Hallo Mikrofreunde, viel Spaß beim Anschauen der Achat-Bilder • Jürgen aus Hemer
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Bilder- Erläuterung
Bild 1 + 2 : Durchlicht-Dunkelfeld, Objektiv PL 2.5 / 0.08, Dunkelfeld-Kondensor D 0.80, Mikroskopvergrößerung 2.5 x, Objektfeld ø 11,2 mm
Bild 3 - 8 : Durchlicht-Dunkelfeld, Objektiv PL APO 6.3 / 0.20, Dunkelfeld-Kondensor D 0.80, Mikroskopvergrößerung 6.3 x, Objektfeld ø 4,4 mm
Bild 9+10 : Durchlicht-Polarisationskontrast, Objektiv PL 2.5 / 0.08, Durchlicht-Interferenzkontrast-Kondensor ICT, POl-Filterschieber,
Mikroskopvergrößerung 2.5 x, Objektfeld ø 11,2 mm
Bild 11+12 : Durchlicht-Polarisationskontrast, Objektiv PL APO 6.3 / 0.20, Durchlicht-Interferenzkontrast-Kondensor ICT, POL-Filterschieber,
Mikroskopvergrößerung 6.3 x, Objektfeld ø 4,4 mm
Bild 13-18 : Spiegelreflexmikroskopie mit Auflicht-Interferenzkontrast ICR, Objektiv NPL 10 x / 0.20 P, Mikroskopvergrößerung 10 x, Objektfeld ø 2,8 mm
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Bild 1
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Bild 2
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Bild 3
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Bild 4
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Bild 5
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Bild 6
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Bild 7
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Bild 8
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Bild 9
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Bild 10
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Bild 11
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Bild 12
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Bild 13
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Bild 14
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Bild 15
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Bild 16
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Bild 17
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Bild 18
Wahnsinnig, Jürgen!
Bezaubernd und prachtvoll ::) Veredelte (Halb)edelsteine!!
Vielen vielen Dank!
Mit betörten Grüßen
Heinrich
P.S.: Hätte nicht gedacht, dass Peter V.s Kreisformat solche Urständ feiert.
Hallo Jürgen,
als Anfänger erstarre ich vor Ehrfurcht!!!
Interessant ist, daß Du nicht das Format füllst.
Gruß Peter aus Lorsch
Hallo Jürgen,
wo kann ich denn das Schimmelpilzmyzel sehen. Sind das die schwarzen und orangen Fasern? Und wie kommt er in den Stein?
Oder wächst der auf dem Präparat?
Viele Grüße
Wolfgang
Hallo Mikrofreunde,
über das Interesse an den Achat-Bildern freue ich mich. Vielen Dank.
Nun zur Frage von Wolfgang:
Beim Achat, eine mikrokristalline Varietät des Minerals Quarz ( SiO2 ), gibt es zahlreiche unterschiedliche Bildungsbedingungen.
Ich gehe bei dem Achat-Dünnschliff davon aus, dass das Schimmelpilz-Myzel ( Hyphen im Dunkelfeld " orange ", im Polarisationskontrast und Auflicht-Interferenzkontrast " schwarz " ) in Hohlräumen von Steinen vorhanden war
und bei der Bildung des Achats durch Füllung der Hohlräume durch wässrige Lösungen ( hydrothermal ) von 25 ° - 375 ° eingeschlossen worden ist.
Beste Grüße
Jürgen aus Hemer
Sehr schöne Bilder!
Die Pilzmyzelien sind die rostbraunen, fädigen Strukturen die teils quer durchs Gesichtsfeld ziehen. Wen es interessiert sollte folgende Literur konsultieren: Kretzschmer, M. (1982): Fossile Pilze in Eisen-Stromatolihen von Warstein. Facies, 7, 237-260.
Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,
vielen Dank für den in Bezug auf Warstein sehr wertvollen Literaturhinweis.
