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Foren => Mikrofoto-Forum => Thema gestartet von: Hans-Jürgen Koch in Dezember 17, 2014, 18:11:14 NACHMITTAGS

Titel: Botanik: Ajan-Fichte (Picea jezoensis) syn.: Picea ajanensis aus Ostasien *
Beitrag von: Hans-Jürgen Koch in Dezember 17, 2014, 18:11:14 NACHMITTAGS
Liebe Pflanzenfreunde,

die Heimat der Ajan – Fichte ist Ost- und Nordost – Asien, von Japan und der Mandschurei bis  Ost Russland. Der Name ,,jezoensis" kommt von Ezo, den alten Namen für die japanische Insel Hokkaidō. In Japan war die Art bereits vor ihrer Entdeckung durch den Europäer Philipp Franz von Siebold  in Kultur. Er lebte von 1823 bis 1829 sowie von 1859 bis 1862 in Japan. Siebold ist einer der wichtigsten Zeugen des Japans der späten Edo-Zeit und wird dort bis heute hochverehrt.
Die Edo – Zeit ist ein Abschnitt der japanischen Geschichte von 1603 bis 1868.
In Europa wurde die Ajan – Fichte 1861 durch John Gould Veitch  eingeführt. Er war ein britischer Gärtner, Botaniker und Pflanzensammler. Die Fichte ist mit ca. 50 immergrünen Baumarten ein wirtschaftlich bedeutender Faktor.

Bild 01 Ajan-Fichte
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_14055265.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Quelle: Wikipedia
Foto von: Inti-sol

Die Ajan-Fichte ist ein 30 – 60 Meter hoher Baum, die Nadeln sind 1 – 2 cm lang und 1 – 2 mm breit, zugespitzt, aber kaum stechend, abgeflacht, oberseits glänzend grün, unterseits mit zwei deutlich weißen Bändern.

Bild 02 Illustration
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/161965_6352338.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Quelle: Wikipedia

Die Zapfen der Ajan – Fichte sind 4 – 8 cm lang, zylindrisch und im reifen Zustand gelbbraun. Die Samenschuppen sind sehr dünn und am oberen Rand gezähnelt. Im Unterschied zu den oberflächlich ähnlichen Tannen (Abies) haben Fichten große, nach unten hängende Zapfen.
Die Ajan – Fichte blüht im April bis zum Juli. Die Fichte ist als ein typischer Vertreter nacktsamiger Nadelgehölze charakterisiert. Es sind somit Bäume mit nadelartigem Blattwerk, abgegrenzt zu den bedecktsamigen Laubgehölzen.

Bei den alten Römern sollen Fichten aufgrund ihrer starken Wuchskraft und hohen Wuchsgeschwindigkeit ein Hoffnungs-Symbol bei Trauer und Tod gewesen sein. Aus diesem Grund wurden im alten Rom bei Todes- und Trauerfällen z.B. Fichtenzweige an die Haustür gehängt oder die Scheiterhaufen zur Totenverbrennung mit Fichtenholz und Fichtenzweigen ausgestattet.
Im alten Griechenland soll die Fichte außerdem dem mystischen Meeresgott Poseidon geweiht gewesen sein, weil sie der bevorzugte Baum zum Bau von Schiffen war.

Bild 03
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_50282780.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Rundbild (Tondo) des Malers Elpinikos in einer antiken Trinkschale (Kylix) aus der Region Attika bei Athen (ca. 490-480 v. Chr.) in den Staatlichen Antikensammlungen München (Inv. 8771) vom Kampf des Sinis mit Theseus unter einer Fichte in der griechischen Mythologie

Bild 04  Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_48523558.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Foto: H.-J_Koch

Meine Proben stammen aus dem Arboretum Bad Grund (Harz)
http://www.bad-grund-harz.de/exotenwald.html

Systematik:

Familie: Kieferngewächse (Pinaceae)
Gattung: Fichten (Picea)
Untergattung: Casicta
Art: Ajan-Fichte
Wissenschaftlicher Name:Picea jezoensis
Volkstümliche Bezeichnung: Yedo - Fichte
Englischer Name: Yeddo spruce

Bild 05 Fixierte Probe auf einem Stück Hartschaum (Styrodur), Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_50541204.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Die Nadelblätter habe ich vorsichtig vom Spross entfernt. Die Blattorgane entspringen in einem Stielchen, das am Zweig verbleibt und dem kahlen Zweig eine rauhe Oberfläche verleiht.

