Mikro-Forum

Bibliothek => Mikro-Know-How => Thema gestartet von: Klaus in Oktober 12, 2013, 19:14:56 NACHMITTAGS

Titel: Neu auf der Website der Mikro Hamburg: Optische Filter in der Mikroskopie
Beitrag von: Klaus in Oktober 12, 2013, 19:14:56 NACHMITTAGS
Liebes Forum,

Auf der Website der Mikro Hamburg http://www.mikrohamburg.de/ finden Sie über den linken Button <TIPS> eine kleine bebilderte Schrift mit dem
Titel "Optische Filter und ihre Anwendung in der Mikroskopie" (pdf-File, 3MB), die sich in erster Linie an Amateure wendet.

Ist sicher für einige von Interesse.

Gruß

Klaus

Titel: Re: Neu auf der Website der Mikro Hamburg: Optische Filter in der Mikroskopie
Beitrag von: knipser009 in Oktober 12, 2013, 20:33:54 NACHMITTAGS
sehr schöner Beitrag - vielen Dank

Wolfgang
Titel: Re: Neu auf der Website der Mikro Hamburg: Optische Filter in der Mikroskopie
Beitrag von: the_playstation in Oktober 13, 2013, 00:32:50 VORMITTAG
Hallo Klaus.

Habe mir die Datei runtergeladen.
Bei der Mikrofotografie würde Ich noch CCDs und Computerprogramme mit aufnehmen.
Anstatt Farbfilter zu nutzen habe Ich mir z.B. den reinen Grün-oder Blauanteil eines Bildes zu nutze gemacht.
Mich würde ein direkter Vergleich interessieren.
Eventuell auch ein Vergleich SW-CCD + blauer LED.

Zur Aperturblende:
Wird Sie nicht auch genutzt, um die Tiefenschärfe zu erhöhen.
Tauscht man nicht Apertur gegen einen größeren Schärfebereich?

Liebe Grüße Jorrit.
Titel: Re: Neu auf der Website der Mikro Hamburg: Optische Filter in der Mikroskopie
Beitrag von: peter-h in Januar 15, 2014, 11:15:57 VORMITTAG
Hallo zusammen,

eine schöne Seite. Aber ich bin bei den abgebildeten Spektren etwas mißtrauisch ! Warum ?
Die gezeigten Transmissionen der Abb. 4 , 5 und 6 zeigen einen merkwürdigen Verlauf ab ca. 750 nm (Abfall). Geht man in den Schott-Filter-Katalog so wird man kein Gelb- , Orange- oder Rotfilter mit diesem Abfall finden. Auch all meine Messungen an Farbfilter zeigten nie diesen Verlauf. Ebenso die Messungen von A. Knöfel
http://www.astroamateur.de/filter/

Weiter ist zu bemerken, dass heutige Interferenzfilter a) weit steilere Flanken haben und b) auch im Maximum der Transmission ganz nahe an 95% - 98% herankommen. Beispiel :
http://www.sonnen-filter.de/Filter-1/BAA-rot-G.gif

Weiter ist zu bedenken, dass monochrome CCD- und CMOS Kameras bis ca. 1050nm empfindlich sind. D.h. es ist wichtig zu wissen wie sich ein Filter auch in diesem Bereich verhält. Gerade Blaufilter haben oft noch gute Transmission oberhalb von 800nm. So kann eine gewünschte Blauaufnahme (zur Steigerung der Auflösung) durch den verbleibenden IR-Anteil stark gestört werden. Resultat : unscharf und schwach im Kontrast durch die Überlagerung des IR-Bildes.

Nachdenklich
Peter (H)
Titel: Re: Neu auf der Website der Mikro Hamburg: Optische Filter in der Mikroskopie
Beitrag von: Klaus in Januar 15, 2014, 11:29:44 VORMITTAG
 Hallo Peter,

ich werde den Autor (Dr. Rosenfeldt) fragen, ob er auf Deine Anmerkungen regieren will. Er ist selbst kein Mitglied im Forum. Wenn ich etwas von ihm höre, melde ich mich!

Gruß aus dem trüben Hamburg

Klaus
Titel: Re: Neu auf der Website der Mikro Hamburg: Optische Filter in der Mikroskopie
Beitrag von: Klaus in Januar 15, 2014, 13:06:04 NACHMITTAGS
Hallo,

hier die Antwort von Dr. Rosenfeldt auf Peter`s Anmerkungen:

quote
Lieber Herr Dr.Spiekermann -

die im Forum geäußerte Kritik ist berechtigt. Ab ca. 700 nm sinkt die
0%-Linie der Transmission bei dem verwendeten Fotometer ab, so daß eine
starke Transmission vorgetäuscht wird - mir war dieser Mangel zunächst nicht
aufgefallen. Ich werde in den nächsten Tagen die Meßkurven entsprechend
korrigieren.
unquote

Gruß

Klaus