Hallo ich bräuchte mal Hilfe bei dem Thema bitte.
Habe mir eine T2 adapter für meine Lumix Kamera besorg das man direkt ohne Objektiv in das Tandart 14 stecken kann.
Nur als Nachweis und für eine bessere Bestimmung gedacht.
Habe bei allen Bildern in der Mitte des Bildes eine Blendung,müsste der Glühfaden sein,zumindestens ist es der Bereich.
Wie kann ich das verbessern gibts für sowas ein Filter oder irgenwelche Tricks dazu ?
Ich stell mal ein Bild ein damit ihr besser urteilen könnt.
Danke im voraus,(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/124409_52608311.jpg)
Hi,
du lebst ja auch noch! ;D Wie sieht denn der Aufbau denn aus, den du da gezaubert hast? Das ist ja ein Hotspot, der sich kräftig gewaschen hat! :o Die Blenden sind auch wie es aussieht bis zum Stehkragen zugezogen, dabei soll man doch die Helligkeit mit dem Licht regulieren und nicht mit der Aperturblende! Und der Kondensor scheint auch recht weit abgesenkt zu sein, so daß man ihn sogar wechseln könnte, wenn man wollte. Also Kondensor hoch, Iris nur max. 1/3 schließen. Der Hotspot kommt wahrscheinlich von einer Reflexion an der blanken Stelle im Tubus.
Ja klar lebe ich noch,danke der Nachfrage ;D
Hab es mit verschiedenen Einstellungen vesucht.
Das war das beste Ergebnis davon.
Auser die Blendung find ich den rest vom das Bild nicht übel.
Wie du ja weist bin ich nicht so erfahren mit dem Umgang des Mikroskopes.
Daher die Anfrage weis ich besser machen kann.
Könnte man die Blanke Stelle im Tubus ausfindig machen und beheben?
ZitatHab es mit verschiedenen Einstellungen vesucht.
Das war das beste Ergebnis davon.
Auser die Blendung find ich den rest vom das Bild nicht übel.
Na ja, wenn du meinst..
Bist du sicher, daß das alles vom Präparat kommt und nicht von irgendwelchen anderen Stellen im Strahlengang?
Das merkst du, wenn du weiterkurbelst und die Flecken immer noch an derselben Stelle im Bild bleiben.
ZitatKönnte man die Blanke Stelle im Tubus ausfindig machen und beheben?
Deswegen sollst du mal ein paar Aufnahmen von deiner Adaption zeigen, damit man sieht, woran es liegen könnte und was man machen kann.
Hallo,
ZitatAuser die Blendung find ich den rest vom das Bild nicht übel.
:o
Na ja, "Geschmack is' ja schon Bandbreite", wie der Komiker Herbert Knebel zu sagen pflegt.
Ich würde an Deiner Stelle den Ratschlag von Bernd beherzigen und doch versuchen, auch die anderen Faktoren noch etwas zu optmieren. Insbesondere die Öffnung der Aperturblende. Ich sehe da durchaus noch ein wenig Luft nach oben. ;)
Hezrliche Grüße
Peter
Hallo Siporax,
wenn das Bild nicht übel ist, was soll es denn eigentlich zeigen? Einen Saugwurm?
Viele Grüße
Sebastian
Ja genau ein Saugwurm bzw Hautwürme (Gyrodactylus).
Hallo Siporax,
da bin ich ja fast selbst überrascht, dass ich ungefähr richtig lag. Auf dem Bild von Gyrodactylus in Wikipedia erkennt man allerdings auch nicht so viel, wie ich mir eigentlich vorstellen würde. Komisch, müssen die Bilder so aussehen? So dunkelgrau und schemenhaft? Was ist das denn für ein Beleuchtungsverfahren? Phasenkontrast? Auflicht? Durchlicht? Welche Vergrößerung, welches Objektiv, etc.?
