Hallo zusammen,
bin nocht nicht so der Fotograf im Mikrobereich, noch nicht obwohl ich es recht interresant finde etwas zu fotografieren zu können das man mit dem Auge oder "normalen Mikroskop" nicht sehen kann.
Super Photos übrigens hier im Forum,was es alles gibt.
Fehlt mir wohl Geld ( für ein Zeiss oder so) und Zeit dazu.Nun ich habe mir das hier http://www.amazon.com/AmScope-SM-4TZ-144-5MT-Trinocular-Microscope-Magnification/dp/B004T3E3WK
allerdings von Müller Optronic als Langarm mit Doppelführung (genau baugleich wie das AmScope-SM-4TZ) gegönnt.Eigentlich zum rep. von Elektronik.
Nun Habe ich die Nikon5100 und suche einen bezahlbaren Adapter.Ich könnte den machen lassen (Bekannter kann das) aber auf was muss ich achten? Wie bekomme ich die Länge des Adapters heraus?
Ich habe also die Nikon 5100 und einen Retroring.Das heisst Adapter drauf und loslegen mit Fotografieren?
Danke Achim
Keiner?
Hallo Achim -
es wäre schon ein großer Zufall, wenn jemand genau diese Stereomikroskop-Kamera-Kombination hätte. Obwohl ich schon zahllose Kameras angepasst habe kenne ich mich z.B. mit Nikon überhaupt nicht aus und musste erst googeln um festzustellen, dass es sich hier um eine SLR-Kamera handelt, auch habe ich keine Ahnung was der Fototubus an diesem Mikroskop liefert, welchen Innen- und Außendurchmesser er hat, ob er nicht zu lang ist für eine parfokale Abbildung usw. Diffuse Fragen machen keine klaren Antworten möglich.
Das wäre der erste Schritt, wenn man keine Fertiglösung hat:
Mach dir einen provisorischen Abstandshalter (verstärkte Klorolle, Plastikdose, Klebeband oder was auch immer) und halte die Kamera mit und ohne Objektiv über den Fototubus und schaue was du siehst. Vorher ein knackiges Objekt gut beleuchtet scharf einstellen. Kann die Kamera ohne Objektiv weit genug gesenkt werden um damit ein scharfes Bild zu kriegen?
Wenn ja, dann brauchst du ja nur den Abstand zu messen. Muss nicht sehr genau sein, denn der Adapter muss auf jeden Fall auf dem Fototubus etwas nach oben oder unten verschoben werden köönen. Wenn nein, oder wenn der Bildauschnitt nicht zusagt wirds komplizierter.
Viele Grüße
Rolf
Hallo Achim,
Zwei Moeglichkeiten gibt es da,
A) Die direkte Projektion des Zwischenbildes auf den Sensor (von Rolf schon geschrieben)
B) Die afokale Methode (Photographieren durch ein Okular des Mikroskops)
zu B): Dazu muessten Sie mal den Phototubus ausmessen. Wie gross ist der Innendurchmesser? Passen die Okulare (10x/20; 30 mm Steckdurchmesser) oben in den Phototubus? Ist das Bild, mit den Augen beobachtet, im Phototubus mit Okular und im Binotubus mit Okular gleichzeitig scharf?
Beste Gruesse, Jon
Hallo,
wir haben im Institut an einem Mikrolötplatz wegen der Verschmutzungsgefahr auch so ein "Billig"mikroskop stehen.
