Hallo,
ich hatte einen Leitz Heinekondensor, der Mucken bei der Zentrierung machte. Er wollte einfach nicht vollständig in die Nullposition fahren. D.h. bei voll ausgeschraubten Rändelschrauben war er immer noch in die entgegengesetzte Richtung verschoben.
Zuerst schraubt man die beiden Schrauben, die das Rändelrad für Kondensoreinstellung halten ab. Dann kann, mit einem geeigneten Schlüssel, der große Ring aufgeschraubt werden. Ich habe keine solchen Schlüssel und konnte mir mit einem scharfen kleinen Schraubenzieher behelfen. Einfach die Klinge an einem der beiden Schlitz ansetzen und fest drücken (und beten, dass man nicht abrutscht). Dabei leiden die Schlitze zwar etwas, aber es geht.
Schon ist man an den Innereien. Ich denke die Bilder erklären sich selbst. Bei mir war eines der beiden "Stempelchen" von der Einstellschraube gerutscht und lag unterhalb derselben. Außerdem waren die Federn recht schwach. Ich habe sie vorsichtig etwas nachgebogen. Jetzt geht er wieder und lässt sich in alle Richtungen einstellen. Wirklich ein schlichtes aber kein schelchtes Ding, so ein Heinekondensor.
Grüße
Thomas
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