Hallo,
diesmal ... (war ja nicht immer so: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=14799.0 ) ... hat's funktioniert – Calciumacetat-Kristalle, hergestellt mit freundlicher Unterstützung einer Helix pomatia und einiger :D ,,Acetobacter":
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/119522_3356319.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/119522_3391368.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/119522_4828372.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Die ersten beiden Aufnahmen wurden mit dem 10er, die dritte mit dem 40er ohne Deckglas im pol. Licht gemacht und gestapelt.
Um ,,vorzeigbare" Kristalle zu erhalten, müssen die Fotos quasi während des Kristallisationsvorgangs aufgenommen werden, solange noch Mutterlauge vorhanden ist, da trockene Kristalle sehr schnell verwittern.
Viele Grüße,
Heiko
Lieber Heiko,
danke für die sehr schönen Aufnahmen!
Gab es einen bestimmten Grund, warum du das letzte Bild ohne Deckglas gemacht hast?
Herzliche Grüße
Jörg
Lieber Jörg,
dass Dir die Bilder gefallen, freut mich sehr.
Alle drei Aufnahmen wurden ohne Deckglas gefertigt – ich hatte mich missverständlich ausgedrückt – um die Kristallisation nicht zu unterbrechen. Da solche ,,Objektträgerkristalle" recht flach sind, funktioniert das selbst mit dem 40er recht gut. Ich hab' auch noch gar nicht probiert, was der Tropfen Silicon mit der ,,Restlösung" veranstalten würde ...
Viele Grüße,
Heiko
Schöne Bilder, nicht nur ästhetisch sondern auch Kristallographisch. Man sieht sehr schön die Wachstumsstufen und erkennt die Winkelkonstanz der Flächenwinkel.
Es wäre mal sehr interessant, durch wiederholte Aufnahmen eines im Wachstum befindlichen Kristalles zu zeigen, wie die schnell wachsenden Flächen nach und nach verschwinden, und nur die langsam wchsenden zum Schluß übrig bleiben, und schlußendlich die Tracht des jeweiligen Kristalls bestimmen. - Dünnschliffbohrer
Hallo Dünnschliffbohrer,
den Wachstumsprozess auf der Fläche darzustellen, wäre natürlich sehr interessant – aber vermutlich auch nicht einfach (mit meinen Mitteln).
Der Kristall müsste dann noch von Mutterlauge umgeben sein (war hier nicht mehr der Fall). Stacken dürfte/könnte man auch nicht. Und ob die aus dem Schichtenwachstum resultierenden Farbänderungen stark genug wären?
Aber danke für die Anregung.
Grüße, Heiko