Hallo,
ich habe einige Fragen/Probleme im Zusammenhang mit der Nutzung des ICR-Kontrastes am Orthoplan bzw. Ortholux II. Es lohnt sich jedoch nur, diese zu schildern, wenn jemand über diese Einrichtung verfügt und nutzt. Vielleicht "outet" sich ein Anwender?
Hezrliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
"outet" sich ein Anwender? hier! :) Orthoplan und Laborlux MS
Hi Peter,
In geringem Umfang am Orthoplan.
Beste Grüße
Harald
Hallo Peter,
haben tu ich das schon am Orthoplan, aber bis jetzt noch kaum benutzt.
Herzliche Grüße
Herbert
Hallo
Habe leider nur ein Objektiv das aber fleissig genutzt wird
Viele Grüße,
Raphael
Am Ortholux I (rund) und Ortholux II (grau, eckig).
Wo hakt's?
Liebe Hilfsbereite,
nun fragt Ihr Euch "Was wollte DER denn?". Stellt erst eine Frage und meldet sich dann nicht mehr. Letztlich waren es mehrere Fragen und ich dachte mir, dass ein Sonntagsausflug nach Witten ;) vermutlich doch schneller - schon wegen der Möglichkeit des praktischen Ausprobierens und des Vergleichs - die Lösung brächte. Und so war es auch. So sehr ich Eure Hilfe geschätzt hätte...nix für ungut. Soll nicht wieder vorkommen. Versprochen.
Herzliche Grüße
Peter
Hallo nochmal,
eine Frage hätte ich dennoch zu diesem Thema:
Beim Orthoplan bekomme ich mit einem normalen Polarisator ein deutlich schlechteres Auflicht-DIK- Bild als mit diesem Modell (http://www.mikroskop-online.de/mikroskope/wp-content/uploads/2013/03/PICT7486.jpg), das auch laut Orthoplan-Prospekt auch für den ICR am Orthoplan empfohlen wird. Das (für mich) Seltsame an diesem Polarisator: Hält man ein weiteres Polfilter vor den Lichtaustritt dieses Polarisators, erreicht man in Kreuzstellung nur eine vergleichsweise geringe Abschwächung der Lichtintensität. Hält man hingegen ein Polfilter vor den "Lichteintritt" dieses Polarisators, wird es in Kreuzstellung dunkel. Also ein ähnliches Verhalten wie man es von zirkularen Polarisatoren kennt. Kann mir vielleicht jemand etwas dazu sagen? Muss das so? ;)
Hat vielleicht jemand einen identischen Auflicht-P. und kann das einmal übeprüfen?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
ich kenne dieses Teil nicht. Aber ich habe einen Polarisator, der sich ebenso verhält denn er hat auf der "Austrittsseite" ein Lambdaviertelplättchen.
Gruß
Ewald
Hallo Peter
Das hoert sich nach zirkularen Polfilter an, zumindest ich verwene im Aulflicht DIK immer einen Linearen Polfilter. Da bekommt man in der X-Stellung eine totale Abdunklung ...
Liebe Gruesse
Gerhard
Zitat von: ewald in März 01, 2015, 21:30:54 NACHMITTAGS
Hallo Peter,
ich kenne dieses Teil nicht. Aber ich habe einen Polarisator, der sich ebenso verhält denn er hat auf der "Austrittsseite" ein Lambdaviertelplättchen.
Gruß
Ewald
Genau so isses. Übrigens auch beim "Durchlicht-DIK-Kondensor-Polarisator".
Warum? Weiß nicht.
Viele Grüße
Wolfgang
Hallo Peter,
ich nutze zwei linear-Polfilter.
Prüfe doch bitte mal, ob
1) Dein Polfilter im Beobachtungsstrahlengang vielleicht ein Cirkular-Polfilter ist.
2) Dein Bild komplett schwarz wird, wenn Du ein Objektiv ohne ICR-Prisma verwendest.
Viele Grüße,
Raphael
ZitatGenau so isses. Übrigens auch beim "Durchlicht-DIK-Kondensor-Polarisator".
Warum? Weiß nicht
Möglicherweise weiss ich es ;D
Beim Leitz Durchlicht DIK nach Smith (und auch beim entsprechenden Auflicht-DIK) sind ja die Wollaston Prismen im Objektiv (DL), bzw. in einem Zwischenring (AL), und somit nicht linear verstellbar, um die Stärke des DIC-Effektes einzustellen (wie etwa bei Zeiss mit dem grossen Schieber - alter DIC, bzw. den kleinen Schieberchen - neuer DIC).
Also musste eine simple Möglichkeit her, dies auch beim Verfahren nach Smith zu ermöglichen.
In der Tat handelts es sich bei den Leitz DIK "Polarisatoren" um einen POL Filter mit nachgeschaltetem Lambda/4 Plättchen.
Es entsteht dadurch ein phasenschiebender de Sénarmont Kompensator.
Nun kann man durch Rotation dieses Kompensators unterhalb des Kondensor Prismas die Stärke des DIK Effektes einstellen, obwohl das objetivseitige Prisma fest ist - elegant :).
Steht auch in irgendeiner Ausgabe der Leitz Mitteilungen für Wissenschaft & Technik und ist z.B. auch hier: http://www.microscopyu.com/tutorials/java/dic/desenarmont/ erläutert.
Auf dieser Web page steht zum Thema:
"
In a majority of the traditional DIC microscope configurations, bias retardation is introduced by translating the objective Nomarski prism back and forth along the optical axis using a fine adjustment (micrometer) knob located at the end of the mounting frame (which is usually positioned in the microscope nosepiece housing or an intermediate tube). An alternate and more quantitative technique, termed the de Sénarmont DIC compensation method and now utilized by Nikon and other manufacturers, employs a quarter-wavelength retardation plate in fixed orientation between the polarizer and condenser prism. At maximum extinction, the fast axis of the retardation plate is aligned with the transmission axis of the polarizer, and both optical units can be (and often are) contained within the same housing on the base of an upright microscope or above the condenser for an inverted microscope. An alternative location for the de Sénarmont compensator, in microscopes equipped with the appropriate intermediate tube, is between the objective prism and the (rotatable) analyzer."
Herzliche Grüsse,
Holger
Aha!
Danke, Holger.
'nacht
Wolfgang
Lieber Holger,
das erklärt doch alles! Danke!!!
Herzliche Grüße
Peter