Hallo,
also nachdem die Rastung des Revolvers wieder stimmt, bin ich eine Stufe weiter nach oben gerückt, zum Trinotubus.
Ein Problem, dass der Bildausschnitt zwischen Beobachtungsokularen und Fotoausgang nicht übereingestimmt hat, hat sich erledigt (wobei mich das etwas überrascht hat, da die Abweichung auf der y-Achse war, wärend die Abweichung durch die falsche Rastung auf der x-Achse zu bemerken war)
Dann wollte ich auch auch gleich die Ausrichtung der Tuben der Beobachtungsokulare überprüfen (die hatte ich mal flüchtig ausgerichtet, nachdem ich an dem FSA-Trino die Mechanik der Abstandseinstellung repariert hatte)
Jetzt habe ich eine matte Zentrierscheibe unters 6,3er Objektiv gelegt. Einer der Ringe schloss genau mit dem Rand des Bildfeldes der Okulare ab. Beide Okulartuben habe ich so ausgerichtet, dass der Ring bei beiden gleich saß, einzeln mit dem Auge durchgepeilt und mit beiden. Beide Bilder schienen deckungsgleich.
Dann habe ich ein Objektmikrometer drunter gelegt und sah zwei Mikrometer. Unerträglich. Ich habe dann einfach solange einen Tubus neu ausgerichtet, bis beide Bilder wirklich wieder deckungsgleich waren.
Doch wie kann das sein???? Ich muss da einem Denkfehler aufgesessen sein. Kann mich jemand aufklären welchem?
Verwirrte Grüße
Thomas
Ich kann mir das nur so erklären , daß die Blickrichtung der Augen mitentscheidet , in der Form , daß man nicht gern nach außen schielt . Marty Feldmam (rip) mäßig .
Auch zwei unterschieldliche Fokushöhenlagen (senkrechter Stapel) ist ungewohnt .
hier noch ein zitat , scheinbar für einen wirklich parallelen binotubus :
Zitat von: Michael Kallmeyer in Juni 24, 2011, 11:39:37 VORMITTAG
.... erst einmal erklären wie das Bild in der Sehfeldblende entsteht und wie es sich mit dem Wahrnehmen des Bildes verhält.
Sein Problem war, er hat gedacht der Objektträger liegt ja nur kurz vor den zwei Dingen wo ich rein schaue und hat entsprechend auch kurz geschaut. Er hat also seine Auge auf das schärfste Sehen in der Entfernung von 25cm eingestellt und so in die Okulare gesehen. Wie Ihr ja nun alle wisst Funktioniert das nicht, weil die Mikroskopbauer das Gerät auf entspanntes Sehen konstruiert haben, also auf hineinschauen mit auf unendlich gestelltem Auge. Schaut man aber nun ..... mit ,,starrem" kurzem Blick in die Okulare, laufen die beiden Bilder in einander bis etwa in die Hälfte der Durchmesser. Dieser Effekt ist stärker bei Einsteigern die Okulare benutzen mit kleinen Durchmessern der Austrittslinsen.
Ich habe ihn geraten was schon von Euch auch geraten, erst einmal den Augenabstand richtig einzustellen. Dann die Augen ganz nahe an die Okulare bringen und langsam immer weiter entfernen aber immer das Bild, was vorher scharf eingestellt worden ist, im Auge zu behalten. Irgendwann kann das, auf kurzen Blick eingestellte, Auge diese Bild(er) nicht mehr scharf sehen und es muss auf entferntes sehen umstellen. Dann macht es im wahrsten Sinne des Wortes ,, klick" und es vereinigen sich beide Ringe zu einem. Wenn Mensch und Auge das einmal gelernt haben hat ,,Mann oder Frau" das Problem mit den Doppelringen gelöst. ....