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Foren => Mikrofoto-Forum => Thema gestartet von: Manfred Ulitzka in November 25, 2013, 21:22:09 NACHMITTAGS

Titel: Opadothrips fritschianus in Baltischem Bernstein
Beitrag von: Manfred Ulitzka in November 25, 2013, 21:22:09 NACHMITTAGS
Hallo,

um meine Freude ;D ;D ;D zu bändigen präsentiere ich Euch ein Foto!

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/138877_40650629.jpg)
Opadothrips fritschianus männlich in Baltischem Bernstein (Eozän - 40 Mio Jahre alt).

In der Gattung Opadothrips sind drei Arten bekannt. Nur eine davon trägt am 9. Abdominalsegment zusätzlich zu zwei verdickten Borstenpaaren, einen Gabelfortsatz; nämlich die Art fritschianus.
Die Art wurde von Priesner 1924 durch Monotypie beschrieben. Leider ging das einzige Typusexemplar in den Kriegswirren verloren.
Später (1929) wurde die Art sexspinosus beschrieben. Auch dieses Typus-Exemplar fehlt. Der Name leitet sich davon ab, dass anstatt des Gabelfortsatzes ein engstehendes dickes Borstenpaar ausgebildet ist.
Erst 2005 wurde von Schliephake eine dritte Art beschrieben: O. ischyrus. Die Art ist verhältnismäßig groß und sie hat wie sexspinosus keinen Gabelfortsatz. In seiner Publikation deutet Schliephake an, dass Priesner die dicken Borsten eventuell falsch interpretiert hat und es auch bei fritschianus gar keinen Gabelfortsatz gibt...

... und es gibt ihn doch: Das Foto zeigt das nun einzige - wenn auch etwas zerstörte - Männchen der Art.

Hoffe es gefällt Euch!

Beste Grüße

Manfred.
Titel: Re: Opadothrips fritschianus in Baltischem Bernstein
Beitrag von: koestlfr in November 26, 2013, 05:58:00 VORMITTAG
Hallo Manfred!

Meine Gratulation zu dem Fund und dem tollen Bild! Man spürt deine Begeisterung und Freude!

Wo hast du den stolzen, leicht angeschlagenen Vertreter seiner Art den aufgetrieben?

Liebe Grüße
Franz
Titel: Re: Opadothrips fritschianus in Baltischem Bernstein
Beitrag von: abbeköhl in November 26, 2013, 06:06:33 VORMITTAG
Guten Morgen Manfred,

Super,.... da hast du voll meinen Sehnerv für Ästhetik getroffen. Ein interessanter Beitrag und nach meinem Geschmack ein sehr schönes Bild dazu. Danke fürs zeigen und herzliche Gratulation zu deinem höchst seltenen Fund.

Herzliche Grüße aus der Schweiz, Reto B.
Titel: Re: Opadothrips fritschianus in Baltischem Bernstein
Beitrag von: purkinje in November 26, 2013, 10:06:29 VORMITTAG
Hallo Manfred,

ich habe etwas gebraucht, aber dann die Gabelung gefunden  ;) ( man verzeihe das einem entomologischen Laien)
Gratulation zum Fund !
Kleine, vieleicht unbedarfte  Frage am Rande: woher / wie wird denn das Alter bei diesen Inklusien bestimmt / abgeschätzt?
Titel: Re: Opadothrips fritschianus in Baltischem Bernstein
Beitrag von: TPL in November 26, 2013, 10:32:07 VORMITTAG
Zitat von: purkinje in November 26, 2013, 10:06:29 VORMITTAG(...)Kleine, vieleicht unbedarfte  Frage am Rande: woher / wie wird denn das Alter bei diesen Inklusien bestimmt / abgeschätzt?