Hast Du denn nun die Ratschläge der Anderen hier nachvollzogen? Ist es besser geworden? Du musst schon schrittweise vorgehen und kannst auch nicht erwarten, dass hier jemand über das Internet Dein Mikroskop überprüfen kann und es automatisch wieder hinzaubert. So wie es aussieht, weiß man nicht, ob Du nur die Grundeinstellungen Deines Mikroskops richtig machen musst, oder ob da ein "echter" Optik-Fehler vorliegt.
Hier wird auch nicht so gerne von Grund auf alles neu erklärt, das heißt, Du musst entweder auch selbst nachlesen, oder mal irgendwo einen Kurs mitmachen oder Ähnliches. Wir wissen nicht, ob es an Dir oder an Deinem Mikroskop liegt. Kannst Du "Köhlern", also die Beleuchtungseinstellung nach Prof. August Köhler machen?
Schönen Tag
Sebastian
Hallo
Habe mal nochmal getestet mit den Ratschlägen von euch mit einbezogen:D
Zuerst mal der Adapter von der Kamera in den Tubus
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/124511_52197061.jpg)
Dazu das Zeiss 14 Standard mit Adapter
Gleich mit passender Einstellung der Iris damit das Blenden in der mitte weg ist.
Einstellungen dazu:
Iris wie auf Bild
Kondensor ganz nach oben gefahren zum Objektisch
Lichtstärke soweit hell wie es geht
Kondensor Iris 2/3 offen
Vergrößerung 10x Planobjektiv endlich von Zeiss
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/124511_59704727.jpg)
Hier das Bild mit Blendung
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/124511_31974713.jpg)
Hier das Bild ohne Blendung mit den Einnstellungen von oben.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/124511_35894854.jpg)
Hallo siporax,
ich habe einen Verdacht.
Ist dieser Adapter innen auch verchromt ?... sieht auf dem Bild nämlich fast so aus.
Versuch doch mal, einfach eine Rolle aus schwarzen Fotopapier da hinein zu stopfen.
Viele Grüße,
Johannes
Der Adapter ist nur am kleinerem Stück auch innen verchrohmt wo man es in den Tubus reinsteckt.
Hast recht das sieht man auf dem Bild.
Hallo,
wie Johannes schon schrieb: Wenn auch nur ein kleines Stück im Strahlengang des Adapters INNEN verchromt ist, mußt Du es unbedingt schwarz mattieren. Womit auch immer (Samt, Fotokarton, matte Farbe etc. ).
Die spiegelnde Oberfläche des Rohres ist zeimlich sicher für den extremen Hot Spot verantwortlich.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo danke für die Hilfestellung. :)
Gut werde es morgen mal abkleben oder gleich lackieren.
Ich Berichte ob es daran gelegen hat oder nicht.
Hallo,
http://gleich%20lackieren.
Aber dann gleich richtig mit möglichst mattem Lack!
Herzliche Grüße
Peter
Moin,
bevor man zur Spraydose greift, kann man sich vorab den Schnelltest mit einem zurechtgeschnittenen schwarzen Pappstreifen oder schwarzer Schnellhefterfolie machen, um zu sehen, ob es auch tatsächlich von dort kommt.
Ist denn in dem Adapter überhaupt eine Optik drin oder handelt es sich dabei um eine Super-Simpel-Adaption, bei der das Zwischenbild direkt auf dem Sensor landet, ohne daß dabei die Tubuslänge eingehalten wird?
VG
Bernd
Hallo
Im Adapter ist nichts darin enthalten,auch keine Optik.
Bild geht direkt auf den Sensor.
Das Bild mit Kamera ist fast gleich wie mit den Okularen ist nur eine Feinjustierung noch nötig vom Tisch (nach oben)
Hallo,
das geht dann zwar irgendwie auch, ist dann aber nicht der wahre Honig, weil die Objektive Farbvergrößerungsfehler haben, die durch ein Okular erst zu kompensieren sind.