Bei weitergehendem Interesse möchte ich auch noch auf nachfolgende interessante neuere Arbeit (2000) mit Bildern und einem umfangreichen
Literaturverzeichnis hinweisen, die man auch im Internet finden kann. In der Arbeit wird im Text und Literaturverzeichnis auch auf Warstein
( Kretzschmar 1982 ) hingewiesen.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/159997_51724519.jpg)
Viele Grüße
Jürgen aus Hemer
Hallo Mikrofreunde,
noch eine klärende Anmerkung:
Der Einschluss der Schimmelpilze erfolgte wahrscheinlich in der wässrigen Lösung im Temperaturbereich von 25 ° bis 70 ° und die weitere Achat-Bildung bei den höheren Temperaturen !
Beste Grüße
Jürgen aus Hemer
Hallo Jürgen,
Ja das ist eine interessante Arbeit. Noch eine interessante Quelle neueren Datums is diese: Thewaldt, U., Dörfner, G. (2012): wie kommt das Moos in den Moosachat - und wie nicht ? Der Aufschluss, 63, S. 1-16.
Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,
vielen Dank für Deinen zweiten Literaturhinweis.
Ich bin beim Moosachat ( Varietät des Chalcedons wie auch der Achat = Quarz SiO2) davon ausgegangen, dass er kein organisches Material, z.B. Moos, enthält und die grünen moosähnlichen Einschlüsse durch verschiedene Metalle
entstanden sind. Ich bin gespannt !
Leider habe ich beide Arbeiten nicht im Internet gefunden. Ich werde sie mir daher über die Fremdausleihe unserer Stadtbücherei besorgen.
Viele Grüße
Jürgen aus Hemer
Hallo,
ich habe gerade mal Moosachat bei Wikipedia aufgerufen, abgesehen davon, dass besagter Artikel von spektakulär mangelhafter Ausdrucksweise gekennzeichnet ist:
Zitat
Es ist keine echte Form von Achat, da es Achaten normalerweise an der Streifenbildung fehlt
(Zitat aus Wikipedia)
Kann mir als Noob einer von euch erklären, was das bedeuten soll? Ich dachte ehrlich gesagt immer, dass es Achaten gerade eben nicht an Streifenbildung fehlt? Ist nicht gerade die Streifenbildung sogar geradezu typisch?
vlg
Timm
Hallo Timm,
ich glaube der Text ist fehlerhaft, es soll wohl heißen:
Es ist keine echte Form von Achat, da es " Moosachaten " normalerweise an der Streifenbildung fehlt !
Ein erbärmlicher Stil.
Viele Grüße
Jürgen aus Hemer
Servus,
so ganz Blicke ich da mit dem Achat und den Pilzen nicht durch. Wie sind die Risse entstanden? Sind die Risse postkristallin in dem Achat entstanden (z.B. Druckentlastung) und wurde dann mit dem Eintrag von eisen- und pilzsporenhaltigen Lösungen eine sekundäre Eisenausfällung verursacht?
Schönen Abend,
Flo
Hallo,
Zitat von: Schrodt in November 14, 2014, 20:59:01 NACHMITTAGS
Es ist keine echte Form von Achat, da es " Moosachaten " normalerweise an der Streifenbildung fehlt !
ach, mein Gott, auf die Idee bin ich gar nicht gekommen. Hab das mal korrigiert, auch wenn das den Artikel nicht wirklich voranbringt.
Vlg
Timm
Dear All,
Im Moossachat sind natürlich keine Moose erhalten sondern teilweise Mikroben die in SiO2 Gelen in hydrothermalen, Niedrigtemperturbereichen fossilisiert wurden. Wen es unteressiert sollte mal über rezente Bildungen z.B. im Yellostone Park nachsehen. Ich kann gerne mal eine Literaturliste zusammenstellen werde dazu aber erst in ca. 10 Tagen kommen.
Viele Grüße
Michael