Hallo Zusammen,
hier ein schöner Link zu einem Selbstbauprojekt, dass ein Smartphone in ein Mikrokop umwandelt. Sicher ein schönes Projekt für Projektwochen (gibts die noch?) und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Seht euch das Video an:
http://www.instructables.com/id/10-Smartphone-to-digital-microscope-conversion/
Dank an FdW für den Link!
Gruss,
Stefan
Hallo,
Ja, die meiste Leute sind bereit 300 EUR für ein Smartphone zu zahlen. Aber für ein Mikroskop? Naa, das darf nicht mehr als 10 EUR sein. Beste Grüsse,
Rolf
Stefan Thanks for the link, very interesting to estudiode field.
Regards, Francisco.
Hallo,
So etwas Ähnliches hatte Ich mir mal gebaut.
Was aber fehlt ist ein Kreuztisch und die Fokusierung erfolgt auch durch
die Kameraautomatik. Nicht ganz ideal.
Bei der Kulminatorlinse sollte man dann auf eine hohe Qualität achten.
Oftmals werden recht günstige Kunststofflinsen als Laserpointer Focus Linse verwendet.
Liebe Grüße Jorrit.
Zitat von: rhamvossen in Oktober 23, 2013, 14:56:38 NACHMITTAGSHallo,
Ja, die meiste Leute sind bereit 300 EUR für ein Smartphone zu zahlen. Aber für ein Mikroskop? Naa, das darf nicht mehr als 10 EUR sein. Beste Grüsse,
Rolf
Hoi Rolf,
ich habe es schon ein paar mal probiert, aber auch mit meinen wesentlich teureren Mikroskopen schaffe ich es nicht, zu telefonieren ;D.
Aber ich habe mich auch gewundert: für wenig mehr als die Kosten der Bauteile bekommt man ein Mikroskop mit mindestens (!) gleicher Qualität, das auch ohne Smartphone-Kamera zu gebrauchen ist. Der Reiz dieser Lösung liegt wahrscheinlich zum Einen im Selbermachen und zum Anderen in der bevorzugten Wahrnehmung über einen winzigen Bildschirm.
Viele Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
Zitatfür wenig mehr als die Kosten der Bauteile bekommt man ein Mikroskop mit mindestens (!) gleicher Qualität, das auch ohne Smartphone-Kamera zu gebrauchen ist.
Ich habe mehrmals ein Olympus St. Mikroskop mit 10x und 40x Objektiv für 15 Euro gekauft. Das sind ganz ordentliche Mikroskopen die früher auch in die Schule genützt wurde. Abgesehen davon, was mich verwundert ist die immer unkritische Haltung von Leute wen es um so etwas wie ein Mikroskop geht. Natürlich verstehe ich das man Spass hat etwas selber zu bauen. Früher was es beliebt selber ein Teleskop zu bauen, komplette Bücher wurden darüber geschrieben. Das hätte was. Ist aber kein Vergleich zu dem Smartphone Mikroskop. Da wird etwas auf die schnelle zusammengestellt, und dan muss es auch noch so billig wie möglich sein. Und die Leute interessiert es keinen Deut das die Bilder slecht sind. Die sind zufrieden so lange das Smartphone gut funktioniert. Ein besseres Selbstbau Projekt wurde die Adaption von das Smartphone zu ein ordentliches Schule Mikroskop sein. Beste Grüsse,
Rolf
Hallo Rolf,
Ich glaube, die meisten Bastler von z.B. Youtube-Anleitungen haben noch nie durch ein gutes Mikroskop geschaut.
Daher können Sie die Qualität nicht einschätzen oder vergleichen.
Das Basteln macht Spaß, kostet in diesem Fall nicht viel (wobei 10$ in diesem Fall wahrscheinlich sehr optimistisch ist),
und läßt sich oft leicht und schnell auch für Ungeübte realisieren.
Aufwendige Projekte oder Bauvorhaben sind nicht gefragt.
Zum "Spielen" und Ausprobieren aber bestimmt lustig.
Viel schlimmer finde Ich gefährliche Anleitungen.
Ob nun Hochspannungsversuche mit Mikrowellentrafos oder dem Umbau von Laserpointern, ...
Oft ohne jede Warnung, Hinweise, ...
Liebe Grüße Jorrit.
Die Antworten sind wahrscheinlich der Grund, warum immer mehr Leute ins Österreichische Forum abwandern....
