... leider für mich – stellt dieser ,,Effekt" dar:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163732_16028638.jpg) (http://www.directupload.net)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163732_56188719.jpg) (http://www.directupload.net)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163732_65716699.jpg) (http://www.directupload.net)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163732_15598787.jpg) (http://www.directupload.net)
Die Zutaten: 10er Obj., Eisenwolle-Faden, zwei Spaten ;), Pol., Verzögerer, 90°-Rotation.
Nur zur Sicherheit – ein und derselbe ,,Strang" ist jeweils mit einem *chen gekennzeichnet.
Ich würde es gerne verstehen ...
Viele Grüße,
Heiko
Hallo Heiko
Ich denke es handelt sich hierbei um eine Lichtbrechung. Eine Art chromatische Aberration. Je nach Lichteinfall. Mal ist eine Seite grün und die gegenüberliegende rot oder oben grün und unten rot und umgekehrt. Je nachdem wo Deine Beleuchtungsquelle steht.Genau genommen ist es ein Polarisationseffekt.
Schöne Grüße
Horst-Dieter
Hallo Heiko,
ich verstehe den Versuch nicht ganz. Könntest Du bitte genauer erklären was Du gemacht hast?
Vielleicht mit einem Foto?
Bisher habe ich folgende Idee: Du hast einen dünnen Eisendraht durch ein Doppelspat Kristall beobachtet??? Im Durchlicht??? Und dazu ein Polarisator?? Nicht gekreuzt, sonst wäre der Hintergrund ja schwarz bzw. von dem "Verzögerer" beeinflusst.
Danke und Grüße
Thomas
Ja, ja, Heiko ist der Meister des Verschleierns ;D. Normalerweise nähert man sich einem Problem, indem man von einfachen Randbedingungen zu komplexeren geht und dabei schrittweise Erkenntnis gewinnt. Heiko aber macht's andersrum: erst mal alles in den Pol-Strahlengang was verwirrt, und dann auf die Lösung des Gordischen Knotens hoffen. Da rätselt's sich gut.
;D ;D ;D, Olaf
Liebe Kriminalisten,
wenn ich den Versuch radikal vereinfache, wie von Olaf gewünscht ;), entferne ich also den Verzögerer aus dem Strahlengang. Dann ist die Farbe futsch.
Ansonsten ist der Effekt identisch: bei Drehung des Tischs löschen die Linien abwechselnd aus bzw. sind beide präsent.
Ja, wir betrachten den Eisenfaden im Durchlicht durch ein etwa 2mm dickes Doppelspat-Plättchen.
Mein Anfangsverdacht, dass die Farbigkeit auf fehlende Immersion zw. OT, Eisen und Kristall zurückzuführen sei, hat sich nicht bewahrheitet ...
Viele Grüße,
Heiko
Lieber Heiko,
da Du am Mikroskop mit linear polarisiertem Licht einstrahlsr, ist die Sache ziemlich klar. Sieh'mal unter dem Stichwort Huyghen's experiment hier: http://catalog.hathitrust.org/Record/008853858
auf Seite 210ff nach.
Viel Spaß, Olaf
Lieber Olaf,
ich habe nicht wirklich verstanden, was Du mir als Hausaufgabe durchzunehmen gabst. Ich versuche einfach einmal, fehlendes Wissen durch Vermutungen zu kaschieren bzw. angelesene Sachverhalte zusammenzustückeln:
Die beiden Strahlen, die den Kristall verlassen, besitzen unterschiedliche Polarisationsrichtungen (um 90° verschieden, entspr. Auslöschung). Der Verzögerer baut nun zusätzlich einen Wellenlängen-Gangunterschied ein, woraus die Farbigkeit resultiert.
?
Viele Grüße,
Heiko
Lieber Heiko,
Du strahlst mit linear polarisiertem Lich aus Deinem Pol-Kondensor auf den Calcit. Dieser erlaubt nur den Durchgang in zwei Ebenen, die senkrecht aufeinander stehen. Schwingt das Licht aus dem Kondensor genau parallel zu einer der erlaubten Richtungen, geht es durch diese unbeeinflußt hindurch, die andere Richtung bekommt nichts ab: man sieht nur ein Bild. In allen Zwischenlagen wird das ursprüngliche linear polarisierte Licht durch vektorielle Aufspaltung in zwei linear polarisierte Bündel parallel der erlaubten Richtungen im Calcit aufgespalten, man sieht zwei Bilder. Schwingt der ursprüngliche Strahl unter genau 45° sind beide Bilder gleich intensiv, in allen anderen Stellungen nicht. Solltest Du Dir das nicht vorstellen können, liefere ich morgen Zeichnungen nach - jetzt ist's zu spät.