Man kann nun entweder mit dem Okular das Zwischenbild auf den Chip projezieren, was zwar geht, aber nicht die besten Ergebnisse bringen muß oder eben eine passende Relaisoptik auf dem Okular setzen. Letzteres führt zu den besten Ergebnissen, wenn man denn die passende Kombination gefunden hat.
Aber vielleicht ist noch einiges aus deiner Adaption zu holen. ;)
hallo
in diesem Faden werden ja teilweise Basiselemente des fotografierens durch ein Mikroskop angesprochen. Da ich immer noch in den Anfangsschuhen dieser Technik stecke, habe ich mit Einverständnis von siporax an die Gemeinschaft eine Frage :
Derzeit fotografiere ich mikroskopische Objekte mit meinem Zeiss Standard mangels Trino durch ein Bino. Dass die Objektive diverser Hersteller in vielen Fällen durch Okulare bzgl diverser Fehler kompensiert werden müssen, ist auch klar. Dass es nicht immer die Okulare des gleichen Herstellers sein müssen, zeigte ein Test vor einiger Zeit hier im Forum. Der Anschluss meiner Canon 500D an das Mikroskop erfolgt mittels eines Mikroskopadapters von Exakta in M42 ohne Cameraoptik, er wird quasi dem Okular übergestülpt und damit alle Farbkorrekturen übernommen.
Bsp: http://www.ebay.de/itm/EXA-Exakta-Mikrozwischenstuck-A16-D-Ring-Tubes-Mikroskopadapter-/151031951124?pt=DE_Foto_Camcorder_Objektive&hash=item232a34af14
Was ich nicht verstehe, ist der Sinn und Zweck einer Relaisoptik anstelle meiner Konstruktion ?
Ich habe versuchsweise auch schon mal eine Relaisoptik ( Helios -44M-6, 2/58mm ) - ähnlich wie sie Heike (Rheinweib) mal vorstellte - adaptiert, aber eigentlich sehe ich im Bild keinen Unterschied. Müssten nicht durch die über das Helios hinzukommenden Linsen weitere Fehler eingebracht werden ?
Bitte keine Kommentare wie " ... ein Bild gibt es immer ... " , es geht um grundsätzliche Informationen.
liebe Grüsse aus dem Saarland
Wolfgang
Lieber Wolfgang,
nein, keine Platitüde à la "ein Bild gibt es immer" aber ein Hinweis auf die Mikrofibel, damit ich hier nicht alles in voller Länge aufzählen muss. Kernproblem: wenn Du das Bild des Okulars ohne Optik auf den Chip projezieren möchtest, muss dieser einen Abstand von 125 mm zur Okular-Frontlinse haben. Und dann bekommst Du nur einen winzigen Ausschnitt dessen, was Du visuell wahrnimmst auf den Chip. Gehst Du mit der Kamera einfach tiefer, musst Du umfokussieren und dann bekommst Du beträchtliche Bildfehler.
Das Okular ist so konstruiert, dass es mit dem Auge optimal zusammen arbeitet. Und die Kamera mit Objektiv ist physikalisch identisch.
Was macht die LED?
Herzliche Grüße
Detlef
Zitat von: Detlef Kramer in April 27, 2013, 18:29:56 NACHMITTAGS
Was macht die LED?
Hallo Detlef
der lonesome-LED geht es gut bei nur 300mA. Sie wartet aber sehnsüchtig auf ihr Brüderchen oder Schwesterchen. ;D
lG
Wolfgang
So
habe mal den Adapter innen Lackiert.
Dadurch ist es besser geworden aber es ist nicht weg.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/124617_5294171.jpg)
Hier das Ergebnis
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/124617_36911110.jpg)
Extrem ist es bei der 40x Objektiv anstatt dem 10x
Da bekomme ich das gar nicht weg.
Hier das Bild
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/124617_2308474.jpg)