Kids lassen sich mit einem alten Olympus nicht mehr vom Sofa holen, da muss schon etwas mehr her. Die Lösung oben ist ein FUN!!!!!-Projekt und kein seriöser Ersatz für ein Mikroskop. Und für Fun sind die Ergebnisse gut, und vielleicht weckt sowas Interesse auf mehr.
Gruss,
Stefan
Hallo Stefan.
So sehe Ich das auch.
Auch eine einfache Webcam mit umgekehrt montiertem Objektiv kann erste, spannende Erfahrungen ermöglichen.
Aufrüsten kann man ja jederzeit. :)
Vieleicht wäre auch mal eine kleine "Mikrofibel light+fun" als Einstieg interessant,
um neue Nutzer zu werben.
Liebe Grüße Jorrit.
Hallo liebe Mikroskopiker,
so DIY Projekte finde ich auch immer spannend. Es geht ja mehr um den Lerneffekt und ums Experimentieren.
Wobei ich aber tatsächlich kaum "echte" Mikroskop- Selbstbauprojekte kenne. Bei den Amateurastronomen werden ja auch Spiegel selber geschliffen und in selbst konstruierte Gitterrohrdobsons verbaut. Diese sind oft sogar besser als die käuflich zu erwerbenden.
Ich erwarte ja keine selbstgeschliffenen 100er Ölimmersionsobjektive, aber Mikroskop-Selbstbau müsste doch gehen. Fragt sich nur wozu...
Viele Grüße
Karl
Hallo Karl,
ZitatFragt sich nur wozu
Um zu lernen und zu verstehen! Alles was Du im Detail selbst planst, konstruierst und baust, verstehst Du auch. Was wäre Johannes alles verloren gegangen, hätte er sich ein fertiges Spektrometer gekauft? Keine Glimmlampen, Spektrallinien, lineare Gleichungssysteme, Gitter, Sensor-Empfindlichkeiten und und und.....
Gruss,
Stefan
Hallo Stefan,
danke für den Link. Ich finde erstaunlich was man heute alles machen kann, indem handelsübliche Dinge zweckentfremdet. Die Idee beruht ja wahrscheinlich auf der hier (http://makezine.com/2009/08/25/cameraphone-dvd-macro-lens-hack/), die dann vor zwei Jahren noch mal von der ct aufgenoomen wurde. Ich meine wir hatten dazu auch einen Link hier im Forum.
Grüße,
Bastian
Hallo Stefan,
ZitatDie Lösung oben ist ein FUN!!!!!-Projekt und kein seriöser Ersatz für ein Mikroskop. Und für Fun sind die Ergebnisse gut, und vielleicht weckt sowas Interesse auf mehr.
Ich hab nochmal darüber nachgedacht. Du hast völlig Recht. Entschuldigung für meine meckern. Beste Grüsse,
Rolf
Hallo,
wenn ich an den Werkunterricht an meiner Schule zurückdenke, ist diese Bastelei Gold wert.
Schuhschachteln einrichten und Holzautos bauen, welch tolle Vorbereitung auf ein späteres Leben als Hackler, wie auch brav einer aus mir geworden ist.
Die Wirtschaft freut es natürlich und damit dem Staat, nur die Menschheit bringen solcherart ausgebildete Menschen nicht weiter.
Dies ist meiner Meinung nach ein der gewaltigen Vorteile des Internets, jeder kann sich nach seinen Interessen das suchen wonach sein Talent verlangt, um dieses Kasterldenken, den man leider sehr oft unterworfen wird, verlassen zu können.
Stellt euch einmal vor, Einstein hätte als Kind keinen Kompass, der seine wissenschaftliche Neugierde geweckt haben soll, geschenkt bekommen...
Jedes Ding und Informationen, welche Kinder zu hinterfragende Personen erzieht ist wichtig.
Vielleicht bastelt gerade ein zukünftiger Nobelpreisträger an diesem Mikroskop und erzählt später davon wie fasziniert ihn diese Spielerei hat, und erst zu dem bewogen hat zu tun was er tut.
Stefan hat vollkommen recht, wenn er schreibt was ich alles durch so eine Spielerei dazu gelernt habe, und nichts spricht dagegen, dass es einen Jugendlichen genauso ergehen könnte, und dies gilt natürlich für alle DIY-Projekte welche von einen Taschengeld finanzierbar sind, wie eben das oben Genannte .
So etwas ist nur die Wurzel eines Baumes mit vielen Ästen.