Hallo Stefan,

ich bin zwar nicht angesprochen, aber in gewisser Weise "vom Fach": das Alter ergibt sich aus der Statigraphie (Schichtenfolge) der Fundstätte, bzw. des Fundhorizonts. Es wird also indirekt ermittelt und nicht direkt, wie es etwa radiometrische Methoden erlauben. Das Alter des baltischen Bernsteins wird mit anderen, wesentlich häufigeren Mikrofossilien bestimmt, die auf einer internationalen Zeitskala (z.B. diese hier: https://engineering.purdue.edu/Stratigraphy/index.html) auch chronostratigraphisch (also mit numerischen Werten) geeicht sind.

@ Manfred: ich bin jedesmal hin und weg von Deinen Bildern und Beschreibungen und suche dann immer den "Mag ich"-Knopf... ;)

Viele Grüße
Thomas
Titel: Re: Opadothrips fritschianus in Baltischem Bernstein
Beitrag von: Jürgen H. in November 26, 2013, 12:01:08 NACHMITTAGS
Da ich auch von der Aufnahme begeistert bin und mich insbesondere die Antennen interessiert haben, bin ich im Netz auf die Suche gegangen. Und siehe da: Es fand sich der diesbezügliche Beitrag von Priesner, den ich für etwaige Interessenten hier hinein kopiert habe:

Opadothrips fritschianus (sp. n.): Männchen: Körperfarbe dunkelbraun. Die
Fühler ganz dunkelbraun, im Leben waren sie wahrscheinlich ganz
schwarz; die Fortsätze am 3. und 4. Glied hell. Die Flügel sind wohl
ziemlich, licht gewesen, ihre Borsten sowie die Körperborsten dunkel. —
Kopf wenig breiter als lang. Augen etwas vortretend, deutlich behaart.
Wangen schwach gewölbt (Fig. 5) Scheitel hinten schwach querrunzelig.
Ein Paar kräftige Postokularborsten, die schräg nach hinten gerichtet
sind, vorhanden. Wangen mit einigen nach, seitwärts und etwas schräg
nach vorn gerichteten, kürzeren, aber kräftigen Börstchen versehen.
Interozellarborsten kürzer als die Postokularborsten, in normaler Stellung.
Mundkegel, von der Fläche gesehen, abgerundet, doch ist er stark nach
unten gebogen. Maxillarpalpen 3-gliedrig, das Basalglied am dicksten,
das Endglied am kleinsten und schmälsten, das mittlere Glied am längsten:
Labialpalpen nicht erkennbar. Fühler fast 3-mal so lang als der Kopf,
das 1. Fühlerglied zur Spitze etwas verengt, kürzer als das 2., das 3.
länger als das 2., am Grunde gestielt, gegen das Ende kegelig erweitert
wie das 4. und 5. Glied mit ringförmigen Eunzeln, die bei den folgenden
Gliedern schwächer sind; am Ende, außen, ist das 3. wie das 4. Glied
in einen hellen, lanzettförmigen Fortsatz (Sinnesorgan?) verlängert (Fig. 5)
Das 4. Glied kürzer als das 3. und nicht so dünn gestielt, das 5. kürzer
als das vorhergehende, auch etwas kürzer als das 2., das 6. so lang wie
das 2., das 7. wieder ungefähr so lang wie das 5., das 9. Glied etwas
länger als das 8- Prothorax fast doppelt so breit als lang, an den
Vorderecken wie bei Melanthrips mit einigen kurzen, nach vorn gerichteten
Börstchen, auch die Seiten mit einigen ähnlichen Börstchen versehen,
an den Hinterecken mit jederseits zwei langen (70—80µ), spitzigen,
dunklen Borsten. Pterothorax breit; Mesothorax spitzwinkelig vorstehend.
Episternen der Mittelbrust und jede Mittel- und Hinterhüfte (vielleicht
auch die Vorderhüfte) mit einer sehr kräftigen Borste. Flügel im Vergleich
zum Aeolothrips- oder Melanthrips-'Flügel nur mäßig breit, am
Ende ziemlich schmal abgerundet, mit 2 kräftigen Längsadern,
von denen die Hauptader mit etwa 24—26 (am Grunde nicht genau
zählbar), die Nebenader mit genau 13 dunklen, kräftigen Borsten besetzt,
ist, deren erste an der mittleren Querader liegt. Knapp hinter dem
ersten Flügeldrittel befindet sich zwischen den Längsadern eine kurze
Querader, von den anderen Queradern vermag ich nur die zwischen der
Hinterrandader und der Nebenader in der distalen Flügelhälfte gelegene,
wenig deutliche Ader zu erkennen; zwischen Hauptader und Vorderrandader
scheint die äußere (distale) Querader zu fehlen, die übrigen sind au
dem Objekt nicht erkennbar. Der Vorderrand, bes Vorderflügels ist mit
(etwa 70 µ langen) Borsten, außerdem mit (138 -156 µ langen) Fransen
bestanden, der Hinterrand ist mit längeren Fransen besetzt. Vorderbeine
kräftiger als die übrigen, Vorderschenkel verdickt, an den Vordertarsen
ist — nur undeutlich — ein Zähnchen sichtbar. Abdomen an der breitesten
Stelle nur wenig breiter als der Pterothorax (Männchen!), Segmente querrunzelig,
gegen das Ende zu mit längeren, ziemlich starken, spitzigen
Borsten: 9. Tergit mit einem etwa 70 - 85 µ langen Gabeldorn (Zinken
der Gabel 40 µ lang), ähnlich wie bei Archankothrips, die Gabelzinken
divergieren aber stärker. Abdomenende ohne paarige Zahn- oder Zangen.
Am 8. und 9. Sternit stehen je ein Paar etwa 40—45 µ
lange Seitenborsten, die sehr stark, fast dornartig entwickelt sind.
Körpermaße: Fühlergliederlängen: 31, 48, 62, 60—61, 45, 48,
45, 29, 35 µ. Fühlerlänge: 433 µ. Augenlänge, oberseits:.70µ, unterseits:
60 µ. Die Zentren der hinteren Ozellen 52 µ voneinander abstehend.
Kopflänge: 147 µ; samt Rüssel (von unten): 246 µ. Länge der starren
Wangenbörstchen: 25 - 35 µ. Länge der Postokularborsten: 52 µ. (Mindestmaß).
Prothoraxlänge: 138 µ, Prothoraxbreite: 260 - 270 µ. Borsten
an den Vorderecken (Hinterecken) des Prothorax: 35(70—78)µ. Pterothorax
294 µ lang, 320 µ breit. Abdomenlänge: 0'95 mm, Abdomenbreite
(U.Segment): 330 µ. Flügellänge: 0'95 mm. — Gesamtkörperlänge:
1'56 mm (nicht geschrumpft!). — Type in der Sammlung
Fritsch (Nr. 23). — 1 männlich  aus dem baltischen Bernstein.
Opadoihrips fritschianus ist wegen der Fühlerbildung, der Form der
Vorderbeine, der Geschlechtsauszeichnung des Männchens  und anderer Einzelheiten
ohne Zweifel der Familie Aeolothripidae zuzureihen. In der Flügelform
nähert er sich aber einigermaßen dem unten beschriebenen Protothrips-
Typus.


Zitat aus Entomolog. Mitteilungen 3CIII, 1924, Nr. 4/
Bernstein-Thysanopteren.
Von Dr. H. Priesner, Linz (Österreich).


Wie genau diese Beschreibung des fossilen Tierchens ist!

Die Fühler hätte ich gerne einmal näher gesehen.

Ich danke für diesen außergewöhnlichen Beitrag!

Schöne Grüße

Jürgen
Titel: Re: Opadothrips fritschianus in Baltischem Bernstein
Beitrag von: JB in November 26, 2013, 15:29:52 NACHMITTAGS
Hallo,

Ein toller Fund und ein schoenes Photo! Dann haben wir ja bald einen Neotyp :)


Zitat von: purkinje in November 26, 2013, 10:06:29 VORMITTAG
Kleine, vieleicht unbedarfte  Frage am Rande: woher / wie wird denn das Alter bei diesen Inklusien bestimmt / abgeschätzt?