Die Färbung geht nur auf Deine Folie zurück, die selbst doppelbrechend ist und damit die Verhältnisse undefiniert verkompliziert.
Der Huygensche Versuch ist sehr lehrreich, wenn man ihn konsequent durchdenkt. Ich habe es selbst noch nie so probiert, aber es sollte gut funktionieren, und da Du ja gerne experimentierst bin ich auf Dein Ergebnis gespannt:
Ich würde einmal eine Alufolie mit einem winzigen Loch (Stecknadelstich) auf die Unterseite eines Objektträgers kleben und diesen mit dem Kreuztisch auf dem Mikroskop zentrieren. Auf die Oberseite legst Du Dein Calcit Spaltstück. Nun siehst Du zwei Bilder, die sich in verschiedenen Schärfeebenen befinden (wegen der unterschiedlichen Brechungsindizes). Drehst Du nun den Calcit, bleibt eines der Bilder des Lochs orstfest (ordentlicher Strahl) und das andere bewegt sich auf einer Kreisbahn drum herum (außerordentlicher Strahl). Nun halbierst Du das Spaltstück (dann hast Du zwei gleichdicke Stücke, und das ist wichtig). Die legst Du übereinander und drehst das obere im Kreis (evtl. das untere Aufkitten wegen der besseren Handhabbarkeit). Nun solltest Du das bei Wright beschriebene Experiment genau nachvollziehen können.
Viel Spaß,
Olaf
.... ich hab' vergessen zu erwähnen, dass man für die oben beschriebene Durchführung des Huygens-Versuchs natürlich den Polarisator ausklappen muss, also mit natürlichem und nicht mit polarisiertem Lich arbeitet.
Olaf
Lieber Heiko,
... und schon wieder ich. Es hat mir doch keine Ruhe gelassen und ich habe den Versuch selbst am Mikroskop ausprobiert. Es geht und ist ganz eindrucksvoll, aber man bricht sich fast die Ohren wegen des geringen Objektabstands selbst beim schwächsten Objektiv. Ich habe den Objektträger mit Lochfolie und den unteren Calcit fest auf dem Pol-Drehtisch montiert, das andere Calcit-Spaltstück in den Strahlengang gehalten und dann den Tisch gedreht. So geht's.
Hier ist übrigens eine 1:1 Replik der Drehapparatur für den Huygens-Versuch, die der Physiker Ohm in seinen Vorlesungen benutzt hat. Er starb 1854, das heißt das Original stammt sicher aus der Zeit deutlich vor 1850. Die war wesentlich einfacher in ihrer Handhabung.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163838_30606245.jpg)
Herzliche Grüße,
Olaf
Hallo zusammen,
jetzt ist mir erst klar geworden wozu das Präparat Nr. 1 in meinem Leitz-Demokasten dient. (Danke lieber Olaf!) Ein gut 1 cm dicker klarer Calcit-Spaltrhomboeder auf einem schwarz lackierten Blech-OT der ein feines Loch hat. Auf den Durchlichttisch des Stemis gelegt, darunter ein Pol-Filter in Orientierung Ost-West und dann habe ich das Präparat gedreht. Es wiederholt sich natürlich, deshalb habe ich nur 3 Stellungen abgebildet.
Den Kristall habe ich noch seitlich mit einer LED angeleuchtet, sonst sieht man ihm ja nicht, weil auf schwarzem Untergrund.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163959_5923895.jpg) (http://s106.photobucket.com/user/microklaus/media/Mikropraeparate%202012/Micropaeparate_2013/800_IMG_0001_zps1eacc637.jpg.html)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163959_65248697.jpg) (http://s106.photobucket.com/user/microklaus/media/Mikropraeparate%202012/Micropaeparate_2013/800_IMG_0002_zps79592593.jpg.html)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/163959_50510248.jpg) (http://s106.photobucket.com/user/microklaus/media/Mikropraeparate%202012/Micropaeparate_2013/800_IMG_0003_zps17df4c00.jpg.html)
Wunderbar, lieber Klaus,
erstens, Deine Dokumentation,
zweitens, dass ich mich hiermit als von den Hausaufgaben befreit wähnen könnte ...