Bild 06 Schnittstelle in der Vergrößerung, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_58085240.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 07 Eingespannter Spross im Probenhalter vom Mikrotom, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_1670262.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)



Teil 1: Junger Spross, Querschnitt, 30 µm

Bei den Bildern 08 bis 13 handelt es sich um ungefärbte Schnitte.

Bild 08 Übersicht, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_61799718.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 09 Graustufe, Übersicht, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/161965_59119290.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 10 Ungefärbter Schnitt, Negativ,  Übersicht, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_4888201.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 11 Vergrößerung aus der Übersicht, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_46645709.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 12 Vergrößerung aus der Übersicht, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_48169633.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 13 Vergrößerung aus der Übersicht, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_37445978.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)


3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Arbeitsablauf :

1. Schnitte  liegen in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridinrotlösung  8 Min.
4. 1x auswaschen mit Aqua dest. .
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca.    15 Sekunden !!!.
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest..
7. Nachfärbung Astrablaulösung  2 Minuten.
Bei der Nachfärbung mit Astrablau eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis  4 : 1 verwendet (blau + gelb = grün).
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste auf dem Objektträger verbleiben.
9. Entwässern mit 2x gewechseltem Isopropylalkohol ( 99,9 % ).
10. Als letzte Stufe vor dem Eindecken Xylol einsetzen.
11. Einschluss in Entellan

Ergebnis :

Zellwände blaugrün bis grün, verholzte Zellwände leuchtend rot, Zellwände der äußeren Hypodermis orangerot, Cuticula gelb, Zellwände der innenliegenden Hypodermis tiefrot.
Fotos: Nikon D5000, die Übersichtsaufnahme wurden mit ,,MagniFlash" erstellt.


Bild 14 Übersicht, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/161965_7971800.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 15 Übersicht mit drei Ansätzen von einem Nadelblatt, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_43323942.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 16 Vergrößerung mit Beschriftung, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_59481998.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
RP = Rindenparenchym, EP = Epidermis, P = Phellem, PG = Phellogen, MP = Markparenchym, XY = Xylem, J = Jahresringgrenze, PH = Phloem, H = Harzkanal

Bild 17 Vergrößerung, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_53350285.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 18 Vergrößerung, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_27803508.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 19 Vergrößerung, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_22096860.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 20 Vergrößerung, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_12277484.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 21 Vergrößerung, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_51613738.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 22 Vergrößerung, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_30660131.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 23 Vergrößerung, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_60683036.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 24 Vergrößerung, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_30679831.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 25  Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_61411944.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 520, Erregerfilter BP 436/10

Bild 26  Strahl,  Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_57649431.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 520, Erregerfilter BP 436/10

Bild 27 Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_52654164.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 520, Erregerfilter BP 436/10


Teil 2: Nadelblatt, Querschnitt, 30 µm

Die Nadeln der Picea jezoensis sind dünn und biegsam. Die Oberseite ist dunkelgrün, unterseits zeigt sie graugrüne, flache Nadeln. Die Bestimmung der Nadelbäume und Nadelgewächse erfolgt über ihre Rinde, Blüten, Nadeln und Zapfen. Bei der Gattung Picea zeigen die Nadelblätter einen rhombischen Querschnitt, wobei die längere Achse senkrecht durch die Nadel verläuft. Das Querschnittsbild der Nadeln fällt je nach Baumgattung sehr unterschiedlich aus.

