Hallo,
eigentlich wollte ich mit Mycocalicium subtile, einer "Flechte" ohne Algen-Symbionten – also dann doch eher einem Pilz – "wuchern", wenn da nicht die folgenden Stacking-Probleme aufgetreten wären:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/154004_15821461.jpg) (http://www.directupload.net)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/154004_48523150.jpg) (http://www.directupload.net)
Helicon ,,zimmert" ein Halo um die Fruchtkörper – was mache ich falsch?
Ach ja, Mycocalicium subtile, auf morschem Fichtenholz:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/154004_50526115.jpg) (http://www.directupload.net)
Viele Grüße,
Heiko
hallo Heiko
einen seltenen Fund zeigst Du uns hier, danke
doch nun zu Deiner Frage :
Ich gehe davon aus, dass das mittlere Bild einen Ausschnitt aus Bild 1 darstellt. Bevor ich eine Vermutung zur Entstehung dieser "Halos" äußere und da ich auch Dein Setup nicht kenne, wüste ich gerne wie Du deine Stackingschritte machst. Bewegst Du in Relation zur Lage der Lichtquelle das Objekt und die Linse steht fest oder bewegst Du die Linse und das Objekt steht fest ?
Grüße in die Nacht
Wolfgang
Hallo Heiko
Welche Stackingmethode verwendest Du? A, B oder C ? Das ergibt bei solchen Objekten nämlich im Endergebnis gewaltige Unterschiede.
Viele Grüße Horst-Dieter
Hallo Heiko
Neben den 3 Modus gibt es je Modus auch noch Parameter zum Einstellen (z.B. Radius), auch diese verbessern das Ergebnis teilweise gewaltig. Auch die Reihung der Bilder (Stacking-Richtung) ist für das Ergebnis entscheidend ...
Alle Stacking-Probleme wird man aber nie in den Griff bekommen - wenn Du die weghaben willst hilft nur Retusche, der erste Teil in der Stackingsoftware und der zweite im Photoshop ...
LG
Gerhard
Hallo, liebe Ratgeber,
da die Fruchtkörperchen mehr oder weniger senkrecht stehen, galt es, sie etwas zu kippen – so geschehen bei den ersten beiden Fotos (wobei das zweite eine Ausschnittsvergrößerung darstellt).
Hieraus resultiert wohl nun ein unbotmäßig ,,langer Weg" (für das 10er Obj.).
Am Licht wird´s nicht liegen, das geht mit, liegt auf dem Tisch auf.
Die Stapelrichtung hatte zumindest bei Methode B keinen Einfluss.
Methode C: kein Halo, Ergebnis gefällt mir aber trotzdem nicht.
Mit Methode A und minimalem Radius und ebensolcher Glättung entstand jetzt folgendes Bild:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/154052_3507151.jpg) (http://www.directupload.net)
Ja, wieder Murks. Ich übe eben weiter ...
Viele Grüße,
Heiko
hallo Heiko
meine Vermutung in Unkenntnis deines Setups kann im folgenden Link nachgelesen werden, insbesondere weiter unten in dem Bereich, wo die gelben Blütenblätter betrachtet werden
http://zerenesystems.com/cms/stacker/docs/troubleshooting/ringversusrail
Es sind vergleichbare Setup-versionen : Heben und senken des Objekttisch (z.B bei Zeiss Standart ) bzw Heben und senken des Objektivrevolvers (z.B bei Lomo / Biolam )
Hallo Heiko,
bist Du da weiter gekommen?
Ich habe vor nächste Woche Bacidia Subincompta zu stacken - Tisch starr, Licht starr, Kamera bewegt sich.
Hast Du zu den verschiedenen Helicon Focus Methoden und den Parametern irgendwelche Tipps?
Beste Grüße
Christian
Lieber Heiko,
ich habe mich vor einiger Zeit auch mal mit solchen Winzlingen beschäftigt. Da ging es drum für einen Flechtenkundler das richtige Mikroskop zu finden, damit er bessere Bilder machen kann. Ich habe eine ganze Woche alles Mögliche durchprobiert Stemi Oly SZX 12, Leitz MZ 16, Luminare. Leider habe ich die Zusammenfassung nicht mehr. Ich erinnere mich schwach, dass die besten Ergebnisse mit dem SZX 12 erzielt wurden, aber da gabs auch Artefakte durch den Seitenversatz mit kleinen zittrigen Punktreihen, die ich einfach rausgestemelt habe. Ich bin kein PS-Bearbeitungskünstler, das bedeutet Kontrast Helligkeit und Schärfe ist das einzige was ich kann.
Solche Halos hatte ich auch massig. Gestapelt mit HF. Variation der Beleuchtung hat viel gebracht.
Hallo Klaus,
sehr schön! Besonders das zweite Foto!
Herzlich
Martin
Ich kann leider nur erklären, was das Problem ist: Eine scharfe Kante bei wenig Kontrast im Hintergrund. Bei leichter Unschärfe verbreitert der Unschärfekreis die Kante, so dass der Kontrast der unscharfen Kante gegen den Kontrast des Hintergrunds gewinnt.
Ich kenne die Parameter von Helikon nicht, um eine Lösung durch Parameter abzugeben. Wenn sich keine finden sollte, dann könnte man die Helligkeit vielleicht als Maske für die depth map benutzen, wenn so etwas in Helikon geht.
Michael
Hallo Heiko,
Welche Version von Helicon verwendest du?
Ich hab unten mal zwei Bilder angehangen, beide mit den gleichen Parametern verrechnet.
Das erste Helicon Focus 6,
das zweite Helicon Focus 7.
Beide Photos sind unbearbeitet.
Grüße Matthias
Hallo Christian,
Pacidia subincompta sollte da doch weniger Probleme machen. Deren ,,Köpfchen" sind ja kaum exponiert. Die Beleuchtung würde ich diffus bzw. indirekt diffus (von reflektierender Fläche, z.B. Papier, gegenüber und unter Ausschluss der eigentlichen Lichtquelle) streng seitlich einsetzen. Bei dunklen und relativ flachen Objekten stapelt man sich sonst schnell ein schwarzes Loch in den Untergrund.
Bei Helicon bin ich fast ausschließlich mit Methode A unterwegs. Den ,,schönenden Eingriff" von ,,C" empfinde ich als erkauft – habe mich aber mit Entrauschungssoftware der Konkurrenten noch nicht beschäftigt.
Als letzte Rettung, wie bei dieser Chaenotheca ferruginea, kann ich auch nur die Bildbearbeitung empfehlen:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures010/252088_7563067.jpg) (https://abload.de/image.php?img=chaenothecaferruginearbkgw.jpg)
Viele Grüße,
Heiko
Hallo Matthias,
das ist ja ein eindrucksvoller Unterschied – man möchte meinen, die Leute arbeiten an ihrem Produkt.
Mittlerweile bin ich allerdings auch bei der ,,7". Und Halos bekommt die auch noch hin, man muss sich nur ungeschickt genug anstellen. ::)
Viele Grüße,
Heiko