Der Klunker ist wohl deshalb so dick, um die beiden Lichtkegel tatsächlich getrennt abbilden zu können?
Viele Grüße,
Heiko
Zitatzweitens, dass ich mich hiermit als von den Hausaufgaben befreit wähnen könnte ...
Nee, nee, Heiko, das ist ja nur die erste Hälfte des Versuchs! Spannend wird's ja erst mit dem zweiten, gleichdicken Rhomboeder oben drauf - erst das ist der vollständige Huygens-Versuch.
ZitatDer Klunker ist wohl deshalb so dick, um die beiden Lichtkegel tatsächlich getrennt abbilden zu können?
Ja, weil Klaus' Loch so groß ist! Mit einem Stecknadelsstich wird auch ein 2 mm dickes Plättchen spielend fertig.
Lieber Klaus,
ich glaube ich sollte Dir doch mal die Broschüre über einführende Versuche zur Kristalloptik schicken, falls ich sie finde, oder bevorzugst Du die Erleuchtung scheibchenweise ;D?
Herzliche Grüße,
Olaf
Zitatich glaube ich sollte Dir doch mal die Broschüre über einführende Versuche zur Kristalloptik schicken.
Das auf jeden Fall gerne lieber Olaf. Meine Adresse hat sich nicht geändert! :)
Dass dieser Versuch nur eine Demo ist war mir schon klar: Doppelbrechung und Nachweis der linearen Polarisation der beiden Teilstrahlen ordentlich und außerordentlich, die dann bei Drehung um 45 abwechselnd gelöscht werden, weil die Polorientierung senkrecht aufeinander steht. Aber ich dachte, dass es zum Thema passt.
Der Kasten ist zwar von Leitz aber die Präparate bestimmt von Steeg und Reuter. Das dicke Loch im Objektträger also von denen gebohrt und es passt ja zur Dicke des Spaltstücks. Leider habe ich kein 2.tes in dieser Dicke. Vielleicht muss ich mal mit dem Hämmerchen durch meine Sammlung gehen? ;D
Lieber Klaus,
natürlich paßte Dein Beitrag perfekt zum Thema :) :) :).
Dass die Präparate wirklich von S & R stammen siehst Du hier:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures008/260Prado_zps1478f845.jpg)
Das größere Loch ist bewußt so gewählt. Für die Demonstration hat man den Drehtisch des Prado-Vorsatzes eine Blende mit einem kleinen zentrischen Loch eingesetzt, das dann auch gleich zentriert zur Drehachse saß.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die angekündigte Broschüre nicht auf Anhieb gefunden habe. Ich hatte einst zwei davon und habe eine über's Forrum angeboten. Soweit ich mich erinnere hat sie nun Thomas Pletsch (TPL). Zur Not bekommst Du sicher von ihm eine Kopie. Sonst muss ich in meinem immer noch erheblichen Papierwust im Institut suchen. Es ist übrigens eine Zeiss-Schrift verfaßt von Gahm.
Herzliche Grüße,
Olaf
Lieber Olaf,
sehr überzeugendes Schriftstück! :) 1957 warst du ja sicher noch nicht komplett fertig mit deiner Dissertation? ;) War das dein Vater?
Mir fehlt in diesem schönen Satz von 16 Präparaten das Präparat Nr. 8. Hast du einen kompletten Satz und kannst du mir sagen was da fehlt?
Edit: Ich habs geahnt: gerade habe ich begriffen, dass ich Nr. 8 von dir bekam: das ist die kleine Schraubzwinge für Spannungspolarisation! ::). Aber den Hausschlüssel lege ich bislang noch nicht in den Kühlschrank!
