Hallo,
seit meinen ersten Versuche mit meiner "kleinsten Auflichteinheit der Welt" bereitet mir ein Phänomen Kopfschmerzen, aber sieht selbst.
Testplatte zum Nulltarif:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/129373_7485434.jpg) (http://s1116.photobucket.com/user/Googol1972/media/IMG_0003_filtered_zps9c609694.jpg.html)
Auflicht mit Diffusor und Jansjö, Objektiv Zeiss Plan 10x
Zum Vergleich die selbe Stelle:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/129373_8525627.jpg) (http://s1116.photobucket.com/user/Googol1972/media/IMG_0005_filtered_zps68c36a9f.jpg.html)
Auflicht mit meiner selbst gebauten Auflichteinheit, Objektiv Zeiss Plan 10x
Missratener Versuch sie mit Naphrax einzudecken:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/129373_47012759.jpg) (http://s1116.photobucket.com/user/Googol1972/media/IMG_0006_filtered_zpsad9b29bd.jpg.html)
Bei keinen dieser Bilder befand sich ein Polfilter im Strahlengang !!!!!!
Viele Grüße,
Johannes
Hallo Johannes,
schreib uns noch, woraus Deine Testplatte besteht!
Ich vermute eine Halbleiter-Struktur? Die Farbe würde dann durch Interferenz an
dünnen Schichten entstehen, dann wäre alles in Ordnung.
Vlg
Timm
P.S. Siehe zB mein Halbleiter-Foto hier:
http://drsvanhay.de/blick-auf-den-chip-im-toslink-empfanger-sharp-gp1fav51rk0f-hochaufgelostes-panorama/
Hallo Timm,
die Testplatte ist eine wie hier: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=13406.0
Entschuldige, ich dachte die "Testplatte zum Nulltarif" wäre hier allen noch in Erinnerung.
ZitatDie Farbe würde dann durch Interferenz an
dünnen Schichten entstehen, dann wäre alles in Ordnung.
Würde dass auch für das Naphrax gelten, schließlich befindet es sich über diesen dünnen Schichten. ???
Viele Grüße
Johannes
Hallo,
Da hat wohl das Loesungsmittel im Naphrax eine der Kunststoff- oder Kleberschichten angegriffen. Interferenzfarben dann wie erwaehnt.
Beste Gruesse,
Jon
Hallo,
Zitat von: Kropiunig Johannes in Juli 17, 2013, 11:13:20 VORMITTAG
die Testplatte ist eine wie hier: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=13406.0
Entschuldige, ich dachte die "Testplatte zum Nulltarif" wäre hier allen noch in Erinnerung
oh je! Da habe ich ja sogar mitdiskutiert!
Wie Jon schon schreibt, könnte es sein, dass das Naphrax Material angreift. Ich könnte
mir aber auch vorstellen, dass es sich um Effekte durch das anisotrope Trocknen oder
Abkühlen handelt, je nachdem wie Du das Naphrax aufgebracht hast.
Ich hatte solche Effekte auch bei meinen Strukturen, die ich oben verlinkt habe, daher
glaube ich eher nicht so an einen Angriff, denn mein Chip war ja tagelang in fast
kochender Schwefelsäure, dagegen dürfte Naphrax eine richtige Wellnesskur sein.
Ich habe übrigens den Chip erfolgreich dann wie folgt eingedeckt:
Auf das Deckgläschen in jede Ecke ein Tröpfchen Naphrax gegeben und genau
mittig aufgelegt. Da das Deckglas nur von den Naphrax Füßchen gehalten wird,
sinkt es plan auf den Chip ab. Nach dem Trocknen des Naphrax habe ich
Epoxid angemischt und gewartet, bis es in der niedrigviskosen Phase war, dann
habe ich einen großen Tropfen davon an eine Seite des Deckglases gegeben, so
dass es sich unter das Deckglas und zwischen Chip und Deckglas zieht. Wie Du auf
dem Panorama Foto siehst, ging das perfekt.
Vlg
Timm
Hallo,
ein zerstören der Oberfläche ist gar nicht notwendig.
Fingerabdrück:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/129379_61750511.jpg)
Wie dem auch sei, Interferenzen sind eine logische Erklärung und sicher nicht von der Hand zuweisen, zumal bei einen normalen Objektträger mit Fingerabdruck kaum ein solches Farbspiel entsteht.
Eindecken mit Epoxitharz werde ich einmal versuchen, vielen Dank für diese Anregung.
Zitatoh je! Da habe ich ja sogar mitdiskutiert!
Habe ich gesehen. ;)
Viele Grüße,
Johannes
Lieber Johannes,
wie auch immer die Lösung Deines Problems aussieht - die Ergebnisse, die Du mit Hilfe dieser sehr einfachen Einrichtung erzielt hast, finde ich spektakulär gut! Glückwunsch.
Herzliche Grüße,
Olaf
Hallo Olaf,
vielen Dank für den Glückwunsch.
Viele Grüße,
Johannes