Bild 28  Ausschnitt, Nadelquerschnitte von 26 Picea – Arten + 2 Hybriden
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_2047039.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
22 Picea likiangensis, 23 Picea breweriana, 24 Picea omorika, 25 Picea jezoensis, 26 Picea sitchensis, 27 Picea mariorika, 28 Picea indet
Quelle: ,,Lexikon der Nadelbäume"

Eine Hybride ist ein Individuum, das aus einer Kreuzung zwischen verschiedenen Gattungen, Arten, Unterarten hervorgegangen ist.
Bei den meisten Fichtenarten liegen die mittleren Nadellängen zwischen 10 bis 20 mm, einige zeichnen sich durch wesentlich kürzere (6 bis 12 mm, z. B. Picea orientalis) oder längere (20 bis 35 mm, z. B. Picea breweriana) Nadeln aus.
Die Länge der Nadeln beträgt bei der Ajan-Fichte 18 mm und sie sind 1,25 mm breit.

Wichtig ist dabei, dass die Schnittführung ziemlich exakt senkrecht zur Nadellängsachse geführt wird. Eventuell ist es sinnvoll, vor dem Schneiden das Wachs auf den Nadeln oder über den Spaltöffnungen mit Ethanol zu entfernen.
Zuerst einmal drei Bilder von einem ungefärbten Nadelblatt. Die Nadeln sind nicht mit Eau de Javelle aufgehellt, denn ich wollte die Bestandteile des Chlorenchyms erhalten.

Bild 29 Harzkanal umgeben von Sklerenchymfasern,  Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_8631607.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 30  Spaltöffnungsapparat mit eingesenkten Schließzellen und Beschriftung, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_50934015.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
H = Hinterhof (früher als Atemhöhle bezeichnet) Substomatäre Höhle, CH = Chlorenchym, EP = Epidermis, N = Nebenzelle, V = Vorhof (früher als Atemhöhle bezeichnet), L = Lumen der Schließzelle, HY = Hypodermis

Die Stomata (griech. = Mund) sind Öffnungen in der Epidermis; jede Öffnung wird von zwei Schließzellen begrenzt.
Stomata im engeren Sinne sind Öffnungen in der Epidermis. Sie wird umgeben von zwei Schließzellen. Meist werden aber die Schließzellen und die Öffnung zwischen ihnen zusammen als Stoma bezeichnet. Die Schließzellen werden entweder von "normalen" Epidermiszellen, den Nachbarzellen, umgeben, oder sie unterscheiden sich in ihrer Form von den übrigen Epidermiszellen und werden dann als Nebenzellen bezeichnet. Alle Zellen zusammen bilden den Stomakomplex oder Spaltöffnungsapparat.

Im Querschnitt sind die Schließzellen meist so gestaltet, dass sie zwischen sich auf beiden Seiten der engsten Stelle durch die Ausbildung einer äußeren und inneren Randleiste einen sog. Vorhof und einen Hinterhof bilden.

Bild 31 Zentrales Leitbündel, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_5510390.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 32 Übersicht, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_2557844.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 33 Übersicht, schwarzer Hintergrund, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_27531399.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 34  Stoma (Spaltöffnung), Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_12028813.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)

Bild 35 Leitbündel, mit Beschriftung, Vergrößerung aus der Übersicht, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_42412912.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
E = Endodermis, XY = Xylem, TT= Transfusionstracheiden, PH = Phloem, ST = Strasburgerzellen, T = Transfusionsparenchym

Die Strasburgerzelle ist eine proteinhaltige Parenchymzelle im Phloem der Nacktsamer und Farne. Sie übernimmt dort die Rolle der Geleitzelle der Bedecktsamer. Man geht davon aus, dass die Strasburgerzelle den Stoffwechsel der Siebzellen unterstützt und für den aktiven Stofftransport zwischen der Siebzelle und dem umgebenden Transformationsparenchym verantwortlich ist.
Transfusionsparenchym ist das Parenchym zwischen Leitgewebe und Endodermis und besteht aus lebenden Parenchymzellen, den drüsenartigen Strasburgerzellen und dem Transfusionstracheiden.


