nachdem ich vor einiger zeit mein olympus ch mit einem trino-tubus ausstatten konnte bin ich bald einen grossen schritt weiter beim thema kamera:
ich sollte nächste oder übernächste woche ein FK 3,3 projektiv passend zu meinen 37mm objektiven bekommen ;D
mit dabei is neben den notwendigen alu-ringen allerdings auch ein MTV-3 mit adapter auf c-mount
nachdem meine D7000 wohl eher ungeeignet ist um sie auf das zierliche CH zu flanschen stellt sich die frage wohin die reise jetzt gehn soll...
den MTV-3 nutzen und eine c-mount kamera dranschrauben, oder ihn einmotten und sich eine neue DSLR/EVIL suchen?
hat hier jemand erfahrung wie sich die c-mount variante an modernen kameras schlägt? (denke da in richtung 3-5 MPx)
Guten Morgen
Du kannst ohne Poleme die 7000er verwenden, da hast Du eine bessere Qualitaet als Du Sie mit einer C-Mount Kamera erzielst. Ich verwende an einem meiner BHS Mikroskopen auch ine C/CS-Mount Kamera von Imagin Source, ich habe eine monochrome ... die liefert in der Zwischenbildebene topp Bilder ...
Fuer Deine C-Mount Adaption brauchst Du das 1,67er Projektiv oder das FK 2,5 ...
Liebe Gruesse
Gerhard
Hallo,
Ich vermute auch, dass die D7000 von der Qualitaet her die bessere Wahl ist.
Dann gibt es aber Probleme mit der Auswahl der Projektive. Mit crop size Sensor (DX) ist selbst mit Projektiv FK 2.5x http://www.alanwood.net/photography/olympus/photo-eyepieces.html#nfk und dem noetigen Photoadapter L http://www.alanwood.net/photography/olympus/digital-slr-bh2-microscope.html der Ausschnitt nicht so toll.
Das gleiche mit C-mount Kameras: Da es kein FK 1.67x gab, ist der Bildausschnitt mit dem FK 2.5x recht klein.
Meiner Meinung nach ist die afokale Methode hier besser geeignet:
High eyepoint widefield eyepiece H.E.P. WF 10x http://www.alanwood.net/downloads/olympus-bh-bha-bhb-bhc-brochure.pdf
Festbrennweite 40 mm (bei Planobjektiven) bis 50 mm (normale Objektive)
Ihagee Adapter http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=20794.0 http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=20754.msg156073#msg156073
Das CH sollte oben am Phototubus ein Tubusrohr haben, Aussendurchmesser ca. 25 mm, an den der Ihagee Adapter passt; besser als beim Olympus BH2, wo es diese Moeglichkeit nicht gibt.
Andererseits erzeugen die Nikon Kameras Vibrationen, die man nur durch mechanisches Entkoppeln der Kamera entschaerfen kann. Also entweder wie oben beschrieben, aber mit einer Canon APS-C Kamera, oder die Nikon mit einem Reprostativ entkoppeln http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=22240.msg165565#msg165565 (afokal wie oben, aber der Ihagee Adapter entfaellt).
Ausserdem gibt es noch die Option
Nikon 1 (1" Sensor)
FK 2.5x
MTV-3
aber die Nikon 1 ist nicht ueber einen Rechner steuerbar und die Bildqualitaet ist auch nicht so prickelnd (dafuer ist die Kamera sehr preiswert zu bekommen).
Beste Gruesse, Jon
erstmal danke für die antworten
ich werde es wohl wirklich auf einen versuch mit meiner d7000 ankommen lassen
weis einer von euch von wo weg die 125mm beim projektiv gemessen werden?
Hallo Chris,
Niemand weiss es so genau; wahrscheinlich 125 mm von der Austrittspupille des Projektivs. Praktischerweise ist der korrekte Abstand aber 150 mm ueber dem Tubusrand, was einfacher auszumessen ist http://www.alanwood.net/photography/olympus/photo-eyepieces.html#125
Wenn man die Kamera mit den Okularen parfokal machen will, dann braucht man eine Moeglichkeit der Feinabstimmung. Entweder an der Kamera oder an den Okularen.
