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Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: Peter V. in März 26, 2013, 22:53:17 NACHMITTAGS

Titel: Amerikanischer Handelsboykott? (nicht OT!)
Beitrag von: Peter V. in März 26, 2013, 22:53:17 NACHMITTAGS
Hallo,

die Tage sah ich dieses Angebot (http://www.ebay.de/itm/160994558789?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649) auf Ebay, an welchem ich wirklich starkes Interesse gehabt hätte.
Hmmm...der Verkäufer versendet nur in die Staaten. Na ja, dachte ich, man kann ihn ja mal anschreiben, vielleicht läßt er sich erweichen und versendet auch nach Deutschland.  Also die Funktion "Verkäufer kontaktieren" angewählt, woraufhin folgende Meldung erschien:

Es tut uns leid, dass wir keine Antwort für Sie finden konnten. Dieser Verkäufer ist leider nicht in der Lage, Ihre Frage zu beantworten. Wir schlagen vor, dass Sie sich das Angebot noch einmal ansehen und prüfen, ob Sie die Antwort auf Ihre Frage nicht vielleicht doch dort finden.

Habe es mehrfach probiert, es erschien immer wieder diese Meldung. Jetzt, nach Beendigng der Auktion, ist kurioserweise eine Kontaktierung problemlos möglich.

Was soll man dazu sagen, außer:  >:(  :'( >:( :'(

Der Auktionesrlös ist übrigens so absurd niedirg, dass es einen nahezu fassungslos macht. Schade...... :(


Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Amerikanischer Handelsboykott? (nicht OT!)
Beitrag von: Klaus Schloter in März 26, 2013, 23:41:51 NACHMITTAGS
Hallo Peter,
dasselbe Phänomen kenne ich von Anbietern aus England,diesen Leuten ist der Auslandsversandt zu aufwendig,meist kennen sie auch nicht den Zugang zu günstigen Alternativen zum "Postversand".Dadurch ist falls trotzdem ein Geschäft zustandekommt die Fracht oft teurer als der Warenwert.Gleichwohl nehmen diese Leute in Kauf ihren Kundenkreis deutlich zu limitieren und dadurch oft auch weniger zu erlösen.
Manchmal gelingt es auf Umwegen doch einen Kontakt herzustellen und hinterher sind beide(Verkäufer und Käufer) zufrieden
Die "Dummen" sind natürlich wir,die ausgeschlossen potentiellen Bieter.
Gruß
Klaus
Titel: Re: Amerikanischer Handelsboykott? (nicht OT!)
Beitrag von: Stefan_O in März 27, 2013, 06:58:12 VORMITTAG
Was auch erstaunlich ist: egal ob ich auf ebay.com, ebay.de oder ebay.ch nach Orthoplan gesucht habe, ist dieses Angebot nie erschienen. Ohne den Link hätte ich es nie gefunden. Fand ich auch seltsam.

ZitatDie "Dummen" sind natürlich wir,die ausgeschlossen potentiellen Bieter.

Die Dummen sind alle. Der Verkäufer hätte den dreifachen Preis bekommen und eBay ebenfalls.....

Gruss,
Stefan
Titel: Re: Amerikanischer Handelsboykott? (nicht OT!)
Beitrag von: derda in März 27, 2013, 07:00:49 VORMITTAG
Lieber Peter,

Zitat"... Jetzt, nach Beendigng der Auktion, ist kurioserweise eine Kontaktierung problemlos möglich. ..."

Die Lösung ist, ihn über seine beendeten Angebote zu kontaktieren.  ;)

VG, Erik

Titel: Re: Amerikanischer Handelsboykott? (nicht OT!)
Beitrag von: Rawfoto in März 27, 2013, 07:58:47 VORMITTAG
Hallo Erik

Ja, das ist richtig - wobei die wenigsten bereit sind dann doch einen Deal einzugehen. Im ebay.com darf z.B. die Auktion 24 Stunden vor Ende nicht mehr geändert werden und damit kann kein zusätzlicher Verkäufer zugelassen werden ...