Bild 36   Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_25773895.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 520, Erregerfilter BP 436/10

Bild 37  Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_14110024.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 520, Erregerfilter BP 436/10

Bild 38  Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Ajan-Fichte (Picea jezoensis)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/161965_52308848.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 520, Erregerfilter BP 436/10

Quellenangaben :

Wikipedia; Freie Enzyklopädie
Aas Gregor/ Riedmiller Andreas ,, Bäume" ISBN: 3-7742-4058-2
Bruno P. Kremer ,, Das große Kosmos Buch der Mikroskopie" ISBN: 3-440-08989-4
Katherine Esau ,, Pflanzenanatomie" 1969
Sphohn  ,, Kosmos-Baumführer Europa" ISBN: 978-3-440-11741-5
Schmidt Peter. A. /Hecker Ulrich ,,Taschenbuch der Gehölze", ISBN: 978-3-494-01448-7
Peter Schütt ,,Lexikon der Baum-und Straucharten" ISBN: 978-3-86820-123-9
Schütt ,,Lexikon der Nadelbäume" ISBN: 13: 978-3-933203-80-5
,,Botanica" ISBN: 3-8290-0868-6
Kosmos Baumführer Europa, ISBN: 978-3-440-11741-5

Ich wünsche allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest.

Mit freundlichem Gruß

Hans-Jürgen
Titel: Re: Botanik: Ajan-Fichte (Picea jezoensis) syn.: Picea ajanensis aus Ostasien
Beitrag von: Klaus Herrmann in Dezember 17, 2014, 20:25:29 NACHMITTAGS
Lieber Hans-Jürgen,

schöner kann man als Mikroskopiker Weihnachten nicht einläuten! Dein Beitrag ist ein Gedicht! :)
Titel: Re: Botanik: Ajan-Fichte (Picea jezoensis) syn.: Picea ajanensis aus Ostasien
Beitrag von: Fahrenheit in Dezember 17, 2014, 21:14:25 NACHMITTAGS
Lieber Hans-Jürgen,

vielen Dank für Deinen sehr ausführlichen Beitrag mit den vielen guten Bildern. Schön, dass sich die Chloroplasten trotz Fixierung so gut gehalten haben.

Wie Du am Sternchen im Titel siehst: die Ajan-Fichte ist gelistet. :)

Herzliche Grüße
Jörg
Titel: Re: Botanik: Ajan-Fichte (Picea jezoensis) syn.: Picea ajanensis aus Ostasien *
Beitrag von: Hans-Jürgen Koch in Dezember 18, 2014, 08:22:48 VORMITTAG
Lieber Klaus,

danke für Deine netten Worte. Mein Beitrag zur Ajan-Fichte ist durch Zufall jetzt fertig geworden, aber der Baum passt zur Weihnachtszeit.

Lieber Jörg,

danke für das Lob. Deine " Übersicht zur Botanik"  ist für mich sehr hilfreich.

Gruß

Hans-Jürgen
Titel: Re: Botanik: Ajan-Fichte (Picea jezoensis) syn.: Picea ajanensis aus Ostasien *
Beitrag von: hajowemo in Dezember 18, 2014, 08:30:55 VORMITTAG
Lieber Hans-Jürgen,
wieder ist dir eine großartige Dokumentation gelungen.
Herzlichen Dank für die Arbeit.
Weihnachtliche Grüße
Jochen
Titel: Re: Botanik: Ajan-Fichte (Picea jezoensis) syn.: Picea ajanensis aus Ostasien *
Beitrag von: Jan Kros in Dezember 18, 2014, 12:37:12 NACHMITTAGS
Hallo Hans-Juergen

ich schliesse mich vorige Schreibern an
schoene Feiertagen
Herzlichen Gruss
Jan
Titel: Re: Botanik: Ajan-Fichte (Picea jezoensis) syn.: Picea ajanensis aus Ostasien *
Beitrag von: Rawfoto in Dezember 18, 2014, 20:11:38 NACHMITTAGS
Guten Abend Hans-Jürgen