Da man gelegentlich doch etwas dokumentieren muss, habe ich eine Canon DSLR adaptiert:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163435_47073378.jpg) (http://s380.photobucket.com/user/wilfried48/media/P1060967_zps354dbbfe.jpg.html)
Das ca. 20mm grosse Zwischenbild des Mikroskops befindet sich ca. 1cm unterhalb der Oberkannte des Trinotubus. Dorthin muss man den Chip der DSLR bringen. Hierzu wird das Tubusrohr aus dem Mikroskop geschraubt, auf die entsprechende Länge abgedreht und in einen Adapter mit dem DSLR Bajonett (ca. 10 € bei ebay) eingepasst.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163435_63993390.jpg) (http://s380.photobucket.com/user/wilfried48/media/P1060970_zpsb6f13cb4.jpg.html)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163435_18945192.jpg) (http://s380.photobucket.com/user/wilfried48/media/P1060968_zps07b5332d.jpg.html)
Da das Mikroskop leider nur ein Bildfeld von ca. 20mm überträgt, hat man auf dem 26mm grossen Chip natürlich schwarze Ecken, aber dafür auch die volle im Okular sichtbare Bildbreite auf dem Bild. Die Ecken kann man ja digital abschneiden oder gleich an der Kamera das Bildformat 4:3 wählen.
Hier das Bild eines Lineals bei 10 facher Vergrösserung unbearbeitet und mit nur einer Jansjö beleuchtet.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163435_29883476.jpg) (http://s380.photobucket.com/user/wilfried48/media/IMG_0007_zps14bf061a.jpg.html)
Und hier eine 2 Cent Münze auch unbearbeitet und mir einer Jansjö ausgeleuchtet.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163435_31946793.jpg) (http://s380.photobucket.com/user/wilfried48/media/IMG_0009_zps6540e009.jpg.html)
Bei der Nikon, die ja auch einen APS-C Chip hat, würde ich analog vorgehen.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo an alle,
jetzt weiss ich was ich tun muss.Werde mir erst mal einen Adapter zum Testen zuschneiden,gute Idee.
Sorry das ich nicht DSLR geschrieben hatte.Und auf den Photos ist genau das "Billigteil" ;D das ich habe.Für meine
Zwecke ist es das Beste was man für wenig Geld bekommen kann.Wenn ich wieder flüssiger bin wird ein echtes Mikroskop gekauft.
Danke euch gefällt mir hier
Grüsse Achim
So das mit dem Adapter hat geklappt.Nur scheinen mir meine ersten Testfotos etwas unscharf.Mach ich was falsch? Oder erwarte ich zu viel von meiner Nikon Dslr5100?
Ich habe Spiegelvorauslösung an,Programm ist manuell geht ja auch nicht anderst.Schärfeneinstellung Mitte und abdrücken mit Selbstauslöser.Das Stativ des Mikroskops
hab ich noch gegen Verwackeln Stabilisiert.
Hier meine Testfotos,was meint Ihr dazu?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/163481_23659008.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/163481_30495269.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/163481_42346484.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/163481_58484246.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Hallo Achim -
was verlangst du denn noch? An der Kamera ist nichts auszusetzen und von der Optik eines erschwinglichen Stereomikroskops (auch Markenklassiker inbegriffen) kannst du nicht mehr verlangen. Heikes Wunderbilder entstehen mit Mikroskopobjektiven!
Wenns bequemer sein soll nimm die Zeitautomatik (Av). Verbessern lässt sich natürlich wie immer die Beleuchtung und die Farbbalance beim 5 -Cent-Stück.
Viele Grüße
Rolf
Danke,leider kann man nur manuelle Zeit einstellen.Alle Automatiken sind bei Nikon dekativiert,ausser man setzt gewisse digitale Adapter ein.Das einzig gute ist die Lupenfunktion im Liveviewmodus am schwenkbaren Monitor der Nikon.Da kann ich die Schärfe nachregeln.
Ich benutze eine Led Ringleuchte.Was wäre denn eine bessere Ausleuchtung?
Hallo Achim,
ich habe auch ein Ringlicht dran. Ich verwende aber zusätzlich noch 2 Jansjös vom Schweden. Damit kann man dann Streiflicht realisieren und das Relief der Objekte besser hervorheben.
Grüße
Martin
Hallo Martin,ok ich habe auch noch eine Jansjös.Wenn das reicht dann hab ich zumindest nix falsches.
Danke
Hallo Achim,
das sieht doch für Aufnahmen an einem Stereomikroskop ganz gut aus.