Beste Gruesse, Jon
Guten Morgen
Zu "Wenn man die Kamera mit den Okularen parfokal machen will, dann braucht man eine Moeglichkeit der Feinabstimmung. Entweder an der Kamera oder an den Okularen." ==> wenn man die Tubuslänge nicht verändern möchte muss das über die Tubuslänge der Fotoadaption gemacht werden ...
Bei meiner Nikon-Adaption sind das von der Auflage am Trio 106mm bis zum Bajonett der Nikon (Auflagefläche Kameraseite)
Die Abstützung des Gehäuses am Reprostativ bringt erschütterungsfreie Bilder mit den Gehäusen D7100, 800 E und 810, die 810er verursacht die geringsten Vibrationen ohne Abstützung - bei 60x und 100x geht aber bei der 810er nichts ohne Abstützung ...
Liebe Grüße
Gerhard
Liebe Adapteure,
für Olympus mit dem BH-2 System gibt es sehr gute Angaben und Bilder.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/170949_30678805.jpg)
So war es einmal gedacht. Auf das Ofenrohr kommt eine Olympus OM.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/170949_38368963.jpg)
Zu den 105,2mm kommt noch das Auflagemaß der OM mit 46mm.
Diese genauen Maße finden sich auch in der Tabelle wieder.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/170949_48881748.jpg)
Es ist also gleichgültig welches NFK im Trino BH2-TR30 steckt.
Und genau so funktioniert es auch bei mir.
Gruß
Peter
Zitat von: Rawfoto in Mai 03, 2015, 08:55:30 VORMITTAG
Zu "Wenn man die Kamera mit den Okularen parfokal machen will, dann braucht man eine Moeglichkeit der Feinabstimmung. Entweder an der Kamera oder an den Okularen." ==> wenn man die Tubuslänge nicht verändern möchte muss das über die Tubuslänge der Fotoadaption gemacht werden ...
Hallo Gerhard,
Vielleicht haette ich das umfassender erklaeren sollen.
Das Auflagemaß von Olympus OM ist 46 mm; von Nikon F 46.5 mm http://en.wikipedia.org/wiki/Flange_focal_distance ; dementsprechend gibt es keine rein mechanischen Adapter dafuer. Das ist bei Canon EF (44 mm) einfacher.
Also muss Chris entweder ein Adapterrohr selbst basteln oder ein Stativ benutzen. Da man die nie wirklich auf <0.1 mm genau gebaut bekommt, muss es irgendwo eine Moeglichkeit zur Feinabstimmung geben, entweder am Photoausgang oder an den Okularen. Die Tubuslaenge muss natuerlich erhalten bleiben. Nur etwas das man bedenken sollte, bevor man anfaengt Geld auszugeben.
Beste Gruesse, Jon
das mit dem rohr werd ich mir genauer anschaun (mein trino hat die silberne hülse), und an dem stück alu solls nicht scheitern
gerhard:
hast du eine ahnung wie es sich mit einem 40er objektiv und deiner D7100 ohne abstützung verhält?
sodann, ich hab mich ein bischen mit dem adapter gespielt ;D
und ehrlich gesagt favorisiere ich derzeit die variante mit mtv-3
und zwar weil die kombi mit dem fk 3,3 ein bild liefert das sogar mehr zeigt als ich durch das okular sehe 8)
allerdings bräuchte ich dann eine kamer mit einem sensor von ca dem µ4/3-format und idealerweise tethering-support :-\
sodann kleines update:
derzeitiger aufbau is fk 3,3 + c-mount adapter + adapterring c-mount -> µ4/3 + panasonic gf3
ergibt so ein bild
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/171940_9490050.jpg)
zum vergleich durchs okular (farbsäume bitte ignorieren)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures004/171940_24399080.jpg)
die kombination liefert allso fast das gleiche bild wie durchs okular (solln es 16 statt 18mm sehfeld sein)
soweit bin ich schon mal zufrieden
wenn nur die tiefenschärfe nicht so mickrig wäre ;D
jetzt aber noch eine frage:
bei dem MTV-3 war der PM-ADP adapter dabei, eigentlich würde ich aber den PM-ADF brauchen
wenn ich mir die zeichnungen bei alan wood anschaue, dürfte der ADF einen steg innen haben, auf dem das projektiv aufsitzt
kann mir jemand bei seinem PM-ADF nachmessen wie tief der steg im adapter sitzt, und wie dick er ist?