Auch ich hatte gerade Zeit Deinen Beitrag ausführlich zu studieren ==> besten Dank, wieder sehr gelungen :-)

Liebe Grüße

Gerhard
Titel: Re: Botanik: Ajan-Fichte (Picea jezoensis) syn.: Picea ajanensis aus Ostasien *
Beitrag von: Detlef Kramer in Dezember 19, 2014, 16:23:23 NACHMITTAGS
Lieber Hans-Jürgen,

da ich Deine Fotos ja schon im Voraus begutachten durfte, kann ich mir hier die Komplimente ersparen, zumal ja alle Vorschreiber meiner Meinung sind.

Eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen: ich hatte Dir für den Interzellularraum unter dem Spaltöffnungsapparat (bei Dir H = "Hinterhof") Atemhöhle vorgeschlagen. Ich weiß, dass dieser Begriff in neuerer Zeit nicht mehr verwendet wird. Dann wäre aber korrekt (so bei Wanner) "Substomatäre Höhle". Den Begriff "Hinterhof" habe ich in dem Zusammenhang noch nie vernommen. Falls er verwendet wird, dann für den sehr kleinen Raum (hier praktisch nicht vorhanden) zwischen den inneren Cuticular-Leisten.

Herzliche Grüße
Detlef
Titel: Re: Botanik: Ajan-Fichte (Picea jezoensis) syn.: Picea ajanensis aus Ostasien *
Beitrag von: Hans-Jürgen Koch in Dezember 21, 2014, 18:17:45 NACHMITTAGS
Liebe Pflanzenfreunde,

danke für das Interesse und Euer Lob.

@ Lieber Detlef,

der Begriff "Substomatäre Höhle" ist mir fremd. In dem Buch ,, Mikroskopisch – Botanisches Praktikum" von Gerhard Wanner habe ich auf der Seite 152 eine Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme gefunden, die diese Höhle zeigt. Die Beschriftung von Bild 30 ist geändert, danke für Deinen Hinweis.

Auch diese Zeichnung zeigt die Substomatäre Höhle.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/162214_53560531.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Aus:  Lüttge, Kluge, Bauer ,,Botanik" (VCH 5. Auflage 2005).

https://www.uni-marburg.de/fb17/fachgebiete/pflanzenphysio/lehre/anatomiephysiologie/km4tag6

Mit freundlichem Gruß

Hans-Jürgen
Titel: Re: Botanik: Ajan-Fichte (Picea jezoensis) syn.: Picea ajanensis aus Ostasien *
Beitrag von: reblaus in Dezember 22, 2014, 00:03:16 VORMITTAG
Hallo -

schade, dass man im Namen der absoluten Korrektheit das simple, viersilbige Wort "Atemhöhle" durch das Monster "substomatäre Höhle" ersetzen will (ersetzt hat?). Welch ein Segen, dass uns unsere angelsächsischen Sprachverwandten wenigstens manchmal einen einfacheren Fachausdruck aufdrücken.

Viele Grüße

Rolf

(ein Bewunderer der fantastischen Dokumentationen von Hans-Jürgen et al.)
Titel: Re: Botanik: Ajan-Fichte (Picea jezoensis) syn.: Picea ajanensis aus Ostasien *
Beitrag von: Ronald Schulte in Dezember 22, 2014, 09:20:08 VORMITTAG
Hans-Jürgen,

Schönen Beitrag. Das schneiden hast du ja richtig gut im griff. Die ubersichts-Bilder 15 und 24 mag ich am meisten.

Grüße Ronald
Titel: Re: Botanik: Ajan-Fichte (Picea jezoensis) syn.: Picea ajanensis aus Ostasien *
Beitrag von: Hans-Jürgen Koch in Dezember 22, 2014, 15:20:40 NACHMITTAGS
Hallo Rolf und Ronald,

danke für Euer Feedback zur Ajan – Fichte

Gruß

Hans-Jürgen