Bei dem hochvergrösserten Bild mit dem Chip spielen sicher noch Verwacklungen durch den Kameraverschluss an dem langen Stativausleger eine Rolle.
Da sind halt die Canons mit ihrer verwacklungsfreien Verschlussauslösung im Vorteil.
Geh doch mal in Richtung langer Verschlusszeiten durch Dimmung der Beleuchtung. Dann müsste es besser werden. Bei den statischen Objekten kann man sich ja lange Verschlusszeiten leisten.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Wilfried
danke dir,werde noch ein bischen weitertesten da mich die Schärfe der Fotos nicht überzeugt.Ist halt doch nur ne Einsteigercam.
Gruss Achim
Wilfried bin deinem Rat gefolgt.Bischen besser ists.Focus ist eher links,wahrscheinlich liegt das zu fotografierende Teil schräg.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/163524_33060005.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Hallo Achim,
da du ja nur durch einen Strahlengang des Stereomikroskops fotografierst schaust du ja mit ca. 7° schräg auf die Probe. Das müsstest
du durch Verkippen der Probe um diesen Winkel ausgleichen.
Aber beim Fotografieren durch ein Stereomikroskop ist man auch immer schon dadurch schon etwas enttäuscht, da die Bildqualität
an das vergleichend gesehene Stereobild sowieso nie heranreicht.
Eine Verbesserung kann man nur durch spezielle Markroeinrichtungen oder sogenannte Photomakroskope erreichen und durch Stapeln von Bildern aus verschiedenen Fokusebenen.
viele Grüsse
Wilfried
Hallo Achim,
ich glaube nicht, daß das an der Kamera liegt. Vielleicht bist du mit den Okularen und der Kamera noch nicht ganz parfocal. Das kannst du mit dem Gewinde der Adaption korrigieren. Ich habe den Eindruck, daß die Schärfenebene deines letzten Fotos ungefähr beim roten Pfeil liegt:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/163529_13282960.jpg)
also irgendwo zwischen drunter und drüber. Oder siehst du es auch durch die Okulare nicht scharf?
Grüße
Martin
Interresant,doch durch die Okulare gestochen scharf so wie Monitor der Kamera.
Guten Abend Achim!
Würden Sie mir bitte angeben, wie der Abbildungsmaßstab des Chips ist, den Sie zeigen? Wenn Sie das nicht wissen, machen Sie noch ein Foto und legen Sie ein Lineal mit Millimeterteilung daneben. Viele Rätsel lösen sich in der Lupenfotografie, wenn man den Abb.m. mit ins Kalkül zieht.
Wenn ich das weiß, werde ich mich wieder melden, ob ich Ihnen helfen kann.
Abendgruß
KH
hallo Achim
mir ist der lange Arm , der im Post 6 zu sehen ist, sehr suspekt. Stelle einmal ein Bild über den Beobachtungsmonitor scharf und tippe leicht an die zu sehende Halterung. Beobachte dabei das Bild am Monitor. Bewegt es sich ? Wenn ja, dann reicht der Spiegelschlag beim auslösen, um einen Wackler zu produzieren.
@KH mach ich danke
@knipser009 ich habe den Arm stabilisiert da wackelt nix.Da ich aber im höchsten Zoom fotografiere liegts wahrscheinlich an der Nikon.
Hallo zusammen
Habe nun noch ein Foto gemacht.Das hier ist ein Eprom der sich durch UV Licht löschen läßt.
Die 4mm ist die Öffnung in der Mitte des Chips.Der gesamte Chip ist etwa 40mm lang.
Was brauche ich um bessere schärfere detailreichere Fotos machen zu können?
Was baruche ich um eine 100fache Vergrösserung zu erzielen?
Bessere DSLR Cam ? Wenn ja welche? Anderes Mikroskop? Wenn ja welches?