Hallo Klaus,
Nr.8 fehlt auch bei meinem Kasten. Laut der Liste ist es das Gipsbild. Da das kaum noch zu einem vernünftigen Preis (wenn überhaupt ) zu bekommen ist, habe ich schon überlegt, selber mal eins zu legen. Marienglas kann man je in der Bucht manchmal bekommen. Ich weiß aber nicht, womit man die einzelnen Schichten des Bildes ohne Störung kleben oder heften kann. Die andere Möglichkeit, die Schichten heraus zu hebeln scheint mir zu difficil.
Beste Grüße
Ewald
PS: Auch bei mir ist der Kalkspatkristall von der Trägerplatte abgefallen und ich weiß noch nicht womit man ihn am besten wieder anklebt. Ein erster Versuch mit sehr verdünntem Kanadabalsam ist mißlungen.
Ewald
Hallo Ewald,
siehe mein Edit! ;D
das Gipsbild habe ich, das ist bei mir aber nicht die Nr. 8. Kannst du mir eine Kopie der Liste schicken? Hast du auch eine Beschreibung der Versuche? Und hast du den Prado mit dem kompletten Pol-Vorsatz?
Das Gipsbild herzustellen ist sicher nicht einfach, ich würde mir das nicht zutrauen, dagegen ist eine Gipsplatte, die unregelmäßig dick ist sicher einfacher zu machen und ist auch einrucksvoll. Habe ich mal hier gezeigt.
ZitatAuch bei mir ist der Kalkspatkristall von der Trägerplatte abgefallen und ich weiß noch nicht womit man ihn am besten wieder anklebt. Ein erster Versuch mit sehr verdünntem Kanadabalsam ist mißlungen.
wenn der dann nur unnütz rumliegt nehm ich ihn gerne! ;D. Zum Ankitten muss Kanadabalsam aber gut funktionieren. Klebeflächen müssen sauber und fettfrei sein. Ich verwende schon ziemlich dickflüssiges Balsam und härte im Wärmeschrank bei ca 50°
Edit: Ich muss mich schon wieder korrigieren: Die Liste habe ich und eine komplette Beschreibung der Versuche als Pdf, allerdings in Englisch!
Olaf, ich glaub' ich hab's, etwas unsauber zwar ...
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/164029_23469.jpg) (http://www.directupload.net)
Leider blicke ich überhaupt noch nicht durch – vielleicht helfen Buntstifte, bitte noch nichts verraten.
Gruß, Heiko
Lieber Olaf,
vielleicht so?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/164032_1056119.jpg) (http://www.directupload.net)
Viele Grüße,
Heiko
Liebe Polarisierer,
habe ich etwas nicht mitbekommen? Von welchen "Kasten" mit 16 Präparaten redet Ihr und was ist der Prado-Polvorsatz ???
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
wenn du die lebensnotwendige Broschüre von Leitz hast Polarisationsmikroskopie von Walter Patzelt, dann kannst du dort nachlesen.
Den Demo-Kasten mit 16 Präparaten habe ich vor 1-2 Jahren hier gezeigt mit Beispielen. Da war auch das Gipsbild dabei (ein Schmetterling) Olaf hat dazu aus seiner Sammlung noch welche beigesteuert in einer Qualität, die nicht von dieser Welt sind. Wenn wir damals schon Rubriken gehabt hätten würde man es finden unter Mineralogie.
Lieber Peter,
der Prado-Pol ist im Prinzip eine optische Bank deren beleuchtender Teil der normale Hörsaalprojektor ist. Mit ihm kann man alle grundlegenden Experimente der Kristalloptik für ein größeres Auditorium bis hin zur Konoskopie zugänglich machen . Für Vorlesungszwecke war er absolut unverzichtbar. Der Präparatesatz umfasste die wesentlichen Präparate. In den Instituten wurde er in der Regel durch weitere individuell gefertigte Beispiele ergänzt.
Lieber Klaus,
ich sehe zwar schon so alt aus als könnte ich es gewesen sein, aber nein, das war mein Vater, der sich bei Leitz maßgeblich um die Entwicklung des Prado-Pol gekümmert hat. Ich bin mit dem Ding praktisch aufgewachsen.