Viele Grüße,
Johannes
Hallo,
eine wirklich gute Idee - und vielleicht für manche der Einstieg in die Mikroskopie.
Mikroskopselbstbau mit einfachsten Mitteln gab es übrigens schon vor 45 Jahren. Vielleicht kennen die älteren Semester im Forum noch dieses Gerät zum Selbstbau aus Holz und Messingteilen, mit einfacher Linse als Objektiv (original KOSMOS-Planchromat ;), das "Plan" bezieht sich darauf, dass man wegen der besseren Bildqualität die Planseite der Linse zum Objekt hin einbauen musste ;D)?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/136376_35802048.jpg)
Man konnte übrigens später auch ein richtiges Objektiv nachrüsten.
Da hat es die Generation Smartphone jedenfalls um einiges leichter.
Hubert
Hallo in die Runde,
ZitatDie Antworten sind wahrscheinlich der Grund, warum immer mehr Leute ins Österreichische Forum abwandern....
zu einem "Vorurteil", das offenbar derzeit etwas grassiert und vielleicht sogar nicht ganz hintergedankenfrei propagiert wird, möchte ich einmal Stellung nehmen: Anscheinend verbreitet sich die Ansicht, in unserem Forum würde nur "Perfektionismus" akzpetiert, nur mit besten Bildern, hochwertigen Mikroskopen oder geschliffenen Texten käme man hier zur Geltung und suboptimale Bilder /Anfängerbilder solle man besser gar nicht zeigen. Ich möchte damit nochmal aufräumen! Das ist völliger Unsinn!!!
Berichte über pfiffige Basteleien - wie gerade Johannes sie immer wieder gezeigt hat - sind hier hoch willkommen! Gerade die Spektrometer-Basteleien habe - nicht nur ich - mit großem Interesse verfolgt. Auch habe ich früher immer wieder mit großem Interesse gelesen, wie Bernhard Lebeda aus aus Unterlegscheiben und Doppelrohrnippeln für 5 EUR Kameradaptionen realisiert und Phasenblenden selbst "geschnitzt" hat.
Und dass man auch mit einfachen Mikroskpen und durchschnittlicher Optik hervorragende Bilder machen kann, haben schon viele Leute hier bewiesen. Als Extrembeispiel sei - wenn auch nicht klassisch-"mikro"skopisch - Heike genannt, die das ja fast auf die Spitze getrieben hat.
Ich bedaure sehr, dass mir das Talent und die Fähigkeiten zu solchen Basteleien völlig fehlen.
Ich möchte an dieser Stelle nochmal wiederholen: Solche Beiträge und Diskussionen sind
ausdrücklich in diesem Forum erwünscht! Auch, wenn gerne hin und wieder das Gegenteil kolportiert wird.
Dass in der Mikroskopie deutlich weniger gebastelt wird als in der Astronomie, hat meines Erachtens verschiedene Gründe (wobei ich einschränkend sagen muss, dass ich von Astro nichts verstehe und nur höre, was mir die "Astronomen" immer sagen):
1) Offenbar sind Teleskope technisch einfacher aufgebaut als Mikroskope. Spiegel kann man - wenngleich auch nur mit gutem Wissen und handwerklichen Geschick - selbst bauen bzw. schleifen. Ein selbst einfachstes Mikroskopobjektiv wird man jedoch niemals in einer Heimwerkstatt herstellen können. Aber die Notwendigkeit ergibt sich auch gar nicht, denn:
2) Mikroskopiker haben einen Vorteil, den es ansonsten in kaum einem Hobbybereich gibt: Sie haben über einen gigantischen Gebaruchtmarkt die Möglichkeit, sich für vergleichsweise wenig Geld ausgemusterte professionelle Gerät zuzulegen, mit denen die "Profis" teilweise heute noch arbeiten und die noch vor 20 - 30 Jahren unerschwinglich teuer waren, dass sie sich kaum Institute leisten konnten. Wenn man bedenkt, dass ein Phomi in den Siebzigern vermutlich der ganze Stolz eines Institutes und eine giagantsiche Inevstition war, diese Geräte heute teilweise "wie Blei" bei Ebay liegen und manchmal zumindest für Durchlicht komplett ausgestattet für unter 500 EUR den Besitzer wechseln.....
Dabei hat sich aber die grundsätzliche Technologie in der Mikroskopie so wenig geändert, dass man mit einem 30 Jahre alten Gerät auch nicht "weniger" oder "schlechter" sieht als mit einem modernen Gerät.