Eine gute Frage. Das Alter wird anhand der Begleitmineralien und Begleitfossilien der wichtigsten bekannten Lagerstaetten gestimmt. Es wird angenommen, dass die urspruengliche Ablagerung (der Boden des "Bernsteinwaldes") nicht mehr existiert. Aller Baltischer Bernstein findet sich heute in Schichten, in die er (zT mehrfach) umgelagert wurde. Deshalb ist das Alter nur noch als Naeherungswert bekannt. Ein kleiner Review findet sich hier (ab Seite 235): http://fossilinsects.net/pdfs/Sperkovskycol.pdf (ich hoffe Sie koennen die Seite oeffnen).

Beste Gruesse,

Jon
Titel: Re: Opadothrips fritschianus in Baltischem Bernstein
Beitrag von: Manfred Ulitzka in November 26, 2013, 16:31:14 NACHMITTAGS
Hallo alle!

Ups,... soviele Beiträge! Danke für Euer Interesse und Euer Lob!

@ Franz: Du wirst es nicht glauben. Den hab ich vor langer Zeit bei Ebay gefunden! Im Jahr 2000 habe ich ein ganzes Paket Baltische Bernsteine mit Thysanopteren aus Russland gekauft. Dann war irgendwie vieles im Umbruch bei mir und ich habe lange Zeit nur an rezenten Thysanopteren gearbeitet. Im letzten Jahr ist mein Interesse wieder erwacht und ich habe mir eine Präparationsmethode überlegt, durch die ich die winzigen Tiere von oben und unten betrachten kann (hier geschildert: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=18039.msg137857#msg137857). Momentan versuche ich viele Präparate zu machen und die Arten soweit möglich zu bestimmen, bzw. neue Arten zu beschreiben. Die Bestimmung ist recht schwierig und nicht immer möglich, da sie von der Lage des Fossils abhängig ist. Als Ergebnis der ganzen Mühe soll Mitte nächsten Jahres eine umfangreichere Publikation entstehen und zudem ein Vortrag auf der Thysanoptereologen-Tagung in Wien.
Und ja, ich bin begeistert. Denn es ist nur die Begeisterung, die mich vorantreibt daran zu forschen. Geld für grundlegende taxonomische und ökologische Arbeit bezahlt ja leider kaum noch wer!

@purkinje: Die Gabel ist ja auf der Gesamtaufnahme auch nicht so riesig zu sehen. Ich muss sie nochmals als Detail fotografieren. Die Frage zur Bestimmung des Alters wurde von Thomas und Jon beantwortet.

@Thomas: Danke für die Beantwortung der Frage zur Altersbestimmung und Deinen "Druck auf den mag-ich-Knopf"!

@Jürgen: Ja, das ist die Originalbeschreibung. Danke fürs Hinzufügen! Wobei man natürlich mit den Farbbeschreibungen bei Bernsteinfossilien sehr vorsichtig sein muss. Deutlich auf meinem Foto sind u.a. auch die von Priesner beschriebenen lanzettförmigen Sinnesorgane sichtbar. Einzig die Längenangabe der Augen weicht etwas ab: diese sind bei meinem Fossil (unbedeutend) größer.
Ich werde demnächst mal versuchen die Fühler als Detailaufnahme zu vergrößern.

@Jon: Danke für das PDF und die Erklärung zur Altersbestimmung.  ... und ja, wenns publiziert ist, dann ist das der Neotypus! ;D

Herzliche Grüße

Manfred.
Titel: Re: Opadothrips fritschianus in Baltischem Bernstein
Beitrag von: HDD in November 27, 2013, 06:30:34 VORMITTAG
Hallo Manfred, hallo Jürgen.

Hervorragendes Bild und eine ausführlich Beschreibung dieser Spezies.
Es bewahrheitet sich auch hier : Ein Bild sagt mehr als tausend Worte !

Ein Paradebeispiel für diesen Spruch.