Übrigens solltest Du als mineralogisch höchst interessierter und weit gebildeter Mensch auch einmal verinnerlichen, dass es sich bei Kanadabalsam in unserem Sinne nicht um die mit Xylol gepansche Schmiere der nichtmineralogischen Anwender handelt ;), sondern um das reine herrlich duftende Harz, das man thermoplastisch verarbeitet. Dann hält auch der Calcit anständig!
Lieber Ewald,
die Gipsbilder sind nicht durch Stapeln einzelner Schichten entstanden, sondern aus einem Einkristall durch dünner Schaben und polieren. Details findest Du hier: ftp://ftp.gmg.rub.de/pub/Medenbach/Forum/S&R%20Gesamt.pdf (ftp://ftp.gmg.rub.de/pub/Medenbach/Forum/S&R%20Gesamt.pdf) auf den Seiten 111 und folgende. Den von Klaus angesprochenen Forums-Beitrag gibt es übrigens hier: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=13918.0
Lieber Heiko,
so nicht, aber ich werde Dir später heute oder morgen weitere Literatur zur Lösung liefern. Eigentlich müßtest Du aber nur das über den Kompensator erlernte konsequent anwenden und die Schwingungsrichtungen mit einbeziehen.
Herzliche Grüße,
Olaf
Nur zu, lieber Olaf, ich bin leidensfähig. Und der ,,zweite Bildungsweg" ist immer eine Herausforderung für den, der ihn ,,stolpern" muss oder will ...
Um Dir die Lehrtätigkeit zu erleichtern, schlage ich die ,,Scheibchenweise-Abfrage-Methode" vor:
- die beiden ,,Brocken" liegen übereinander,
- oben der ordentl. Strahl,
- unten der außero. S.,
- die Schwingungsrichtungen stehen senkr. zueinander.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/164084_60504916.jpg) (http://www.directupload.net)
Stimmt das so weit?
Gruß, Heiko
Lieber Heiko,
ich bin doch schon jetzt dazu gekommen, eine verständliche und sehr informative Quelle für den Huygens-Versuch zu finden, die mir die Erklärungsnot abnimmt. Es ist Rosenbusch-Wülfing: Mikroskopische Physiographie, eine wahre Fundgrube für alle Freunde der Pol-Mikroskopie. Er schreibt:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/164085_38366678.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures008/240Huy2_zps3c07d9ab.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures008/250Huy3_zpsafff5a60.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/164085_48778923.jpg)
Viel Spaß, Olaf
Lieber Heiko,
Dein erstes Scheibchen stimmte perfekt, aber ich hatten den letzten Beitrag mit der Lösung schon gepostet, bevor ich Deinen neuen Beitrag gesehen hatte. Nun ist also die Katze leider schon völlig aus dem Sack. Ich hoffe, Du bist nicht traurig.
Herzliche Grüße,
Olaf
Lieber Olaf,
was ist von dieser Variante zu halten?
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/164134_23785539.jpg) (http://www.directupload.net)
Viele Grüße,
Heiko
Lieber Heiko,
Deine letzte Variante stimmt!
Liebe Prado-Pol-Interessierte;
ich habe die deutschsprachige Anleitung für den Prado-Pol inklusive der Beschreibung der Präparate und ihrer Verwendung eingescannt. Wer Interesse hat teile mir bitte seine eail-Adresse mit, dann sende ich umgehend deine pdf-Datei zu.
Herzliche Grüße,
Olaf
Hallo miteinander,
leider kann ich erst heute reagieren.
Lieber Heiko, und wie hast Du die zarten Farben in der ersten Bilderserie hingebracht? Das sieht doch aus wie Komplementärfarben.
Lieber Klaus, schicke mir mal bitte eine Emailadresse damit ich Dir die Liste meiner Polpräparate senden kann. Die Schreibmaschinenschrift ist sehr ausgebleicht und ich mußte sie mehrfach umkopieren zum Lesbarmachen. Auch ist mir ein Fehler unterlaufen: Das Gipsbild ist Nr.7, Nr.8 ist Gips Rot I. Ordnung. Offenbar sind nicht alle Kästen gleich bestückt. Die Glaspresse ist hier Nr.20.