Das ist so in der Astronomie nicht gegeben. Dort haben Hobbyisten nur Zugriff auf speziell für den Hobbymarkt entwickelte Geräte, nicht aber auf professionelles Equpiment, das dazu noch zum Taschengeldpreis angeboten wird. Es werden eben doch eher selten Highend- Teleskope von Instituten ausgemustert und bei Ebay angeboten. ;)
Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass im Astro-Bereich die Bastelei in den letzten Jahren durch erschwingliche und durchaus brauchbare "Chinaware" auch deutlich nachgelassen habe.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
ZitatAnscheinend verbreitet sich die Ansicht, in unserem Forum würde nur "Perfektionismus" akzpetiert, nur mit besten Bildern, hochwertigen Mikroskopen oder geschliffenen Texten käme man hier zur Geltung und suboptimale Bilder /Anfängerbilder solle man besser gar nicht zeigen
Wer hat denn das gesagt? Das war gar nicht gemeint. Ist ein St. Olympus für 15 EUR Perfektionismus? Ich bin grosser Befürworter um einfache Equipemt zu nüzten. Natürlich hat Stefan recht. Basteln ist immer lehrreich. Muss aber nicht immer mit ein Smartphone von 300 EUR geschieden, oder? Beste Grüsse,
Rolfg
Lieber Rolf,
ZitatWer hat denn das gesagt?
Du nicht! ;) Es bezog sich auch gar nicht speziell auf diesen Therad und Dein Posting. Vielmehr wabert dieses "Gerücht" immer mal wieder im Hintergrund, hier und da hört man mal: "Der oder der hat sich nicht "getraut", Bilder bei Euch zu zeigen oder dieses oder jenes zu schreiben. "Ihr" akzeptiert ja nur...usw." Was aber eben schlicht unwahr ist!
Herzliche Grüße
Peter
Hallo,
Ich finde, wie schon gesagt, solche Bastelprojekte klasse. Noch besser fände Ich noch eine Art Testreihe z.B. mit verschiedenen Linsen.
Hier sind leider einige Basteltips oft etwas ungenau. In diesem Fall z.B. irgendeine Laserpointer-Kulminator-Linse. Das führt dann wahrscheinlich zu recht unterschiedlichen Ergebnissen in der Qualität.
Aber auch so macht ein Erfolg ode Mißerfolg und anschliessendes Tüfteln Spaß. Sofern man ein bischen Zeit und Geld erübrigen kann. Ich mag auch Teillösungen. Z.B. eine Halterung für ein USB-Mikroskop (Trieb).
Wer mag, kann ja dann ans "Eingemachte" gehen.
Liebe Grüße Jorrit.
http://www.mikroskopie-forum.at/
Gruss,
Stefan
http://newsroom.ucla.edu/portal/ucla/ucla-researchers-smartphone-microscope-248254.aspx
und
Fluorescent Imaging of Single Nanoparticles and Viruses on a Smart Phone (pdf)
Abstract: Optical imaging of nanoscale objects, whether it is based on scattering or fluorescence, is a challenging task due to reduced detection signal-tonoise ratio and contrast at subwavelength dimensions. Here, we report a fieldportable fluorescence microscopy platform installed on a smart phone for imaging of individual nanoparticles as well as viruses using a lightweight and compact opto-mechanical attachment to the existing camera module of the cell phone. This hand-held fluorescent imaging device utilizes (i) a compact 450 nm laser diode that creates oblique excitation on the sample plane with an incidence angle of ∼75, (ii) a long-pass thin-film interference filter to reject the scattered excitation light, (iii) an external lens creating 2optical magnification, and (iv) a translation stage for focus adjustment. We tested the imaging performance of this smart-phone-enabled microscopy platform by detecting isolated 100 nm fluorescent particles as well as individual human cytomegaloviruses that are fluorescently labeled. The size of each detected nano-object on the cell phone platform was validated using scanning electron microscopy images of the same samples. This field-portable fluorescence microscopy attachment to the cell phone, weighing only ∼186 g, could be used for specific and sensitive imaging of subwavelength objects including various bacteria and viruses and, therefore, could provide a valuable platform for the practice of nanotechnology in field settings and for conducting viral load measurements and other biomedical tests even in remote and resource-limited environments.
http://pubs.acs.org/doi/pdfplus/10.1021/nn4037706
Gruss,
Stefan