Liebe Grüße

Gerhard

Titel: Re: Amerikanischer Handelsboykott? (nicht OT!)
Beitrag von: -JS- in März 27, 2013, 23:55:45 NACHMITTAGS
Hallo Gerhard,
Du hast doch sicher schon mal bei einem Verkäufer (er habe den Namen 'A') Deines Vertrauens in USA eingekauft, vielleicht auch häufiger, und kennst ihn sehr gut.
Der Verkäufer 'B' will nun nur in den Staaten handeln und versenden - o.k.
Also fragst Du Deinen Verkäufer 'A', ob er nicht den Strohmann geben möchte und in Deinem Auftrag als US-Bürger bei 'B' mitbietet und bei Erfolg Dir den Kram
dann halt sendet. Ein kleiner Obulus an 'A' sollte für den Gefallen von Deiner Seite dann allerdings schon drin sein, finde ich.
It's so easy...  ;D
Gruß
Joachim

Titel: Re: Amerikanischer Handelsboykott? (nicht OT!)
Beitrag von: the_playstation in März 28, 2013, 00:12:39 VORMITTAG
Hallo,
Ich habe bisher mehrere Erfahrungen gemacht:

1.) Das Produkt ist hier nicht zugelassen und der Verkäufer hatte schon Ärger mit dem deutschen Zoll.
TÜV, CE Zeichen, gefährliche Spannungen, oder Ärger mit Kunden (fehlende Bedienungsanleitungen, ...)
Z.B. Elektroschocker ohne BT Prüfsiegel oder mit 1000000 Volt.
2.) Es gibt vom Hersteller Richtlinien, die Ihm den Verkauf nach Europa verbieten.
Z.B. weil der Hersteller plant, daß Produkt selbst in Europa später zu vermarkten (und dann höhere Preise verlangen möchte)
Z.B. wird / wurde nie der Export meines I-Sobot-Roboters von TOMY erlaubt. Der Verkauf steht quasi unter Geldstrafe
bzw der Händler wandert auf eine schwarze Liste.
3.) Eine Technologie, die hier in Deutschland nicht verkauft werden darf.
Ich sage z.B. (militärische) höher auflösende Wärmebildkameras mit mehr als 30fps.
4.) Dem Verkäufer ist es zu unsicher, aufwendig oder Er hatte schon Ärger mit ausländischen Kunden z.B. wegen langer Versandwege,
zu teurer Versandkosten, Ware ist defekt angekommen, ...

Gründe gibt es viele, auch wenn diese nicht immer erklärbar sind oder für Uns völlig unlogisch.

China ist da sehr viel kooperativer.
Da bekommt man quasi Alles. Nur der Zoll zickt manchmal rum.

Z.B. bei meinen Amateurfunkgeräten (wegen Sendefrequenzen, ...)
Andererseits ist der Zoll nicht gerade helle.
So hielten Sie einen Wasserfilter für eine Bombe / Sprengsatz
und mein radioaktives Rubidium-Isotop für den Bau meiner Atomuhren wanderte problemlos hindurch.

Die Welt ist unergründlich.

In deinem Fall tippe Ich auf Variante Nr4.
Es ist natürlich ärgerlich für Dich (günstiges Angebot)
und den Verkäufer, der nur einen recht geringen Preis erziehlt hat.
Warum Er es nicht anbietet? Keine Ahnung.

Liebe Grüße Jorrit.
Titel: Re: Amerikanischer Handelsboykott? (nicht OT!)
Beitrag von: chishoro in April 01, 2013, 15:22:35 NACHMITTAGS
Hallo Zusammen,

Also hier noch ein paar Tipps zu der Geschichte mit amerikanischen Ebay Verkäufern die nicht nach Europa versenden wollen.

Als Ebay Verkäufer kann man Bieter auf Grund ihrer Versandadresse oder der Adresse des Wohnortes ausschließen.

Wenn überhaupt wird allermeistens die Versandadresse - nicht die  Wohnadresse ausgeschlossen.

Man kann das umgehen, indem man sich bei einem "re-shipper" - wie z.B. myus.com registriert.

Für ein bescheidenes Entgelt stellen die dann eine persönliche Adresse in den USA zur Verfügung die man bei ebay auch registrieren kann.
Man kann dann auf Artikel mit geographischer Einschränkung USA dann auch bieten.

Die Ware wird dann entgegengenommen und kostenpflichtig weiterversandt. Das kostet natürlich dann mehr könnte sich aber bei einem seltenen Mikroskop oder Teil lohnen.

                    Gruß,

                          Rory