Ich habe einen kompletten Polarisationsvorsatz zum Prado zur Verfügung und besitze auch einen Prado universal. Dazu die Leitz Broschüre <310-22bR> und die Anleitung zum Berek-Kompensator <55-4a/dt. u. Engl.> leider ohne Eichkonstanten. Bei gelegentlichen Vorführungen vor Allgemeinpublikum habe ich Folienschnipselbilder verwendet, die natürlich bei weitem nicht so schön sind wie die Gipsbilder.
Lieber Olaf, ganz herzlichen Dank für die Literaturangabe, die ich mit höchstem Interesse "verschlungen" habe,
habe ich doch sonst noch nichts über die Gipsbilder gelesen. Gezeigt hatten sie mir zum ersten Mal Dein Vater und Prof. Rösch. Und probieren werde ich es auf alle Fälle, habe ich doch auch 5µm dicke Nervenfasern präpariert zur Ableitung der Aktionspotentiale. Mir ist aber noch nicht klar, womit man diese kleinen Flächen polieren könnte. Ceroxid? Bei Glas weiß ich es schon.
Wenn Deine Literatur zu den Polpräparaten eine andere ist als die oben genannte Broschüre dann hätte ich auch gerne eine Mail. Eine Adresse liegt ja vor.
Für heute herzliche Grüße von
Ewald
Lieber Ewald,
Psst, nicht weitersagen - ich glaube Heiko hat einfach geschummelt und bunte Scheibchen per Graphikprogramm eingefügt ;D.
Die Prado-Anleitung schicke ich Dir einfach auf Verdacht zu. Dort kann man auch die Nummerierung der normalen Präparate-Sätze nachlesen
Mit herzlichen Grüßen,
Olaf
Lieber Ewald,
falls Du mit Deiner Frage die Farbscheibchen auf dunklem Hintergrund meinst, hat Olaf das ,,Geheimnis" ja schon gelüftet.
Beziehst Du Dich hingegen auf die hellen Bilder mit den farbigen Fäden – da war ein λ-Schieber im Spiel – lieferst Du mir eine prima Vorlage, um Olaf noch einmal am Bart zu zupfen:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/164343_10032463.jpg) (http://www.directupload.net)
:D
Viele Grüße,
Heiko
PS:
Hier hat übrigens picolay gewerkelt, da helicon den unbändigen Drang verspürte, die einzelnen Bildebenen gegeneinander zurechtruckeln zu wollen ...
Lieber Heiko,
bei den Scheibchen hatte ich so etwas schon vermutet wegen der nicht passenden Farben und der Mondsichel. Ich meinte die Fadenbilder. Vielen Dank für die Erklärung.
Bei Deinem neuen Rätsel bin ich aber überfragt.
Beste Grüße
Ewald
Lieber Ewald,
hier hat Heiko das von einem Calcit-Spaltrhomboeder erzeugte Doppelbild eines Lochs immer 20° weitergedreht und fotografiert. Die Bilder sind dann nur übereinanderkopiert. Man sieht, dass der außerordentliche Strahl ortsfest bleibt und der ordentliche Strahl sich brav drumherum dreht. Die Färbung ist Heiko-spezifisch schön psychedelisch und auf einen undefiniert überlagernden Prozess zurückzuführen. Heiko nimmt gerne Haushaltsfolie oder andere Utensilien aus der Küche ;).
Heiko, mein Bart ist echt!
herzliche Grüße,
Olaf
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/164472_49959374.jpg) (http://www.directupload.net)
Liebe Poldreher,
ja, das ist mir schon klar. Was ich nicht verstehe, ist, daß sich der Bildinhalt (die dunklen Flecken) mit dreht. Wenn ich z.B. ein Porro-Prisma drehe beim Durchschauen, bleiben senkrechte Linien senkrecht. Und bei einem Kalkspatromboeder sind die Brechungen des außerordentlichen Strahls ebenso symmetrisch. Also sollten sich die Flecken nicht mitdrehen, die Polrichtung wohl. Wenn man durch den Kalkspat auf einen Buchstaben schaut sieht man das auch.
Fragende Grüße
Ewald
Oder war in oder auf dem Kalkspat irgend ein Dreck?
Ewald
Lieber Ewald,
Heiko hat doch seinen gesamten Pol-Tisch mit durchstochener Folie und Calcit gedreht. Dann muss das so sein.
Herzliche Grüße,
Olaf