Wege führen bekanntermaßen nach Rom......
Und wer nicht jeden Tag am Mikroskop fotografiert, den stört es auch nicht, mit den Speicherkarten zu arbeiten.
Sicher könnte man sich auch ein preiswertes Laptop kaufen, aber Billiglaptops haben oft grauenvolle Bildschirme, die zwar für Textanwendungen reichen, aber bei Bildern keine guten Ergebnisse liefern.
Ich habe zudem verschiedene Kameras, auch noch einige alte Coolpixe ohne vernünftige PC-Anschlußmöglichkeit.
Für meine (ganz persönlichen) Bedürfnisse wäre halt ein nicht so großen (um 19 Zoll) Monitor mit guter Darstellung von digitalen und analogen Videosignalen optimal.

Herzliche Grüße
Peter


Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: wilfried48 in Januar 25, 2013, 11:29:31 VORMITTAG
Zitat von: Kropiunig Johannes in Januar 25, 2013, 05:50:00 VORMITTAG
Hallo,

ich habe mit großen Interesse diesen Thread verfolgt und warte immer noch darauf warum ihr nicht einfach das Live-View der Canon nutzt.
Zugegeben, da ist zwar keine HD möglich, aber das wird durch die einfache Bedienung der Canon mehr als weg gemacht.
Mit Eos Utility stelle ich alles bequem ein, ohne ein umständliches Handiren an der Kamera, selbst der Weißabgleich, scheinbar ein Problem bei der 600er, geht damit mit 2 Klicks.
Weitere Vorteile sind:
Kein Speicherkarten gefummel.
Das Bild sieht so aus wie es am Pc aussieht, weil es ja schon am Pc ist.
In das Vorschaubild lässt sich ganz einfach ein Hintergrundbild einblenden, z.B. das Bild eines Objektmikrometer womit Größenabschätzungen ein Klacks werden.
Die einfache Steuerung von Belichtungszeit, Iso, Weißabgleich, Auflösung, Raw oder Jpg und Zoomvorschau.
Selbst das Köhlern ist am Bildschirm, mit einem eingeblendeten Raster an Genauigkeit nicht zu überbieten.
Das an anderer Stelle erwähnte Träge verhalten des Vorschaubildes konnte ich nur an einem in die Jahre gekommenen Laptops beobachten, bei meinem PC,und selbst der ist schon mind. 5 Jahre alt, fällt das kaum ins Gewicht.
Erschütterungsfreies Auslösen durch einfaches anheben der Maus.
Es gibt keine 7 Sekunden, höchstens 1, an den das Bild einfach mal weg ist.
Keine Kosten für einen Full-HD Fernseher, der dann scheinbar auch suboptimal ist.

Was also spricht gegen das Live View der EOS, welches diese Vorteile aufwiegen könnte ?

Viele Grüße,
Johannes


Hallo Johannes,

du hast ganz recht, die Canon über PC Utility bietet das beste Vorschaubild auf dem Computer das ich je gesehen habe auch gegenüber den sehr teuren Zeiss Axiocams (wir haben allen Varianten im Institut) und den Olympus Systemkameras mit der teuren Steuersoftware.
Nur das HD Bild der Canon setzt da noch etwas drauf, wenn man mit Kollegen am Mikroskop etwas diskutieren möchte.
Daher ist das Ideale : anschauen und diskutieren direkt über HDMI auf dem Computermonitor, Fotografieren über PC und Eos Utility.

viele Grüsse
Wilfried

P.S. Wie machst du das genau mit dem Einblenden eines Hintergrundbilds mit Massstab in das Vorschaubild ?
Titel: Re: Vergleich Monitore für Mikroskopie - Überraschung.....
Beitrag von: Johannes Kropiunig in Januar 25, 2013, 18:44:26 NACHMITTAGS
Hallo

ZitatNicht jeder hat einen / seinen PC neben dem Mikroskop stehen (oder umgekehert).! Für Viele mag das die optimale Lösung sein. Viele Wege führen bekanntermaßen nach Rom......
Und wer nicht jeden Tag am Mikroskop fotografiert, den stört es auch nicht, mit den Speicherkarten zu arbeiten.
Sicher könnte man sich auch ein preiswertes Laptop kaufen, aber Billiglaptops haben oft grauenvolle Bildschirme, die zwar für Textanwendungen reichen, aber bei Bildern keine guten Ergebnisse liefern.
Ich habe zudem verschiedene Kameras, auch noch einige alte Coolpixe ohne vernünftige PC-Anschlußmöglichkeit.

Das leuchtet mir ein und wird als Begründung akzeptiert.
Für mich ist das Mikroskop neben dem PC so selbstverständlich, dass ich gar nicht daran dachte, andere könnten es anders haben.

ZitatP.S. Wie machst du das genau mit dem Einblenden eines Hintergrundbilds mit Massstab in das Vorschaubild ?

Eos Utility Version 2.11.4.0
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/116478_55917598.jpg)
1,2,3 ganz einfach.  ;)

Viele Grüße,
Johannes