Herzliche Grüße 

Horst-Dieter
Titel: Re: Opadothrips fritschianus in Baltischem Bernstein
Beitrag von: Manfred Ulitzka in November 27, 2013, 10:51:23 VORMITTAG
Hallo Horst-Dieter,

Zitat von: HDD in November 27, 2013, 06:30:34 VORMITTAG
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte !

Da hast Du wohl recht! Wenn sich die früheren Entomologen in ihren Erstbeschreibungen auch daran gehalten hätten und anstatt jede Borste nur mit einer Maßzahl zu versehen vielleicht auch eine kleine Skizze gemacht hätten, so wäre heute vieles leichter und man müsste für einen Artenabgleich nicht immer (und oft vergeblich) Typusexemplare von Museen kommen lassen!

Beste Grüße

Manfred.
Titel: Re: Opadothrips fritschianus in Baltischem Bernstein
Beitrag von: Jürgen H. in November 27, 2013, 13:03:11 NACHMITTAGS
ZitatEin Bild sagt mehr als tausend Worte !
l

Auch der Beitrag von Priesner enthält Bilder: Schöne Handzeichnungen von dem, was auch mit Worten geschildert wird.

Im Übrigen: Erst wenn ich mit Worten schildere, was ich sehe, werde ich mir bewusst was ich sehe.

Und: Nicht auf jedem BIld ist alles zu sehen. Beispiel aus dem Text von Priesner:

Flügel im Vergleich zum Aeolothrips- oder Melanthrips-'Flügel nur mäßig breit, am
Ende ziemlich schmal abgerundet, mit 2 kräftigen Längsadern,
von denen die Hauptader mit etwa 24—26 (am Grunde nicht genau
zählbar), die Nebenader mit genau 13 dunklen, kräftigen Borsten besetzt,
ist, deren erste an der mittleren Querader liegt.

Die kräftigen Längsadern sehe ich im Photo, das schmal abgerundete des Flügels auch. Die Borsten und ihre Zahl?  Sie sind schwer erkennbar. Natürlich, weil es ja auch eine Übersichtsaufnahme ist. Taxonomisch könnten die Borsten jedoch  von Bedeutung sein.

Aber auch das in diesem Falle ja wirklich hervorragende Photo hat natürlich seinen Wert...

Schöne Grüße

Jürgen

Titel: Re: Opadothrips fritschianus in Baltischem Bernstein
Beitrag von: Manfred Ulitzka in November 27, 2013, 16:44:37 NACHMITTAGS
Hallo Jürgen,

Zitat von: Jürgen H. in November 27, 2013, 13:03:11 NACHMITTAGS

Auch der Beitrag von Priesner enthält Bilder: Schöne Handzeichnungen von dem, was auch mit Worten geschildert wird. ...


Ja natürlich, Priesner hat viele aussagekräftige und hervorragende Zeichnungen in seinen Publikationen gemacht.

Zitat von: Jürgen H. in November 27, 2013, 13:03:11 NACHMITTAGS

Im Übrigen: Erst wenn ich mit Worten schildere, was ich sehe, werde ich mir bewusst was ich sehe.

Und: Nicht auf jedem BIld ist alles zu sehen.

Auch da gebe ich Dir vollkommen recht. Es sollte eben beides bei taxonomischen Beschreibungen gemacht werden: Text und Bild.

Ich habe lange Zeit Thysanopteren aus Südamerika bearbeitet und da gibt es unzählige Publikationen von Douglas J. Hood, in denen die Arten zwar beschreiben sind, in denen aber keine einzige Abbildung vorkommt. Das ist dann manchmal schon sehr schwierig.

Ich bin auch der Meinung, dass Zeichnungen oft aussagekräftiger sind, als Fotos. Und wer zeichnet, der muss eben auch hingucken (wie Du das natürlich auch für eine Beschreibung richtig schilderst). 

Was ich damit sagen will: Text, Foto und Zeichnung ergänzen sich und sollten nie allein stehen.

Herzliche Grüße

Manfred.