Danke Achim
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/163712_26067735.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Hallo Achim -
a) du verlangst von einem erschwinglichen Stereo-Mikroskop zu viel
b) seit einigen Jahren übertreffen alle Chips in D SLRs die Auflösung von normalen Mikroskopobjektiven bei weitem - wühl mal in den Forumsbeiträgen. Ein Wechsel der Kamera wird nichts bringen.
c) um von diesem Chip knackige Bilder zu kriegen brauchst du ein Auflichtmikroskop mit DIK
Gruß
Rolf
Hallo Achim,
also das sieht doch gar nicht soo schlecht aus? Ist halt ein Stereomikroskop, die haben normalerweise nicht so eine hohe N.-Apertur,
damit der Arbeitsabstand groß bleibt.
Ist das ein voller Bildausschnitt, oder ein Crop?
Ist das Bild 1:1? Wenn nein, wie sieht es denn aus, wenn Du weniger verkleinerst? Mir scheint, da ist noch was drin. Der Chip
selbst ist doch recht knackig, du hast ja wahrscheinlich EBV-mäßig noch nicht alles rausgekitzelt?
Bessere Kamera macht keinen Sinn, jedenfalls, wenn das ein unbeschnittener Ausschnitt ist.
Zitat von: Achim64 in Januar 12, 2015, 18:57:28 NACHMITTAGS
Anderes Mikroskop? Wenn ja welches?
Für die absolute Killerqualität hat Rolf natürlich recht. Wenn es auch so sein darf wie hier:
Blick auf den Chip (http://privatfrickler.de/?s=blick+auf+den+chip)
Das habe ich mit der dort auch beschriebenen improvisierten Auflacht-Beleuchtung durch ziemlich ungeeignete PH-Objektive gemacht.
UV-Löschbarer EPROM klingt nach relativ alten Prozessen, das könnte evtl. mit meinen Aufnahmen vergleichbar sein.
Viele Grüße
Timm
Edit: Ist das Glasfenster noch drin?
Danke Timm,
nicht ganz voller Ausschnitt.
Bin einmal mit scharfzeichner Photoshop drüber.
Ansonsten nichts verändert.
Ist in der Tat ein alter Prozessor,wenn nicht sogar der selbe den du verlinkt hast.
Glasfenster hab ich entfernt.
@Rolf
welches Auflicht mit DIK kann man relativ günstig kaufen?
Gruss Achim
Hallo Ihr,
Habe nun ein sehr schönes Leitz Metallux gekauft.Bin begeistert und nun weiss ich auch was 1000fach vergrössert heisst.
Hier mal ein Bild.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/164510_33193368.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Und hier ein Testfoto von einer Platine einer Kaffeemaschine unbearbeitet etwa 20cmx10cm breit und in der Mitte der Eeprom den ich dann
1000fach vergrössert mit dem Handy durchs Okular freihandig fotografiert habe.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/164510_18750834.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures007/164510_30586701.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Da ich das noch nie so gesehen habe ist meine Begeisterung natürlich gross :)
Danke Achim
Was ist eigentlich die Grenze? 2000fach?4000fach?
Hallo Achim.
Die max. Vergrößerung ist nicht entscheidend sondern die max. Auflösung. Man könnte prinzipiell höher als 1000x vergrößern. Es bringt nur nichts, wenn man dann nur unscharfen "Matsch" sieht. Die N.A. und die Wellenlänge des Lichtes bestimmen die max. darstellbaren Details. Mit Licht der Wellenlänge 400nm kann man keine Strukturen von 200nm Dicke auflösen. Mit Licht der Wellenlänge 200nm aber Strukturen mit einer Dicke von 400nm. Ein gutes Mikroskop, richtig eingestellt holt mit einem 100x Objektiv das Maximum raus, welches die Wellenlänge des Lichtes bietet.
Mehr ist physikalisch nicht möglich. Für höhere Vergrößerungen braucht man z.B. ein REM.
Liebe Grüße Jorrit.
Hallo Jorrit
Danke für die Info.Ein REM ist wohl kaum erschwinglich.Wäre aber Interesant eins zu besitzen.
Gruss Achim